Testspiele:
28.07.06
SV Eintracht Salzwedel vs. VfB Klötze (2:0) 4:0
Salzwedel vom Anstoß weg das dominante Team. Klötze mit gelegentlichen Kontern, jedoch fehlte vor dem Tor die nötige Clevernes. Es gab aber auch nur eine erwähnenswerte Gelegenheit für den Gast. Aber die wurde überhastet vertan. Nach einer guten Flanke vergab ein VfB Akteur per Kopf, er jagte den Ball aus 3 Metern freistehend über die Latte. Der SVE immer im Vorwärtsgang, drückte den Kreisligavertreter in die eigene Hälfte und gab keinen Meter Platz frei. Auch die VfB Konter verflachten und wurden sofort im Keim erstickt. Wieder einmal muss man Mirko Strauch hervor heben. Dieser besorgte die zwei Treffer für den SVE, bis zum Pausenpfiff! In Halbzeit zwei nichts neues. Eintracht weiter über alle Maße überlegen. Somit folglich auch das 3:0 und das 4:0...
Insgesamt eine gute Vorstellung. Die Chancenverwertung war diesmal auf Effizienz ausgelegt. Abgezählt 6 hundertprozenter gab es, davon wurden vier eiskalt genutzt. Nun fand auch Marian Falkenhagen zu alten Fähigkeiten zurück. Mal um mal beförderte er den Ball gefährlich vor das Gästegehäuse und auch im Zusammenspiel mit Norman Weiß klappte es diesmal. Auch letztere spielte exellent. Immer anspielbar, und dem Gegner fast immer einen Schritt voraus! Auch wenn Jürgen Brandt mal wieder traf, ist er noch nicht in alter Form. Was allerdings bewunderswert ist, ist sein wahnsinns Laufpensum. Ein echtes Koditionswunder!
Testspiel:
Heute
SV Eintracht Salzwedel vs. Blau-Weis Polz (3:0) 5:1 "LL, Mecklemburg-Vorp."
Hier mal ein komplett anderes Bild. Die Gäste aus "Meck-pom" die spielbestimmende Mannschaft. Was nicht zuletzt an den harten Trainingeinheiten beim SVE lag. Man merkte deutlich den Kräfteverschleiß, denn die Spieler schlichen teilweise nur noch über den Platz und nahmen sich häufig lange Auszeiten. Trotz allem siegten die Einheimischen nicht unverdient mit 5:1. Salzwedel wie auf Bestellung mit einer bestechend guten Abwehrleistung. Nur bei Standards schaffte es der Landesligist aus Mecklemburg vor dem Kasten des SVE aufzutauchen und wirkte dabei brandgefährlich. Damit war der Gast dann aber auch schon am Ende mit seinem Latein. Es rollten zwar viele Angriffe auf das Salzwedler Tor zu, aber nur zu selten schafften es die Polzer auch nur in die Nähe des 16'ers. So kamen dann solche Verzweiflungaktionen, wie Schüsse aus der zweiten Reihe oder viele Fehlpässe zu stande. Der SVE sollte es besser machen. Nach einem schnellen Konter, konnte Nico Schulz der während der 90 Minuten der Auffälligste und beste Salzwedler Akteur war, nur noch per Foul gestoppt werden. Dumm für die Blau-Weißen nur, dass es im Strafraum war. Jürgen Brandt verwandelte den fälligen Elfer sicher zum 1:0. Beim zweiten Treffer wieder das gleiche Spiel. Schneller Konter mit langen Bällen, aber diesmal war Nico Schulz der Nutznießer. Er zog aus etwa 13 Metern knallhart ab, und traf. Das 3:0 spiegele dann wieder, wie konfus sich die Gäste in der Defesive verhielten. Wieder nach Konter und präzieser Flanke, knallte es. Nur Traf diemal kein SVE Spieler sondern ein Polzer Verteidiger sorgte für die Ergebnisserhöung. Bis zur Pause blieb der Gast spielerisch am Drücker, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. In Halbzeit zwei versuchte Salzwedel das Spiel selbst zu machen. Aber das gelang nur bedingt, die Kraftreserven waren aufgebraucht. Man steckte trotzdem nicht auf. Marko Trostmann besorgte das 4:0. Dann der erste Erfolg der Gäste. Der quirlige Stürmer überwand mit einer schönen Körpertäuschung einen SVE Verteidiger und schnippelte den Ball um Michael Piotrowski ins Tor, 4:1 der Anschlusstreffer. Mirko Strauch den man auch zum X-Mal ein riesen Lob aussprechen muss, krönte seine Leistung auch noch. Mit einem trockenen Knaller aus vollem Lauf und etwa 22 Metern Enfernung, donnerte er den Ball unhaltbar für den Keeper ins Dreiangel und besorgte somit den 5:1 Endstand.
Trainer Dietrich Timm entschied sich diesmal dafür, Norman Weiß und Marian Falkenhagen auf der Bank zu lassen. Beide spielten nicht eine Minute. Aber die Mannschaft zeigte, dass es auch ohne die zwei Dirigenten geht. Die Torausbeute hätte bei diesem Spiel deutlich höher ausfallen müssen. Zu viele gute Gelegenheiten wurden ausgelassen. Das Spiel hätte auch locker 8:1 enden können. Aber Schwamm drüber...es geht vorwärts!!