NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 - BSG CHEMIE LEIPZIG 1:1 (0:0)
Vor dem Spiel hätte ich den Punkt ungesehen unterschrieben. Nach der ersten Viertelstunde auch. Der NFV09 mit gehörigen Aufstellungsproblemen (Kapitän Sentivan verletzt, Sturmtank Schneider mit einem Praktikum auswärtig verhindert, dazu noch 5 Neuzugänge in der Warteschleife) Nach der ersten Trinkpause (insgesamt gab es 4 in dem Spiel) bekamen die Neißestädter aber Zugriff auf das Spiel, ein leichtes Chancenplus war mit 2:1 zu verzeichnen. Dem 0:1 kurz nach der Pause war ein kapitaler Bock in der Hintermannschaft zu Grunde gelegt, den Daniel Heinze sicher verwerten konnte. Schnell aber die Antwort, eine butterweiche Flanke von rechts vollendete Torjäger Torsten Marx mit dem Kopf. In der Folgezeit wurden die Chemie-Beine immer schwerer, der NFV09 nun klar besser, erspielte sich auch gute Chancen, die beste lenkte Christian Kotzbau an den Außenpfosten. Von Chemie kam nur noch sporadisch etwas, trotzdem musste die Defensive höllisch aufpassen, auch da half einmal das Außengestänge. Die letzten 10 Minuten waren die Leutzscher stehend k.o., es reichte aber nicht mehr für's "Licht ausmachen". Ein gutes Spiel beider Teams bei 37° Celsius im Schatten, auf dem Platz war es bedeutend wärmer. Damian Paszlinski und Przemek Kocot mit einem hervorragenden Debüt auf Görlitzer Seite, der 200 Mann starke Leutzscher Anhang gewohnt sangesfreudig mit einem starken Support. Sie standen die gesamten 90 Minuten unter einer vom NFV09 organisierten Wasserdusche, um die Temperaturen halbwegs zu ertragen. Auch in der B (etragen) - Note gab es eine 1, keinerlei Beanstandungen.