entschuldigung, wollte nicht dasselbe wie der Matzetias melden, derwar eine Sekunde schneller. Am Ende der Saison wird abgerechnet...
Beiträge von salomon
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Yeah, Tennis gewinnt 2:0
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Ich würde sagen, dass ist für meinen "Lieblingsverein" nicht die wirklich optimale Vorbereitung für das Spiel gegen die Bayern... Habe 10,- € auf Auswärtssieg gesetzt
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Original von siegtorschütze
Also ich wäre für tiffert im Stamm.Und Baumgart oder auch Ulf Kirsten könnten noch im Sturm spielen,sind allemal besser als Jancker.Auf jeden, da wäre auch ein ex-TeBe-Spieler in der Nationalmannschaft.
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Original von insstadiongeher
Es ist für mich als Unioner nicht zu entschuldigen, was da im Mommsenstadion gesungen wurde. Genauso wie es nicht zu entschuldigen ist, wenn selbiges beim BFC gesungen wird oder sonstwelche rassistischen oder faschistischen Choräle bei welchem Verein auch immer aus welchem Block auch immer schallen. Darüber sind sich m.E. die meisten Union-Fans einig. Ich unterstelle auch euch Berliner Fußballfreunden, dass wir in dieser Frage grundsätzlich Konsens haben. Für mich hat aber die Diskussion über den Abend in Charlottenburg, die jetzt in den diversesten Foren entbrennt, bestenfalls Satirecharakter. Wer sich da nicht plötzlich alles zu Wort meldet ist schon beeindruckend.
Die unpolitischen - und bestenfalls sind wir alle links - jahrelange geknechteten Fußballsaubermänner aus dem unterpreviligierten Ostteil der Stadt singen fremden/juden/verfassungsfeindliche Lieder. Ups. Wen wundert es denn da, dass der Tebe/Hertha/Babelsberg/Mainz/BFC-Fan an sich seine Chance zum Gegentor wittert? Darüber kann und sollte sich bei Union nun wirklich niemand beschweren. Wir haben Vorlagen dieser Art in den letzten Jahren ja schließlich auch immer gnadenlos ausgenutzt. (Wenigstens diese...). Natürlich sind alle BFC-Fans in unseren Augen hirnlose Faschisten. Aber sie bemühten sich bei ihren wenigen Besuchen in der AF auch immer sehr konsequent, dieses Klischee nicht nur zu bedienen, sondern uns auch möglichst neues Wasser auf die Mühlen zu gießen. Dabei sicher nicht selten darüber lachend, wie blind wir die Vorlage auch wirklich immer angenommen haben.
Ich verstehe daher die Anfeindungen bzgl der im Mommsenstadion gesungenen Lieder. Das haben wir und hätten wir ja auch gemacht. Natürlich ist es auch eine grandiose Pressenummer und selbst der neutrale Fußballfreund schüttelt fassungslos den Kopf. Das Kind ist im Brunnen und wir bekommen es da auch nicht wieder raus. Die Frage ist doch nur, wie wir damit jetzt umzugehen haben. In meinen Augen ist es völlig ausreichend, dass es eine offizielle Stellungnahme des Vereins und der Fanvereinigung gab. Damit ist Position bezogen und alles ist geklärt. Nichts soll vergessen werden, aber es muss nun auch wieder Ruhe sein. Völlig absurd ist es doch, der Unionfanszene nun rechtsradikale Tendenzen nachzusagen. Da müsstet doch selbst ihr Hertha/Tebe/BFC-Fans selbst drüber lachen. Nicht nur, weil es gerade auch bei euch gleiche oder ähnliche Vorfälle immer wieder gab und gibt. Sich nun als moralische Saubermänner der deutschen Fußballszene aufzuführen ist reichlich albern. Wir haben uns ein ganzes Stück unseres m.E. eh fragwürdigen Superkultvereinfans-Images kaputt gemacht und uns selbst so richtig lächerlich gemacht. Aber ihr tut jetzt genau das Gleiche, wenn ihr euch als die Richter über die "Charlottenburg-Akte" aufspielt.
Wir müssen uns ausnahmsweise mal nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen. Hohn und Spott haben wir. Zu Recht. Und jetzt wieder zum Tageswinterpausengeschäft übergehen und nicht weiter versuchen, eine lächerlichen Argumentationskette in Sachen "Unioner sind jetzt Rechts" zu konstruieren! Das ist zu dünn, Freunde.
In diesem Sinne die "Internationale" singend
der
insstadiongeher<<Völlig absurd ist es doh, der Unionfanszene nun rechtsradikale Tendenzen nachzusagen. Da müsstet doch selbst ihr Hertha/Tebe/BFC-Fans selbst drüber lachen. Nicht nur, weil es gerade auch bei euch gleiche oder ähnliche Vorfälle immer wieder gab und gibt<<
Also da gebe ich Dir recht: völlig absurd zu denken, wenn +100 Unioner antisemitische Gesänge intonieren und die anderen weghören, schweigen etc. das diese + 100 Unioner irgendwie rechtsradikal sein könnten. Also komplett abwegig, die wollten doch nur die Mannschaft aufmuntern...
Und nächste Woche singen sie die selben Lieder bei TeBe-Cottbus, das ist gesunder Spieltrieb mehr nicht. UNd Du hast recht, bei TeBe gibt es ganz ähnliche Probleme, unsere Opas (bekanntermaßen gibt es ja bei Tennis nur Opas), alles ehemalige SS-Kämpfer geben im Kasino gerne mal ein "Die FAhne hoch, die Reihen fest geschlossen" zum besten...Aber mal im Ernst:
Als politischer Saubermann einen kurzen Einwurf, ist natürlich nicht meine Diskussion. Ich verstehe die ganze Diskussion um Union im Mommsenstadion überhaupt nicht. Die Unioner haben sich schon seit ihrem ersten Auftritt (aufstiegsrunde 2. Liga, noch vor der gefälschten Bankbürgerschaft) wie die letzten Menschen verhalten, antisemitische Sprüche inkl. Und das hat sich in den folgenden Jahren nicht verbessert oder verschlimmert.
Also wozu die Aufregung, sie sind sich treu geblieben.
Nein, jetzt kein "ich weiß, nicht alle Unioner sind Schwachmaten", wer sich mit solchen "Menschen" in einen Block oder Stadion stellt, deckt sie, das gilt auch für den geschätzten Hertha-Fan.
Was mich noch wundert. In vielen Beiträgen liest man, dass die Union-Fans aus Frust so gehandelt hätten. Meiner Meinung stand es bei den ersten Gesängen noch 0:0 (abgesehen davon ist das natürlich eine superdünne Ausrede). Nebelgranaten, die davon ablenken, dass sportliches Verhalten für viele ein Fremdwort ist (diesbez. hatten wir m.E. deutlích weniger Ärger mit dem BFC, so dass die eig. ganz gern gesehene Gäste sehen oder, mitlesende Borussen?).
Letzlich. lieber Insstadiongeher, gibt es doch eine nur Alternative: Entweder Du haust denen mal janz uff die sportliche inne Schnauze oder wechselst den Verein. Ein bißchen Konsequenz, meine Herren, Ihr seid doch alle gestandene Männer oder nicht?
Und den Rest der Diskussion verfolge ich vom Fernseher aus, besonders, wenn sich Pack mit Pack schlägt, nächstes Jahr in der Oberliga.
Niemals die Internationale singend! -
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Original von keepera9
:oops: hab durch 90 gerechnet, tz :oops: :oops:Weia, wenn Leipzig-Nordwest so auch die Punkte berechnet, wird das nie was mit höheren Zielen... :biggrin:
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Original von Jacksack
Sag mir bescheid, wenn du den gefunden hast, das würde ich mir gerne mal anschauen - du meinst doch nicht etwa TeBe?
Ich bin weit entfernt davon, die Probleme, die es unter den Beiwohnern von Unionspielen gibt, zu bagatellisieren, aber dieses Gut-Mensch-Gehabe und sich-als-was-besseres-Gefühle von Seiten TeBes mutet doch schon lustig an und geht mir schon bei St. Pauli tierisch auf den Sack. Wenn ihr so was besseres seid, dann bringt doch bitte noch den Christenaspekt (oder welchen auch immer) rein und haltet auch noch die andere Wange hin und habt uns danach ganz dolle lieb! Ich bin im übrigen von TeBe-Fans auch schon ziemlich blöde angemacht und vollgepöbelt worden, aber in einem Anflug von grossherziger Faulheit habe ich sie trotz des implantierten bösen Proletennazigens leben lassen.
na, okay, war ein bißchen pathetisch, wir sind ja keine Schach-Zuschauer. Aber für mich ist es schon ein riesiger Unterschied, ob sich Hunderte der Zuschauer zu Nazi-Gesängen oder ähnlichem hinreißen lassen oder nicht. Und das war mir bei Hertha einfach zu ecklig. Und bei Union halt auch. Wobei mir natürlich völlig klar ist, dass weder bei Hertha noch bei Union das die Mehrzahl der Fans ist.
Aber eigentlich geht es mir darum, dem sportlichen Gegner Respekt entgegen zu bringen.
Wenn ich deswegen ein Pseudointellektueller (was ist das eigentlich?) Linker bin, na dann bin ich halt einer. Von mir aus bin ich auch ein Übriggebliebener des bürgerlichen Zeitalters.
UNd wenn ich als TeBe-Fan ein Westberliner Jude bin, na dann bin ich halt einer und nenne mich Salomon. Übrigens, werter Jacksack und Teamkollega, finde ich St. Pauli völlig uninteressant und jegliche Anbiederung von Tennis-Freunden an die geschmacklos. -
FENOMEN. Wieso Pseudointellektuelle, Linke? Ich bin weder ein Pseudointellektueller und von linker Politik bin ich meilenweit entfernt. Ich war damals auf der Suche nach einem Verein, wo der Gegner nicht verunglimpft wird, sondern geachtet wird - faires und sportliches Verhalten, wir sind ja schließlich nicht im Krieg. Ist das zuviel verlangt?
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Wir dürften gleichaltrig sein. Aber reagieren anders.
Bei mir war 1992 der Punkt erreicht, wo ich die Schnauze voll hatte von diesen ganzen xxx. Ich hatte so die Schnauze voll, dass ich seitdem nicht mehr zu Hertha gegangen bin. Das heißt doch noch einmal, hatte sich mein Neffe zum Geburtstag gewünscht, muss so 1999 oder 2000 gewesen sein, konnte aber nicht erkennen, was sich da verändert haben soll. Aber es interessiert mich auch nicht mehr. TeBe ist einfach viel cooler. -
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Original von Hertha4ever
Sowas nennt man blanke Ironie!
Es gibt genug Unionfans die ihre Sprüche im Unionforum rechtfertigen und andere ernstzunehmende Fans wie Boone u.a. haben das ebenso eindrucksvoll geschildert.
Logischerweise sind es keine Massen, sonst hätten die normalen Unioner längst das Weite gesucht.
Diese Diskussionen führen wir bei uns fast täglich, da genug hirnamputierte meinen dass rassistische, ausländerfeindliche Nazisprüche ins Stadion gehören, während sie aber sobald Gegenwehr gegen Nazis kommt sofort gegen Politik im Stadion sind.
Widerlich ist die Einstellung dazu, zum KOTZEN!
Kämpft bloß für eine politikfreie Fangemeinde, wir machen das auch. Es gibt Vereine die stolz darauf sind dass ihr Stammpublikum aus solchen Leuten besteht, aber ich persönlich kämpfe dagegen und das seit 77.
Habe mich damals mit 9 Jahren in den Oberring geflüchtet wo ich die kompletten Achtziger auch blieb. Unser Verein hatte reagiert und wirklich ALLES verboten. Nur ist das leider wieder überholt, so eine Kampagne muss immer laufen.
Was für ne Heuchelei das teilweise ist. Diese Fans sind ein Teil unserer / eurer Fanszene und folgerichtig kommt das auf alle Fans zurück!
Freue mich ehrlich, dass es offenbar doch einige Herthaner mit Grips inne Birne gibt.
Lass mich eine kleine Anekdote erzählen: Bin seit '75 zu Hertha gegangen bis '92, mit Oberliga und allem. Aber wurde dann politisch etwas empfindlicher und störte mich immer mehr an den Nazi-V... bei Hertha. Schlüsselerlebnis gegen Saarbrücken, eiskalter Tag, Akonnor bei jedem Ballbesitz "Haut den Nigger" zugeufen bekam, trotzdem das Siegtor für Saarbrücken schoß und ich mich zm ersten Mal über ein Gegentor freute. Zwei Wochen später, 3:0 gegen Hannover 96, nach dem 2:0 hundertfaches Sieg Heil Gebrülle, ich raus aus dem Stadion, mit dem festen Vorsatz, nie wieder zu Hertha zu gehn, habe ich auch gehalten, war dann irgendwie auf der Suche...'93 TeBe gegen Union,Aufstiegsrunde, na, warum nicht, und dann hunderte von Unioner, die sich mit einem "Westberliner Juden" richtig sympathisch machten (das war vor der gefälschten Bürgschaft etc.), da wusste ich, welcher Verein meiner sein würde, Tennis Borussia! Komm' rüber zu uns,Hertha4ever, was stellst Du Dich mit Leuten, die Du verachtest, in ein Stadion? Lieber mit 300 Korrekten als mit 3000 Bekloppten. Herzlicfh willkommen!
Hat aber ansosnten nüscht mit dém Thema zu tun, bitte mir das nachzusehen. -
Bei allem Respekt, ich weiß nicht, was es da an neuen Erkenntnissen gibt. Bei Union hat es schon immer einen gesunden Bodensatz an faschistoiden, antisemitischen etc. Leuten gegeben. Das ist bekannt. Und wer sich mit denen in ein Stadion stellt, deckt die halt. War doch nie ein wirkliches Problem für die Unioner. Und wenn wir Borussen darauf hingewiesen haben, wurde das verniedlicht und wir als linke Weicheier hingestellt. Ich behaupte, wenn Union 2:0 gewonnen hätte, würde alle diejenigen, die jetzt hier den Betroffenen raushängen lassen, alles andere relativieren.
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Jacksack, ich weiß, es ist Dir egal und damit hast Du recht, aber den Sieg, den hätte ich Euch gegönnt. Bin überrascht, dass zu den Hertha-Amateuren überhaupt Gäste-FAns kommen. Als die noch OL spielten, war da nie eine Sau.
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Original von Imhotep
so ein schwachsinn...
SELBERwer sagt denn, dass die 8 kilo auf einmal gezündet werden solten ?
NIEMAND, ABER WER SAGT DAS GEGENTEIL
wer sagt denn, dass man alles von einem fleck zünden wollte, nen besseren effekt erzielt man doch, wenn man von mehreren stellen zündelt...
WER GARANTIERT, DASS DAS NICHT GEPLANT WAR?
panik ? verletzte ? tote ? verätzungen und vergiftungen ? oh mann,
geht tee trinken !WIE GESAGT 8 KILO, DAS MACHT DEN UNTERSCHIED.
ICH LIEBE TEE, AM LIEBSTEN DARJEELING FIRST FLUSH, GENAU 2 MINUTEN ZIEHEN LASSEN. KOMMT AM BESTEN GEGEN 16 UHR.
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Die Cottbuser haben eine sehr eigene Vorstellung von Humor, die haben auch mal eine polnische Übungshandgranate im Mommsenstadion gezündet (1995), der Ordner, auf den die Granate geworfen wurde, fand die ganze Sache so erheiternd, dass er wegen Lachanfalls ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Vor lauter Spaß hat's ihm doch tatsächlich das Trommelfell weggerissen. Seitdem sind die Cottbuser bei uns ganz besonders gern gesehene Gäste, wir schätzen gutes Benehmen.
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, 8 kg zünden, schöne Panik, ein paar Verletzte und Tote, was soll's - jeder amüsiert sich auf seine Art und in Cottbus offenbar ganz besonders -
Kein Platz für Engel in Kreuzberg[/quote]
Und Du bestimmt, wer in Deinem Provinzkaff +berg wohnen darf?
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Wie hieß göeich noch einmal der gastgebende Verein?
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?
Karl-Heinz Rummenigge: "Ziel muss eigentlich sein, dass eines Tages alle 18 Nachwuchsmannschaften in der Regionalliga spielen. Das wäre schön."
:angry:
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Ich kann nur dazu aufrufen, sich direkt beim DFB zubeschweren.
Habi ich mal aus Jux und Dollerei im Sommer gemacht. Hier der Mailverkehr:
Am besten unten anfangen zu lesen.
Vielleicht nachahmenswert. Wenn die 50 mails pro Tag bekommen, geben die auf.
info@dfb.deHallo,
nach verschiedenen Regionalliga-Reformen ist die Mehrzahl der Vereine und Fans mit der derzeitigen Regelung zufrieden. Eine weitere Änderung ist daher vorerst nicht geplant.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
DFB-Pressestelle
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:Salomon Goldmann
Gesendet: Montag, 7. Juni 2004 08:51
An: 'DFB-Pressestelle'
Betreff: RE: AmateurmannschaftenSehr geehrte Damen und Herren,
aus dem heutigen Tagesspiegel, Aufstiegsspiel Hertha (sogenannte Amateure) gegen VFC Plauen:
"Die Spieler entleerten zwei Eimer Wasser über ihrem Trainer, hüpften mit Sektflaschen umher und ließen sich dann wie Nando Rafael erschöpft auf den Rasen fallen. Der Stürmer war einer von vier Profis, die ihre Amateure unterstützten und erst jetzt den Urlaub antreten."
Da spielen also vier Profis mit und das soll keine Wettbewerbsverzerrung sein?
Wie kann so eine Verein wie Plauen da mithalten, wenn die so gennanten Amateure 35 Spieler zur Verfügung haben?
Nein, nein, mit dieser Regelung machen Sie den Amateurfußball kaputt.
Mit freundlichen Grüßen
Salomon Goldmann
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De : DFB-Pressestelle [mailto:Info@DFB.DE]
Envoyé : Mittwoch, 19. Mai 2004 15:57
À : 'Salomon'
Objet : AW: AmateurmannschaftenSehr geehrter Fußballfan,
vielen Dank für Ihr Schreiben. Der DFB ist sich der Problematik der Entwicklung mit zahlreichen zweiten Mannschaften der Lizenzvereine in der Regionalliga und in den Oberligen durchaus bewusst. Eine sowohl für Zuschauer als auch für die Vereine und Spieler interessante Regionalliga bzw. Oberliga ist auch im Interesse des DFB.
Der DFB beobachtet diese Entwicklung daher sehr genau und beschäftigt sich intensiv mit möglichen Reformen der Gestaltung und Zusammensetzung dieser Ligen, auch um die Attraktivität für Zuschauer und Vereine zu erhöhen. Mögliche Alternativen wären z.B. eine Beschränkung von zweiten Mannschaften in der Regionalliga bzw. in den Oberligen oder eine eigene Liga für diese Mannschaften.
Es darf jedoch nicht übersehen werden, dass eine 2. Mannschaft, die in der Regionalliga spielt gerade für viele talentierte junge Spieler in den Lizenzvereinen ein Sprungbrett darstellt.
Allerdings sollten grundlegende Entscheidungen auf Basis einer genauen Situationsanalyse geschehen, so dass es in diesem Bereich sicherlich nicht zu kurzfristigen Änderungen kommen wird. Sollten jedoch die derzeit stattfindenden Beobachtungen und Analysen ergeben, dass hier akuter Handlungsbedarf besteht, wird sich der DFB Neuerungen selbstverständlich nicht verschließen.
Der Einsatz von Spielern der ersten Mannschaft, die nach einer Verletzungspause oder wegen Formkrise wieder Anschluss an die erste Mannschaft suchen, in der zweiten Mannschaft ist ein völlig normaler Vorgang. Nur durch Spiele unter Wettkampfbedingungen können diese Spieler wieder "in Form kommen". Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass ein Lizenzverein bewusst einen Spieler in seiner zweiten Mannschaft eingesetzt hat, obwohl er an diesem Tag für einen Einsatz in der Lizenzmannschaft in Frage gekommen wäre, um damit gezielt seine Amateurmannschaft zu verstärken.
Ob ein Spieler, der nach einer Verletzung noch nicht in Form ist oder aus anderen Gründen nicht fit ist, in der Regionalliga (oder Oberliga) zu einer Wettbewerbsverzerrung führt, darf im übrigen bezweifelt werden. Wenn ein Spieler sich (noch) nicht in der Lizenzspielermannschaft etablieren kann, weil er dafür eben noch nicht gut genug ist, dann soll er ja gerade in der zweiten Mannschaft spielen. Ohne Spielpraxis wird ein solcher Spieler nie den Sprung in die erste Mannschaft schaffen.
Ohnehin ist der Einsatz von mehreren Lizenzspielern in der zweiten Mannschaft nicht automatisch eine Sieggarantie, wie verschiedene Spiele aufgezeigt haben. Die Einsatzzahlen der U24/U21 Spielern der Lizenzvereine belegen, dass der Großteil der Mannschaften aus jungen Spielern besteht und Einsätze in den zweiten Mannschaften der persönlichen Förderung des betreffenden Spielers dienen.
Unabhängig von den vorstehenden Bemerkungen haben der DFB-Vorstand und das DFB-Präsidium die Problematik erkannt und bereits einige Änderungen bezüglich des Einsatzes von Lizenzspielern in den Amateurmannschaften auf den Weg gebracht. Ist ein Spieler aufgrund einer Sperre (z.B. Gelb-Rote Karte) für Spiele in der Bundesliga oder der 2. Bundesliga gesperrt, so gilt diese Sperre in Zukunft auch für Spiele der Amateurmannschaft. Weiterhin wird es nicht mehr möglich sein, Nicht-EU-Ausländer als Lizenzspieler zu verpflichten, nur um diese anschließend in der Amateurmannschaft spielen zu lassen. Deren Arbeitserlaubnis wird sich deshalb auf den Einsatz in der ersten Mannschaft beschränken.
In der laufenden Saison wird es jedoch nicht zu Veränderungen der verabschiedeten Regelungen kommen - dies wäre sonst wirklich eine Wettbewerbsverzerrung.
Wir bedanken uns für Ihr Interesse am Fußballsport und hoffen auf Ihre Fragen und Anregungen hinreichend eingegangen zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
DEUTSCHER FUSSBALL-BUND
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ACHTUNG: BITTE SENDEN SIE IM FALL EINER ANTWORT IMMER DIESEN SCHRIFTWECHSEL MIT, DAMIT WIR IHR MAIL ZUORDNEN KÖNNEN - E-MAILS WERDEN AUS DATENSCHUTZGRÜNDEN NICHT ARCHIVIERT.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: salomon
Gesendet: Mittwoch, 19. Mai 2004 13:43
An: info@dfb.de
Betreff: AmateurmannschaftenSehr geehrte Damen und Herren,
gibt es eigentlich Überlegungen, die Amateurmannschaften der Bundesligisten aus den Regonalligen und Oberligen auszugliedern oder soll diese krass wettbewerbsverzerrende Regelung beibehalten werden? Hält es der DFB für normal, dass z.B. Hertha/Amateure regelmäßig mit Profis antritt und somit Vereinen wie Babelsberg 03, Tennis Borussia o.ä. keine Chance lässt? Ist der DFB der Meinung, dass Babelsberg oder TeBe einfach entsprechende Gelder sammeln sollte?
Ich fürchte, mit dieser Regelung wird mittelfristig der Unterbau zerstört. Sie sollte abgeschafft werden und eine eigene Meisterschaft der 2. Mannschaften eingeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Salomon Goldmann -
Das war übrigens auch ein Duell der Ex-Borussen:
Patzler, Walle, Fricke
Thomaschewski - Jakowitz - Terzic - Suwary
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große literatur, die uns hier Meister blissard bietet.
Allerdings möchte ich glauben, dass er seines führerscheines verlustig gegangen wäre, wenn ihn die zumindest in diesem augenblick unerwünschten ordnungshüter mit ihrer präsenz dazu genötigt hätten, einen alkoholtest zur durchführung zu bringen. sach' ich jetz ma so.