SF Johannisthal II vs. SC Lankwitz 4:0 (0:0)
Aufstellung:
Gabriel - Daeumlich, Semmelroth, Peters - Guss (65. Min Weishoff), Dankert, Vogel, Hilprecht (46. Min Gießel) - Westermann, Schuck, Gawrisch
Torschützen:
1:0 Schuck (59. Min), 2:0 Westermann (70. Min), 3:0 Schuck (72. Min), 4:0 Westermann (90. Min)
Beste Spieler:
Peters, Daeumlich - /
Donnerstag um 19:30 Uhr fand das Nachhol-Spiel gegen den SC Lankwitz am Segelfliegerdamm statt. Es herrschte gutes Wetter und es waren doch auch einige Zuschauer zugegen. Nach den zuletzt etwas schwankenden Leistungen wollten wir diesmal etwas konstanter auftreten und die drei Punkte im schönen Johannisthal behalten.
Das Spiel begann ausgeglichen und es wurde sich abgetastet, wie es so schön im Fußball-Deutsch heißt. Der erste Aufreger war das Kopfballtor von Gawrisch, welches der Schiedsrichter in der 3. Minute allerdings wegen angeblichem Abseits annulierte. Johannisthal II war dennoch spielbestimmend und erarbeitete sich ein Übergewicht durch gute Zweikampfführung und die offensive Spielweise. Die nächste gute Chance besaß Schuck in der 15. Minute, als er nach einer Westermann-Flanke mit seinem Fallrückzieher knapp das Tor verfehlte. Lankwitz fand offensiv weiterhin nicht statt und so konnten wir unser Spiel aufziehen. In der 33. Minute ist es wieder Schuck, der diesmal nach einem Konter am starken Lankwitzer Hüter scheitert. Quasi im Gegenzug kommt Lankwitz zur ersten und einzigen Chance im ersten Durchgang, als der Stürmer frei im Strafraum zum Schuss kommt, aber kläglich über den Ballfangzaun schießt. Wir besaßen dann noch zwei gute Möglichkeiten, als Gawrisch in der 44. Minute nur den Pfosten trifft und eine Minute später Vogel einen Semmelroth-Freistoß ganz knapp verpasst.
0:0 zur Pause, obwohl man die klar bessere Mannschaft war, hieß das Fazit vom Trainer. Da wir in jedem Spiel unsere Chancen bekommen und mindestens einmal das Tor treffen, sollten wir also einfach ruhig weiterspielen.
Gesagt - getan. Halbzeit zwei gehörte ebenso uns. Zwar konnte Lankwitz mit vereinzelten Fernschüssen aufwarten, aber diese waren allesamt harmlos oder wurden von Gabriel sicher entschärft. Das erlösende und hochverdiente 1:0 fiel dann in der 59. Minute. Nach einem langen Einwurf von Westermann kann Schuck im Sturmzentrum den Ball im Tor unterbringen. Das Tor gab uns weitere Sicherheit und wir ließen hinten nichts anbrennen. In der 70. Minute startet Johannisthal II über Westermann einen Konter nach einer Ecke für Lankwitz. Westermann versucht es allein, kommt kurz ins Straucheln, aber kann dann doch noch überlegt zum 2:0 abschließen. Was dann folgte, war der vielleicht schönste Angriff der Saison. Westermann läuft in der 72. Minute mit dem Ball parallel zum Gästestrafraum, passt auf Gawrisch, welcher clever verzögert und erneut Westermann bedient. Dieser befand sich nun an der Grundlinie und musste nur noch auf Schuck in der Mitte querlegen, welcher dann das 3:0 markiert. Im Folgenden gab es dann noch jeweils einen Aluminium-Treffer für beide Mannschaften und das abschließende 4:0 durch Westermann nach Gawrisch-Vorlage in der 90. Minute.
Ein souveräner Pflichtsieg nach ansprechender Leistung. Wir traten mannschaftlich geschlossen auf und es ragten nur die beiden Manndecker heraus, welche den Gäste-Sturm komplett aus dem Spiel nahmen. Es sollte mich nicht wundern, wenn die beiden Lankwitzer die Lust am Fußball verloren haben. 
SF Johannisthal II vs. SG Stern Kaulsdorf 5:2 (3:0)
Aufstellung:
Kowalske - Daeumlich, Semmelroth (74. Min Juhnke), Peters - Gießel, Dankert, Vogel, Preuß (77. Min Schäfer), Weishoff (63. Min Hantel) - Westermann, Guss
Torschützen:
1:0 Westermann (4. Min), 2:0 Westermann (17. Min), 3:0 Westermann (37. Min), 3:1 Schmidt (64. Min), 4:1 Westermann (69. Min), 5:1 Daeumlich (75. Min), 5:2 Lohse (80. Min)
Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Theuergarten (Foulspiel - 72. Minute)
Rot: Hansen (Handspiel außerhalb des Strafraums - 87. Minute)
Beste Spieler:
Westermann, Kowalske - /
Am heutigen Heimspiel-Sonntag empfingen wir die Band aus Kaulsdorf, mit der wir uns in den vergangenen Jahren schon enge Partien geliefert hatten. Erfreulich für uns war, dass deren Top-Torjäger Amm nicht dabei war. Wir mussten auf einigen Positionen umstellen, aber hatten trotzdem eine schlagfertige Mannschaft beisammen, die gewillt war, den guten Lauf der Kaulsdorfer in der Rückrunde zu stoppen.
Wir waren zu Beginn hellwach und überraschten die selbstbewussten Kaulsdorfer vielleicht ein wenig. Schon in der 4. Minute kann Westermann das 1:0 markieren, als er von Guss mustergültig bedient wird. Auch nach der Führung haben wir mehr vom Spiel, stehen eng an den Männern und spielen den besseren Ball. So war es nicht verwunderlich, dass die Kombo vom Führungstreffer noch einmal erfolgreich war. In der 17. Minute findet Guss mit seinem Pass Westermann und dieser versenkt den Ball, obwohl Hansen im Tor der Gäste noch dran war. Danach wurde es etwas ruhiger, aber wir blieben trotzdem tonangebend. In der 33. Minute scheitert Westermann an einem gegnerischen Abwehrspieler, welcher für seinen geschlagenen Torwart auf der Linie rettet. Nur vier Minuten später war es dann allerdings passiert - Johannisthal II erhöht auf 3:0. Ein missglückter Freistoß von Semmelroth findet über Weishoff den Weg zu Westermann, welcher in Gerd Müller-Manier aus der Drehung trifft. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.
Trainer Dörre zeigte sich zufrieden mit der bisherigen Leistung, aber appelierte auch an die Mannschaft, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht nachlässig werden durften.
Wir erwischten in der zweiten Halbzeit nicht den besten Start, da nun auch Kaulsdorf anfing mitzuspielen. Wir ließen uns vielleicht ein wenig zu weit in die eigenen Hälfte drängen, aber Zählbares sprang für den Feind noch nicht heraus. In der 52. Minute tauchten wir dann zum ersten Mal in Halbzeit zwei vor dem Gäste-Keeper auf. Westermann bedient den im Rückraum postierten Vogel, doch dieser verzieht ein wenig unüberlegt. O-Ton Dörre: "Genauigkeit vor Schärfe!". Nur eine Minute später hat Guss den entscheidenden Treffer auf dem Fuß, aber trifft nur die Unterkante der Latte. Erst in der 64. Minute wurde es nochmal eng, als die Kaulsdorfer nach einer Ecke und dem anschließenden Abpraller durch Schmidt auf 3:1 verkürzten. Dies war die spielentscheidende Phase und hätte Kaulsdorf noch ein bisschen konzentrierter agiert, hätte das Spiel noch einmal kippen können. In der 66. Minute war es dann wieder Westermann, welcher nach einem Freistoß von Semmelroth nur knapp an Hansen im Tor der Gäste scheiterte. Nur drei Minuten später sollte er es dann besser machen und seinen nunmehr vierten Treffer im Spiel erzielen. Ein weiter Abstoß von Kowalske segelt über die Abwehr der Kaulsdorfer und Westermann überlupft den herauseilenden Gäste-Keeper keck aus knapp 20 Metern zum 4:1.
Ärgerlich für Kaulsdorf war, dass in der 72. Minute der Spieler Theuergarten vorzeitig das Feld mit einer gelb-roten Karte verlassen musste. Schon in der ersten Halbzeit verwarnt, zeigte ihm der Schiedsrichter nach einem Foulspiel im Mittelfeld zu Recht die Ampelkarte. Quasi im Anschluss fällt für uns der fünfte Treffer durch Daeumlich nach einem von Juhnke verlängerten Freistoß. Von der numerischen Überzahl war auf dem Platz allerdings eher wenig zu sehen und Kaulsdorf versuchte noch einmal alles. Allerdings sollte ihnen nur noch das 5:2 in der 80. Minute durch Lohse gelingen, was im Endeffekt nur noch Ergebnis-Kosmetik war. Trauriger Höhepunkt der allzeit fairen Partie war dann die rote Karte gegen den Gäste-Hüter Hansen, welcher außerhalb des eigenen 16'ers mit der Hand am Ball war und somit den anstürmenden Westermann um eine 100%ige Tor-Chance brachte. Es lässt sich darüber diskutieren, ob der Schiedsrichter bei dem Spielstand noch eine rote Karte verteilen muss, aber er entschied den Regeln entsprechend.
Eine gute Leistung der Johannisthaler führte zum verdienten Erfolg über Kaulsdorf. Ein bisschen fragwürdig, waren die Entscheidungen des Schiedsrichters, welcher beide Seiten zuweilen benachteiligte und so zum Beispiel in der ersten Halbzeit etliche Angriffe unsererseits wegen vermeintlicher Abseitsstellungen zurückpfiff. Nichtsdestotrotz konnten wir weitere drei Zähler auf unserem Konto verbuchen und können nun dem kommenden Spiel gegen Karow gelassen entgegen sehen.
Bis denne, Freunde des runden Leders.
