Beiträge von Ric47

    Samstag, 27.04.2013 (14:00)
    NOFV - Oberliga Nordost (Staffel Nord)
    Brandenburger SC Süd 05 - SV Lichtenberg 47 2:2
    Werner-Seelenbinder-Stadion (Brandenburg/Havel)
    Ca. 150 Zuschauer (25 Gäste)


    Wie schon im Hinspiel endete die Begegnung zwischen den beiden Mannschaften, im sehr netten „Werner-Seelenbinder-Stadion“, mit einem gerechten Remis. In der ersten Hälfte begannen beide Teams nervös. Vor allem die Hausherren verloren im Aufbauspiel oft den Ball. Mit diesen Geschenken wußte „47“ allerdings nichts anzufangen. Die ersten 25 Minuten spielten sich beinahe nur im Mittelfeld ab. Ein ausgeglichener Beginn mit einer etwas bissigeren Heimmannschaft. Die erste große Chance hatten die Hausherren. Einen abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze konnte Danny Kempter gerade noch an den Pfosten, und damit zur Ecke klären. In der 26. Minute nahm sich Lukas Rehbein aus etwa 20 Metern ein Herz, doch der Schuss verfehlte das Tor knapp. In der 42. Minute kam in die ohnehin schon recht giftig geführte Partie noch mehr Pfeffer rein. Ein hoher Ball in den Strafraum der 47er, Uwe Lehmann geht zum Ball und klärt diesen. Das dieses mit der Hand geschah, sah im Stadion jeder, nur das schwache Schiedsrichtergespann nicht. Glück für Lichtenberg 47.


    In der zweiten Hälfte versuchten die Gäste das Spiel an sich zu reißen, was auch im Mittelfeld gelang. Noch fehlte allerdings die Durchschlagskraft vor dem Tor. Das Spiel nahm nun Fahrt auf. Die „Süd´ler“ mit der ersten guten Chance, die jedoch kläglich in den Wolken über Brandenburg endete. Glück dann für die Hausherren, als Lukas Rehbein in den Strafraum eindrang und zu Fall kam. Ob´s einer war konnte ich nicht erkennen. Süd 05 pustet trotzdem durch. Beim nächsten Angriff auf das „Süd-Tor“ machte Tom Hagel dann das, für die Gäste, erlösende 0:1 (59.). Dies war der Start in eine spannende Schlussphase. Als Christian Gawe aus etwa 22 Metern einen Strich los ließ, der sich unhaltbar im Eck des Tores wiederfand (65.), schien das Spiel gelaufen. Süd jedoch wollte sich nicht aufgeben, und kam ins Spiel zurück. Erst fiel das 1:2 (67.), wenig später sogar das 2:2 (73.). Selbst das 3:2 fiel fast noch (76.), doch da fehlten wenige Zentimeter. Die letzten 25 Minuten gehörten klar den Hausherren, doch das Siegtor fiel nicht mehr. Auf der anderen Seite hatte Kay Drushky sogar die Chance, noch das 2:3 zu machen. Sein Schuss lenkte der Keeper jedoch an den Pfosten.


    Am Ende geht das Remis in Ordnung. Jeder hatte seine gute Phase im Spiel, beide hätten bei Entscheidungen des Gespanns Glück, und auch beide hatten die Chance zum Sieg.


    Die Atmosphäre im Stadion ist recht gut. Man ist nah am Geschehen dran und das merkt man. Zum Ende hin kamen sogar von der Tribüne „Süd Feuer“ - Rufe. Ansonsten gab es auf Heimseite hinter zwei Fahnen etwa 15 Fans die ab und an was von sich gaben. Wo die Ultras von Süd (Maniacs 05) waren, weiß ich allerdings nicht. Auf Seiten der Gäste hingen auch einige Fahnen am Zaun, und ca 15 Fans standen dahinter. Auch hier gab es einige Rufe.


    Bilder>>>

    Samstag, 27.04.2013 (14:00)
    NOFV - Oberliga Nordost (Staffel Nord)
    Brandenburger SC Süd 05 - SV Lichtenberg 47 2:2
    Werner-Seelenbinder-Stadion (Brandenburg/Havel)
    Ca. 150 Zuschauer (25 Gäste)


    Wie schon im Hinspiel endete die Begegnung zwischen den beiden Mannschaften, im sehr netten „Werner-Seelenbinder-Stadion“, mit einem gerechten Remis. In der ersten Hälfte begannen beide Teams nervös. Vor allem die Hausherren verloren im Aufbauspiel oft den Ball. Mit diesen Geschenken wußte „47“ allerdings nichts anzufangen. Die ersten 25 Minuten spielten sich beinahe nur im Mittelfeld ab. Ein ausgeglichener Beginn mit einer etwas bissigeren Heimmannschaft. Die erste große Chance hatten die Hausherren. Einen abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze konnte Danny Kempter gerade noch an den Pfosten, und damit zur Ecke klären. In der 26. Minute nahm sich Lukas Rehbein aus etwa 20 Metern ein Herz, doch der Schuss verfehlte das Tor knapp. In der 42. Minute kam in die ohnehin schon recht giftig geführte Partie noch mehr Pfeffer rein. Ein hoher Ball in den Strafraum der 47er, Uwe Lehmann geht zum Ball und klärt diesen. Das dieses mit der Hand geschah, sah im Stadion jeder, nur das schwache Schiedsrichtergespann nicht. Glück für Lichtenberg 47.


    In der zweiten Hälfte versuchten die Gäste das Spiel an sich zu reißen, was auch im Mittelfeld gelang. Noch fehlte allerdings die Durchschlagskraft vor dem Tor. Das Spiel nahm nun Fahrt auf. Die „Süd´ler“ mit der ersten guten Chance, die jedoch kläglich in den Wolken über Brandenburg endete. Glück dann für die Hausherren, als Lukas Rehbein in den Strafraum eindrang und zu Fall kam. Ob´s einer war konnte ich nicht erkennen. Süd 05 pustet trotzdem durch. Beim nächsten Angriff auf das „Süd-Tor“ machte Tom Hagel dann das, für die Gäste, erlösende 0:1 (59.). Dies war der Start in eine spannende Schlussphase. Als Christian Gawe aus etwa 22 Metern einen Strich los ließ, der sich unhaltbar im Eck des Tores wiederfand (65.), schien das Spiel gelaufen. Süd jedoch wollte sich nicht aufgeben, und kam ins Spiel zurück. Erst fiel das 1:2 (67.), wenig später sogar das 2:2 (73.). Selbst das 3:2 fiel fast noch (76.), doch da fehlten wenige Zentimeter. Die letzten 25 Minuten gehörten klar den Hausherren, doch das Siegtor fiel nicht mehr. Auf der anderen Seite hatte Kay Drushky sogar die Chance, noch das 2:3 zu machen. Sein Schuss lenkte der Keeper jedoch an den Pfosten.


    Am Ende geht das Remis in Ordnung. Jeder hatte seine gute Phase im Spiel, beide hätten bei Entscheidungen des Gespanns Glück, und auch beide hatten die Chance zum Sieg.


    Die Atmosphäre im Stadion ist recht gut. Man ist nah am Geschehen dran und das merkt man. Zum Ende hin kamen sogar von der Tribüne „Süd Feuer“ - Rufe. Ansonsten gab es auf Heimseite hinter zwei Fahnen etwa 15 Fans die ab und an was von sich gaben. Wo die Ultras von Süd (Maniacs 05) waren, weiß ich allerdings nicht. Auf Seiten der Gäste hingen auch einige Fahnen am Zaun, und ca 15 Fans standen dahinter. Auch hier gab es einige Rufe.


    Bilder>>>

    Es war eine Augenweide beim heutigen Punktspiel (2:2) eure Abwehrrecken mit der 17 und 27 beim ständigen fallen und "sterben" sehen zu dürfen. Sie haben es tatsächlich geschafft, alles was das gallische Dorf in den letzten Jahren gezeigt hat noch zu toppen. Weiterhin erwähnenswert ist noch die reife Leistung eines eurer Feldspieler, der unserem Stürmer in eurem Strafraum mit beiden ausgestreckten Armen in Torwartmanier den Ball vom Kopf nahm. Alle dachten es gibt Elfmeter, aber nein der schwarze Mann aus Stendal war wieder zur Stelle. Naja zum Glück seid ihr nicht noch als Sieger vom Platz gegangen.


    Eure Spieler haben natürlich allesamt für den Fairness-Preis der Liga nominiert... Meine Güte!

    2 Plätze noch zu haben für folgende (nun fertige) Mai-Tour.


    Auf dem Plan steht Urlaub, Fußball und Kultur.


    Tourplan:
    08.05 Flug nach Mailand Malpensa


    08.05 20:45 Bologna F.C. 1909 - S.S.C. Napoli
    10.05 20:45 A.S. Livorno Calcio - Brescia Calcio
    11.05 15:00 F.C. Pro Vercelli 1892 - Novara Calcio 1908 (Derby)
    11.05 20:45 Juventus F.C. - Cagliari Calcio
    12.05 15:00 Genoa C.F.C. 1893 - FC Internazionale
    12.05 20:45 A.C. Milan 1899 - A.S. Roma
    17.05 20:30 A.S. Monaco F.C. - Le Mans UC 72
    18.05 21:00 O.G.C. Nice - Olympique Lyonnais
    19.05 20:45 Torino F.C. 1906 - Calcio Catania 1946


    Wer noch was unterklassiges zwischendrin machen will kann dies auf eigene Faust gern tun.


    Stadtbesichtigungen wird es in folgenden Städten geben: Bologna, Florenz, Pisa, Livorno (alternativ Strand-Tag), Monte Carlo, Nizza & Turin.


    Vom 13. bis 17.05 verweilen wir an der Ligurischen Mittelmeerküste.


    20.05 Rückflug von Mailand Malpensa nach Berlin.


    Sollte jemand Interesse an dieser Tour haben, so möge er sich per PN melden.

    Sonntag, 21.04.2013 um 14:00 Uhr
    NOFV Oberliga-Nordost (Staffel Nord)
    SV Lichtenberg 47 - Berliner FC Dynamo 0:3
    Hans-Zoschke-Stadion (Berlin-Lichtenberg)
    Etwa 850 Zuschauer, davon 696 zahlende (ca. 450 Gäste)


    Zweiter gegen Fünfter. Lichtenberg 47 gegen den BFC Dynamo. Spitzenspiel in der NOFV-Oberliga Nordost Nord. Was für viele vor der Saison der Witz des Jahres gewesen wäre, ist nun Realität. Der Aufstieg für den BFC ist in weite Ferne gerückt, wenn man davon ausgeht das Viktoria aufsteigen darf, selbst wenn mit dem LFC fusioniert wird, und das Fürstenwalde und Luckenwalde beide aufsteigen wollen. Lichtenberg 47 hat ja bekanntlich nicht für die Regionalliga gemeldet. Zufrieden wird man im Sportforum jedenfalls nicht zu 100% sein.


    Lichtenberg 47 dagegen ist völlig sorgenfrei. Man ist im Pokal-Halbfinale und spielt als Aufsteiger die wohl beste Saison der letzten Jahrzehnte. Das Ziel ist immernoch „Klassenerhalt“, was bei 35 Punkten (14 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz) vor dem heutigen Spiel jedoch bereits nahezu erreicht scheint. Aber dennoch gilt es weiter Punkte zu sammeln, um dann auch wirklich den Deckel aufzusetzen.


    Auf dem Rasen begannen beide etwas zaghaft. Das änderte sich nach etwa 20 Minuten. Dynamo mit der ersten großen Chance. Keeper D. Kempter kann den Schuss aber noch über die Latte lenken. Die nachfolgende Ecke hatte eine nächste kleine Chance für Dynamo zur Folge. Auf der anderen Seite hatten die Hausherren die besten Möglichkeiten durch C. Gawe (direkter Freistoss - Keeper lenkt zur Ecke) und C. Jacobeit, der jedoch neben das Tor schoss. Etwas bitter war eine Entscheidung der sonst guten Schiedsrichterin Sinem Turac. Becke wurde glasklar im Strafraum zu Fall gebracht. Die Schiedsrichterin entschied jedoch nur auf Ecke. Auf Fotos ist ein klares Foul zu erkennen. Es sollte nicht der letzte grobe Patzer der Schiedsrichterin bleiben. Die Teams duellierten sich zumeist nur im Mittelfeld. Die großen Torchancen blieben noch aus. Dynamo´s B. Brunnemann war es, der das einzige Tor im ersten Durchgang schoß. Aus gut 20 Metern zog er per Volleyschuß ab und die Kugel senkte sich unhaltbar ins Eck. Ein irres Tor!


    Im zweiten Durchgang versuchte L47 das Heft von Beginn an in die Hand zu nehmen und über Einsatz und Kampf ins Spiel zurückzufinden. Man hatte zu Beginn auch mehr Spielanteile, konnte Dynamo jedoch zu keiner Zeit wirklich gefährlich werden. Die Gäste warteten nun auf ihre Konterchancen. Und diese bekamen sie auch. Ein Angriff, der mit einem Tor endete, wurde von Schiedsrichterin S. Turac abgepfiffen wegen angeblichen Abseitses. Allerdings kam der Ball deutlich sichtbar vom Gegner. Jeder im Stadion sah es, das Gespann nicht. Glück für L47. Die Hausherren warfen nun alles nach vorne, und wurden dafür bestraft. In der 79. und 81. Minute trafen die Weinrot-Weißen zum Endstand von 0:3. Der Sieg geht völlig in Ordnung, auch weil die Hausherren es zu keiner Zeit schafften wirklich Gefahr auszustrahlen.


    Bilder >>>

    Dann mal wieder zum sportlichen...


    Sonntag, 21.04.2013 um 14:00 Uhr
    NOFV Oberliga-Nordost (Staffel Nord)
    SV Lichtenberg 47 - Berliner FC Dynamo 0:3
    Hans-Zoschke-Stadion (Berlin-Lichtenberg)
    Etwa 850 Zuschauer, davon 696 zahlende (ca. 450 Gäste)


    Zweiter gegen Fünfter. Lichtenberg 47 gegen den BFC Dynamo. Spitzenspiel in der NOFV-Oberliga Nordost Nord. Was für viele vor der Saison der Witz des Jahres gewesen wäre, ist nun Realität. Der Aufstieg für den BFC ist in weite Ferne gerückt, wenn man davon ausgeht das Viktoria aufsteigen darf, selbst wenn mit dem LFC fusioniert wird, und das Fürstenwalde und Luckenwalde beide aufsteigen wollen. Lichtenberg 47 hat ja bekanntlich nicht für die Regionalliga gemeldet. Zufrieden wird man im Sportforum jedenfalls nicht zu 100% sein.


    Lichtenberg 47 dagegen ist völlig sorgenfrei. Man ist im Pokal-Halbfinale und spielt als Aufsteiger die wohl beste Saison der letzten Jahrzehnte. Das Ziel ist immernoch „Klassenerhalt“, was bei 35 Punkten (14 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz) vor dem heutigen Spiel jedoch bereits nahezu erreicht scheint. Aber dennoch gilt es weiter Punkte zu sammeln, um dann auch wirklich den Deckel aufzusetzen.


    Auf dem Rasen begannen beide etwas zaghaft. Das änderte sich nach etwa 20 Minuten. Dynamo mit der ersten großen Chance. Keeper D. Kempter kann den Schuss aber noch über die Latte lenken. Die nachfolgende Ecke hatte eine nächste kleine Chance für Dynamo zur Folge. Auf der anderen Seite hatten die Hausherren die besten Möglichkeiten durch C. Gawe (direkter Freistoss - Keeper lenkt zur Ecke) und C. Jacobeit, der jedoch neben das Tor schoss. Etwas bitter war eine Entscheidung der sonst guten Schiedsrichterin Sinem Turac. Becke wurde glasklar im Strafraum zu Fall gebracht. Die Schiedsrichterin entschied jedoch nur auf Ecke. Auf Fotos ist ein klares Foul zu erkennen. Es sollte nicht der letzte grobe Patzer der Schiedsrichterin bleiben. Die Teams duellierten sich zumeist nur im Mittelfeld. Die großen Torchancen blieben noch aus. Dynamo´s B. Brunnemann war es, der das einzige Tor im ersten Durchgang schoß. Aus gut 20 Metern zog er per Volleyschuß ab und die Kugel senkte sich unhaltbar ins Eck. Ein irres Tor!


    Im zweiten Durchgang versuchte L47 das Heft von Beginn an in die Hand zu nehmen und über Einsatz und Kampf ins Spiel zurückzufinden. Man hatte zu Beginn auch mehr Spielanteile, konnte Dynamo jedoch zu keiner Zeit wirklich gefährlich werden. Die Gäste warteten nun auf ihre Konterchancen. Und diese bekamen sie auch. Ein Angriff, der mit einem Tor endete, wurde von Schiedsrichterin S. Turac abgepfiffen wegen angeblichen Abseitses. Allerdings kam der Ball deutlich sichtbar vom Gegner. Jeder im Stadion sah es, das Gespann nicht. Glück für L47. Die Hausherren warfen nun alles nach vorne, und wurden dafür bestraft. In der 79. und 81. Minute trafen die Weinrot-Weißen zum Endstand von 0:3. Der Sieg geht völlig in Ordnung, auch weil die Hausherren es zu keiner Zeit schafften wirklich Gefahr auszustrahlen.


    Bilder >>>

    Dienstag, 16.04.2013 um 19:00 Uhr
    3. Liga (Deutschland)
    SV Babelsberg 03 - FC Hansa Rostock 2:1
    Karl-Liebknecht-Stadion (Potsdam-Babelsberg)
    9.032 Zuschauer (ca. 2.000 Gäste)



    „Das Spiel findet statt“, hieß es wenige Tage vor dem Kick-Off, auf ungläubigem Anruf. Man sieht also das Gastspiel der Rostocker, im „Karli“, doch noch in dieser Saison. Vier Absagen, wegen Unbespielbarkeit des Platzes, hatte es zuvor gegeben. Böse Zungen behaupten, das man auf ein volleres Stadion, bei besserem Wetter, hoffe und damit die Entscheidungen, die jeweiligen Nachholtermine abzusagen, sehr schnell gefallen sind. Nun also war es soweit. Spielerisch war das Spiel nichts für Fußball-Ästheten, dennoch war viel Kampf drin. Nulldrei drehte einen Rückstand in einen Sieg. Hansa´s Auftritt hielt sich in Grenzen. Sowohl im Angriff, als auch in der Defensive, konnte man überzeugen.


    Auf auf den Rängen boten die Fans einiges. Der Support des Heimbereichs gefiel mir das erste Mal bei meinen Besuchen dort. Wo sonst dauerhaft oft „nur“ 80-120 Leute in der Nordkurve aktiv sind, konnte die Anzahl derer, die ihr Team 90 Minuten anfeuerten, deutlich gesteigert werden. Um die 350-400 Leute machten bei den meisten Schlachtrufen und Gesängen mit. Nach dem Spiel marschierte die Szene in einem Mob von etwa 300 Leuten gemeinsam Richtung Rathaus. Kein schlechtes Bild!


    Der andere aktive Teil in Babelsberg, welcher im „Ostblock“ zu Hause ist, konnte sich wegen der fehlenden Masse akustisch so gut wie garnicht in Szene setzen, dafür aber versuchte man es mit dreimaligem Einsatz von Breslauer Feuern.


    Zum Gästebereich muss man nicht viel sagen. Hansa Rostock eben! Der Block war natürlich rappelvoll. Nahezu das gesamte Spiel gab es geschlossenen Support der Hanseaten. Während der zweiten Hälfte kletterte plötzlich ein Rostocker, mit Sturmhaube bekleidet, einen der Masten am Zaun hoch und zündete seelenruhig in ca. 4 Meter Höhe eine Fackel an. Einige Sekunden später erhellten weitere Leucht- und Rauchelemente, die man so sehr selten in Deutschland sieht, den Gästeblock. Dies hatte schon südosteuropäischen Flair. Als es wenige Minuten vor Abpfiff immer näher Richtung Niederlage ging nahm die Stimmung etwas ab. Die Mannschaft kam nach dem Spiel an den Zaun und mussten sich dort ihren Fans stellen, die alles andere als zufrieden waren. Man will Leistung sehen. Für Stadt, Fans und Verein. Für Hansa Rostock!


    Bilder zum Spiel >>>

    Echt...? welche gab es denn noch..? Und du meinst im Ernst, dass du darüber entscheiden kannst, was peinlich ist und was nicht..? Ansonsten bleibe mal auf dem Teppich. Euer Stadion ist so oder so von vorne bis hinten beschmiert. 8o



    Du bist natürlich der Kenner schlechthin :D :D :D :rofl: :rofl: :rofl:

    "Sympathisant der Kopenicker" ???


    Also wenn du mich meinst dann solltest du diese Aussage kräftig überdenken! Mein Verein ist Lichtenberg 47. Zum anderen halte ich zu Dynamo Dresden. Was mich da zu einem Sympathisant macht frage ich mich...

    Für die beschmierte Wand in unserem schönen Stadion fährt der BFC Tross mit leeren Händen Heim morgen! Einmal mehr eine peinliche Aktion der "UBFC" ... Wer Wände eines so kleinen Clubs beschmieren muss um Aufmerksamkeit zu erregen tut mir sehr leid.

    Samstag, 13.04.2013 um 19:15 Uhr
    Gambrinus Liga (1. Liga CZ)
    AC Sparta Praha – SK Slavia Praha 3:1
    Zuschauer (ca. 2000 Gäste)
    Generali Arena (Praha, Tschechien)

    Nach dem Aufgalopp, und den Spielen in Kladno und bei Dukla Praha ging es also nun zum Prager Derby. Da Slavia einen Fanmarsch ankündigte, war für mich schnell klar, das ich diesen am Stadion ankommen sehen wollte. 2 Stunden vor Spielbeginn merkte man dann deutlich die Nervösität der Cops und die Anspannung stieg von Minute zu Minute. Plötzlich sah man eine rot-weiße Wand im Park gegenüber des Stadions. Ein Mob von ca. 1.700 Fans, die verhältnismäßig wenig Polizeibegleitung hatten. Etwa 100 Meter Luftlinie befanden sich an der Ecke vor dem Stadion etwa 3-400 Sparta Jungs. Unter ihnen nicht wenige sportliche Jungs, die ihren Blick Richtung Slavia-Fanmarsch richteten. Noch blieb aber alles ruhig. Als der Slavia-Anhang dann hintenrum ans Stadion rangeführt wurde, stieg die Anspannung sofort an. Etwa 100 Sparta-Jungs wollten den Gästen persönlich „Hallo“ sagen, was die Cops jedoch verhinderten. Das einige völlig offen mit Sturmhaube auf der Straße standen schien normal. Merkwürdige Knallkörper, welche sich in eine Mehrzahl aufteilten und knallten, wurden gezündet. Welcome to the Derby of Prague. Wenig später beruhigte sich die Situation wieder.
    Im Stadion stellte ich erneut fest das hunderte Unbeteiligte Zuschauer vor Ort waren. Wahnsinn was da an Kameras in die Luft gehalten wird. Die Heimkurve hatte eine zweiteilige Choreo vorbereitet. Auf der Gegengeraden wurden Zettel in den Vereinsfarben ausgelegt, was bei der Präsentation ein nettes Muster und eine „12“ ergab. Ob damit auf den 12. Mann oder etwas anderes angespielt wurde ist mir allerdings verborgen geblieben. Hinterm Tor sollte es auch eine Choreo geben, allerdings versagte man da völlig. Im Oberrang präsentierte man Glitzerfolien, unten Fähnchen in Blau, Gelb und Rot. Dann gab es weitere 2 Bereiche auf der Tribüne die Leer blieben. Ob das so beabsichtigt war, wage ich zu Bezweifeln. Während des Spiels wurde nochmal eine Art Überziehfahne gezeigt, welche zerissen ist, bevor sie gezeigt wurde. War nicht ganz der Tag von den „Ultras Sparta“. Stimmungsmäßig war es okay, allerdings auch nicht mehr. Für ein Derby hatte ich mir etwas mehr erhofft. Während des Spiels wurden immer wieder Fackeln und Breslauer Feuer gezündet.
    Slavia hingegen überzeugte mich in allen Belangen. Support dauerhaft und laut. Die Mitmachquote konnte auch auf hohem Niveau gehalten werden. Als Intro (beide Seiten zeigten ihre Choreo´s zur 10. Minute) zeigte der Gästeblock Luftballons in Rot und Weiß, dazu eine gute Portion Pyro. Es qualmte, blinkte und leuchtete in mehreren Ecken des Blockes. Zum Ende der 1. Hälfte gab es plötzlich Unruhe. Im Nebenblock gab es plötzlich einen Minutenlangen Fight zwischen beiden Seiten. Da hat es mächtig gerumpelt. Pyrotechnik wurde auch bei den Gästen immer mal wieder gezündet. Selbst nach den Gegentoren zum 2:1, sowie 3:1, tat das der Stimmung kaum einen Abbruch. Der Slavia-Block überzeugte in allen Belangen.


    Außerdem neue Foto-Updates von folgenden Spielen online:


    12.04
    18:00 1. FC Union - Dynamo Dresden


    13.04
    10:15 SK Kladno - Jiskra Domažlice
    16:00 FK Dukla Praha - FK Jablonec


    14.04
    10:15 FK Meteor Praha - TJ Sokol Libis
    13:30 PSK Olymp Praha - FK Řeporyje B
    16:30 FK Litoměřice - SK Bezděkov


    Bilder und Weitere Berichte >>>

    Mittwoch, 10.04.2013 um 19:00 Uhr
    Landespokal Berlin - Viertelfinale
    SV Lichtenberg 47 - SV Tasmania Berlin 3:1
    Sportplatz Bornitzstr. (Berlin-Lichtenberg)
    149 zahlende Zuschauer (ca. 30 Gäste)


    Am gestrigen Mittwoch fand das erste Viertelfinalspiel im Berliner Landespokal, welcher nach einer Berliner Brauerei benannt ist, statt. Dort traf der SV Lichtenberg 47, aktuell Zweiter der NOFV-Oberliga Nordost Nord, auf den SV Tasmania Berlin, welcher sich auf dem 14. Platz der Berlin-Liga, also einer Liga darunter, befindet. Das der Pokal seine eigenen Gesetzte hat, und es auch des öfteren Sensationen und Überraschungen gibt, muß man nicht weiter erwähnen, dennoch war die Marschrichtung im Hause Lichtenberg 47 klar. Man will ins Pokalfinale am 12.06.2013, und wer dieses Ziel hat, muß jeden Gegner schlagen.


    Die Mannschaft ging hochmotiviert ins Spiel gegen die Neuköllner, und nahm das Heft gleich in die Hand. Etwas nervös agierten die Hausherren in der ersten Halbzeit und dennoch hatten die Lichtenberger das Spiel im Griff. Tasmania kam kaum einmal gefährlich vor das Gehäuse von 47-Keeper Danny Kempter, was sich auch in der 2. Hälfte nicht sonderlich änderte. In der 25. Minute war es einmal mehr Lukas Rehbein, einer der sensationellen Neuzugänge der Saison, der zum erlösenden 1:0 einschob. Es ist immer wieder eine Freude ihm beim Fußballspielen zu bestaunen. In der zweiten Hälfte wurden die Zuschauer und auch die Spieler mit jeder Minute etwas ungeduldiger. Tasmania allerdings, war in der Offensive zu harmlos um wirklich gefährlich zu werden. Man sah sich fast nur noch im Stande mit Fouls und Nickligkeiten, etwas gegen die 47er zu unternehmen. In der 79. Minute war es dann Johannes Ebert, der sich aus etwa 20 Metern ein Herz nahm und einfach mal abzog. Das Geschoss schlug unhaltbar im Kasten der Tasmanen ein. Ein wunderschönes Tor! Nun war man dem Sieg sehr nahe, was eine spürbare Erleichterung am Spielfeldrand nach sich zog. Zwei Minuten später, erzielte Winterneuzugang Kay Drushky (gekommen von 1. FC Union Berlin U23) das entscheidene 3:0. Damit war klar, das Lichtenberg 47 das Halbfinale im Landespokal erreicht hatte. Das 3:1 Anschlußtor der Gäste, in der 90. Minute, war nichts weiter als Ergebniskosmetik. Die Fans und Spieler feierten den Einzug in die Runde (7. Sieg in Folge) der letzten Vier ausgelassen.


    Auf wen man im Halbfinale trifft, entscheidet sich am 15. Mai 2013, wenn sich der SC Staaken und die Reinickendorfer Füchse gegenüberstehen. Der Sieger aus dieser Partie kommt dann zum Halbfinalspiel nach Lichtenberg. Die Motivation der Spieler, und die irre Geschlossenheit in der Mannschaft, lassen alle Beteiligten vom Einzug ins Finale träumen. Noch einmal 90 Minuten alles geben, und der Traum wird wahr. Im Finale ist dann alles möglich.


    Außerdem im Pokal noch dabei ist der BFC Dynamo, welcher noch sein Achtelfinalspiel (24.04) gegen den BSV Hürtürkel spielen muß. Im Viertelfinale wartet dann der Lichterfelder FC 1892 (15.05). Der Sieger aus dieser Partie trifft dann im Halbfinale auf den Sieger der Partie Viktoria 89 gegen CFC Hertha 06. Das Finale findet am 12.06.2013 im „Jahnsportpark“ statt.


    Bilder

    Mittwoch, 10.04.2013 um 19:00 Uhr
    Landespokal Berlin - Viertelfinale
    SV Lichtenberg 47 - SV Tasmania Berlin 3:1
    Sportplatz Bornitzstr. (Berlin-Lichtenberg)
    149 zahlende Zuschauer (ca. 30 Gäste)


    Am gestrigen Mittwoch fand das erste Viertelfinalspiel im Berliner Landespokal, welcher nach einer Berliner Brauerei benannt ist, statt. Dort traf der SV Lichtenberg 47, aktuell Zweiter der NOFV-Oberliga Nordost Nord, auf den SV Tasmania Berlin, welcher sich auf dem 14. Platz der Berlin-Liga, also einer Liga darunter, befindet. Das der Pokal seine eigenen Gesetzte hat, und es auch des öfteren Sensationen und Überraschungen gibt, muß man nicht weiter erwähnen, dennoch war die Marschrichtung im Hause Lichtenberg 47 klar. Man will ins Pokalfinale am 12.06.2013, und wer dieses Ziel hat, muß jeden Gegner schlagen.


    Die Mannschaft ging hochmotiviert ins Spiel gegen die Neuköllner, und nahm das Heft gleich in die Hand. Etwas nervös agierten die Hausherren in der ersten Halbzeit und dennoch hatten die Lichtenberger das Spiel im Griff. Tasmania kam kaum einmal gefährlich vor das Gehäuse von 47-Keeper Danny Kempter, was sich auch in der 2. Hälfte nicht sonderlich änderte. In der 25. Minute war es einmal mehr Lukas Rehbein, einer der sensationellen Neuzugänge der Saison, der zum erlösenden 1:0 einschob. Es ist immer wieder eine Freude ihm beim Fußballspielen zu bestaunen. In der zweiten Hälfte wurden die Zuschauer und auch die Spieler mit jeder Minute etwas ungeduldiger. Tasmania allerdings, war in der Offensive zu harmlos um wirklich gefährlich zu werden. Man sah sich fast nur noch im Stande mit Fouls und Nickligkeiten, etwas gegen die 47er zu unternehmen. In der 79. Minute war es dann Johannes Ebert, der sich aus etwa 20 Metern ein Herz nahm und einfach mal abzog. Das Geschoss schlug unhaltbar im Kasten der Tasmanen ein. Ein wunderschönes Tor! Nun war man dem Sieg sehr nahe, was eine spürbare Erleichterung am Spielfeldrand nach sich zog. Zwei Minuten später, erzielte Winterneuzugang Kay Drushky (gekommen von 1. FC Union Berlin U23) das entscheidene 3:0. Damit war klar, das Lichtenberg 47 das Halbfinale im Landespokal erreicht hatte. Das 3:1 Anschlußtor der Gäste, in der 90. Minute, war nichts weiter als Ergebniskosmetik. Die Fans und Spieler feierten den Einzug in die Runde (7. Sieg in Folge) der letzten Vier ausgelassen.


    Auf wen man im Halbfinale trifft, entscheidet sich am 15. Mai 2013, wenn sich der SC Staaken und die Reinickendorfer Füchse gegenüberstehen. Der Sieger aus dieser Partie kommt dann zum Halbfinalspiel nach Lichtenberg. Die Motivation der Spieler, und die irre Geschlossenheit in der Mannschaft, lassen alle Beteiligten vom Einzug ins Finale träumen. Noch einmal 90 Minuten alles geben, und der Traum wird wahr. Im Finale ist dann alles möglich.


    Außerdem im Pokal noch dabei ist der BFC Dynamo, welcher noch sein Achtelfinalspiel (24.04) gegen den BSV Hürtürkel spielen muß. Im Viertelfinale wartet dann der Lichterfelder FC 1892 (15.05). Der Sieger aus dieser Partie trifft dann im Halbfinale auf den Sieger der Partie Viktoria 89 gegen CFC Hertha 06. Das Finale findet am 12.06.2013 im „Jahnsportpark“ statt.


    Bilder

    Nun habt euch wieder lieb. Wenn Waltersdorf absteigt dann sicher nicht wegen des Spiels bei 47. Punkt!


    So Hier mein Bericht vom gestrigen Pokalerfolg...


    Mittwoch, 10.04.2013 um 19:00 Uhr
    Landespokal Berlin - Viertelfinale
    SV Lichtenberg 47 - SV Tasmania Berlin 3:1
    Sportplatz Bornitzstr. (Berlin-Lichtenberg)
    149 zahlende Zuschauer (ca. 30 Gäste)


    Am gestrigen Mittwoch fand das erste Viertelfinalspiel im Berliner Landespokal, welcher nach einer Berliner Brauerei benannt ist, statt. Dort traf der SV Lichtenberg 47, aktuell Zweiter der NOFV-Oberliga Nordost Nord, auf den SV Tasmania Berlin, welcher sich auf dem 14. Platz der Berlin-Liga, also einer Liga darunter, befindet. Das der Pokal seine eigenen Gesetzte hat, und es auch des öfteren Sensationen und Überraschungen gibt, muß man nicht weiter erwähnen, dennoch war die Marschrichtung im Hause Lichtenberg 47 klar. Man will ins Pokalfinale am 12.06.2013, und wer dieses Ziel hat, muß jeden Gegner schlagen.


    Die Mannschaft ging hochmotiviert ins Spiel gegen die Neuköllner, und nahm das Heft gleich in die Hand. Etwas nervös agierten die Hausherren in der ersten Halbzeit und dennoch hatten die Lichtenberger das Spiel im Griff. Tasmania kam kaum einmal gefährlich vor das Gehäuse von 47-Keeper Danny Kempter, was sich auch in der 2. Hälfte nicht sonderlich änderte. In der 25. Minute war es einmal mehr Lukas Rehbein, einer der sensationellen Neuzugänge der Saison, der zum erlösenden 1:0 einschob. Es ist immer wieder eine Freude ihm beim Fußballspielen zu bestaunen. In der zweiten Hälfte wurden die Zuschauer und auch die Spieler mit jeder Minute etwas ungeduldiger. Tasmania allerdings, war in der Offensive zu harmlos um wirklich gefährlich zu werden. Man sah sich fast nur noch im Stande mit Fouls und Nickligkeiten, etwas gegen die 47er zu unternehmen. In der 79. Minute war es dann Johannes Ebert, der sich aus etwa 20 Metern ein Herz nahm und einfach mal abzog. Das Geschoss schlug unhaltbar im Kasten der Tasmanen ein. Ein wunderschönes Tor! Nun war man dem Sieg sehr nahe, was eine spürbare Erleichterung am Spielfeldrand nach sich zog. Zwei Minuten später, erzielte Winterneuzugang Kay Drushky (gekommen von 1. FC Union Berlin U23) das entscheidene 3:0. Damit war klar, das Lichtenberg 47 das Halbfinale im Landespokal erreicht hatte. Das 3:1 Anschlußtor der Gäste, in der 90. Minute, war nichts weiter als Ergebniskosmetik. Die Fans und Spieler feierten den Einzug in die Runde (7. Sieg in Folge) der letzten Vier ausgelassen.


    Auf wen man im Halbfinale trifft, entscheidet sich am 15. Mai 2013, wenn sich der SC Staaken und die Reinickendorfer Füchse gegenüberstehen. Der Sieger aus dieser Partie kommt dann zum Halbfinalspiel nach Lichtenberg. Die Motivation der Spieler, und die irre Geschlossenheit in der Mannschaft, lassen alle Beteiligten vom Einzug ins Finale träumen. Noch einmal 90 Minuten alles geben, und der Traum wird wahr. Im Finale ist dann alles möglich.


    Außerdem im Pokal noch dabei ist der BFC Dynamo, welcher noch sein Achtelfinalspiel (24.04) gegen den BSV Hürtürkel spielen muß. Im Viertelfinale wartet dann der Lichterfelder FC 1892 (15.05). Der Sieger aus dieser Partie trifft dann im Halbfinale auf den Sieger der Partie Viktoria 89 gegen CFC Hertha 06. Das Finale findet am 12.06.2013 im „Jahnsportpark“ statt.


    Bilder

    Samstag, 06.04.2013 um 14:00 Uhr
    NOFV-Oberliga Nordost (Staffel Nord)
    SV Lichtenberg 47 - RSV Waltersdorf 09 1:0
    Hans-Zoschke-Stadion (Berlin-Lichtenberg)
    182 Zuschauer (ca. 40 Gäste)


    „Das Spiel fällt wegen der schlechten Witterungsverhältnisse aus“. So, oder so ähnlich, hieß es in den letzten Wochen in weiten Teilen der Republik. Auch in Lichtenberg, bei „L47“, waren in der letzten Zeit viele Spiele dem Wetter zum Opfer gefallen. Da kann eine Sperre von 3 Spielen, wie bei M. Doumbia (nach Rot im Spiel bei Union Fürstenwalde am 02.12.13), schonmal schonmal 4 Monate anhalten. Am vergangenen Freitag viel die Entscheidung, das dieses Spiel im „Zoschke-Stadion“ angepfiffen werden kann.


    Sportlich läuft es für „47“, welche mit Daniel Dejanovic (von Sparta Lichtenberg) einen neuen Co-Trainer in ihren Reihen haben, sehr gut. Man ist als Aufsteiger auf Platz 3 der Oberligatabelle, steht im Pokal-Viertelfinale (gegen Tasmania Berlin) und macht den Anhängern Woche für Woche jede Menge Freude. Die Gäste aus Waltersdorf stecken mitten im Abstiegskampf, wo sie mit einem Vorsprung von vier Punkten auf einen Abstiegsplatz ins „Zoschke-Stadion“ kamen.


    Das Spiel, welches trotz seiner wenigen Torchancen (3:1 nach guten Chancen) jederzeit spannend war, begann mit leichter Überlegenheit der Gastgeber. „L47“ versuchte das Spiel an sich zu reißen, was auch teilweise gelang. Durch Lukas Rehbein hatte Lichtenberg 47 die erste gute Möglichkeit. Er war es auch der etwas später das umjubelte 1:0 erzielte. Die Gäste kamen erst nach 15 Minuten etwas besser ins Spiel. Beide Mannschaften spielten mit hohem Einsatz, jedoch vermissten die Fans der Gäste das Durchsetzungsvermögen ihrer Mannschaft. Die Defensive von Lichtenberg stand gewohnt gut und machte es den Gästen merklich schwer.


    Die zweite Hälfte wurde von beiden mit erhöhter Intensität begonnen. Die Hausherren hätten durch Tom Hagel eine weitere gute Möglichkeit. Das Spiel wurde Mitte der zweiten Hälfte giftiger. Beide schenkten sich nichts. Die Anzahl an Fouls nahm deutlich zu. Bei einigen Fouls waren die „Täter“ mit Gelb noch gut bedient, denn die Absicht den Ball zu erwischen hatten einige anscheinend nicht. Die Stimmung schlug nun auch auf den Traversen um. Beide Trainer waren hoch erregt und rannten wie Wiesel in ihrer Coaching Zone herum und gestikulierten lautstark und wild. Die Wichtigkeit dieses Spiels sollte nun auch dem letzten Stadionbesucher bewusst gewesen sein. Dann die 90. Minute. Ein hoher Ball in den Strafraum von „L47“, wo mehrere Spieler mitten im Geschehen waren. 47-Keeper Danny Kempter plötzlich am Boden, und der Ball im Tor. Jubel auf der Gästebank. Der Schiri zeigte mit beiden Armen zum Mittelpunkt. Alle dachten es steht 1:1. Plötzlich kam Unruhe auf. Es gab Freistoß für Lichtenberg, wegen Angriffs auf den Torwart im 5-Meter-Raum. Alle waren etwas überrascht. Nach dem Spiel erklärte der Schiri das er vorher bereits pfiff, den Arm hochgehoben habe, und damit auf Freistoß deutete. Die Geste, als er mit 2 Armen zur Mitte zeigte, sollte die Spielrichtung deutlich machen. Er meinte aber auch das es etwas unglücklich war und sprach von einem Mißverständnis. Auf der Tribüne wurde es nun etwas hektisch. Einige Ordner mußten einschreiten, um die erhitzten Gemüter zu beruhigen. Zudem mußte der Trainer der Gäste ebenfalls auf die Traversen.


    Wenig später pfiff der Schiri ab, und es kam zu einer Rudelbildung auf dem Platz, in der beide Trainer etwas aneinander gerieten. Passiert ist nichts, ausser das die Emotionen teilweise etwas übergekocht sind. Die Gäste waren einfach zu ungefährlich, was mich den Sieg der 47er in die Kategorie „Verdient“ einsortieren läßt.


    Lichtenberg 47 gastiert nun auf dem 2. Tabellenplatz, wenn wohl auch nur bis zum Folgetag, und hat nun 33 Punkte auf dem Konto. 40 Punkte sind das Ziel, und die Mannschaft ist auf dem besten Weg, dieses auch zu erreichen. Für die Regionalliga wurde, wie erwartet, nicht gemeldet. Dies bestätigte der Verein auf der abschließenden Pressekonferenz, auf Nachfrage eines Journalisten. Man müßte dafür Umbaumaßnahmen von mindestens 350.000 € vornehmen, was aktuell kein Thema sei.


    Bilder >>>