BW Friedrichshain I - Friedrichshagener SV I 2:3 (0:2)
FSV spielte mit: Hörnig, Engel, Rohde, Bretschneider, Pietsch, Gruner, Cyran (80. Stadelhoff), Knebel, Lang (46. Karioth), Beck, Ludwig (75. Sturm)
Tore: 0:1 Beck (6.), 0:2 Ludwig (38.), 1:2 (50.), 2:2 (62.), 2:3 Karioth (84.)
Ein dreckiger Dreier
...war es am Ende für die glücklichen Gäste. Gewarnt durch die letzten guten Leistungen von BW Friedrichshain (u.a. 2:2 gegen Altglienicke) wollte man dennoch die gute Stimmung aus den beiden letzten, deutlich gewonnenen Spielen mitnehmen. Der Start glückte auch heute wieder und man ging erneut früh durch Becks Flachschuß, aus dem Gewühl heraus, mit 1:0 in Führung. Es war allerdings auch zeitig zu erkennen, dass sich dieses Spiel hier heute nicht auf sonderlich hohem Niveau abspielen würde. Zu viele Unkonzentriertheiten und ungewohnte technische Defizite beherrschten die Partie. Fortan wurde auf beiden Seiten überwiegend mit langen Bällen operiert und Fehlpässe verblitzten den Zuschauern die Augen. Ein dann mal klug gespielter langer Ball durch Knebel erreichte den fleißigen Ludwig, der im 1 gegen 1 dem Torwart keine Chance gab und kurz vor der Pause auf 2:0 erhöhte. (Sein 8. Treffer im 5. Spiel!). Eine Umstellung zur Pause sollte das Spiel auf die Flügel verlagern aber auch das gelang nicht, der Gegner erhöhte die Gegenwehr und die langen Bälle auf den an der Grenze des Erlaubten spielenden 11er wurden präziser. Ein Abspielfehler an der Mittellinie und Stellungsfehler in der Defensive ermöglichte dann kurz nach der Pause den F´hainern den Anschlusstreffer. Diese wollten nun mehr und der FSV wirkte deutlich verunsichert. In der 62. dann sogar der Ausgleich, bei dem wiederum die Defensive nicht gut aussah. Nun wurde aber wieder eine Schippe raufgepackt und einige Chancen erarbeitet. Die ersten Versuche wurden noch recht glücklos ausgeführt oder wieder fahrlässig vertändelt. In der 84. war es dann Beck, der einen seiner unnachahmlichen Antritte Richtung Tor vortrug, die untere lange Ecke anvisierte und abzog. Der Ball prallte allerdings nur gegen den Pfosten, doch Karioth stand goldrichtig und schob zum viel umjubelten und glücklichen aber auch nicht unverdienten Sigtreffer ein. Heute hat diese halbherzige Leistung noch zum Sieg gereicht, in der nächsten Woche kommt Schmöckwitz zum FSV, die werden so etwas sicher anders bestrafen.