Friedrichshagener SV I - Friedenauer TSC II 6:1 (2:0)
FSV spielte mit: Hörnig, Engel, Gruner, Bretschneider, Rohde, Lang, Knebel, Beck, Sturm (65. Kusche), Karioth (72. Bottke), Ludwig (88. Biering)
Tore: 1:0 Knebel (26.), 2:0 Karioth (34.), 2:1 (49.), 3:1, 4:1, 5:1, 6:1 alle Ludwig (53., 73., 82., 84.)
Kein Deja vu dank Ludwigs Quattrick...
Die Niederlage der letzten Woche wurde nun endgültig aus den Köpfen gelöscht und der FSV wollte wieder an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen. Einige Umstellungen im Team sorgten dann auch zusätzlich dafür, dass heute wieder Fußball gespielt wurde. Beck rückte ins zentrale Mittelfeld, Rohde auf die 6 und Gruner übernahm wieder das Kommando in der Defensive. Diese 3 sollten sich dann auch zu Schlüsselspielern im Laufe der Partie herauskristallisieren. Gruner sorgte für die nötige Ruhe und Sicherheit, Rohde kurbelte ständig die Offensive mit an und Beck konnte heute mal wieder seine Kreativität entfalten. Ein kurzes Abtasten in der Anfangsphase mit mehr Anteilen bei den Friedrichshagenern und auch schon einigen guten Torchancen. In der 26. Minute dann ein langer Ball durch den 16er, den Rohde auf Knebel ablegt und dieser das Leder aus gut 20 Metern unter die Latte prügelt. Noch vor der Pause kann Karioth auf 2:0 erhöhen, als Beck den Ball kurz vor dem Tor im Gewühl behauptet und Karioth einschieben kann. Die Friedenauer versuchten mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, doch es langte nicht einmal zu einer Torchance in der 1. Halbzeit. Nach der Pause sollte das Spiel weiter kontrolliert werden, was leider nur 4 Minuten gelang, dann wurde ein Ball vom TSC in die Spitze gesteckt und der im Abseits stehende Stürmer hatte keine Problem den Anschlusstreffer zu markieren. Für einen Moment war Nervosität zu spüren, allerdings nur bei den Zuschauern. Sollte sich das Drama der Vorwoche etwa wiederholen? Weit gefehlt, da nun auch Ludwig am Spiel teilnahm und nur 4 Minuten später seinen eigenen Torreigen eröffnete. Ein langer Ball von Gruner auf Lang, dieser quer auf Ludwig, 3:1. In den folgenden 20 Minuten hatte allein Karioth gefühlte 15 Hundertprozentige auf dem Fuß, auch Beck scheiterte einige Male am Torwart oder den eigenen Nerven. Nachdem nun scheinbar kein anderer mehr ein Tor machen wollte, entschied sich Ludwig noch 3 Buden nachzulegen. 4:1 durch die Beine des Keepers und 5:1 per Kopf, beide Treffer nach Vorarbeit durch Beck. Auch beim Schlusspunkt zum 6:1 zeigte er wie abgezockt er mit seinen 19 Jahren bereits ist. Die Chancenauswertung wäre heute zu bemängeln aber es war deutlich mehr Postivies zu sehen. Beck, Rohde und natürlich Ludwig sind heute besonders hervorzuheben. Klasse Jungs!