Der 1. FC Zeitz will heraus aus den Niederungen der Fußball-Landesliga Sachsen-Anhalt und strebt in zwei bis drei Jahren den Aufstieg in die Verbandsliga an. Damit das Vorhaben gelingt, baut der Verein auf die Unterstützung von Unternehmen und Managern aus der Region.
Ein erster Schritt auf diesem Weg wurde am Montagabend getan. Im Gasthof "Alter Kuhstall" in Röden trafen sich zum ersten Mal Unternehmer der Region, um sich zum "Wirtschaftsförderkreis 1. FC Zeitz" zu konstituieren. Mit dabei waren neben Vorstand und Trainer des Fußballclubs unter anderem Dr. Peter Schwarz, Geschäftsführer der Zeitzer Standortgesellschaft, Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Huke, Jürgen Baumann vom gleichnamigen Autohaus in Zeitz und Michael Müller von der Firma Heitkamp.
Die Teilnehmer des Treffens machten übereinstimmend deutlich: Der Förderkreis soll nachhaltig und langfristig für den 1. FC Zeitz wirken. Dabei gehe es nicht nur um Geld, sondern auch um Arbeitsplätze für Spieler, um die Gestaltung des Umfeldes und um die Ausstrahlung des Klubs.
Bevor man jedoch detailliert über die Formen und die Höhe der Unterstützung sprechen könne, werden die Vereinsverantwortlichen tief in ihre Bücher schauen müssen. Andreas Huke: "Wir brauchen ein Konzept, wie es mit dem Verein weitergehen soll und was unser Ziel ist. Dafür ist noch viel Grundlagenarbeit nötig." Dr. Schwarz forderte eine Analyse des Ist-Standes beim 1. FC Zeitz. Darauf basierend ein klares Konzept mit einem entsprechenden Zeitplan. Und er machte ebenso deutlich: "Der Kreis der Förderer muss größer werden." In zwei Wochen will Vereinsvorsitzender Daniel Rost die geforderte Ist-Analyse vorlegen und damit die Plattform für weitere Unterstützung bieten.
Zu einem weiteren Projekt des 1. FC Zeitz, das Anschub für den geplanten Aufschwung und zugleich Imagepflege für den Klub sein soll, bekannten sich die Wirtschaftslenker: Im Sommer soll es ein Fußballfest im Thälmannstadion geben mit dem Höhepunkt, Spiel des 1. FC Zeitz gegen einen Erst-Bundesligisten. Ein heißer Kandidat ist Bayer Leverkusen.