7.Spieltag > BL Leipzig

  • Bezirk Leipzig:
    7.Spieltag am 2. Oktober 2004 15 Uhr
    Bornaer SV - SV Leipzig NW 4:1
    ESV Delitzsch - Bad Lausick 4:1
    Lipsia Eutritzsch - Döbelner SC 1:4
    TuS Leutzsch - FSV Beilrode 0:1
    SV Tresenwald - Eintracht Sermuth 3:1
    SV Naunhof - FSV Krostitz 3:0
    VfB Zwenkau - SG Taucha 99 4:3
    SSV Stötteritz - Fortuna Leipzig 2:0



    Borna - Nordwest
    Aufstellung Nordwest: Kuppe, Vier (71. Bagaric), Kunath, Altmann, Burde, Patula, Arbeiter, Hermuth (46. Harenburg), Jabin, Marx, Lange
    Tore: 1:0 Döring (8.), 1:1 Patula (25.), 2:1 Irrgang (32.), 3:1 Rudolf (57.), 4:1 Weinowski (79.)


    Schiedsrichter: Schneider / Chemnitz Zuschauer:
    Gelbe-Karte: Lange

    Nordwest weiter nur Punkte und Torelieferant, nicht eine zwingende Chance, obwohl eine punkt durchaus möglich gewesen wäre.
    @ML-Borna, warum musste der Krankenwagen kommen, ist euer Spieler einfach nur umgeknickt, denn nach fremdeinwirkung sah das nicht aus, aber geschrie hat er als wäre alles durchgebrochen
    Spielbericht von unserer seite aus folgt wahrscheinlich erst morgen, für so ein scheißspiel ist mir der samstag einfach zu schade

  • Kopf hoch keepera9, das Leben geht weiter. Müsst ihr eben nächste Woche gegen Tresenwald gewinnen.
    Unser Spieler hat ein Muskelfaserriss, es war ohne gegnerische Einwirkung. Er hat nur so geschrien, weil er das erste Mal richtig verletzt ist und Muskelverletzungen nicht gewohnt ist. Ansonsten denke ich, haben wir verdient gewonnen, vielleicht um ein Tor zu hoch. Spielbericht mache ich auch erst morgen fertig, gehen nachher noch bei uns zum Stadtfest.

  • schönes programmheft, umschlagseite hat mir sehr gut gefallen.
    Bin mal gespannt wie lange das noch weiter geht bei uns ... ich will hier mal nicht weiter ausführen.


    @ML
    Wer warst du, der im Trainingsanzug mit auf der Bank war, etwas älter? und mit grauen Addidas Climacool Schuhen? Mir war nach dem Spiel nicht mehr zu mute irgendwelche leute anzusprechen. Bei Rückspiel kann man ja mal ein bier zusammen drinken :wink:

  • Ich war der, der im Eingangstunnel mit dem schwarz-gelben Trainingsanzug und der schwarzen Regenjacke (Sport Schneider Geithain) gestanden hat. Direkt rechts neben unserer Bank. Weiße Adidas-Schuhe, aber keine Climacool.
    Torschütze zum 2:1 war Jens Wagner - war 'ne falsche Durchsage vom Stadionsprecher. Ist aber bereits alles korrigiert worden.
    Das Bier zum Rückspiel nehme ich natürlich gerne an.

  • hm, dann hätte ich den falschen angesprochen ;-) Aber das mit dem Sport Schneider Geithain ist mir aufgefallen


    Hier erstmal der Spielbericht aus meiner Sicht, wenn irgendwo Fehler sind sag mir bescheid, da kann ich das noch umändern bevor ich es zur lvz schicke.


    Nordwest leider weiter nur Punkte- und Torlieferant


    Die Zielstellung war, wenigstens ein Unentschieden aus Borna mitzunehmen. Der Schwung aus der letzten Partie wurde nicht ausgenutzt und so verlor man verdient, wenn auch etwas zu hoch.


    Wie jedes Jahr in Borna regnete es und dennoch fanden sich lobenswerte 140 Zuschauer im Rudolf-Harbig Stadion ein. Die Leipziger Vorsätze waren schon wieder früh über den Haufen geworfen. Bereits nach acht Minuten die Führung für den Gastgeber - ein Tor mit Ansage. Eine Jeschky-Ecke konnte Döring völlig freistehend in den Maschen unterbringen. Danach ein etwas ausgeglichenes Spiel, aber viele Fehler im Kurzpassspiel ließen wenig Spielfluss aufkommen. Die erste Chance für Nordwest hatte Jabin, dessen Versuch aber von zwei Abwehrspielern abgeblockt wurde (15.). In der 25. Minute der Ausgleich durch Patula, der einen Freistoß von Burde unhaltbar ins lange Ecke mit dem Kopf verlängerte. Danach kam Borna wieder besser aus der Abwehr heraus. Kuppe konnte gegen den herannahenden Wagner gerade so klären (31.). Aber nur eine Minute später war auch er machtlos. Irrgang konnte auf rechts in den Strafraum eindringen, sein Schuss aus spitzen Winkel konnte Kuppe noch an den Pfosten lenken. Der Ball sprang dem freistehenden Wagner vor die Füße. Dieser hatte keine Probleme den Ball im Nordwesttor unterzubringen. Drei Minuten später fast das 3:1 aus einem Gewühl im Strafraum heraus. Glück für Nordwest, denn die Chance resultierte aus klarer Abseitsstellung, die nicht geahndet wurde.


    Die Leipziger begannen die zweite Hälfte wesentlich aggressiver und die Schwächen der Bornaer Hintermannschaft wurden deutlich. Jabin konnte sich Freispielen, scheiterte aber auf der Linie an zwei Abwehrspielern, Harenburg stand auf links besser postiert. Die Nervosität der Bornaer nahm zu, aber der SV Nordwest konnte daraus kein weiteres kein Kapital schlagen. Mitten in die Drangphase der Gäste das 3:1 nach einem Konter durch Rudolph (57.). Die Nordwestler verloren fahrlässig den Ball im Mittelfeld und griffen danach nicht energisch genug an.


    Dennoch steckte Nordwest nicht auf. Harenburg konnte erst im Strafraum von drei Gegenspielern gestoppt werden (60.). Eine Minute später rutschten Patula und Marx, nach einer Eingabe von Jabin, einen Meter vor der Torlinie am Ball vorbei. In der 70. Minute versuchte sich Lange mit einem Fernschuss. Doch zehn Minuten vor Schluss die Entscheidung durch Weinowksi zum 4:1.


    Die Nordwestler bleiben damit weiter auswärts ohne Erfolg. Besonders schwach zeigte sich heute leider das Mittelfeld um Arbeiter, Lange, Altmann und Hermuth. Das Spiel über die Außen fand in der ersten Halbzeit gar nicht statt. Und wenn man kein Mittelfeld hat, kann man keine Spiele gewinnen, auch wenn die Niederlage am Ende etwas zu deutlich war.


    Nicht gerade einer meiner besten und schönsten Berichte, aber langsam geht mir das Schöngerede auf die Nerven, aber man kann den eigenen verein ja nicht in der zeitung zu schlecht hinstellen, das gehört sich nicht. Nur langsam findet man auch nichts positives mehr, oder ist dir ein Spieler von uns besonders aufgefallen?

  • Ich sag mal so, sicherlich habe ich euch schon bedeutend stärker gesehen. So richtig positiv aufgefallen, ist mir eigentlich Keiner. Dennis Arbeiter kenne ich noch aus unserer Zeit, würde meinen, dass er sich in kritischen Situationen zu sehr versteckt. Ich denke, bei ihm ist das eine Kopfsache. Wenn er will, kann er durch initiierte Angriffe jede Abwehr vor Probleme stellen. Das habe ich gestern aber nicht gesehen. Bei Jabin muss ich zwar sagen, dass Torsten Streitberg zwar richtig gut gegen ihn gespielt hat, jedoch denke ich, dass Jabin noch nicht in körperlicher Top-Verfassung ist. Micha Lange hat sich zwar bemüht, jedoch kam nichts Zwingendes raus. Und bei Axel und Kuni sieht man, dass sie verletzungsbedingt doch etwas zurück geworfen worden.


    Muss aber auch sagen, dass wir genau zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht haben. Ich denke da vor allem an das zweite und dritte Tor. Wenn Jabin die Nachlässigkeit zum 2:2 nutzt, sieht das alles ganz anders aus. Kurze Zeit später macht der wiederum überragende Michi Rudolph das 3:1. Ich denke, damit war das Spiel gelaufen und eure Moral gebrochen.


    PS: Unmittelbar vor dem 2:1 lenkt Kuppe den Ball von Rudolph an den Pfosten.

  • Jaja, der Fotograf war von der Lokalredaktion in Borna. Den kenn ich ganz gut. Sehe ihn am Dienstag, da kann ich ihn ja nochmal fragen. Wäre bestimmt kein Problem. Spielbericht mach ich jetzt noch, bin gerade erst heim gekommen.

  • Bornaer SV 91 – SV Leipzig-Nordwest 4:1 (2:1)

    Borna: Lachky – Gräfe – T. Streitberg, S. Streitberg – Wagner, Irrgang (ab 44. Winkler / ab 74. Staudacher), Jeschky, Etzold, Döring – Rudolph (ab 84. Marz), Weinowski – Trainer: Havenstein
    Nordwest: Kuppe – Patula – Kunath, Vier (ab 71. Bagaric) – Burde – Altmann, Arbeiter, Hermuth (ab 46. Harenburg) – Lange – Marx, Jabin – Trainer: Heine
    Schiedsrichter: Schneider (Chemnitz) – Tore: 1:0 Döring (8.), 1:1 Patula (24.), 2:1 Wagner (32.), 3:1 Rudolph (56.), 4:1 Weinowski (80.) – Gelbe Karten: Döring – Lange – Zuschauer: 140 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. Nach den hohen Heimniederlagen gegen Tresenwald und Beilrode sowie dem mageren Unentschieden gegen Zwenkau gelang der Havenstein-Elf am vergangenen Wochenende mit einem klaren 4:1 (2:1)-Erfolg über den SV Leipzig-Nordwest endlich der erhoffte Befreiungsschlag im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion. Vielleicht fiel das Endresultat im Endeffekt um ein Tor zu hoch aus, doch dies interessierte nur wenige der 140 Zuschauer. Um so wichtiger bleibt die Erkenntnis, dass die Wyhrastädter endlich den „Heimfluch“ ad acta legen konnten.
    Dabei erwischten die Schwarz-Gelben wie schon in Taucha und gegen Beilrode abermals einen Start nach Maß. Im Anschluss an einen Jeschky-Eckball beförderte Mario Döring die Kugel per Drehschuss zur frühen Bornaer Führung ins von Marcel Kuppe gehütete Leipziger Gehäuse (8.). Doch die Gäste aus der Messestadt zeigten sich davon in keinster Weise beeindruckt. Immer wieder suchten sie ihren torgefährlichen Stoßstürmer Pierre Jabin, den jedoch der diesmal extrem giftige BSV-Manndecker Torsten Streitberg selten zur Entfaltung kommen ließ. Mit dem ersten Torschuss kamen die Gäste dann auch zum etwas überraschenden Ausgleichstreffer. Ausgangspunkt war ein nicht ganz regelkonformer Oberkörper-Einsatz vom Bornaer Kapitän Sven Streitberg im Zweikampf mit Heiko Marx, direkt an der Außenlinie. Den folgenden Freistoß servierte Sebastian Burde genau auf den Kopf von Nordwest-Libero Axel Patula, der mit einem Kopfball-Aufsetzer den wieder ins Bornaer Tor zurückgekehrten Schlussmann Ronny Lachky keine Chance ließ (24.). Doch davon erholten sich die Gastgeber recht schnell. In den vergangenen Heimspielen hinterließen Gegentreffer bei den Wyhrastädtern immer eine gewisse Schockwirkung. Diesmal jedoch nicht. Man setzte Nordwest in der Folgezeit wieder verstärkt unter Druck. Der Lohn für die Bemühungen war dann der erneute Führungstreffer. Nachdem Michael Rudolph sehenswert in den Gäste-Strafraum eindrang, konnte Schlussmann Kuppe den Schuss des Youngsters gerade noch an den Pfosten lenken. Der mitgelaufene Jens Wagner bewies daraufhin Abstauber-Qualitäten, als er die zurückspringende Kugel anschließend problemlos zur 2:1-Führung im Leipziger Tor unterbrachte (32.). Kurz darauf hätte man das Resultat sogar weiter erhöhen können. Nach einem Durcheinander im Nordwest-Strafraum gelangte das Streitobjekt in letzter Instanz zu André Irrgang, der jedoch mit seinem anschließenden Kopfball an Kuppe scheiterte (34.). Besagter Irrgang spielte dann kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal die Hauptrolle. Nach einem unglücklichen Zweikampf im Mittelfeld blieb er ohne vorherige gegnerische Einwirkung minutenlang am Boden liegen. Mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss war für ihn die Begegnung noch vor dem Pausentee bereits beendet (44.).
    Auch im 2. Durchgang setzte sich die interessante Partie fort. Rudolph setzte die erste Duftmarke in den zweiten 45 Minuten, doch sein abgefälschter Schuss strich über den Leipziger Querbalken (49.). Kurz darauf hätte jedoch Gäste-Angreifer Jabin fast von einem folgenschweren Fehler des BSV-Liberos Uwe Gräfe profitiert, doch machte der Bornaer Abwehrchef seinen Fehler anschließend wieder gut und bewahrte sein Team mit seiner gelungenen Rettungsaktion vor dem abermaligen Ausgleich (50.). Auf der Gegenseite prüfte Döring nach einer langgezogenen Wagner-Flanke per Direktabnahme abermals Kuppe im Nordwest-Kasten (51.). Kurz darauf sollte sich dann aber die Vorentscheidung anbahnen. Von einem folgenschweren Ballverlust im Vorwärtsgang der Nordwestler profitierte wiederum der alles überragende Rudolph, der im Anschluss daran mit einem gekonntem Schrägschuss Gäste-Schlussmann Kuppe keine Chance ließ (56.). Nur wenige Minuten später zeigte sich Kuppe dann jedoch wieder auf dem Posten, als er nach Dörings Sololauf dessen zweiten Treffer verhinderte (59.). Trotzdem gab sich Nordwest auch in der Folgezeit nicht auf. Bei einer scharfen, flachen Eingabe von Jabin musste man im Bornaer Lager noch einmal kurzzeitig die Luft anhalten, da sowohl Patula als auch Marx am Ball vorbei rutschten (62.). Kurze Zeit später versuchte sich Lange aus der Distanz, doch mit etwas Glück beförderte BSV-Schlussmann Lachky das Leder über die Querlatte (70.). Doch dann war es vorbei mit den zwingenden Offensivaktionen der Leipziger. Die Hintermannschaft der Bornaer ließ in der Folgezeit keine Möglichkeiten des Gastes mehr zu. Stattdessen profitierte der ebenfalls agile Weinowski von einer weiteren Unzulänglichkeit im Defensivbereich des SV Nordwest, als er völlig freistehend Gäste-Torhüter Kuppe mit einem Lupfer überwand (80.). Damit war die Entscheidung nun natürlich gefallen. Problemlos verwalteten die Einheimischen in den verbleibenden Minuten das Ergebnis und konnten somit nach dem Abpfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Uwe Schneider aus Chemnitz endlich den ersten Heimsieg in dieser Saison feiern.

  • Hab den SR schon letzte Saison mal in Zwenkau gesehen, da war der auch schon spitze! Deswegen hab ich mich gefreut, als ich beim SR-Ansetzer aus Chemnitz anrief und er mir sagte, dass dieser Sportfreund in Borna pfeift. War bis jetzt das Beste, was ich diese Saison gesehen habe.