Achtzehnvierundneunzig NOFV-Pelada-Futsal-Liga

  • Bericht von:UfK Potsdam 08 Futsal

    Es geht wieder los!

    Unser erstes Heimspiel für diese Saison. Wir erwarten den BFC Preussen. In der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee hoffen wir dafür auf zahlreiche Zuschauer. Lasst euch dieses Futsal spektakel nicht entgehen. Tolle Verpflegung und feinster Futsal warten auf euch! Der Eintritt ist natürlich frei!
    Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

  • Wechsel an der Tabellenspitze durch ein mehrerzieltes Tor zu Gunsten des VfL 05
    Der bisherige Tabellenführer “1894” gewann beim UfK Potsdam 11:2, wobei die Berliner zur Pause schon mit 8:1 führten. Potsdamer Torschützen waren Felix Geisendörfer zum 1:4 (14.) und Robert Becker zum Endstand von 2:11 (32.). In den restlichen acht Minuten hielten beide Torhüter ihren Kasten rein, was den Preußen die Tabellenführung kostete. Ömar Toktumur zeigte sich bei den Gästen mit vier Toren am treffsichersten. In der Foulstatistik (2:1/2:4) und bei den gelben Karten 1:2 waren die UfK-Futsaler das etwas fairere Team.

  • Liria verliert nach 4:1-Führung und zwei Feldverweisen für den Gegner „1894“ BFC Preussen noch mit 5:8

    Der punktgleiche Verfolger “1894“ BFC Preussen gewann das Spitzenspiel und Berliner Stadtderby beim NOFV-Vizemeister FC Liria Berlin nach 1:4-Rückstand noch mit 8:5.Dabei gab es in einiger hitzigen Partie (eine Gelbe für Liria, 3 gelbe für „1894“ plus zwei Ampelkarten) einen sehr kuriosen Spielverlauf. Der FC schien mit dem 4:1 nach 25 Minuten auf der Siegerstraße. Aber zwei Ampelkarten in der 24. und 27. Minute für die„1894er“kippten die Partie zu Gunsten des BFC. Der drehte im Anschluss ohne seinen Torjäger Alban Feta das Ergebnis in eine eigene 5:4-Führung. Auch der 5:5-Ausgleich ließ die„1894er“nicht von der Siegerstraße abbringen und legte noch drei Treffer nach. Während Lirias fünf Tore sich fünf Spieler teilten, war beim BFC Preussen Omid Saberdest mit drei Treffern erfolgreichster Torschütze.Liria wartet damit bereits seit zwei Spielen auf einen Sieg.

  • Mit einem 10:7-Auswärtserfolg (4:4) bezwang der FK Srbija die „1894er“ in Potsdam in einem
    abwechslungsreichen Hauptstadt-Derby vor 20 Zuschauern. Die Fairplay-Statistik zwischen beiden
    Teams verlief sehr ausgeglichen und zeigte, dass sich beide nichts schenkten. 2:2 hieß es bei den
    Verwarnungen sowie 7:7 nach der 1. Halbzeit und 6:6 in der zweiten Halbzeit bei den kumulierten
    Fouls. Srbija ging schnell mit 2:0 durch einen Doppelschlag von Gojko Karupovic (3., 5.) in Führung,genauso schnell glich „1894“ zum 2:2 aus (7., 8.). Der dritte Doppelschlag (16., 17.) sorgte wieder für eine Zwei-Tore-Führung der Gäste. Egzon Ismaili glich mit seinem zweiten und dritten Tor (17., 19.) vor der Pause für den BFC aus. Nach der Pause ging Srbija erneut in Führung (25.). Aber auch die hatte keinen Bestand (28.). Ismaili erzielte mit dem 5:5 sein viertes Tor für „1894“. Nach 32 Minuten ging der Gastgeber das erste und einzige Mal in diesem Spiel in Front. Karupovic, ebenfalls das vierte Mal erfolgreich, glich zum 6:6 aus (36.). Jetzt zog FK auf 9:6 davon und sorgte für die Vorentscheidung. Das letzte Tor im Spiel zum 10:7 für Srbija erzielte Torhüter Marcel Werner. Das Tor zum 9:6 für Srbija war zugleich der 13. Saisontreffer von Kaan Oguz Ergün, der damit die alleinige Führung der Torschützenliste übernahm.

  • Aljban Feta über seine zweite Chance beim SV Glienicke-Nordbahn, der Rivalität zum Ortsnachbarn der Fortuna und seine Ambitionen im Futsal

    Du bist ein Wandervogel, in den letzten drei Jahren warst du bei keinem Verein länger als ein halbes Jahr – Wie kann man sich das erklären?
    Warum ich ständig nach nur einem halbe Jahre gewechselt bin? Das liegt daran, dass ich eine Zeit lang nur dem Geld hinterher gerannt bin. Nur bei Sparta Lichtenberg war es so, dass ich schon von Anfang an gesagt habe, das ich nur eine halbe Saison spiele, da ich zwecks der Arbeit ein bisschen kürzer treten muss.
    Hat es Leistungstechnische Gründe, dass du dich bei keinem Verein durchsetzen und Einsatzzeiten sammeln konntest?
    Leistungstechnisch hatte ich nie ein Problem, gespielt habe ich meistens wenn ich fit und beim Training war. Meine Arbeit ließ sich aber manchmal nicht mit dem Training vereinbaren und da ich nicht trainiert habe, musste ich dann häufig bei Spielen auf der Bank Platz nehmen.
    Schon letztes Jahr hattest du bei deinem neuen Verein, dem SV Glienicke-Nordbahn, angeheuert. Nach nur einem Ligaeinsatz am ersten Spieltag war das Abenteuer vorbei. Kannst du das erklären?
    Richtig, ich habe schon letzte Saison beim SV Glienicke gespielt, jedoch kam ich da mit dem Trainer Florian Glitzer nicht zu Recht. Ich fand seine arrogante Art manchmal auch recht nervig, welcher Trainer, auch wenn es nur die Kreisliga ist, besitzt die Nummer Zehn und stellt sich ständig auf? Ich war immer ein Typ der seine Meinung sagt, meine Art war und ist so, auch als ich mal höher gespielt habe. Das heißt nicht, dass ich mich als wichtig empfinde. An den ersten Spieltag kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich habe mit einem Mittelfußbruch gespielt und wurde beim Stand von 1:1 in der 60. Minute eingewechselt. Mit zwei Vorlagen (ich hätte die Treffer auch selber erzielen können) habe ich die Mannschaft zum Sieg geführt. Meine Verletzung war frisch und ich habe meine Gesundheit riskiert, aber ich habe nicht mal ein Dank oder Lob erhalten. Dadurch gab es die ersten Unstimmigkeiten und zwei Wochen später folgte meine sehr dumme Rote Karte in der Halbzeitpause der Pokalpartie gegen die Fortuna, danach war die Sache endgültig gegessen.
    Nun also der zweite Anlauf. Warum denkst du, wir es diesmal eine erfolgreiche Zusammenarbeit geben?
    Warum kann man nicht immer sagen, man muss abwarten was die Zeit bringt. Aber ich bin durchaus zuversichtlich, dass es diesmal eine erfolgreichere Zusammenarbeit wird, da ich auch den Trainer Francis Banecki schon seit meiner Windelzeit kenne. Ich weiß was er verlangt und er weiß wie er mit mir arbeiten kann, weil er weiß wie ich ticke.
    Der SV Glienicke- Nordbahn stand in letzter Zeit im Fokus, ein kompletter Umbruch wurde eingeleitet, nachdem der Verein im letzten Jahr nicht den Aufstieg geschafft hat. Wie sind deine ersten Eindrücke?
    Die Jungs sind heiß auf die Saison, ich bin zurzeit leider noch verhindert, werde erst in zwei Wochen in die Vorbereitung einsteigen. Ein Muskelfaserriss an den Adduktoren und eine Leistenzerrung setzen mich noch außer Gefecht. Wir wollen natürlich zeigen, dass wir den Umbruch nicht umsonst gemacht haben und gleich in den ersten drei Spielen mit Siegen ein Zeichen setzen. Unser Ziel ist ganz klar Aufstieg und das werden wir so auch verfolgen.
    Mit Francis Banecki habt ihr einen bekannten Trainer an der Seitenlinie. Wie ist er als Trainer? Kann er seine gesammelte Erfahrung auch an Spieler weitergeben?
    Ich bin mir sicher, dass er vor allem den jungen Spielern, aber natürlich auch jedem anderen etwas von seiner gesammelten Erfahrung mit geben kann. Bisher ist er als Trainer noch sehr zurückhaltend, da er erst die Mannschaft kennen lernen muss. Menschlich ist ein auf jeden Fall ein Top-Typ und ich bin froh, dass er mich zurückgeholt hat. Auch Fabrice Wotepa, mit dem ich sehr vertraut bin und einige Spieler, wie Jeffrey Klug, Christian Schikersinzky und mein Bruder natürlich, haben dazu beigetragen, dass ich wieder hier Spiele.
    Du spielst beim SV mit deinem Bruder zusammen, habt ihr eine Wette für die nächste Saison am Start?
    Mein Bruder und ich haben eine Wette am Laufen. Es geht darum, wer von uns beiden die meisten Tore schießt. Der Gewinner bekommt natürlich einen kleinen Gewinn. Welche Details die Wette enthält und wie hoch der Gewinn ist, kann ich natürlich noch nicht verraten. Manche Mitspieler wissen Bescheid, aber nicht alle.
    Was sagst du zum Verhältnis zwischen dem SV und dem Rivalen der Fortuna, der in mittlerweile in die Landesklasse aufgestiegen ist? Wünschst du dir ein Duell im Pokal oder würdest du dem am liebsten aus dem Weg gehen?
    Das Verhältnis zur Fortuna ist normal, man geht sich da nicht aus dem Weg, man sagt den meisten Hallo und das war es. Dass wir Rivalen sind, ist schon streng formuliert. Beide Mannschaften lieben natürlich die Derbys, allerdings bin ich, genau wie andere Spieler aus der Mannschaft, mit einigen Spielern der Fortuna sehr gut befreundet. Man kann schon sagen, dass wir wie eine Familie geworden sind, wir sind ständig zusammen unterwegs. Bei einem Duell im Pokal würde ich mich vor allem auf ein Zusammentreffen mit meinen Freunden Riccardo, Kevin, Martino und Lenny freuen, weil die mich immer noch mit dem Ausscheiden im letzten Jahr ärgern. Sie wissen aber auch, dass ich kein schlechter Fußballer bin, letztes Jahr im Pokal haben sie mich ständig mit zwei Spielern attackiert. Wir haben eine starke Truppe, die sich erst finden muss, aber dann im Pokal auf jeden Fall eine gute Rolle spielen kann und sich auf ein Derby freut.
    Nebenbei spielst du noch Futsal. Gibt es bestimmte Eigenschaften, die man als guter Spieler besitzen sollte?
    Richtig, ich spiele nebenbei noch Futsal und das sogar in der Regionalliga, bei 1894, wo ich bzw. wir als Team auch sehr erfolgreich sind. Unser Ziel ist es, Erster zu werden. Mal schauen was draus wird, wir sind auf jeden Fall einer der stärksten Mannschaften in dieser Liga, man kann sogar sagen, die Beste in Berlin. Futsal hat sehr viel mit Technik und Strategie zu tun, das heißt, Abläufe sind komplett anders als wenn man normalen Hallenfußball spielt. Jeder der sich mal mit dem Futsal beschäftig hat, der weiß das es ein sehr intensiver Sport ist.
    Futsal ist in Deutschland auf dem aufsteigenden Ast, möchtest du irgendwann mal in der Nationalmannschaft spielen oder ist das eher unrealistisch?
    Ich würde die Chance natürlich nutzen. Berufen wurde ich schon für die kosovarische Futsal-Nationalmannschaft, wo ich dann eine Woche auf einem Lehrgang war, mich danach aber verletzt habe. Ich stehe mit den Verantwortlichen im Kontakt und Sie wollen sich natürlich weiterhin die Saison anschauen, aber ich bin gerade ein wenig aus dem Fokus gerückt. Bei meinem Team bin habe ich zurzeit 13 oder 14 Tore, ich will diese Ausbeute auch weiter ausbauen.
    Natürlich wäre ich auch froh, wenn die deutsche Nationalmannschaft auf mich aufmerksam wird. Seit dem Januar bin ich auf jeden Fall auf einer „Beobachtungsliste“ des DFB. Also realistisch gesehen, ist noch alles möglich, aber sollte irgendwann das Interesse da sein, wird es auf jeden Fall keine einfache Entscheidung. Es wird sehr schwer sich für Deutschland, dem Land in dem ich aufgewachsen bin, oder gegen Deutschland und für mein Heimatland Kosovo zu entscheiden.
    Das Interview führte Marcel Peters

  • VfL 05 übernimmt erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze - Bisheriger Erster
    FK Srbija unterliegt CFC Hertha 06 1:2 - Ein
    halbes Dutzend Tore durch den neuen Torschützen-Besten Ömer Toktumur –
    Nur drei Spiele am 6. Spieltag

    Nur drei vonfünf
    Spielen des 6. Spieltages der NOFV-Futsal-Liga kamen zur Austragung. Während
    die Begegnung des FC Liria gegen Rot-Weiß Neuenhagen wegen einer
    Doppelansetzung auf den 29.10.2017 verlegt wurde, bekam der SC Borea Dresden
    für das Auswärtsspiel in Greifswald keine spielfähige Mannschaft zusammen und
    sagte die Partie am Donnerstagnachmittag ab. Das Sportgericht muss nun über
    eine Wertung entscheiden.
    Am ersten
    Spieltag nach der Sommerpause gab es einen Wechsel an der Tabellenspitze.
    Titelverteidiger VfL 05 Hohenstein-Ernstthal übernahm durch einen 13:2
    (8:1)-Auswärtserfolg in Potsdam beim UfK 08 den Platz an der Sonne. Der
    Deutsche Vizemeister profitierte dabei von der 1:2 (1:0)-Niederlage des
    bisherigen Ersten FK Srbija im Heimspiel gegen den CFC Hertha 06. Da auch noch
    die 1894er im Anschluss den SV Eintracht Magdeburg mit 12:7 (6:2) bezwangen,
    rutschten die FK-Futsaler bis auf Rang drei ab. Die 1894erliegen nun punktgleichals
    Zweiter hinter dem VfL 05. Haben aber schon ein Spiel mehr ausgetragen.
    Am Ende war es
    ein klarer Auswärtserfolg der 05er aus Sachsen in Potsdam. Das erste Tor in
    diesem Spiel erzielte aber der UfK 08 durch Willi Rinke. Noch in der gleichen
    Minute (7.) glich Sandro Jurado Garcia in seinem ersten Pflichtspiel für
    Hohenstein-Ernstthal aus. Nur zwei Minuten später brachte er den Favoriten in
    Führung und traf noch ein drittes Mal zum 12:2. Insgesamt gaben gleich fünf
    Debütanten beim VfL ihren Saisoneinstand. Darunter Michal Salak der doppelt
    traf sowie DFB-Futsal-Nationaltorwart Marco Pohl. Dreifach trafen auch DFB-Futsal-Nationalspieler
    Christopher Wittig sowie Yurii Shcheryisia. Ein ausführlicher Spielbericht am
    Ende dieser Übersicht. Spielstatistik. Gelbe Karten 0:2, kumulierte Fouls
    0:1/2:2.
    Bis zur 36.
    Minute führte der FK Srbija im Hauptstadtduell gegen den CFC in einem offenen
    Spiel durch ein Tor von Dragan Erkic. In seinem ersten NOFV-Liga-Spiel erzielte
    der FK-Futsaler auch gleich sein erstes Tor. Doch zum Sieg sollte der Treffer
    nicht reichen. In der zweiten Halbzeit nahmen die Zweikämpfe an Intensität zu,
    was auch zehn kumulierte Fouls unterstreichen. Binnen 60 Sekunden drehte die
    Hertha um die 36./37. Minute das Spiel durch Tore von Markus Michnik und Samet
    Tüzen. Mit hoher Moral verteidigte der CFC Hertha die knappe Führung über die
    restliche Zeit. Dabei konnte Srbija auch zwei 10-Meter in der 2. Halbzeit nicht
    nutzen. Spielstatistik. Gelbe Karten: 3:0, kumulierte Fouls 4:1/3:7.
    Im dritten Spiel
    in Folge in der Potsdamer Heinrich-Mann-Alle-Sporthalle bezwangen die 1894er
    aus Berlin im torreichsten Spiel des Tages den SV Eintracht Magdeburg mit 12:7.
    Nach 0:1-Rückstand durch das dritte Saisontor von Helder Antonia Ferreira (6.),
    zog der BFC auf 5:1 davon, ehe Zaim Sylejmaniden 2:5-Halbzeitstand markierte. Nach der Pause kam die Eintracht bis auf zwei
    Tore (5:7 und 6:8) heran. Mit drei Preussen-Tore in Folge machten die 1894er
    aber alles klar. Dabei zielte Ömer
    Toktumur die Hälfte aller Berliner Treffer und schoss sich an die Spitze
    derTorschützenliste der NOFV-Futsal-Liga mit jetzt 16 Treffern. Es folgen mit
    je 13 Toren sein Teamkamerad Alban Feta (einmal erfolgreich zum 1:1) sowie Kaan Oguz Ergün von FK Srbija. Ebenfalls zweistellig
    trafen mit 12 Toren bisher Yurii Shcheryisia (VfL) und Egzon Ismaili (1894).
    Spielstatistik. Gelbe Karten 3:0, kumulierte Fouls: 4:4/1:6.
    Vorschau
    Kommendes Wochenende geht es mit dem 7. Spieltag
    weiter. Am 9.9. um 14 Uhr erfolgt der Anstoß für die zwei Spiele: HSG Uni
    Greifswald gegen den SV Fortuna Magdeburg und SC Borea Dresden gegen UfK
    Potsdam 05. Einen Tag später spielen 13:50 Uhr der FC RW Neuenhagen gegen FK
    Srbija und um 20 Uhr in der Berliner Sporthalle am Steinplatz (Uhlandstraße
    194) das Hauptstadtderby CFC Hertha 06 gegen den BFC Preussen 1894. Den
    Abschluss des Spieltages vollziehen eine Woche später am 16.9. um 16:15 Uhr der
    VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (Deutscher Vizemeister 2017) gegen den FC Liria
    Berlin (Deutscher Vizemeister 2016).
    Spielbericht – UFK Potsdam 08-FVL 05 Hohenstein-Ernstthal – 2:13
    Endlich ist die Sommerpause

    beendet. Dabei bekam es der noch punktlose UFK Potsdam 08 direkt mit einem
    echten Kracher zutun: Hohenstein-Ernstthal. Dies führte zu einer enormen
    Vorfreude des UFK, sich mit einem solch erfolgreichen Team messen zu können, welches
    in der Liga mit Abstand die größte Professionalität mit sich bringt.

    Diese Professionalität machte

    sich auch direkt auf dem Spielfeld bemerkbar. Hohenstein nahm sich den Ball und
    hielt ihn routiniert in den eigenen Reihen um sich in vollkommener Ruhe ihre
    Chancen herauszuspielen. Der UFK war jedoch bis auf beide Ohren motiviert und
    stand sicher in der Defensive. Dazu konnten sie sich wieder einmal auf ihren
    hervorragenden Torwart Linus Ackerschott verlassen. Und so ließ die
    Überraschung des Tages nicht lange auf sich warten. Nach einem sehenswert
    ausgespielten Konter ging der UFK Potsdam 08 durch einen Rechtsschuss von Willi
    Rinke mit 1:0 in Führung. Doch blieb die Freude nicht von langer Dauer, denn
    Hohenstein glich durch Sandro Jurado Garcia im direkten Gegenzug aus und
    erspielte sich zwei Minuten später gar die Führung (2:1, 9‘. Sandro Jurado
    Garcia). Nun schien der Bann gebrochen zu sein. Hohenstein erspielte sich
    Chance um Chance, während der UFK kräftemäßig an die Grenzen zu stoßen schien.
    Der 8:1 Halbzeitstand war demnach kein ungerechtes Ergebnis.

    Nach der Halbzeit verflachte das

    Spiel ein wenig. Hohenstein zeigte nicht mehr die letzte Konsequenz in ihren
    Aktionen. Gleichzeitig schien der UFK in der Halbzeit noch einmal die richtigen
    Worte gefunden zu haben, so dass sie sich zurück in die Partie beißen konnten.
    Diesem Biss lehnten sich die Spieler von Hohenstein entschlossen entgegen, so
    dass sie nun die Anzahl an Fouls leicht erhöhte und Hohenstein gar zwei gelbe
    Karten einsammelten. Nichtsdestotrotz blieb Hohenstein feldüberlegen und münzte
    dies innerhalb von drei Minuten in drei Tore um (25‘, Christopher Wittig, 26‘,
    Michal Salak, 27‘, Daniel Heinrich). Kurz darauf kam es zur wohl einzigen
    Fehlentscheidung der ansonsten sehr guten Schiedsrichter. Nach einem weiteren
    Konter der Potsdamer konnte der Abschluss vom Hohensteiner Torwart nur noch
    außerhalb des Strafraums per Hand gehalten werden. Eine rote Karte wäre hier
    die notwendige Konsequenz gewesen. Doch blieben sie mit einer gelben Karte im Glück.
    Den Freistoß konnte Sebastian John mit einem sehenswerten Schuss dennoch
    verwerten und somit den Anschluss zum 2:11 erzielen. Aufgrund des Ergebnisses
    hätte jedoch auch eine rote Karte sicherlich keinen großen Unterschied gemacht.
    Am Ende erhöhten Sandro Jurado Garcia (32‘) und YuriiShcheryisia (38‘) noch
    einmal, so dass sich der UFK Potsdam 08 mit 2:13 schlagen gegeben musste.

    Positiv:Insgesamt war es wieder einmal

    ein sehr faires Spiel, ausschließlich Hohenstein sammelte zwei gelbe Karten.
    Gleichzeitig muss man dem VFL 05 Hohenstein-Ernstthal für ihr respektvolles
    Auftreten danken. Aufgrund der noch jungen Entwicklung des UFK Potsdam 08 war
    es nicht die erste Niederlage in dieser Höhe, doch im Gegensatz zu manch
    anderer Mannschaft waren die Hohensteiner Spieler stets fair, respektvoll und
    in keiner Sekunde abgehoben. Auch dies ist sicher ein Grund, weshalb der UFK
    Potsdam 08, den Spieltag trotz Niederlage sehr genossen hat.

  • „1894“ holt sich zumindest bis Samstag Platz eins zurück +++ Nach 16 vergeblichen Anläufen freut sich Magdeburg über die ersten Pluspunkte in der NOFV-Futsal-Liga +++ Zweiter Feldverweis in der Saison +++ Neue Spieler zeigen sich treffsicher+++ VfL 05-Futsaler Christopher Wittig schießt DFB-Auswahl gegen die Türkei zum 3:2-Sieg


    Der 7. Spieltag der NOFV-Futsal-Liga ist mit bisher 41 Toren in vier Spielen der bisher torärmste. Das fünfte und letzte Spiel zwischen den DFB-Futsal-Vizemeistern der beiden letzten Jahre, VfL 05 Hohenstein-Ernstthal und dem FC Liria Berlin, wird am kommenden Samstag (16:15 Uhr)in HOT-Arena ausgetragen.Fallen hier nicht mindestens 12 Treffer, bleibt es bei den wenigsten Toren an

    einem Spieltag. Zugleich wird in diesem Spiel der 1.000 Zuschauer der 5.NOFV-Futsal-Ligasaison erwartet. Bisher besuchten 956 Zuschauer die 31 Spiele (Schnitt 31). In den drei Heimspielen des VfL 05 waren es immer mindestens 50 Zuschauer. Zugleich halten die 05er mit 104 den Zuschauer-Rekord, der Angesicht des lukrativen Gegners durchaus geknackt werden könnte.

    Die „1894er“ aus Berlin nutzten erst einmal die Länderspiel-Spielpause des Tabellenersten Hohenstein-Ernstthal und setzten sich nach einem 7:4 (5:2)beim Charlottenburger FC Hertha 06 verdient durch. In der ersten Hälfte war es ein sehr gutes, in der zweiten Hälfte immer noch ein gutes Berliner Stadtderby im 3. Obergeschoss der Sporthalle in der Uhlandstraße. Die „1894er“ waren über die gesamte Spielzeit das stärkere Team, zeigten viele schöne Spielzüge und

    technische Kabinettstückchen, vergaßen das eine oder andere Mal aber, sich deutlicher abzusetzen. Mit der ersten echten Chance glich Altin Volkan mit einem Freistoß für den CFC aus (9.), dann zog der BFC Preussen binnen 120 Sekunden auf 4:1 davon. Nach dem der CFC auf 2:4 verkürzte (17.) verpasste Dennis Cukurov in seinem ersten NOFV-Liga-Spiel für die „1894er“ den
    Anschlusstreffer, als er am Pfosten scheiterte (18.). Später machte er es besser und verkürzte nochmal auf 3:6 (27.). Der BFC Preussen hatte aber das Spiel jederzeit unter Kontrolle, auch wenn es in der zweiten Hälfte mit 5:5 kumulierten Fouls(1. Hälfte 1:4) sowie der zweiten Roten Karte in dieser Saison, diesmal für den „1894er“ Egzon Ismaili (31./Notbremse), härter wurde.Aber auch in den zwei Minuten Unterzahl war der neue Tabellenerste das torgefährlichere Team. Mit dieser Leistung und dem ausgeglichenem Kader sind die „1894er“ ein echter Medaillenkandidat für die 5. NOFV-Futsal-Liga. Gelbe Karten 0:1.

    Keinen Sieger gab es beim 4:4 (1:1) zwischen dem Vierten FC Rot-Weiß Neuenhagen und dem Dritten FK Srbija Berlin. Vor 50 Zuschauern gingen die Gastgeber viermal in Führung. Viermal konnten die Gäste ausgleichen. Das letzte Mal in der 40. Minute zum 4:4-Endstand. Auch in diesem Spiel gab es einen Feldverweis - der neunten Gelb/Roten Karte in der Saison. Erwischt hat es den

    Neuenhagener Torjäger Egzon Rexhepi (32.). Insgesamt gab es 2:3 Gelbe Karten und sowie 6:3/3:5 kumulierte Fouls.

    Mit 10:1 gab es den deutlichsten Sieg dieser noch nicht abgeschlossenen Runde zwischen Gastgeber SC Borea Dresden und dem UfK Potsdam 08. Die Gäste gingen nach zwei Minuten durch Florian Dornack in Führung. In der 9. und 11. Minute drehte Borea das Ergebnis zum 2:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel brannten die Dresdener ein Feuerwerk ab und erzielten noch einmal acht Treffer. Bei den Sachsen kamen drei Spieler zu ihrem ersten Liga-Einsatz

    und trafen alle drei auch ins Tor.Christian Hempel gleich dreifach und Maik Wetzorke doppelt. Ebenfalls seine ersten beiden Tore erzielte Lukas Ottiger, jedoch war es schon sein fünfter Einsatz. Gelbe Karten 0:1; kumulierte Fouls 2:5/0:3.

    Überhaupt trafen von den sieben an diesem Spieltag in dieser Saison erstmals eingesetzten Spielerngleich fünf in ihrem ersten Spiel. Im vierten Spiel zwischen den beiden bis dahin noch punktlosen Teams der HSG Uni Greifswald und des SV Eintracht Magdeburg gab es eine Premiere. Im 17. Anlauf gelang es den Magdeburgern ihren ersten Punkt in der NOFV-Futsal-Liga zu holen – und das mit einem 7:4 gleich dreifach. Die Freude bei den Sachsen-Anhaltinern war dementsprechend. Magdeburg machte mit seinem

    ersten Dreier zwei Plätze gut und gab die Rote Laterne an Potsdam ab. Dabei lief es zunächst für Greifswald ganz gut. Lasse Wien (3.) und Marco Sander (10.) schossen das Uni-Team mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer (12.) besorgte Wien mit seinem zweiten Tor (14.) den 3:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel gelang den Gästen in neun Minuten fünf Treffer in Folge, was eine 6:3-Führung bedeutete. Hoffnung keimte bei der HSG noch einmal auf, als Sander mit seinem zweiten Tor auf 4:6 verkürzte (35.), doch Helder Antonia Ferreira sorgte mit seinem vierten Tor in diesem Spiel in der 39. Minute für die Entscheidung. Der Magdeburger liegt jetzt mit sieben Toren auf Platz 9 der Torschützenliste. Gelbe Karten 1:1; kumulierte Fouls 4:3/4:6.

    Für den Gastgeber, aber auch für den Gast, gab es ein extra Lob von den Schiedsrichtern. Die Bedingungen in der Halle waren für ein NOFV-Futsal-Ligaspiel perfekt.Die Referees fühlten sichin Greifswald sehr gut aufgehoben. Des Weiteren hobe sie die Fairness der beiden Mannschaften hervor. Obwohl es eine spannende Begegnung war, stand das Fair Play an erster Stelle - und das bei beiden Mannschaften.

    In der Torschützenliste gab es auf den ersten fünf Plätzen keine Veränderung. Alle Spieler die
    bisher zweistellig getroffen hatten, gingen diesmal leer aus bzw. spielten nicht (Kaan Oguz Ergün/FK, Yurii Shcherysia/VfL).Mit seinem neunten Saisontreffer verbesserte sich der Neuenhagener Egzon Rexhepi auf den alleinigen 6.Platz, muss aber im nächsten Liga-Spiel wegen einer Ampelkarte wie Egzon Ismaili (12 Tore für „1894“) wegen Rot pausieren.

    VfL 05-Futsaler Christopher Wittig schießt DFB-Futsalauswahl gegen die Türkei zum 3:2-Sieg
    Beim DFB-Futsal-4-Nationen-Cup 2017 am vergangenenWochenende gewann die DFB-Futsal-Nationalmannschaft mit drei Spielern des VfL 05 Hohenstein-Ernstthal in der „ratiopharm arena“ von Neu-Ulm am Sonntag das Halbfinalspiel gegen die Türkei mit 3:2. Nach 0:1-Pausenrückstand und einer 2:1-Führung erzielte der VfL 05er-Futsaler Christopher Wittig in der 39. Minute den 3:2-Siegtreffer.Zu diesem Zweitpunkt spielte die Türkei wegen Roter Karten in zweifacher Unterzahl.

    Für den nun siebenfachen Futsal-Nationalspieler war es das zweite Tor im DFB-Trikot. Im Finale am Montag gegen Belgien war die DFB-Futsal-Auswahl jedoch chancenlos und verlor 5:10 (1:5). Neben Wittig kamen in diesem Turnier noch Torwart Pavlos Wiegels (Verwarnung im Spiel gg. Belgien) zu seinem sechsten und siebenten sowie Sandro Jurado Garcia zu seine beiden ersten DFB-Einsätzen.

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