2. Pokalrunde Berlin: Reinickendorfer Füchse vs. SSG Humboldt Berlin

  • Wiedergutmachung mit 13 Toren: Hoher Pokal-Sieg gegen die SSG Humboldt!

    Irgendwie wollten sich die Reinickendorfer Füchse beim Pokalspiel auf dem Kunstrasenplatz an der Aroser Allee gegen die SSG Humboldt wohl den Frust nach der ersten Niederlage in der Verbandsliga Berlin aus den Fußball-Stiefeln schießen.

    Dabei tat sich in der 1. Halbzeit bei den Füchsen insbesondere Denis Majewski hervor, der sowohl zwei Tore selbst schoss (23./41.), als sich auch gerade bei seinem zweiten Tor mit einem unglaublichen Hammer den Beifall der 59 zahlenden Zuschauer verdiente. Mit „nur“ einem Tor (11.) tat es ihm der wie ein Derwisch über den Platz jagende Ertan Yatkiner nach, der läuferisch ein Riesenpensum absolvierte. Und sein Treffer zum 1:0 aus mindestens 38 Metern würde sicherlich in die Auswahl zum „Tor des Monats“ passen.

    Engin Okatan (17./39), Patrick Baer (34./37.) und Önder Senkaya trafen außerdem zum 8:0-Halbzeitstand.

    In Halbzeit Zwei ließen es die Grün-Weißen verständlicherweise ein wenig langsamer angehen und die Gäste der SSG bekamen größere Spielanteile. So war es auch kein Wunder, daß der beste Humboldt-Akteur auf dem Platz , Niels Keijzer, in der 58. Minute den Ehrentreffer zum 9:1 schaffte – vorher hatte Önder Senkaya mit seinem 2. Treffer (48.)noch auf 9:0 erhöht.

    Auch danach gaben die Gäste niemals auf, obwohl die Kondition erkennbar nachließ. Die Füchse zeigten dabei immer wieder ihre technische Überlegenheit, aber bei aller spielerischen Schönheit gelangen nur noch das 10:1 durch Hüseyin ‚Ronaldo’ Metin (dessen Schuhe heute mal nicht gelb leuchteten), das 11:1 durch Nidal Swaidan, das 12:1 war der dritte Treffer von Önder Senkaya und den Schlusspunkt zum 13:1 setzte unter dem Beifall vom Füchse-Fußball-Vorsitzenden Karsten Wolter wieder Hüseyin ‚Ronaldo’ Metin.

    Unterm Strich eine letztlich sichere Angelegenheit für die Reinickendorfer Füchse und Trainer Christian Backs. Der zeichnete sich während des Spieles durch besondere Fürsorge als „Betreuer“ für seine Spieler aus und warf zielsicher die benötigten Trinkflaschen. Auch der leicht angeschlagene Ertan Yatkiner erfreute sich besonderer Aufmerksamkeit von Christian Backs: Mehrfach gab es den beinahe väterlichen Rat, doch den Fuß zu schonen und dafür auf spektakuläre Spielzüge zu verzichten ...

    Die Grün-Weißen vom Freiheitsweg sind offensichtlich wieder auf einem guten Weg. Jetzt wartet am kommenden Wochenende in der Verbandsliga Berlin im Lokalderby erstmal Alemannia 90 Wacker.

    Den erfolgreichen Feiertag rundeten übrigens die Spieler der 2. Herren noch besonders ab: Mit 7: 5 (nach Elfmeterschießen, 2:2, 1:1) setzte man sich im „Pokal der unteren Mannschaften“ gegen CFC Hertha 06 durch.

    Es gibt keinen besseren Grund, höflich zu sein, als die Überlegenheit.
    (M. von Ebner-Eschenbach)
    Höflichkeit ist der Versuch, Menschenkenntnis durch gute Manieren zu mildern.
    (Jean Gabin)

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