Grundkonsenz müsste doch sein:
-Anerkennung und Respekt der Würde jedes einzelnen Menschen;
-Anerkennung der Gleichwertigkeit aller Menschen überall
-Demokratisches Selbstverständnis in Abgrenzung zum Nationalsozialismus;
-Gewaltfreiheit - außer zur Verteidigung
-Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.
Menschenwürde bedeutet doch, dass allen Menschen von Geburt an Würde und grundlegende
Rechte zukommen, die durch nichts verwirkt werden können. Im rechtsextremen
Weltbild dagegen erlangt der Einzelne seine Würde erst auf der Basis seiner Zugehörigkeit
zu einem bestimmten Volk und einer bestimmten Kultur.
So - und nun an alle Demokraten mal die Frage: Wann hört denn die Demokratie auf?
Nehmen wir mal an, in Berlin, einer Stadt mit vielen Menschen mit Migrationshintergrund (was für ein Wort... :-() bilden diese Menschen in 20 Jahren die Mehrheit? Und so stimmen sie auch ab. Das ist doch die Angst, die hinter der Frederöffnung "Wie sieht Deutschland in 20 Jahren aus?" steht.
Multikulti wird dabei aber eben von vornherein negativ besetzt. Gutmenschen sind böse Menschen, die nicht sehen wollen, dass es auch gewalttätige XYZ gibt. Wir müssen Angst vor dem Islam haben, vor einer Moschee, vor ...
Wenn diese Gesellschaft nicht stark genug ist, die Menschen, die in ihr leben, davon zu überzeugen, dass diese Gesellschaft gut für sie ist - dann wird sie so nicht überleben können.
Wer ist denn das Volk, von dem die Herrschaft ausgeht? Und wieviel Schutz sollen Minderheiten haben - vor der Tyrannei der Mehrheit?
Und der Herr Analyst, der kam hierher aus dem Nichts, um mal ein bissel politisch zu diskutieren... Wo doch die Politik in Fußballstadien gar nichts zu suchen haben soll...