Beiträge von compurobbie

    Und um mal wieder vom eigentlichen Titelthema abzukommen :rofl: News aus Hoyerswerda:


    Die letzten Pressemeldungen zum Bau:


    Ein Bericht von zeitnah-online.de
    vom 09.11.2004


    Das neue Sozialgebäude am Jahnstadion in Hoyerswerda nimmt langsam Gestalt an. Am Dienstag wurden die ersten Fenster eingesetzt, als Nächstes soll das Dach gedeckt werden. Ist diese Arbeit dann abgeschlossen, soll mit dem Innenausbau begonnen werden. Wenn das Wetter mitspielt, könnte das Gebäude Ende Januar fertig sein.





    Die Fertigstellung im Januar ist allerdings wohl auch nicht mehr als ein frommer Wunsch...

    Nun alles Hoffen und Bangen hat nix geholfen. Trotz Führung verliert der FCL verdient 1:6 in Lommatzsch.


    Einige weitere Ergebnisse:


    Sebnitz - Neustadt 2:0
    Freital - Wesenitztal 1:0
    Bautzen - Meißen 0:2


    Wieso muss Meißen ausgerechnet jetzt wieder richtig dampfen und Sieg um Sieg erringen... :nein:

    Auch wenn Euch mein Optimismus so langsam zum Erbrechen bringen mag: Ich tippe auf einen klaren Sieg in Lommatzsch :biggrin:


    Okay ein einfacher Sieg reicht für den Anfang auch.


    Jedenfalls isses unser erklärtes Ziel aus den verbleibenden Partien der Hinrunde noch zwei Siege zu holen.

    Die AKtion ist mittlerweile recht gut angelaufen. Auch die Kicker waren von der Idee begeistert und wollten sich gestern mit einem Sieg gegen die Zweite von Budissa Bautzen bedanken, was auch bis zur 92. Minute gelang, doch dann fiel der unverdiente Treffer zum 3:3-Ausgleich. Dennoch steht nun fest: PUMPE LEBT!


    Es gibt nun auch das zweite Plakat zur Aktion:
    [Blockierte Grafik: http://www.fansdesfsv.de/fsv/dwnplak03.gif]


    Und zusätzlich zum "normalen" Spielankündigungsplakat, können sich die Interessenten nun auch ein alternatives Pumpeplakat herunterladen, ausdrucken und aufhängen:
    [Blockierte Grafik: http://www.fansdesfsv.de/fsv/dwnplak02.gif]

    Die Gesamtfertigstellung des Projektes wird nun wohl doch nicht mehr in diesem Jahr geschafft. Grund sind diverse Bauverzögerungen und rechtliche/logistische Probleme bei Ausschreibungen und Bauausführung.


    Bekannt geworden ist, dass auch ein neuer Kiosk für die Fanversorgung am nördlichen Giebel geschaffen wird .


    Der Innenausbau im Untergeschoss ist momentan in vollem Gange.


    Das Farbprojekt ist seit einiger Zeit bestätigt - es wird einen blauen Außenputz geben, die Stahlkonstruktion wird in einem Orangeton dargestellt, Außenfensterrahmen in einem Grau-Metallic.

    Claus: Es geht nicht darum, neue Fans zu gewinnen, es geht darum, die alten Symphatisanten wieder in den Verein einzubinden, sie wieder zurück zu gewinnen. Unterschätze die Vielfältigkeit der Aktion nicht, sie zielt in viele Richtungen. Es ist Vieles geplant - was umsetzbar ist, werden wir später sehen... Auch unsere "Problemfälle" sollen mit einbezogen werden, wenn sie es wollen!




    Der erste längere Zeitungsbericht ist heute in der Lausitzer Rundschau erschienen:


    Fußballfans starten Initiative


    Mit dem Slogan «Pumpe will Dich» geht der FC Lausitz Hoyerswerda auf Mitgliederwerbung


    Allen Unkenrufen zum Trotz – die Fans glauben weiter an ihren Fußballverein FC Lausitz Hoyerswerda. Und so wird jetzt mit einer groß angelegten Plakataktion um neue Vereinsmitglieder geworben.
    Zunächst soll mit einem schwarzen Plakat mit der Aufschrift «Pumpe will Dich» auf den Verein aufmerksam gemacht werden, weitere Aktionen werden in den kommenden Wochen folgen. Ziel ist es, eine solide finanzielle Basis für den FCL zu schaffen und den in den letzten Jahren auf zur Zeit nur noch 188 Mitgliedern geschrumpften Verein bis zum Ende dieser Saison mit mindestens 300 Mitgliedern zu stärken. «Die Fans des FC Lausitz Hoyerswerda geben ihren Verein nicht auf» , sagt Robert Köhn zur aktuellen Initiative. Der Betreiber der Webseite www.fansdesfsv.de möchte gerade auch das Medium Internet dazu nutzen, das angekratzte Image des Vereins wieder aufzupolieren.


    In der Chefetage des Fußball-Bezirksligisten wird dieser Einsatz begrüßt. «Ich freue mich, dass gerade auch an der Basis daran gearbeitet wird, den Verein langfristig wieder in stabile Bahnen zu lenken – eine Erhöhung der Mitgliederzahl kann dabei nur helfen» , erklärte Präsident Fritz Taube gestern auf RUNDSCHAU-Nachfrage und sicherte den Initiatoren die Unterstützung der Vereinsführung zu.


    Auf seiner Webseite äußert sich Robert Köhn offen zur gegenwärtigen Situation: «Der Verein befindet sich auf dem Sterbebett und alle müssen nun versuchen, alles dazu beizutragen, dass wir dem Totenbett entspringen können.» Eine Fusion dürfte hier der zur Zeit einzig gangbare Weg sein. «Nur müssen auch wir unsere Hausaufgaben machen. Wir müssen Fans, Sponsoren und neue Vereinsmitglieder gewinnen. Wir haben bereits harte Zeiten durchgemacht und es wird in den nächsten Monaten definitiv nicht deutlich besser werden. Aber gerade in diesen Momenten braucht uns der Verein.»


    Weitere Informationen zu der aktuellen Aktion und zur Vereinsmitgliedschaft gibt es im Internet unter den Adressen: www.fclausitz.de und www.fansdesfsv.de und natürlich auf der Geschäftsstelle des Fußball-Bezirksligisten.

    BRB-Jörg:


    Nun, das schwarze Plakat ist nur der Beginn einer größeren Kampagne. Es ist die erste Stufe, in der wir Aufmerksamkeit erzeugen wollen. Wir wollen zeigen, wo die wahre Pumpe versteckt ist. Später wird mehr und mehr das Motiv Pumpe in den Hintergrund rücken und der Focus wird mehr auf den FCL zugeschnitten. Das ganze soll durch Medien begleitet werden.


    Dann wird es eine zweite Stufe geben, in der wir den Menschen klar machen wollen, welche Bedeutung der FCL für HoyWoy hat und flißend wird diese Stufe dann in Stufe 3 übergehen, da werden dann ganz klar die Vorteile einer Vereinsmitgliedschaft publiziert. Da werden wir dann zeigen, was unseren Verein vom Wettbewerb (also den anderen Vereinen) unterscheidet.


    Es ist ein gut durchdachtes Konzept, das hoffentlich in Teilen aufgehen wird. Es ist quasi eine kombinierte Imagekampagne, die mehrere Ziele verfolgt. Leicht, wird es sicher nicht werden, die Hoyerswerdaer hinter dem Ofen hervorzulocken, dennoch dürfe wir die Hoffnung nicht aufgeben und müssen auch versuchen, die unzähligen Fans zurück zu gewinnen, die sich fern ihrer Heimat aufhalten und die die tollen Jahre von Pumpe längst verdrängt hatten.

    Zum Glück sind das nur Samstagsspiele, am Sonntag kommt doch bei einem durchschnittlichen Verein kaum jemand, da ja dort alle Jugendmannschaften unterwegs sind.


    Zitat

    FC Lausitz Hoyerswerda FSV Budissa Bautzen 2 14:00


    Ich tippe mal auf ein ausgeglichenes Spiel mit einem verdienten, glücklichen Sieger: FC Lausitz :ja:

    Dieser Richterspruch macht im Kontext zum sogenannten "Bosman-Urteil" durchaus Sinn. Damals wurden auch im Hinblick auf die Berufsfreiheit die Ablösesummen für Spieler mit auslaufenden Verträgen als rechtlich unhaltbar erklärt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Verein dagegen klagt. Daher gab es innerhalb des - damals noch DFB, später dann der DFL - ein Gentleman-Agreement, dass keiner der beteiligten Vereine gegen diese Regelung klagt, um die Förderung und Ausbildung von Fußballnachwuchs zu fördern. Nun hat aber der SV Willhelmshaven in seiner scheinbar großen Not ein funktionierendes System im Alleingang bewusst zerstört. Nimmt man nun die Statuten des DFB ganz genau, dann könnte man den SVW aus dem DFB ausschließen, was meines Erachtens die einzig gerechte Lösung ist. Denn an Vereinbarungen untereinander sollten sich alle Vereine halten.

    Die Deutsche Presseagentur (dpa) vermeldet:


    Ausbildungsentschädigungen im Amateurfußball verstoßen gegen das Grundrecht der Berufsfreiheit. Mit dieser Begründung hat das Landgericht Oldenburg eine Klage des VfB Oldenburg gegen den Oberliga-Club SV Wilhelmshaven auf Zahlung von 7677,66 Euro zurückgewiesen.


    Nach den Richtlinien des DFB und des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) hätte der SV Wilhelmshaven das Geld für fünf Nachwuchsspieler zahlen müssen, die 2003 zum SVW gewechselt waren.



    Der SV Wilhelmshaven hatte die Zahlung aus grundsätzlichen Erwägungen verweigert und wurde jetzt in seiner Auffassung bestätigt. Die Richter lehnten die Forderung des VfB Oldenburg unter Hinweis auf Artikel 12 des Grundgesetzes (Berufsfreiheit) ab. Der Verein aus der Niedersachsenliga hatte schon vor dem Urteil erklärt, den NFV als zuständigen Landesverband regresspflichtig zu machen, sollte er die Ausbildungsentschädigungen nicht einklagen können.



    Das Landgericht hob hervor, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der NFV mit ihren Regeln für so genannte Nicht-Amateure ohne Lizenz zwar den Vorgaben des Fußball-Weltverbandes FIFA folgen würden. Die FIFA sei aber eine privatrechtliche Organisation, deren Regeln nationales Recht nicht aufzuheben vermögen. „Wir werden die Wirksamkeit dieser Entscheidung anfechten“, kündigte DFB-Pressechef Harald Stenger an.


    Der ehemalige Zweitligist VfB Oldenburg wird wahrscheinlich Berufung beim Oberlandesgericht Oldenburg einlegen. Nach Angaben von Geschäftsstellenleiter Thomas Joos will der Verein das finanzielle Risiko nicht allein tragen. Der VfB rechnet mit Unterstützung des NFV beim Gang vor die nächste Instanz. Auch das DFB-Präsidium wird prüfen, ob es sich daran beteiligt.



    Rechtsanwalt Jürgen Scholz (Hannover), der die Interessen des SV Wilhelmshaven vertritt und der das umstrittene System der Ausbildungs- und Förderentschädigung als „verkappte Ablösesummen“ bezeichnet, sprach von einem Urteil mit grundsätzlicher Bedeutung. Er rechnet damit, dass nun auch andere Vereine Prozesse führen werden, die bisher gezahlt haben. (dpa/vdb)



    Damit ist das bisherige System am System wohl für immer gescheitert und einigen Ausbildungsvereinen dürfte eine entscheidende Einnahmequelle wegbrechen. Nun können alle Vereine nach Herzenslust bei anderen wildern, ohne eigene erfolgreiche Nachwuchsarbeit vollziehen zu müssen!

    Da das Beispiel Hoyerswerda hier bereits angesprochen worden ist. Auch wir hatten und haben immer wieder Probleme mit der Fangruppierung der "Black Devils". Sie umfasst zirka 20-30 jüngerer Supporter. Zur Zeit haben 5 von ihnen Stadionverbot, was sie allerdings nicht davon abhält, die Spiele vor dem Stadion zu verbringen. Das Stadionverbot ist letztlich kaum durchsetzbar und wenn, dann nur mit einem massivem Einsatz aller Sicherheitskräfte. Zu einem Spiel haben dann auch tatsächlich knapp 100 Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei sich einfach jeden vorgenommen, den sie für gewalttätig hielten. Dafür waren zum nächsten Spiel dann doch wieder alle da. Letztlich ist es ein KAtz-undMaus-Spiel. Wir haben auch schon einige Gesprächsrunden zwischen Fans, Verein und Polizei durchgeführt - mit mäßigem Ergebnis. Nach wenigen Spielen war alles vergessen, bzw. beschränkten sich dann die massiven Rechtsverstöße meist auf die Auswärtsspiele. Allein die Strafen für mangelhafte Sicherheit bei der Ausrichtung unserer Heimspiele hat uns in der letzten Oberligasaison knapp 5.000 € gekostet, viel Geld für einen chronisch klammen Verein wie uns.

    [Blockierte Grafik: http://www.fansdesfsv.de/fsv/300plus01.gif] Die Fans des ehemaligen Oberligisten FC Lausitz Hoyerswerda (bekannt geworden als BSG Aktivist Schwarze Pumpe und FSV Hoyerswerda) geben Ihren Verein nicht auf. Jetzt startet eine neue Mitgliederwerbeaktion. Zunächst soll mit einem schwarzen gehaltenen Plakat auf den Verein aufmerksam gemacht werden, weitere Plakate und Aktionen sollen in jedem Fall folgen.


    Ziel ist es, eine solide finanzielle Basis für den FCL zu schaffen und den in den letzten Jahren auf zur Zeit nur noch 188 Mitglieder geschrumpften bis zum Ende dieser Saison mit mindestens 300 Mitgliedern zu stärken.


    Helft alle mit! Das erste Plakat zu dieser Aktion könnt Ihr hier downloaden und hier gibt es die Mitgliedsantrag.

    Taube macht Zukunft von Fusion abhängig


    Ein Bericht der Lausitzer Rundschau
    vom 26.10.2004 von Gunnar Schulze


    Der Präsident des Fußball-Bezirksligisten FC Lausitz hat seine Zukunft in diesem Amt von der geplanten Fusion seines Vereins mit dem HSV Einheit abhängig gemacht. «Für diesen gemeinsamen Weg werde ich mich einsetzen. Wenn dies nicht zustande kommen sollte, stehe ich auch dem FC Lausitz nicht mehr zur Verfügung» , sagte Taube der RUNDSCHAU. Er bestätigte, dass es im vergangenen Monat bereits detaillierte Gespräche zwischen beiden Klubs gegeben habe. Eine mögliche Fusion komme für ihn «schon zum Beginn der neuen Spielzeit in Frage» , betonte Taube. Vorher allerdings müsse das Vorhaben in beiden Vereinen auf breiter Basis diskutiert werden, was derzeit bereits geschehe. Erklärtes Ziel des FCL-Präsidenten ist es, «dass Hoyerswerda in drei bis vier Jahren wieder eine Landesligamannschaft hat» .

    Sorry konnte die Page noch nicht aktualisieren, befinde mich auf kurzfristig angesetzter Dienstreise.


    Fröhlich stapften die Spieler gesetern zur Halbzeit in die Pause, hatte doch Marcel Mark den verdienten Führungstreffer für die Gastgeber erzielt!


    Doch nach der Pause dann der völlige Zusammenbruch. Ein Tor der Meißner folgte dem nächsten. Bereits nach dem 1:4 verließen die Zuschauer das Stadion. Ein Trauerspiel nahm seinen Lauf und Meißen nutzte die Chance, uns gnadenlos abzuschlachten.


    Für uns steht nunmehr in dieser Saison nur noch als Ziel, den Verein vor dem Zusammenbruch zu retten...