Beiträge von DKR 78

    BFC Dynamo - Preußen 2:0
    der Schwung aus den letzten 2 Spielen muß genutzt werden


    Schöneiche - BFC Dynamo 0:1
    starke Abwehr und schwacher Sturm, für ein Tor wird es reichen


    Ludwigsfelde - BFC Dynamo 2:0
    in LF sahen wir die letzten Jahre immer schlecht aus


    BFC Dynamo - Eberswalde 4:0
    EW wird in die 5. Liga geschossen


    Babelsberg - BFC Dynamo 2:0
    da der Klassenerhalt schon perfekt ist, auch egal

    Am Sonntagmorgen fuhren wir weiter nach Köln. Zu der Zeit, wo der Rheinländer eigentlich in der Kirche sitzen sollten trafen sich in Frechen zwei Teams um ein Spiel der 6. oder 7. Liga auszutragen. Für die Reisegruppe war eher Zeit zu frühstücken, meine Mitfahrer hatten Kölsch, ich eine lecker Frikadelle und einen Express.


    Nachdem wir Moritz an der Straßenbahn verabschiedet hatten, ging es weiter nach Müngersdorf, wo der 1. FC Köln, die Entäuschung der 2.Liga saison und die SpVgg Greuther Fürth aufeinander trafen.


    Ich war sehr gespannt auf die Kurve von Köln, angeführt von der Wilden Horde, und wurde maßlos entäuscht. Aus einer Gruppe von max. 50 Leuten heraus, wurde versucht Stimmung zu erzeugen, was aber überhaupt nicht funktionierte. Echt armselig.


    Auf dem Rasen lief es für den FC nicht besser. Greuth nutze seine Konter optimal aus und kam zu dem verdienten 2:0 Auswärtssieg. Ich bin gespannt wie lange die Liason zwischen Daum und Köln noch dauert.


    Das einzig positive, was man anmerken kann, ist, dass in Köln ein sehr schönes Stadion steht.


    Von der selbsternannten schönsten Stadt Deutschland fuhren wir wieder nach Belgien, zum Spiel zwischen dem KRC Genk und Excelsior Mouscron.


    Vor ausverkauften Haus im Fenix Stadion, sahen wir, dass meiner Meinung nach, beste Spiel der Tour. Eine 1:0 Halbzeitführung für den Gastgeber, drehte sich zu einer 2:1 Führung für Mouscron nach 62. Minuten, ehe Genk in den letzten 8 Minuten noch zum frenetisch umjubelten 3:2 Sieg kam. Genk ist damit in der nächsten Saison in der ChampionsLeauge Quali und kann bei noch 3 verbliebenden Spieltagen noch Anderlecht vom 1. Platz verdrängen.


    Sicher einzigartig ist die Pyroschow, die in Genk beim Einlauf der Mannschaft geboten wird. Von mobilien Abschußbasen werden Böller abgeschossen und auf höhe der Mittellinie stehen Flammenwerfer. Man fühlte sich fast wie bei einem Rammsteinkonzert.


    Vor Jahren ging die Pyroshow übrigens mal schief. Ein böller verfehlte sein Ziel und schlug auf der Haupttribüne ein. Auch die Zündelaktion der Gäste ging schief, gewollt oder nicht, sei hier mal offengelassen. Eine der bengaischen Fackel landete auf der unter dem Gästeblock liegenden Tribüne in Mitten einer Zuschauermenge.


    Nach Spielschluß fuhren wir zurück nach Aachen, die letzten Kilometer mit nichts als heißer Luft im Tank.


    Am Montag haben wir Christian in Duisburg am Bahnhof abgesetzt, der mittels Mitfahrgelegenheit.de einen Platz Richtung Berlin ergattert hatte, der sich aber schon in Bochum als echter Reinfall entpuppte, so dass er zum Montagspiel in Essen wieder zu uns stieß.


    Die Zeit bis zum Anpfiff vertrieben wir uns im Weltkulturerbe Zeche Zollverein und einer Besichtigung des Vereinsgeländes vom Vizemeister 2007, dem FC Schalke 04.


    Zum Spiel zwischen Rot-Weiß-Essen gegen Hansa Rostock brauche ich keine weiteren Worte verlieren. Das wurde hier schon anderweitig lang und breit diskutiert.


    Am Dienstag traten wir wieder die Heimreise an, mit einem kurzen Abstecher in die niedersächsiche Landeshauptstadt. Eigentlich sollte nur die Oberligapartie zwischen dem SV Armina Hannover gegen Altona 93 auf dem Zettel, doch zufällig entdeckten wir vorher noch einem Menschenauflauf am Eilenriedestadion, Heimstätter der 96 Amateure. Der Verein hatte zum Kinderfest geladen und boten neben einer Autogrammstunde mit den Profis, noch das A-Jugend Bundesligaspiel zwischen 96 und dem SC Vier- und Marschlande. Für eine Hälfte war noch Zeit und so sahen wir noch eine recht ansehnliche Leistung der Hamburger Gäste, die aber letztendlich in einer 6:1 Niederlage endete.


    Das Stadion von Arminia Hannover am Bischofsholer Damm bietet den totalen Kontrast zum Niedersachsenstadion, das Publikum war sehr alternativ und dementsprechend auch die musikalische Beschallung. Sehr nett. Dem Spiel wurde nicht die gebotene Aufmerksamkeit geschenkt, sondern die Maisonne genossen. Endstand 1:1 vor ca. 400 Zuschauern.


    Anschließend ging es weiter Richtung Berlin und nach 1.900 km war man mit leerem Konto, dafür aber mit einem prall gefüllten Groundportfolio wieder zu Hause.

    exclusiv für André hier ein paar Zeilen zur Tour in den goldenen Westen:


    Der inoffizielle Start war bereits am Donnerstagabend, wo man im Jahnsportpark den Sieg des BFC Dynamo gegen den SV Yesilyurt bejubeln durfte.


    Am Freitag hieß es sich ins Auto setzen und für die nächsten Tage ordentlich Kilometer schrubben. Erstes Ziel der Tour war für bwp und mich, die Stadt mit den (gerüchteweise) meisten Millionären in Deutschland: Paderborn, zum Zweitligaspiel SC Paderborn gg Erzgebirge Aue. Es wurde ein richtiges "Ich habe es mal gesehen und muß nie wieder hin" - Spiel.


    - Stadion: gibt bessere
    - Spiel: Paderborn gewann 1:0 und hat den Klassenerhalt geschafft, ansonsten schnell vergessen
    - Fans des SCP: Provinz, aber immer noch besser als die Kölner
    - Fans von Aue: Hüllen wir den Mantel des Schweigens darüber


    Nach 90. Minuten hieß es nur noch: "gekreutz und schnell weg", weiter nach Dortmund, wo wir im Luxus-Etap nächtigten.


    Am Samstag fuhren wir weiter nach Mönchengladbach, eine Stadt die niemand kennen würde, gäbe es nicht noch den verblichenen Glanz der Fohlenelf.


    Nach lecker Frühstück bei Renatos Schwester, machten wir uns auf den Weg zum BorussiaPark, wo wir uns mit den restlichen Mitfahrern Christian, Moritz und Rolex verabredet hatten. Über den kurzen Umweg zum Hockeystadion, nahmen wir unsere Plätze ein und sahen über 90. Minuten ein Bundesligaspiel der schwächeren Sorte. Gladbach ohne Neuville und Keller, machte zwar in den ersten 20. Minuten ordentlich Dampf, versagte aber im Abschluß. Stuttgart tat nicht mehr als nötig und stellte nach der 1:0 Führung weitesgehend sämtliche Offensivbemühungen ein. Gladbach fiel auch nichts mehr ein und so blieb es am Ende beim für die Heimfans ernüchternden Ergebnis und entgültigem Abschied aus der Bundesliga. Ich glaube ja für länger.


    Nach Abpfiff hieß es sich sputen, um rechtzeitig um 20.00 Uhr im Land der gepannschten Biere und beleuchteten Autobahnen zu sein.


    Dort trafen nämlich der Letzte der Jupiler Leauge, Lierse SK, mit dem Ex-Herthaner Rekdal, an der Linie und der der KVC Westerlo, mit dem Ex-Schalker van Kerkhoven, aufeinander.


    Als wir uns endlich einen Parkplatz erkämpft hatten und auch die bestellten Tickets in den Händen hielten, erspähten wir noch Eric Meijer am Stadion. Er wollte aber wohl unerkannt bleiben, den ein gehauchtes "Erik Meijer Fußballgott" quittierte er nur mit einem bösen Blick.


    Das Spiel war ganz munter und endete mit einem verdienten 1:1. Die Stimmung war von Seiten der Lierse-Fans ganz gut, inklusive einer Blasmusikkapelle. Die Jungs und Mädels aus Westerlo hat man nur beim Torjubel vernommen. Sonst verhielten sie sich sehr zurückhaltend.


    Das Herman Vanderpoortenstadion in Lier ist am besten mit dem Wort Belgisch beschrieben. Wer Eurogoals kennt, weiß was ich meine.


    Nach dem Spiel fuhren wir zurück nach Aachen, wo wir für 2 Tage Quartier bezogen hatten.



    ... wird fortgesetzt

    das heutige spiel hätten wir mit 7 oder 8:1 gewinnen müssen. was die mannschafr in der 2ten halbzeit für chancen vergeben hat. einfach erbärmlich.


    um aber auch was postives zu schreiben: die 1. halbzeit war das beste, was diese mannschaft in der saison bisher gezeigt hat.

    in potsdam scheint großstadtfieber ausgebrochen zu sein?


    stadtschloss, garnisonskirche und jetzt noch eine moderne arena für mannschaften, die kaum mehr als 1.500 zuschauer ziehen. aber wenn herr jauch zahlt, bitteschön.

    Zitat

    Original von Dynamo1978-1989
    Au das ist natürlich schlecht für unser Image und schlecht um neue motivierte Spieler zu uns zu holen.Aber es gibt ein Präsidium wo man hätte vorsprechen können oder?Man sollte immer 2 Meinungen hören und zu einem gestörten Verhältnis gehören auch immer 2Seiten.Alles auf den Trainer zu schieben finde ich zu einfach.


    im moment hat der bfc nur ein präsidium auf dem papier.


    es war weder nötig von seiten des vereins, den spieler kovacic in der öffentlichkeit so zu kritisieren, noch ist stillvoll von kovavic so nachzutreten.

    mMn hat die vereinsführung von hertha inkonsequent gehandelt.


    die entlassung von götz scheint gerechtfertigt (der trainer ist immer das schwächste glied), aber hoeneß trägt mindestens genausoviel mitschuld am abschneiden der hertha und hätte auch gehen müssen.


    k. heine, der mit den amas absteigt, wird trainer der 1. mannschaft. eine wirklich mutige entscheidung.


    lecker frühschoppen :drink: