Beiträge von Maja

    Grauer / @Lausitzer


    Ich empfehle einfach die Lektüre des Forums heute.


    Von wem man sich nicht abgrenzt, den lockt man an.


    http://www.bfc-online.de/index…read&postID=9299#post9299 - Olaf hat einfach recht und was ihm entgegen gehalten wird, ist ein Spiegel des IST-Zustandes beim BFC.
    Es gibt gute Gründe dafür, dass man im Deutschen Bundestag Thor Steiner-Klamotten nicht tragen darf. Der steht ja vermutlich nicht im Verdacht, ein linkes Gremium zu sein.


    "Außenstehende" und "Besserwisser" habe ich - wie anderes auch - nicht ohne Grund in Anführungsstrichen geschrieben, es waren ZITATE. "Reihen dicht geschlossen" einfach mal googlen...


    Na das ist doch was! Jetzt wissen wir ja warum es so kommen konnte! Ich hab mir wiedermal nen Video vom Kumpel angesehn, und frage mich wie man drauf kommt, daß hunderte in den Gästeblock eingefallen sind, auf dem Video sieht man "nur" ca 20 Leute der Rest steht am Imbisswagen und dann läuft auch noch einer der Schläger neben 2 Polizisten im Gästeblock rum und geht dann ganz ruhig weg und rennt irgendwann los! Ein Schelm wer böses dabei denkt!


    Ich weiß natürlich nicht, welches Video du gesehen hast - aber es gibt andere - und es waren HUNDERTE - und vor allem eben auch Begrüßer und Feierer der Aktion. Es gibt keinen Grund für P. Meyer von 200 zu sprechen, wenn es "nur" 20 waren.


    Ich empfehle einen alten Fred zum Neu- und Wiederlesen, vielleicht ändert ja manch BFCer seine Meinung jetzt.


    Allgemeines Trageverbot diskussionswürdiger/rechtslastiger Textilkleidung in Deutschlands Fußballstadien Ja/Nein?


    Wenn ein Trainer des BFC von "Kanaken" spricht und der Verein sich in Schweigen hüllt, während ein Sponsor im Forum öffentlich erklärt, dass das ja auch gar nicht schlimm wäre, weil Kanake "Mensch" bedeute, dann ist das eben ein Fehler, der sich irgendwann rächt. (Da vom Verein nicht offiziell und öffentlich widersprochen wurde, gehe ich davon aus, dass die Meldung stimmt - Quelle: http://www.taz.de/!72830/)


    Es ist ja auch nicht so, dass sich problematisches Verhalten nicht immer einmal wieder angekündigt hätte, bei kleineren und größeren Spielen.


    Die Mär, dass Fußball unpolitisch sei, gehört wirklich auf den Müllhaufen: auch für den BFC.


    Natürlich kann sich jeder "Drecksklamottenträger" auch in normaler Kleidung ins Stadion bewegen - ohne dass sich seine Auffassungen nur einen Deut geändert hätten, aber demonstrieren und zur Schau stellen, andere anlocken usw. - das funktioniert dann nicht mehr.
    Und, es wird ihm schon mal eine deutliche Ansage durch den Verein gemacht. Die Diskussion beim BFC vor dem Tebe-Spiel über deren "Kleiderordnung" zeigte, dass da eben leider viele BFCer (noch?)ein falsches Verständnis von Freiheit haben.


    Ansonsten wird gerade jetzt wieder Diskussion mit Exibitionismus verwechselt und man hält "die Reihen dicht geschlossen".


    Der FEIND wird bei den "Außenstehenden" und "Besserwissern" vermutet - während die eigenen Leute in aller Seelenruhe nicht begreifen, was eigentlich passiert ist und warum.


    Die Außenstehenden und Besserwisser muss man aushalten können (vielleicht haben sie ja manchmal recht) - den Feind im eigenen Bett dagegen nicht.


    In diesem Sinne:
    Für Frieden und Sozialismus seid bereit...

    Naturgemäß sieht die Polizei das anders. Bitte genau lesen!


    "Eine erste Auswertung, auch unter Einbeziehung von Video- und Fernsehbildern, ergab, dass Maßnahmen des Ordnerdienstes, teilweise entgegen vorheriger Absprachen mit der Polizei, zu den Problemen geführt bzw. den Verlauf begünstigt haben, was vom Verantwortlichen des Sicherheitsdienstes auch eingeräumt wurde. So war ein Tor vom Ordnerdienst geöffnet worden, wo dann 250 bis 300 BFC-Fans in den Gästebereich rannten und die Anhänger der gegnerischen Mannschaft massiv angegriffen haben. Danach wurde das Tor geschlossen, so dass Einsatzkräfte nicht sofort nachrücken konnten. An anderer Stelle stand die Polizei ebenfalls vor einem verschlossenen Tor und gelangte deshalb erst über einen Umweg bzw. mit Verspätung zu einem aktuellen Brennpunkt Die Auswertung dauert an." (Aus einer Pressemeldung der Polizei vom 1.8.)


    2001 - im Jahnsportpark - mussten R.Lau und die damalige Präsidentin die Fans beschwichtigen - weil die Polizei aufmarschierte.
    Wäre die diesmal vor dem Block aufmarschiert oder in größerer Menge in den Pufferblock gezogen, hätte auch das zu "Aggressivität" führen können. Rainer Lüdtke sagte irgendwo, dass man die Polizei regelmäßig gebeten hat, weniger Präsenz zu zeigen...


    Natürlich weiß ich nicht, woher Magic-Olaf sein Wissen bezieht und es wäre schön, wenn er seine Quelle hier kund tut. Kann ja nicht geheim sein...


    Wie auch immer, selbst wenn die Polizei Fehler gemacht hat, wenn der Sicherheitsdienst versagt hat, die Verantwortung liegt beim BFC Dynamo.

    Hallo Matze123 ;)


    Wenn du über die Geldmittel verfügst, um wirklich qualifizierte Personen zu bezahlen (keiner macht sowas für lau), dann möchte ich dich bitten, diese dem BFC zur Verfügung zu stellen.


    Wenn man Geld für eine Mannschaft einsetzt, braucht man eben auch welches für das Drumherum. Oder verpflichtet man auch Trainer, Sicherheitsfirma, Physiotherapeuten, die für ihren Job nicht qualifiziert sind? Das wäre GELDRAUSSCHMISS...
    Denn ohne gutes Drumherum klappt es eben auch nicht mit dem sportlichen Erfolg...


    UND: Woher weißt du denn, dass niemand etwas für "lau" macht? Könnte es nicht vielleicht so sein, dass man sich z.B. lieber mit einer fehlerhaften Rechtschreibung präsentiert, als Leute, die Korrektur lesen könnten, drum zu bitten?


    Dass man eine Entschuldigung, die zwei offensichtliche Fehler enthält, nicht ändert, ist jedenfalls kein Zeichen für Lernfähigkeit.


    Beinahe niemand findet seine eigenen Fehler, deshalb lassen kluge Leute wichtige Texte gegenlesen.


    Vermutlich haben die Macher der neuen Webseite auch nicht viel "kassiert", also hätte man so eine Joomla-basierte Webseite schon vor Jahren haben können, wäre man nicht starrköpfig gewesen...


    Und noch eine Empfehlung von der Besserwisserseite: Einfach lesen, was jemand schreibt - und nicht wer es schreibt, das eröffnet ganz neue Horizonte. Wenn z.B. Matze123 recht hat, dann hat er recht - unabhängig davon, ob er vor zwei Wochen recht hatte oder nicht.


    Die Erde ist eine Kugel, auch wenn das jemand sagt, der blind ist, macht sie das nicht zur Scheibe...

    Mutiger Vorstoß des LFC Berlin
    Die Ereignisse des DFB Pokalspiels zwischen dem BFC Dynamo und dem 1. FC Kaiserlautern haben nicht nur den Berliner Fußball tief erschüttert. Dies zeigen auch die Überlegungen des Lichterfelder FC 1892 am Wochenende in der beginnenden Oberliga-Saison nicht gegen den BFC Dynamo antreten zu wollen. Es heißt, selbst mögliche Punktstrafen nähme man in Kauf, um den Sicherheitsbedenken der Fans und Zuschauer Rechnung zu tragen.
    In Anbetracht der jahrzehntelangen Bedrohung des Berliner Fußballs durch Hooligan-Gewalt äußert Türkiyemspor Berlin großes Verständnis für die mutigen Äußerungen in der Öffentlichkeit. Hiermit wurde ein Tabu gebrochen. Erstmals erwägt ein Verein auf ein Spiel aufgrund von Sicherheitsbedenken zu verzichten. Dies könnte eine notwendige Diskussion darüber in Gang setzen, wie der Berliner Fußball in Zukunft konsequent gegen dieses Gewalt-Potential geschützt werden kann.
    “Natürlich können wir die Sicherheit unserer Zuschauer gewährleisten. Doch sollte der Aufwand hierfür nicht dem Amateurgedanken des Fair-Play gerecht werden? Sollten beim Fußball nicht Freude, friedliches Miteinander und sportliche Ziele im Vordergund stehen? “ fragt Türkiyemspors Vorstandsvorsitzender Yalcin Sancar.
    Auch in unserem Verein werden die Ereignisse genauestens beobachtet, die Reaktionen der zuständigen Fußballverbände abgewartet. So beschreibt Yalcin Sancar die Situation im Verein: “Wir prüfen wie Spiele unter solchen Bedingungen stattfinden können. Unsere Rechtsabteilung ist in dieser Hinsicht aktiv.”
    Mediateam Türkiyemspor Berlin, den 3.August 2011
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    Mediateam Türkiyemspor
    www.tuerkiyemspor.info
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    Kontakt:
    mediateam@tuerkiyemspor.info

    Immer wieder liest man hier, das ein Tor aufgeschlossen worden sein soll, durch welches die Randalierer dann in den Pufferblock und folgend in den Lauterer Block strömten. In den Bildberichten wird auch immer wieder das gelbe Tor, links zur Pufferzone gezeigt und die Ausschnitte, wo die Randalierer dort durch dieses Tor strömen. Aber um dieses Tor geht es gar nicht!


    Um welches Tor geht es denn?


    Und was war mit dem Tor, um das es geht?


    Gibt es dazu eine Pressemeldung des BFC Dynamo, oder ist das eine private Info? Und sieht die Polizei das genauso? Und der DFB? Wird deshalb die Strafe geringer ausfallen, hatten deshalb die Betroffenene weniger Angst?


    Wie viele Familien aus Kaiserslautern haben ihr Kommen denn schon angekündigt?

    Hallo Ric,
    gib kein Geld für irgendwelche Dokumente aus, die nichts taugen.
    "Richtige" Presseausweise bekommen nur hauptamtliche Journalisten/Redakteure, von ihren Berufsverbänden oder der Gewerkschaft.


    Aber - wenn du beim Pressesprecher des jeweiligen Vereins freundlich anfragst und einen Teil deiner Bilder dem Verein zur Verfügung stellst, wirst du in den unteren Ligen gute Chancen haben - ab Regionalliga.


    Aus welcher Gegend kommst du denn?


    Falls du ansonsten Fragen hast - gern per PN.


    Maja

    In eigenem Versagen liegt auch eine Chance: Es besser zu machen. Die Fehler bei sich selbst zu suchen, das ist ein guter Anfang.


    Man hätte früher aufwachen müssen, man hätte vieles anders machen müssen: Weniger zudecken, mehr aufdecken - zum Beispiel.


    ABER: Wenn man jetzt neu nachdenkt und umdenkt (hat nichts mit Wendehalsigkeit zu tun!) dann hat der BFC eine Chance. Und nein, man kann nicht jeden integrieren unter jeder Bedingung.


    (Die Aussage: Das sind ja viele Leute, die habe ich noch nie beim BFC gesehen, wird immer stimmen, wenn man statt 700 - 8000 im Block hat, das ist eine innewohnende Logik und nicht das Problem)


    Der BFC kann eigentlich nur noch positiv überraschen.

    http://www.11freunde.de/bundesligen/142000
    "
    Aber egal wer es gewesen ist, für unseren Verein ist das eine Katastrophe. Wir wollten zeigen, dass der BFC noch immer tausende Fans anzieht, selbst wenn er in der fünften Liga spielt. Das haben wir ja auch geschafft. Aber das interessiert nach diesen furchtbaren Szenen natürlich niemanden mehr. Es ist eine Schande und ich schäme mich dafür, dass Frauen und Kinder bei einem Spiel des BFC Angst hatten. Ich möchte mich auch hier im Namen des Vereins bei allen dafür entschuldigen."
    :thumbup:

    Hi Oscar,
    dass ich nicht unkritisch bin, weißt du glaube ich noch - der Boxclub ist im Wesentlichen raus beim BFC, die Verquickung, die manche sehen und hier kritisieren, entsteht durch die private Webseite des Fanbeauftragten (es wäre besser gewesen, der hätte das korrigiert), auf der Offiziellen Webseite findet man die Dynamo Sportmarketing GmbH nicht mehr und sie hat auch keine Machtanteile mehr im Verein.


    Da sie weiterhin im Besitz des Traditionslogos ist, vertreibt sie Artikel mit dem Logo im Internet - offizielle Verträge mit dem Verein gibt es m. E. nicht mehr. Der Verein hat nur nicht dafür gesorgt, dass die Behauptung der Partnerschaft auch von der Webseite des ehemaligen Geschäftspartners verschwindet - natürlich ein Fehler.


    Du siehst also – die erwähnten müssen nicht einmal Sponsoren sein und profitieren natürlich trotzdem – denn der Mist wird ja gekauft und getragen, besonders, weil man sich mit den Klamotten ja auch cool vorkommen darf – egal ob man wirklich „Fan“ ist oder nur „Disco-Fan“.


    Richtig ist, dass man den Blocksturm damals nicht in der gleichen Stärke beklagt hat - und viele damals (und vielleicht bis heute) nicht begriffen haben, was an diesem Tag mit Sponsoren geschah (Folgen für die Verschuldung des Vereins) und was dieser Tag den Verein an Ansehen gekostet hat -und vielleicht immer noch nicht wahrhaben wollen, dass sie mit der damaligen Freude über eine "Staubwolke" die Ereignisse am Sonnabend mit provoziert haben.


    Der Verein ist - und das wird hier vermutlich wieder einen Aufschrei hervorrufen - in "Privatbesitz" - und auch wenn Mitglieder und Fans ihren Chef/König/Kaiser lieben - eine solche Abhängigkeit von einer oder zwei Personen ist immer fatal. Wenn es um irgendetwas geht, dann entscheidet P.M. - so auch zu erklären, dass die Entschuldigung seine Unterschrift trägt und nicht zuerst die des Präsidenten. (Der ist so eine Art Bundespräsident - der Kanzler ist der Wirtschaftsratsvorsitzende)
    Wenn P. Meyer nicht mehr „weitermacht“ – ist der BFC eben vermutlich tatsächlich am Ende (weil bankrott) – das ist schon schlimm für einen Verein.


    Aber des Volkes/Mitglieds Wille ist ja seine Herrschaft ohnehin und dass der BFC immer noch da unten hockt, daran sind aus BFC-Sicht immer eher die anderen Schuld - z. B. der DFB, weil er bei TEBE nicht genau genug guckt usw.


    Kürzlich erschien in der TAZ ein Artikel, die Reaktionen des Vereins darauf machen die Problematik deutlich: Nicht erreichbar sein, nicht Stellung nehmen und sagen: "der hat ja nur nach etwas gesucht..." Meine Meinung: So lange nicht offen und offensiv mit so einem Ereignis umgegangen wird - und da muss man dann auf einen Trainer auch verzichten können oder nachweisen, dass die aufgestellte Behauptung falsch ist - ruft bei vielen Leuten der Satz aus der Entschuldigung, „der BFC positioniert sich klar gegen Rassismus“ leider nur ein müdes Lächeln hervor. Zumal die Sarrazin-Verherrlichung durch einen Hauptsponsor auch auffällt – ebenso wie dessen krude politische Ansichten.


    Der BFC hat Fans, die für ihren Verein das letzte Hemd geben würden, gegeben haben und geben werden – die Verbundenheit zum Verein ist stärker als anderswo und er nimmt einen bedeutenderen Platz im Leben ein – das alles gesagt über den „Durchschnittsfan“ im Vergleich zum „Durchschnittsfan“ anderer Vereine.


    Ausschließlich dadurch hat der Verein überlebt.


    Auf der anderen Seite ist die Verquickung zwischen Fan und Verein auch oft Grund für mangelnde Professionalität und dieAngst vor allem und allen was FREMD ist und von AUSSEN kommt.



    Und trotz alledem besteht die Hoffnung, dass sich etwas bewegt, weil Menschen (und Fans) sich eben verändern…


    Vielleicht wächst zum Beispiel die Einsicht, dass Klamottenverbote durch Vereine nicht nur „Freiheitsbeschränkung“ sondern auch Auswahl willkommener Leute sind und eben auch ein deutliches Zeichen – auch wenn jeder weiß, dass man natürlich auch sein Hemd wechseln kann, ohne seine Anschauung an den Nagel zu hängen.


    Dass jetzt das BFC-Fanforum so lange geschlossen bleibt, ist eher ein Armutszeugnis für die Fans – es beweist die durchaus berechtigte Angst vor ihrer Meinung – vor Fans, die verharmlosen, die Schuld bei anderen suchen, die Aktion geil finden etc. Und es ist garantiert auch wieder keine richtige Entscheidung –und vermutlich die eines „starken Mannes“…


    Nachdem mir ich vermutlich bis hierher schon die Wut vieler „echter“ BFCer zugezogen habe noch einige kleine Hinweise an gitarrist87:


    1. Man muss die Forderungen, die von Preußmane da ins Netz gesetzt wurden weder gut noch richtig finden – aber von jemandem deshalb zu behaupten, er habe nicht genügend „Grips in der Birne“ verbietet sich besonders immer, aber besonders dann, wenn man zu dem Verein gehört, der die Verantwortung für die Vorkommnisse am Sonnabend trägt.


    2. „Vor der eigenen Türe kehren“ – mir ist kein Ereignis bekannt, bei dem die Dachorganisation Interkultureller Sportvereine Verantwortung für einen Platzsturm oder ähnliche Ereignisse trägt – dir?


    3. „Beileid mit Opfern“ ist eine absurde Formulierung – Beileid spricht man Hinterbliebenen aus – die es Gott sei Dank nicht gibt – und Opfern kann man kein Beileid aussprechen, die sind in der Regel tot.


    Preußmane: Dachorganisation interkultureller Sportvereine, die eine Nationalität im Namen trägt, ist vermutlich auch nicht die beste Idee – jedenfalls werden das vermutlich Kroaten, Russen, Polen usw. finden .
    Wieso soll Rainer Lüdtke zurücktreten?

    HINWEIS: Die Internetseiten www.bfcdynamo.de und bfcdynamo.biz sozusagen völlig abzuschalten und lediglich die Entschuldigung auszuhängen ist keine gute Idee. Allein heute am Vormittag bekam ich ein halbes Dutzend Anrufe - mit der Frage nach der Telefonnummer des BFC.
    Die Entschuldigung hätte mindestens eine Kontaktmöglichkeit enthalten müssen (wenn man die Webseite komplett lahmlegt)- so ist der BFC für Betroffene, Journalisten und xyz unerreichbar.

    Das ehrliche Entsetzen vieler BFCer über das was da geschehen ist, ist sicher ein gutes Zeichen.


    Vielleicht gelingt es diesmal, die Ursachen nicht nur bei Zugereisten, "Event-Fans", der Polizei, dem Ordnungsdienst, Disco-BFCern usw. zu suchen.


    Die allzu laut geäußerte Freude über eine Staubwolke z.B., ist eben auch ein Herbeirufen solcher Spielverderber - und wer lässt sich schon gern so einen Tag verderben.


    http://www.welt.de/sport/fussb…dmeisters-BFC-Dynamo.html

    Es tut mir leid für die BFCer, die sich auf den heutigen Tag wie auf zehnmal Weihnachten gefreut haben.


    Das 0:3 ist ein Ergebnis, mit dem man durchaus zufrieden hätte sein können, wäre da nicht der Rest der Veranstaltung...

    Es gibt Dinge, da kann es eigentlich nur eine Meinung geben. Ganz unabhängig vom Verein.
    Stattfindende NPD-Kundgebungen sind eben nicht ein Zeichen dafür, dass es sich um eine Partei handelt, die nicht anders zu ist als andere, sondern ein Ergebnis des Versagen des Staates beim Verbieten dieser Partei.


    Wer zu so einer Veranstaltung in einem Vereinsshirt-Shirt hingeht, weiß ganz genau, was er damit tut, denn auch das ist eine Demonstration.
    Den Zorn auf den Mitteiler zu richten statt auf denjenigen, der seinen Verein in die braune Soße zieht - ist kontraproduktiv.


    Schönen Abend noch...

    Natürlich gibt es solche und solche BFCer...


    ABER: Leute, die sich äußern, wie der zitierte dürften keine eigentlich KINDER trainieren. Und das dürfen sie beim BFC. Solche "Trainer" können niemand integrieren, weder sozial noch kulturell.


    Soziale Integration ist ohne Zweifel wichtig und Hohenschönhausen ist eben auch ein "Problembezirk", obwohl hier nicht so viele Menschen mit Migrationshintergrund leben wie z.B. im Wedding. Aber die Projekte des BFC (vom Kindergartensport bis zu den Feriencamps) sind eher aufs Geldverdienen ausgelegt als auf soziale Integration. Auch wenn zum Feriencamp mal ein Kind eingeladen wird, in der Regel ist es teuer und das können sich sehr viele Familien nicht leisten. Und darunter viele, deren Kinder dringend soziale Integration bräuchten. Der BFC unterscheidet sich da nicht von anderen Vereinen, die es sich nicht leisten können diese Camps für wenig Geld anzubieten, schließlich müssen ja auch alle Leute bezahlt werden... Das ist ganz sicher ein politisches Problem und wird mit dem sogenannten Bildungspaket auch nicht verändert...


    Klar kann es sein, dass beim BAK ganz schnell das Geld alle ist - ähnliche Katastrophen sind auch nicht ausgeschlossen, aber das kann andere Vereine genauso treffen. Die meisten haben eben nicht das Pfund mit dem der BFC wuchern kann: Eine solche Menge an Fans, die ihr letztes Hemd für den Verein versetzen würden. Aber diese SPARSAISON beim BFC ist doch auch kein Ausweis für Wohlstand. Man hat sich offensichtlich verrechnet...


    Zurück zum POKAL: Ich bin sehr gespannt auf den Ausgang des Spiels und die Folgen.

    Da hab ich mich wohl verschlüsselt ausgedrückt, was du verstanden hast, hatte ich nicht gemeint.


    Es ging mir um das "Kunstprodukt" BAK (nannte Heili so). Ob Türkiyemspor oder BAK - integrative Arbeit machen sie eben in weit größerem Maße als der BFC (liegt unter vielem anderem an den Einzugsgebieten). Wenn man echte Integration in Berlin will, dann muss man solche Vereine besonders fördern - das stößt dann auf Ablehnung z.B. beim BFC. Wenn dazu die Bezeichnung "Drecksklub" und Heilis privater Aufruf kommen, dann liest sich das für die Außenwelt eindeutig. Man will dann doch lieber unter sich bleiben und hat eine Meinung vom Gegenüber, die jeden Respekt vermissen lässt. Dazu gehört auch, dass man in einem Fanforum bestimmte Dinge unterlässt.


    Dann gibt es für die schleimigen Schreiberlinge lecker Kaffe umsonst und Kuchen... Eintritt für jeden mit Körperbehaarung über 50 % ist umsonst und alle reden sich die Situation schön...


    Da wirds noch Lustig werden um den Verein.. Immerhin kam ja schonmal die Trainerentlassung und wiedereinstellung wärend des tollen Trainingslagers raus. Wo ja so schöne Videos gedreht wurden und Spieler wie Teichmann von einer tollen Athmosphäre im Team sprachen... Bla Bla (BFC-Fanforum)


    Übrigens sind dieselben "schleimigen Schreiberlinge" dann Gast im vom Autor der obigen Zeilen geführten Vereinsheim. Da gibt es dann sicher nicht nur lecker Kaffee und Kuchen sondern auch was Herzhaftes wie Eisbein oder Schnitzel (natürlich vom Schwein). So lange man "mit Körperbehaarung über 50%" diejenigen meint, die sich integrieren sollen, verstehe ich deren Unlust auf solche (deutsche) Kultur.


    Ganz davon abgesehen habe ich nicht ohne Grund auch im anderen Fred an das BAK-Transpi zur Begrüßung der BFC Fans erinnert - man kann sich nicht permanent über schlechte Gastgeber beklagen und dann bei solchen, die sich jede Mühe geben zum Boykott aufrufen.


    Und "lustig werden um den Verein" - da hat der BAK auch kein Exklusivrecht dran, die Füchse hat es geschüttelt und beim BFC ist man auch nicht auf Rosen gebettet. Man hat ja im letzten Jahr auch ein hohes Minus erwirtschaftet. Und wie lange der von einigen jetzt noch so geschützte Trainer überlebt, wird man sehen. R.W. schmeißt schon seine Giftpfeile und sportlicher Erfolg blieb ja bisher aus. Wenn jetzt noch das Pokalspiel verloren gehen sollte (die Chancen stehen 50/50), dann...

    Einmal Poststadion - einmal Jahnsportpark.
    Das Poststadion hat doch (noch) kein Flutlicht, vielleicht bekommt es auch nie eines. Davon abgesehen wird das mal ein nettes Stadion, wenn alles fertig ist.


    Die ewigen Aufrufe von BFCern, die Auswärtsspiele zu boykottieren, bleiben kontraproduktiv, auch wenn es bei den Punktspielen nur um den Nichtabstieg geht. "Alles Geld ins Sportforum" und nichts zu den Gegnern zu tragen, ist eine Politik, die wenig mit dem Sport zu tun hat und man darf sich dann nicht wundern, wenn man z.B. bei irgendwelchen Abstimmungen als Verein untergebuttert wird.


    Der Pokal hat seine eigenen Gesetze und das wird ein hartes Spiel für beide Seiten. Beide Vereine wollen den Pokal unbedingt, auf den Spielern dürfte sehr großer Druck lasten.


    "Die paar Euros an Eintritt sind eher unrelewandt. Aber ick gönne so einem Dreckscklub wie BAK keinen müden Buchstaben in der Medienlandschaft." (aus dem BFC-Fanforum) - das wird eben auch mitgelesen.
    Sport und Politik lassen sich nicht trennen: Integration muss man auch wollen.