Vorwort:
Die folgenden Sätze sind nicht als „Pauschal-Verurteilung“ der Vereine zu verstehen, die gerade in der Presse unter Beschuss stehen. Ich war bei keinem der Vorkommnisse zugegen und werde mir somit auch kein Urteil zu den einzelnen Fällen erlauben! Aber………..:
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„Das Maß ist „übervoll“…..!!
„Jetzt sind ALLE gefordert…!“
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Jeder Verantwortliche, Vereins-Offizielle, Trainer, Betreuer, Spieler ist jetzt wohl gefragt!? Was bisher der Sportgerichtsbarkeit des BFV überlassen wurde, muss nunmehr auch von ALLEN Mitgliedsvereinen und deren sportlich denkenden Mitgliedern, unterstützt werden! Anders scheint eine gewünschte (dringend notwendige!) Veränderung nicht mehr erreicht werden zu können, wenn überhaupt!?
Vielleicht haben wir (fast) Alle immer nur zugesehen, damit argumentiert, das es meinen Verein, meine Mannschaft nicht betrifft und haben mehr oder weniger stillschweigend, die manchmal nicht plausiblen Urteile des BFV, zur Kenntnis genommen…!?
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Die Frage des Tages lautet:
Was kann jeder in der Verantwortung stehende Offizielle und/oder Trainer/Betreuer dagegen tun…??
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Vielleicht gibt es Ansatzpunkte, die evtl. in Vergessenheit geraten sind, wie etwa schon im „normalen Trainingsbetrieb“ verstärkt darauf zu achten, das die uns anvertrauten Spieler, einen guten zivilisierten Umgang in und außerhalb der Trainingsgemeinschaft pflegen. Auffälligkeiten sofort unterbinden…..nötigenfalls, als „letzte Konsequenz“, den bzw. die nicht belehrbaren Protagonisten, zu entfernen. Das wäre eigentlich machbar…….jedoch wollen wir die Situation derer nicht unterschätzen, die verhaltensauffällige Spieler, die in ihren vorherigen Clubs suspendiert wurden, plötzlich bei anderen Vereinen “anheuern“, dieses zugelassen wird, weil Spieler XY eine „gewisse sportliche Qualität“ aufweist! Will sagen, das eben manche Spieler nicht belehrbar sind, aus vermeintlichen Entgleisungen nichts, aber auch gar nichts gelernt haben und sich bei ihren „neuen Clubs“ als „tickende Zeitbomben“ erweisen bzw. „diesen Kaputten“ somit eine „neue Bühne“ zur Verfügung gestellt wird (Beispiele braucht man dem Interessierten nicht zu nennen…….die gibt leider mehr, als genug…!).
Denkbar wäre, neben den vereinsintern zu regelnden Maßnahmen, ein (bezirksweise organisierter..?) Workshop(s) oder auch nach Ligen gestaffelt, der verantwortlichen Trainer/Betreuer, um sich auszutauschen bzw. auch eigene Verhaltensweisen zu überprüfen!? Ich denke, der BFV würde solche Veranstaltungen unterstützen, ehe wieder „neue Integrationspreise“ ausgelobt werden..!? Müsste man mal „ausloten“, Bereitschaft vorausgesetzt!
Wie wäre es, wenn der BFV anstatt angesprochener „Integrationspreise“, einen Wettbewerb ausschreiben würde, der der Thematik angemessener erscheint? Zumindest eine Überlegung wert!? Zum jetzigen Zeitpunkt scheint unser Verband, mit den sich häufenden Ereignissen überfordert und das meine ich nicht despektierlich……!!
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Wer bei diesem, sicher nicht fußballspezifischem Problem, auf die „Politik“ hofft, darf Dieses getrost vergessen…..kaum ein Politiker wird solche fundamentierten Kenntnisse der allgemeinen Situation in und um den Berliner Fußball haben, wie wir, die wir mehrmals wöchentlich mit den Jungs arbeiten, ergo müssen eben WIR dafür unseren Beitrag leisten, diese , uns allen zuwider und suspekt erscheinenden Situationen, die immer häufiger zu Tage treten…zumindest, so gering wie möglich halten! Sicher schwer…..aber vielleicht ein Ansatz! Ein „Patentrezept“ wird es nicht geben!
Jeder sollte (muß!) bei sich selbst anfangen, Trainer , Betreuer, Betroffene, Zeugen usw. beschönigen (um es vorsichtig auszudrücken…!) bei etwaigen Sportgerichtsverhandlungen, das „sich die Balken biegen“ ( das BFV-Haus hat extra verstärkte Betondecken…!), anstatt, geradeaus zu den Verfehlungen zu stehen, wenn es nun mal so ist, „Ross und Reiter“ derjenigen schonungslos zu nennen, die dafür verantwortlich waren/sind! Ebenfalls ein „kleiner Ansatzpunkt“! Wir reden hier nicht über Situationen , wie etwa „Notbremsen“ oder andere sich aus dem Spiel ergebende Ereignisse…sondern vielmehr auf Verhaltensweisen, die im Sport, als auch im „normalen Leben“, nichts zu suchen haben!
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Auch hat man sich viel zu lange Beleidigungen, die in der „Fäkalsprache“ wohl zum „guten Umgangston“ gehören, zu lange gefallen lassen! Diese „Sprache“ hat auch im Fußball nichts zu suchen und ist meist immer der „Auslöser“ weitergehender Aktionen……nur keiner unterbindet sowas heutzutage! Wenn man jede Beleidigung dieser Art aufgeschrieben hätte, könnte man sicher zumindest ein „Taschenbuch“ damit füllen! Wir Trainer/Betreuer stehen auch hier in der Verantwortung, solches im eigenen Team zu unterbinden!
Des weiteren, neben den oben erwähnten Beleidigungen, ist auffällig, das das „Aggressionspotenzial“ nur in den letzten 5 Jahren, enorm gestiegen ist, was sich darin ausdrückt, das viele „Täter“ (schreibe nicht Fußballer…!) offensichtlich vorbereitet zu Fußballspielen gehen…..das Messer, die Machete lag nicht „zufällig“ am Straßenrand, nein, diese Waffen zählen mittlerweile, zur „Standardausrüstung“…!! Was könnte denn der Grund sein, ständig „bewaffnet“ durch die Straßen zu rennen bzw. in „Rudeln“ einzelne Personen zu verfolgen? Ich habe lange überlegt…..“MUT“ wird es nicht sein, oder….!?
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„Wehren wir uns…….auf sportliche Art und Weise und helfen alle ein kleines Stück mit, den Berliner Fußball wieder etwas freundlicher zu gestalten, denn der eigentliche Spaß an der Sache „Fußball“ , ist vielen schon abhanden gekommen !“
Sportliche Grüße
Ralf Gehrke
-Trainer 1.Herren-
BSC Eintracht/Südring 1931 e.V.
P.S.
Werde hiermit mal bei meinem Club anfangen und gemeinsam mit dem Vorstand und Jugendleitung dieses Thema erörtern bzw. versuchen Strategien zu entwickeln, um gegen diese unsäglichen Ereignisse, entgegen zu treten…bzw. das zumindest im eigenen Verein mehr struktuell dafür getan wird, solche in dieser nicht zu tolerierenden Häufigkeit auftretenden „kriminellen Ereignisse“ , sich nur noch auf „Einzelfälle“ beschränken…!
„Allein, mir fehlt zum heutigen Zeitpunkt der Glaube, das mittelbar positive Veränderungen eintreten…..!“
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