Steffen
Obwohl ich noch längst nicht so Alt bin wie Du, und sicher auch nicht so viel Erfahrung habe was den DDR-OL-Fusball ageht, muss ich Dir 100% Zustimmen.
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Hier der Spielbericht von der HP des BSV:
Copitzer gleichen noch aus
Die Bilanz der Landesligisten Copitz und Sebnitz im Duell gegeneinander bleibt ausgeglichen. Am Sonnabend trennten sich beide Mannschaften 2:2, nachdem das Hinspiel in Sebnitz noch 0:0 ausgegangen war. Der abermaligen Punkteteilung rang aber nur VfL-Trainer Andreas Trautmann etwas Positives ab: „Ich bin mit dem Resultat vollauf zufrieden, zumal wir personell doch einen erheblichen Engpass hatten und etliche junge, wenig erfahrene Spieler aufbieten mussten. Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht.“ Ganz anders wertete Udo Schmuck, Trainer der Sebnitzer, die Partie: „Natürlich bin ich unzufrieden. Nach dem 2:1 hätten wir das dritte Tor machen müssen. Chancen dazu hatten wir genug. Der Punktgewinn interessiert mich nicht. Wir wollten hier gewinnen.“ Ganz so sah es in den Anfangsminuten im nur spärlich besuchten Copitzer Willy-Tröger-Stadion nicht aus.
VfL verwandelt zwei Elfer
Die Gastgeber setzten die ersten Akzente. Bereits in der 4. Minute marschierte VfL-Abwehrchef Rico Hartstock nach vorn, passte auf Marcel Kleber, der in aussichtsreicher Position aber den Ball verstolperte. Nachdem der BSV kurz vor dem Copitzer Tor aufgetaucht war (7.), hatte der VfL nach zehn Minuten die Führung auf dem Fuß. Kleber hatte sich diesmal rechts durchgesetzt und vors Tor geflankt. Berko Berthold brauchte am langen Pfosten nur noch den Fuß hinzuhalten. Doch der Ball kullerte ins Aus. Der junge Marcel Kühn versuchte es fünf Minuten später aus der Distanz – knapp übers Tor. Vom Vorwärtsdrang der Copitzer schienen einige Sebnitzer überrascht. So konnte Michael Berndt beim nächsten VfL-Angriff nur auf Kosten eines Strafraumfouls klären. Marcel Kleber verwandelte den Elfmeter zum 1:0 (16.). Nun wurden die Gäste munterer. Einen Antritt von BSV-Spitze Alfred Kühn konnte VfL-Schlussmann Christoph Rautenberg gerade noch per Pressschlag klären. Es folgten noch zwei starke Copitzer Szenen. Ein Freistoß Marcel Kühns landete nur Zentimeter neben dem linken Pfosten im Aus (22.), ebenso Klebers Schussversuch nach einem Hacke-Pass von Berthold (23.).
Nach etwa einer halben Stunde ging ein Ruck durch die Gäste-Elf. Die Aktionen wurden sicherer und durchdachter. Als in der 34. Minute Roman Ladra quer auf den quirligen Pierre Nebes passte, dieser sich auf der rechten Außenbahn durchsetzte, den Ball vors Tor flankte und Alfred Kühn nur noch einzuschießen brauchte, war ein mustergültig vorgetragener Angriff erfolgreich mit dem 1:1 abgeschlossen.
Die Sebnitzer nahmen den Schwung mit in die zweite Halbzeit. Ganze drei Minuten nach dem Wiederanpfiff verwertete Radek Miratsky einen Nebes-Pass routiniert zum 2:1 für den BSV, der in Folge spielerisch gefälliger agierte als der Gastgeber. In der 56. Minute lag das 3:1 in der Luft, als Alfred Kühn einen Schuss Miratskys unhaltbar abfälschte, aber der Ball gegen die Lattenoberkante prallte. Martin Pohorely (57., 58.) und Miratsky (57.) scheiterten dann an Torwart Rautenberg oder verzogen nur knapp.
Nachdem Trautmann mit Tom Matuschak, Enrico Wlotzka und Sebastian Hennig noch drei junge Spieler brachte, mobilisierten sich die Copitzer in der Schlussphase noch einmal und drängten auf den Ausgleich. Der fiel etwas glücklich, nachdem Matuschak in der 90. Minute im Sebnitzer Strafraum zu Fall kam. Kapitän Robert Krause behielt die Nerven und verwandelte den Strafstoß zum umjubelten 2:2.
Aufstellung BSV:
Oppitz, Grandl, Ladra, Berndt, (52. Pettrich), Horinek, Kühn, Kunze (85. Bastian), van Kolck, Nebes, Miratsky, Pohorely
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