Beiträge von Ruppi

    Zitat

    Original von NOFB
    Die MAZ von heute.


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    Stadionsperre


    POTSDAM ........
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    Man möchte echt meinen, es gäbe keine wirklichen Probleme auf dieser Welt?!?!?!?! ?( ?(

    Optik Rathenow - SV Babelsberg 03 1:1


    Zwar fuhr kein einziger Fanbus nach Rathenow, doch reiste die Masse der Fans auf vier oder mehr Rädern und nicht wie gedacht auf der Schiene an. Wollte man uns schon an dieser Stelle ein Bein stellen? Die meisten schafften es trotzdem, obwohl nicht glücklich über die Form ihrer Hinfahrt. So waren es diesmal auch nur geschätzte 250 Nulldreier, die den Weg ins Stadion am Vogelsang fanden. Ein Sieg sollte her und Peter Ränke war sich ein paar Tage zuvor im Fanladen sicher, diesen hier einfahren zu können. Rathenow erklärte sich brav zum Außenseiter - ja wären da nicht die vergangenen Spiele von Nulldrei gewesen…
    Pünktlich wurde das Spiel angepfiffen und Babelsberg übernahm ab diesem Pfiff das Ruder. Gegenüber der letzten Partie rutschte Okuyama für Kraljevic in die Startformation, Okuyama spielte auf rechts, Warnick übernahm Kraljevic’s Position – so ging’s los.
    Ein erster spielerischer Lichtblick erreichte uns in der 6. Minute, als Moritz auf links durchgeht, den freistehenden Novacic sieht, der abzieht und nur knapp mit seinem strammen Schuss die linke obere Ecke verfehlt. Kurz darauf Gefahr nach einer Ecke fürs Tor der Gastgeber.. Getreten vom Kapitän landet diese auf dem Kopf unseres Kleinsten, der seinerseits den Ball nur wenige Zentimeter am Gehäuse vorbeiköpft. Viele weitere Chancen gingen dann durch Freistöße vom Kapitän aus, wobei einer in der 21. Minute das ganze Können vom heute stark spielenden Keeper der Optiker abverlangte. Von halbrechts – flach durch die Mauer, direkt Richtung rechtes unteres Eck fliegt der Ball. Innerlich hatte es schon geklingelt, aber Torhüter Rotter vermochte ertönendes Klingeln noch im Keime auszurotten. Babelsberg ist in dieser Phase klar spielbestimmend, der Wille ist spürbar, nur am kompakten Zusammenspiel der Mannschaft hapert es noch ein wenig. Ob das nun Situationen sind, in denen Löcher in die Abwehr gerissen werden oder der schnelle Umstieg von Abwehr auf Angriff, bei dem immer wieder Anspielstationen fehlen – hier muss auf jeden Fall weiter dran gearbeitet werden. Zurück zum Spiel. In der 26. Minute trat Patrick wieder zu einer der heut zahlreichen Ecken an, Kopfball Röver, abgewehrt, Okuyama kämpft am Boden mit Ball und Torwart, der Ball wird rausgeschlagen, landet Denis Novacic vor dem Fuße, welcher trocken abzieht und dem Torhüter mit seinem Schuss ins rechte obere Eck nur das Nachsehen lässt. 0:1! Babelsberg spielte danach weiter konzentriert aber nicht zwingend, und so kam Rathenow noch vor der Pause zu 2 ¼ Chancen. In der ersten gröberen Unkonzentriertheit wird der Rathenower Hulen im Mittelfeld nicht attackiert, dieser spaziert völlig alleingelassen Richtung Tor und aus ca. 30 m zieht er ab. Rauch, vermutlich von der „traumhaften Stadionlandschaft und den Vogelgesängen“ betört stand nämlich ein paar Meterle zu weit vor seinem Kasten uns so konnte er sich nur bei Wind und Torkonstruktion bedanken, dass der Schuss von Hulen vom Innenpfosten den Weg zurück ins Spielfeld suchte. So kurz vorm Pausenpfiff wirkte unsere Hintermannschaft wieder etwas unsortiert und bei der nächsten Chance für Rathenow spielten 3 von 4 Abwehrspielern gekonnt auf Abseits. Dumm nur, dass der 4., Heiko Bengs, nach einer Rempelei im Strafraum am Boden lag und so das Abseits aufhob. In Folge dessen sah sich Rauch gleich vier Optikern gegenüber, die aber ihrerseits von der Situation so überrascht schienen, dass gleich der erste den Ball übers Tor jagte. Glück für Nulldrei. Pause.
    Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkte da Spiel lange Zeit etwas zerfahren, die erste Chance sollte wieder ein Freistoss vom Kapitän bringen. Aus 20 m, hart rechts an der Mauer vorbei, ist es wieder Keeper Rotter, der den Ball gerade so zur Ecke lenkt und die frühzeitige Entscheidung verhindert. Wenig später, in der 59. Minute wird Kostas Pantios auf links freigespielt. Er geht mit dem Ball bis auf Höhe des Strafraums und flankt auf Röver, der aber wegen des aufmerksamen Rathenower Torhüters nicht mehr an den Ball kam. Es folgten zwei Moritzfreistösse die nichts einbrachten, dann brach Minute 68 an. Spätestens hier hätte der an diesem Tag zu jederzeit verdiente Sieg klargemacht werden müssen. Röver geht auf links und spielt eine absolute Traumflanke direkt in die Füße von Pantios. Das „hätte“ im Satz vorher deutete es schon an. Keeper Rotter parierte den Schuss und blieb erster Sieger, diesmal vor Pantios, der heute auch schon gefährlicher wirkte als zuletzt – nur der Knoten ist halt noch nicht geplatzt. Und wenn man das Glück nicht auf seiner Seite hat, taucht es manchmal eben beim Gegner auf. Nach einem unberechtigten Freistoß für Rathenow köpfte ein Optiker ins Aus. Zu aller Erstaunen wurde auf Ecke entschieden. Selbige führte zu konfusem Strafraumgestochere, bei dem Oyetuga der Ball vor die Füße springt, einen schönen Drehschuss macht und der Ball im Netz zappelt. 19 Minuten noch zu spielen. Leider blieb das große Aufbäumen aus. Babelsberg versuchte zwar alles, konnte aber nur bei einem Freistoss für Gefahr sorgen. Die Unsicherheit wurde in dieser Phase wieder klar deutlich. Rathenow hatte auch noch eine Chance, und zwar schoss Kaiser nach einem Patzer Warnicks das Leder meilenweit am Gehäuse vorbei. So hätten es auch 3 Punkte für die Rathenower werden können. Das wäre dann aber wirklich des „Guten“ zuviel gewesen. Ende.
    Babelsberg hätte, zumal auch Hertha gewann, drei Punkte einfahren müssen. Rathenow konnte das Spiel in der zweiten Hälfte zwar phasenweise offen gestalten, war aber nicht wirklich in der Lage Nulldrei über längere Zeit ernsthaft zu gefährden. Zwei Punkte verschenkt, nun gilt es gegen Neuruppin zu alter Stärke mit dem Quäntchen Glück zurückzufinden. Noch ist alles offen!


    FSV Optik Rathenow: Rotter – Block – Gassel , Lindemann (90. Puhlmann), Babetzki, Senf – Bohnet , Szabo, Kayser – Hulen, Oyetuga (87. Berger)


    SV Babelsberg 03: Rauch – Bengs, Benthin, Kindt (78.Lau), Warnick – Löhr (87. Kraljevic), P. Moritz, Novacic, Okuyama – Pantios, Röver


    Tore: 0:1 Novacic(26.), 1:1 Oyetuga(71.)


    gelbe Karten: Gassel, Lindemann, Bohnet, Szabo – Röver, Novacic, Kindt


    gelb/rote, rote Karten: keine


    Schiedsrichter: Schößling (Leipzig)


    Zuschauer: 486 (250)


    Die Babelsberger Brille sah den Spielverlauf halt ein wenig anders...
    Der Schiri war jedefalls schei... zu beiden Mannschaften, Fehlentscheidungen merkt man sich aber meist nur die gegen die eigene Mannschaft. Z.B. hätte euer Lindemann spätestens in der 80 Minute zum Duschen geschickt werden müssen - ne dunkelgelbe in der ersten Hälfte, zwei weitere Fouls + 1 Mal meckern bis zu diesem Zeitpunkt... Der Schiri hat halt Dinge gesehen, die nicht da waren und andere wiederum überhaupt nicht. Spielentscheidend war da aber auch nicht...

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    Original von kumasolpapa
    Ích schätze auf 200-250 Filmstädter.


    Meine Schätzung geht eher dahin, dass die Gesamtzuschauerzahl deutlich untertrieben ist - es waren bestimmt über 800 Leute da und das Verhältnis war annähernd ausgeglichen...

    Es war ein traumhaft schöner Samstag, es gab ein herzliches Wiedersehen mit einem alten Bekannten(Martino Gatti), der Yesilyurter Umgang mit uns als Gästen war hervorragend und doch fuhren viele mit gesenktem Haupt nach Hause. Was war geschehen?
    Eigentlich begann alles sehr verheißungsvoll. Babelsberg spielte erstmals in einer sehr defensiven 5-3-2-Ausrichtung und man merkte unseren Spielern an, dass sie hier etwas reißen wollten. Sören Warnick fand sich in der Anfangsformation wieder, sowie auch Denis Novacic. Dafür wichen Yuzuru Okuyama und Andreas Lücke. Die Abwehr stand diesmal von der ersten Spielminute konzentriert auf dem Platz und dadurch, dass Yesilyurt sich nicht nur hinten reinstellte, entwickelte sich gleich ein ansehnliches Spiel. Allerdings leider nur ganz selten bis in den gegnerischen Strafraum. Erste Gefahr für unser Tor gab’s bei einem Freistoss, getreten durch Pocrnic aus 22m – Rauch hielt diesen Schuss sicher. Wir schrieben die 15. Minute. Kurz darauf ein sehenswerter Drehschuss am Mann, in diesem Fall Benthin, abgezogen von Yildiz. Sebastian Rauch parierte auch diesen Ball. In der 20. Minute die erste Torchance für Nulldrei, ein Freistoss, getreten durch Patrick Moritz, der aber sein Ziel um ein paar Meter verfehlt. Nur wenige Fußballaugenblicke danach war es Benni Löhr, der einfach mal aufs Tor hämmert. Irgendein Yesilyurter Körperteil war dummerweise zwischen Ball und Tor, so dass auch diese Möglichkeit ungenutzt blieb. In der Folge verflachte das Spiel und es gab nur noch eine gute Chance in Hälfte eins. Ecke. Patrick Moritz spielt auf Benni Löhr, der volley aufs Tor schießen will, den Ball aber nicht ansatzweise richtig trifft. Aus dem Gewühl heraus landet der Ball wieder bei Patrick Moritz, der mittlerweile 25 m zurückgeeilt war und nun seinerseits direkt abzieht. Schöner Schuss, aber ebenso gut gehalten von Baran. Pause.
    In Hälfte zwei begann man wieder sehr engagiert – wirkliche Torraumszenen sollten aber Mangelware bleiben. Denis Novacic, der mir heute mit am besten gefiel, eroberte sich in der 53. Minute den Ball, gibt ab auf Patrick Moritz, der auf Röver passen will…. Kurz, der Ball kam nicht an. Die Situation war aber erwähnenswert, denn in Ermangelung von Torraumszenen ist leichte Kost halt besser als gar keine… Danach eine schöne, diesmal schnell gespielte Ballstafette in der Mitte, sehr schön anzusehen, nur den gegnerischen Strafraum sollte auch sie nicht erreichen. Eine „weitere“ Chance ergab sich, nachdem Benni Löhr mit dem Ball an ein zwei Gegnern vorbeigeht, auf den rechts mitgerannten Heiko Bengs passt, der wiederum direkt flankt. Leider zur Ecke geklärt. Aufs Yesilyurter Tor ging der Ball dann doch noch einmal. In der 66. Minute steht Patrick M. aussichtsreich 22m vor dem Tor, hinter einem ruhenden Ball. Zwischen Ball und Tor in 9.15m Entfernung ein paar Yesilyurter Recken, jeder kennt die Situation. Patrick streichelt den Ball über die Mauer, nur einer kann in diesem Moment das Tor abwenden – er tat’s zum Entsetzen der mitgereisten Babelsberger Anhängerschar auch – klasse gehalten! Mit den Babelsberger Torchancen war es ab dem Zeitpunkt vorbei und man hätte das Spiel getrost abpfeifen können, denn auch die Yesilyurter erweckten den Eindruck, als wenn sie mit dem einen Punkt zufrieden wären. Dem war leider nicht so und in der 80. Minute fing unsere Abwehr, die bis dahin ihre Aufgabe sehr gut gemacht hatte, für alle unfassbar, an zu schwimmen. Yesilyurt bemerkte dies und kam so zu 3 gefährlichen Chancen. Eine von denen war für die eingangs erwähnte Hauptsenkung auf der Rückfahrt verantwortlich. 86. Minute. Aus einem Strafraumgetummel kommt der Ball zu Marcello Bellomo, der nun frei vor Sebastian Rauch, nur einzulochen braucht. Hatte er zwei Minuten zuvor schon den Dolchstoss auf dem Fuße – er schoss, abermals freistehend aus 3 m den Ball über das Tor, nutzte er hier seine Chance und schob ganz sicher mit links ein. Tor – 1:0. Babelsberg bäumte sich, sofern Berge sich bäumen können, in Folge dessen noch einmal auf. Zählbares sprang nicht bei raus. Der Samstag war gelaufen.
    Fazit: Abgesehen von der Abwehrleistung der letzten 10 Minuten, dem praktisch nicht vorhandenem Flügelspiel und dem fehlenden Tordrang, lässt sich auf dieser Leistung aufbauen. Unsere Jungs haben gekämpft, die Formkurve einiger Spieler zeigt wieder nach oben und wenn sie jetzt nicht psychisch einen Knacks kriegen, ist der nächste Sieg auch wieder in greifbarer Nähe.



    SV Yesilyurt 73: Baran – Isakowitz, Aksoy(84. Özvatan), Pocrnic, Gatti, Yildiz, Bellomo, Yakut(46. Dejagah), Görgen, Akcesme, Ahmetcik


    SV Babelsberg 03: Rauch – Bengs, Kindt(87. Lanza-Cariccio), Benthin, Warnick, Kraljevic – Löhr, Novacic, P. Moritz – Röver(70. Okuyama), Pantios


    Tor(e): (1:0) 86. Marcello Bellomo


    gelbe Karten: Görgen, Dejagah, Ahmetcik – Bengs, Kindt


    gelb/rote, rote Karten: keine


    Zuschauer: 655(400)


    Schiedsrichter: Frank Hübner (Güstrow)


    Quelle:
    SV Babelsberg 03

    Nein, Wolfgang Grams hat nicht bei Babelsberg gespielt.
    Wir leben aber, soweit ich da jetzt nix durcheinander bringe, in einem freien Land mit freier Meinungsäußerung, in dem auch Sätze wie "Es war Mord" geschützt sind! Wer hier nun davon spricht, die Babelsberger Fanszene sei von politisch Verrückten, von RAF-Symphatiesanten unterwandert oder gar gesteuert, der war entweder noch nie da, oder dessen Meinungsbild orientiert sich mindestens ein Quäntchen rechts von der MItte!
    Bei dem oben erwähnten Polizistenmord, sowei der Erschiessung Wolfgang Grams' war, so vermute ich, keiner der hier Schreibenden anwesend. Daher hat auch niemand, m.E., das Recht einer wirklichen Urteilsbildung - eine Meinung dazu kann natürlich jeder haben.
    Einen überharten und keineswegs gerechtfertigten Polizeieinsatz mit dem Tranparent von Bad Kleinen zu begründen halte ich für armseelig, zumal mehrere dort eingesetzte Beamte, und dafür gibt es einige Ohrenzeugen, nichts mit dem Satz anfangen konnten - soviel also zur Motivation.
    Über die Bengalos steht mehr als genug geschrieben, das rolle ich nicht noch einmal auf - bleibe aber dabei, überhaupt keinen Funken Verständnis für das Posting von krassunion zu haben!


    edit::.. - da war ja wieder einer schneller.. 8O ..::edit

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    Original von Bersarin
    wie seht Ihr das, Babelsberger? ist das jetzt ne mini-krise oder geht das so weiter...?


    Genau das ist der Punkt. Wie du und der BFC'er es schon vermuteten, wissen wir am Samstag um 15:45 + 'xx Uhr mehr. Feststeht, dass sie gegenüber den ersten Rückrundenspielen die Leistungsbereitschaft wieder erhöht haben. Da wirds auch am Sonnabend 100% geben. Fraglich bleibt der spielerische Zustand. Babelsberg hat in der Hinrunde oft an der Grenze des Maximums gespielt und in den entscheidenen Situationen auch das nötige Quäntchen Glück gehabt. Jetzt sind sie spielerisch bei 70-80% und eine gewisse Verunsicherung macht sich breit. Gerade die sonst so sichere Abwehr(+def. Mittelfeld) hat die anfänglichen Umstellungen in der Rückrunde, wegen der Ausfälle und der Neuverpflichtung, nicht wirklich gut verkraftet. Im Spiel gegen die spielrisch starken Yesilyurter wird sich zeigen, wie stark das Nervenkostüm unserer Jungs ist und ob sie noch Tore schiessen können. Ich hoffe wir werden in der Rückrunde noch viele Endspiele erleben und nicht dem "geliebten" Verein aus der Hauptstadt das Feld überlassen. Nichts wäre schlimmer, als wenn Hertha sich durchsetzt!

    Zitat

    Original von mk2001dresden


    dann bist du der Babelsberger der abundzu voriges Jahr mal bei uns im Block war?


    Nein, da muss ich dich leider enttäuschen, bin nur sehr selten in der Elbmetropole. Sollten aber Babelsberg und Dresden Nord die Religation schaffen, wär' das ein unausweichlicher Grund, wieder einmal hinzufahren...

    Zitat

    Original von Jens



    Das ist für mich Plan B, weil die Dinger leider nur mit extremen Preisen zu bekommen sind. :smile:


    Des isch mir kloar - dafür waren ja die smileys da....


    Was hätte ich mir nicht alles schon für Objektive kaufen wollen....

    Zitat

    Original von Jens
    Gibt's ein Patentrezept, wie man das Problem lösen kann?


    ...extrem lichtstarke Objektive :biggrin: :)) 8)
    ...dann geht auch wieder 'n 200er

    Hallo Jens,


    erst einmal noch herzlichen Glückwunsch zum verdienten Sieg. War schon ne Klasse Leistung, die euer Team gezeigt hat. Ich hoffe, nachdem das Hinspiel für euch so etwas wie ein negativer Knackpunkt war, dass es nun weiter aufwärts in SB geht...


    Gruß



    Zitat

    Original von Jens
    >>den Namen wird man in Babelsberg mit Sicherheit nach seinem Tor im Hinspiel


    Im Hinspiel hat Salomo für uns getroffen getroffen. :smile:


    Ooops, wird berichtigt!!!


    Zitat

    Original von Jens
    >>Zwischendurch hätte es einen Elfer für Nulldrei geben müssen, nachdem Röfte im Strafraum zu Boden gerempelt wurde.


    Naja... :smile: Dann hätte unser Ursel auf der Gegenseite auch 2 davon kriegen müssen. :smile:


    sehe ich immer noch ein wenig anders :biggrin:. War auch nicht die einzige Situation, die er gegen uns gepfiffen hat... Aber wer 4:1 verliert braucht sich am Ende nicht mehr über den Schirie zu beschweren. :D :oops: :biggrin:

    Erst einmal ein Dank an Jörg, dass du hier für uns Position beziehst.
    Ich war bei den Vorkommnissen auch dabei, war völlig nüchtern und habe ein derartiges Polizeigebahren beim Fussball in der OL noch nie erlebt. Der Auslöser des ersten größeren Eingreifens war mit Sicherheit das extrem dumme Fackel-auf-den-Platz-Werfen, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.. Für den später erfolgenden Großeinsatz brauchte man dann aber keinen Anlass mehr. Ich sah zwischen diesen beiden Einsätzen einen Einsatzleiter lachend abziehen, um wenig später in vollkommen angelegter Kampfmontur zu erscheinen. Eigentlich hatte sich alles beruhigt. Aber die SEK-Übungseinheit war vermutlich noch nicht zu Ende. Es passte irgendwie alles ins Bild. Frühzeitig abgeriegelte Stadiontore, der anwesende Gefängnisbus - der Fackelwurf war vermutlich gar nicht im Programm, nur ein willkommender Anlass, den man nicht mehr selbst zu schaffen brauchte. Die eigentliche Übung begann erst jetzt - die Fans wurden, egal ob beteiligt oder nicht - es waren minderjährige Mädchen, Fanbetreuer, etc., halt alles was im "Übungskreis" stand, dabei - eingekesselt, von den Banden weg und später in Richtung abgeriegelter Tore gedrängt, wo auch wenig später der Fan- äh Gefängnisbus vorfuhr. Jene, die diese Übung nicht mitspielen wollten, machten Bekannschaft mit der norddeutschen Härte, in Form von SEK-Knüppeln. Bestimmt waren unter den vielen Unschuldslämmern auch ein paar Wölfe im Schafspelz, diese rauszufiltern versuchte man aber nicht.
    Und eine Diskussion darum, dass nichts passiert wäre wenn... ist allenfalls mühseelig.
    Fakt ist, dass sämtliche Zugfahrer ab Bad Kleinen schikaniert wurden - selbst BGS und örtliche Polizei äußerten sich verwundert über das Vorgehen und Aufgebot des SEK. Hier also von Ursache(Fackelwurf) und Wirkung(erster Einsatz) zu sprechen ist, denke ich, Quatsch!
    Das Vorgehen der Polizei war eindeutig zu hart, von Deeskalation keine Spur.

    Am frühen Sonntagmorgen machten sich etwa 250 Babelsberger Fans in Potsdam auf den Weg, teils mit Zug, Bus, oder, so wie ich, mit dem Auto. Die ganze Fahrt über strahlte die Sonne, erst kurz vor Schönberg(SB) verdunkelte sich der Himmel. In SB angekommen schlug einem zusätzlich das beamtete Grün ein wenig aufs Gemüt. Man wollte sich aber von all dem nicht ablenken lassen und so begab ich mich an die dicht besiedelten Banden. Der Hälfte der Zuschauer, Babelsberg wurde von ca. 60 St. Paulianern unterstützt, stand nämlich ein ganzes Dixi und ca. 1/8 der Fußballplatzumrandung zu.
    Zum Spiel:
    Pünktlich 14:00 Uhr ging’s los. Die Babelsberger Aufstellung hielt eine kleine Überraschung parat. Sven Moritz, sowie Davor Kraljevic rutschten wieder in die Anfangsformation. Erstmals spielten also der Lange(Sören Warnick) und Davor Kraljevic zusammen im Team, obwohl sie bisher jeweils auf der gleichen Position für Nulldrei kickten. Abstimmungsschwierigkeiten waren demnach vorprogrammiert und so verwunderte es auch nicht wirklich, dass es in der völlig verschlafenen Anfangsviertelstunde mehrfach mächtig brenzlig wurde. Ja, nicht nur brenzlig. SB hatte in der 6. Minute seinen ersten Freistoß. Getreten von Koch kommt dieser gefährlich in den Strafraum, ein Kopfball geht an die Latte, kann gerade noch rausgeschlagen werden. Aufgenommen wird dieser von Völzke, der sich durchsetzt und aus 20m beherzt abzieht. Rauch war bei diesem Schuss in den Dreiangel chancenlos. 1:0
    Babelsberg kam überhaupt nicht ins Spiel und SB wirkte spritziger, war überall einen Tick schneller.
    Einzig eine Kopfballstafette an der Strafraumgrenze zeigte in dieser Phase das Können der Nulldreier, aber auch hier war man im Abschluss zu harmlos.
    Die nächste richtige Chance hatte wieder SB, bei der sich ein Spieler auf links durchsetzt, unbedrängt auf zwei mutterseelenallein stehende Spieler SB’s passt , von denen einer den Ball bekommt und abzieht. Nur aufgrund mangelnden Zielwassers stand’s weiterhin 1:0.
    Bezeichnend für die erste Hälfte entstand eine halbe Torchance für Babelsberg durch einen Befreiungsschlag Benthins, der bei Henne landet, welcher allerdings kurz vorm Schuss ins Straucheln kommt und das Schüssle dann keine Gefahr mehr für den Keeper darstellte.
    Nach verlorenen Zweikämpfen von Kindt und Warnick sahen wir wieder eine gefährliche Chance für SB, auch hier fehlte nicht viel… In der 30. Minute verliert Manuel Benthin an der Mittellinie unglücklich den Ball an Christian Kollmorgen, der wegen einer komplett aufgerückten Babelsberger Hintermannschaft nur den Torwart vor sich hat und mit all seiner Erfahrung an ihm vorbeigeht und das Ding vollendet. 2:0!
    Drei Chancen gab’s danach noch vor der Pause, zwei für SB und wohl die einzig richtig gute Chance für 03 in Hälfte eins. Kraljevic hämmert einen von Röfte zurückgelegten Ball mit links aufs Tor und nur durch die hervorragende Reaktion des Keepers blieb uns der Torjubel im Halse stecken. Pause.
    „Fackeln im Sturm“ hätte man den Start der zweiten Hälfte betiteln können. Leider flogen einige dieser „Fackeln“ aufs Feld, was für die zahlreich erschienenen Grünen einen willkommenen Anlass zur Machtausübung darstellte. Mein Blick galt allerdings dem Spiel mit Hoffnung auf Besserung für den zweiten Durchgang. War man es doch gewohnt, Nulldrei in Hälfte zwei um einiges stärker zu sehen. Ausgewechselt wurde auch und so kamen Pantios für Lau und Novacic für S. Moritz. Viel passierte anfangs nicht, nach einer Viertelstunde gab’s einen Freistoß aus 30 Metern, getreten von Patrick Moritz, der nichts einbrachte. Nur 6 Minuten später sollte Patrick eine zweite Freistosschance bekommen, diesmal aus 19 Metern und die saß! Er zirkelte den Ball, „wie gewohnt“ über die Mauer in den Dreiangel – nur noch 2:1, 25 Minuten sind zu spielen – alles war wieder offen, hofften wir. Babelsberg machte jetzt Druck, kam dabei aber nie so richtig bis in den Strafraum. Die Schönberger Abwehr stand sehr gut und war der unseren am Sonntag eindeutig überlegen. Einzig ein gekonnter Doppelpass zwischen Kindt und Moritz, der dann auf Pantios ablegte, ließ die 03er Fanherzen in dieser Phase höher schlagen. Pantios blieb leider zweiter Sieger hinter Keeper Junge.
    Dann kamen die fünf Minuten des Christian Kollmorgen. Sein zweites Tor erzielte er in der 81. nach Alleingang auf der linken Seite, bei dem Warnick teilnahmslos nebenher rennt, abzog aus spitzem Winkel – 3:1 – die Entscheidung. Zwischendurch hätte es einen Elfer für Nulldrei geben müssen, nachdem Röfte im Strafraum zu Boden gerempelt wurde. Kollmorgen zum dritten. – den Namen wird man in Babelsberg mit Sicherheit nach seinen 3 Toren am Sonntag nicht mehr vergessen – In Szene gesetzt durch Algan geht er allein auf Rauch zu und vollendet mit einem traumhaften Lupfer. Jo! 4:1 – wir alle, selbst die meisten Schönberger hatten sich das vor dem Spiel anders vorgestellt. Zum Schluss hätte sich fast Röfte in die Torschützenliste eintragen können, Keeper Junge wusste dies jedoch zu verhindern.
    Was bleibt zu sagen? Meines Erachtens fehlte es eindeutig an energischem Zweikampfverhalten, die Taktikumstellung in der Defensive war wenig förderlich, der Siegeswille war nur phasenweise zu erkennen, Andreas Lücke wurde schmerzlich vermisst und nun abschließend ein paar Worte des Trainers, denen ich nichts hinzufügen möchte: "Ich hoffe, dass meine Spieler nun endlich verstanden haben, dass man nicht nur mit dem Arsch wackeln kann, um ein Spiel zu gewinnen, sondern dass man auch körperlich an seine Schmerzgrenze gehen und diszipliniert spielen muss" und „Wir müssen in den nächsten Spielen wieder an unsere Schmerzgrenze gehen. Ich werde meine Konsequenzen daraus ziehen. Das werden die Spieler auf jeden Fall merken.“


    FC Schönberg 95: Stefan Junge, Michael Koch (63. Berkan Algan), Marko Riegel, Marcel Salomo (78. Christian Lutz), Christian Kollmorgen (87. Dino Iserhot), Sören Grudzinski, Christian Radom, Hendrik Völzke, Stefan Malchow, Sven Wittfot, Christian Urgast


    SV Babelsberg 03: Sebastian Rauch; Heiko Bengs, Matthias Kindt, Manuel Benthin, Davor Kraljevic; Patrick Moritz, Yuzuru Okuyama, Sven Moritz(45. Denis Novacic) , Sören Warnick; Enrico Röver, Hendryk Lau(45. Kostas Pantios)


    Tore: 1:0 Hendrik Völzke (6.), 2:0 Christian Kollmorgen (31.), 2:1 Patrick Moritz (64.), 3:1 Christian Kollmorgen (81.), 4:1 Christian
    Kollmorgen (86.)


    gelbe Karten:Lau, Novacic, Warnick – Malchow


    rote Karten: keine


    Zuschauer: 662


    Schiedsrichter: Roman Schwarzenstein (Gardelegen)

    Zitat

    Original von NOFB


    Den kiezkicker und alex hab ich getroffen. :wink:


    Zudem noch Spreeborusse, BorussenTom, Iwan, Smuf, Oburger, Carsten, ... 8o


    Ich war wieder einmal ein wenig zu spät - Bus verpasst... Wo hattet ihr denn gestanden? Hatte nach dem Spiel noch ein paar Minuten gewartet, ob jemand die Nordostfussball-Fahne abnimmt - wurde mir dann aber ganz schnell zu kalt. :ja: