Die Traditionslinien - eine genauso endlos Sinnlos-Debatte, wie zahlreiche andere. Oft durchgekaut und nie auf nen gemeinsamen Nenner gekommen, egal ob im Disput mit BFC'ern oder Unionern. Und dabei völlig sinnfrei (für mich zumindest). Selbst unter den Unionern gibt es da keine klare Einheit, darum sind Diskussionen über dieses Thema mit Außenstehenden noch dämlicher, weil man als "ein Verein" nichtmal einer Meinung ist.
Für mich beginnt der 1. FC Union heute (jawohl heute) vor 39 Jahren. Was davor war, war Union - aber nicht der 1. FC Union. Und darum isses mir eher egal. Ich bin stolz, das schon in den 20ern eine Unionelf an der Alten Försterei gespielt hat. Ich bin stolz das diese Unionelf einen sehr guten Namen im Berliner und Gesamtdeutschen Raum hatte. Dennoch endete diese Tradition mit der Flucht. So nüchtern sehe ich das. Eine große Ära ging dadurch zuende, sowohl für Union 06 in Moabit, als auch für "Union" (bzw. Motor, TSC ect.) in Köpenick. Die gerade Linie wurde unterbrochen und das gilt in meinen Augen auch für Union 06, denn durch diese Flucht haben sie die Tradition Unions und der AF verraten.
Und somit endet auch diese Geschichte in den Wirren eines Regimes, dem der Fußball und die Traditionen nichts bedeuteten - das Todesurteil für viele viele großartige Vereine. Und 1966 war dann die Wiedergeburt Unions an der alten Wirkungsstätte. Der Name von den Fans bestimmt, das Logo von den Fans gewählt - diese Volksnähe hat den FCU von Anfang an begleitet. Und darum brauch ich nicht 80 Jahre zurückschauen... die letzten 40 Jahre waren völlig ok. Up and Down, geliebt und gehasst - Dieser Verein ist das wahre Leben, so wie er da steht.
Happy Birthday to youuuu, Happy Birthday to youuuu, Happy Birthday, FC Union, Happy Birthday to youuuu.

@wow: Ich finde Deine Ansichten zur Vereinspolitik meistens auch total zum kotzen (da kommt ja sogar SSB noch näher an meine Meinung ran - oh Gott, hab ich das wirklich geschrieben?
). Von daher... :cool: