Und es sollte schon wieder nicht sein. Gegen Lichtenberg 47 erreichten die Jungs vom FC Eintracht Schwerin, gegen Ende mit 9 Mann spielend, ein 1:1 Unentschieden. In der zweiten Hälfte wurden Kai “Kaiser” Banasiak und Mathias “Matze” Pornhagen, jeweils mit der gelb-roten Karte, vom Platz gestellt. >>
Die erste nennenswerte Gelegenheit im Spiel hatte Carsten “Henne” Henning in der 3. Spielminute, doch sein Schuss ging über das Tor. Kurz darauf dasselbe bei einem Schuss von Matze in der 14. Minute. Dann wurde es richtig brenzlich im Schweriner Strafraum aber Raatzer parierte glänzend gegen Stuff. Ein weiteres Highlight der ersten Hälfte war der Li47-Trainer Udo Richter, der mit Vorliebe die Abseitsentscheidungen von Schiri-Assistentin Elke Fehlow, lautstark kommentierte. Nur so nebenbei und emotionslos, ... sie hatte immer Recht! Eine Riesenchance in der 25. Minute, als Jörn den Tormann von Li47 an der Strafraumgrenze in einen Zweikampf verwickelte und Marek, per Heber, die Führung auf dem Fuße hatte. Doch leider ging der Heber über das Tor. Dann gab es hüben wie drüben Chancen und dann kam die 39. Minute. Ein langer, präziser Abschlag von Raatzer, Matze spielte sofort weiter auf Benno, der -wie in alten Zeiten- seinem Gegenspieler davonlief und Vollspann die Kugel versenkte. Jawoll, ... es geht doch noch..!! Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste Raatzer noch einmal klären und rettete die Führung in die Pause. Auf dem Weg in das Versorgungsabteil ging ich an der Kabine von Lichtenberg vorbei und bekam beinahe einen Hörschaden. Udo Richter machte gerade seine Jungs “rund wie ein Buslenker”. Das fruchtete wohl, denn mit Beginn der zweiten Hälfte kamen die Lichterberger, aus dem schönen Zoschke-Stadion, stärker ins Spiel. In der Halbzeitpause gab es ein Rahmenprogramm der besonderen Art. Nicht nur ein Probetraining der E1 und E2 vom FC Eintracht Schwerin gab es zu sehen, sondern auch ein 100 Meter-Lauf zweier Li47-Fans, die mit ca. 10 Ultras dem Spiel beiwohnten. Leider wurde dieser Lauf von Beginn an durch die Schweriner Ordnungskräfte behindert und so konnten die Zuschauer diese beiden animalischen Körper nicht lange beobachten. Während dann Raatzer zu Beginn der zweiten Hälfte mehrmals parieren musste und auch konnte, kam dann in der 58. Minute das Geburtstags”kind” Ronald Ahrens, an seinem 30sten, für den abgekämpften Leppe in das Spiel. Kurz darauf verabschiedete sich Kaiser mit Gelb-Rot vom Spiel. Während sein Gegenspieler ihn das Spiel über mit den Füßen traktierte schaut der Schiri “just in the moment” zu beiden, als Kaiser dann mal die Initiative ergriff. “Unclever”, sagte mein Sitznachbar. In der 62. Minute musste man sich dann schon mal bei Raatzer bedanken, das es noch bei der Führung blieb. Dann mal ein Konter von Eintracht der über die Mittellinie ging und Carsten alleine auf den Tormann zulaufen sah. Dieser parierte aber souverän. Dann mal wieder Li47 gefährlich auf der Schweriner Torlinie und im Gegenzug rannte sich Jörn fest. In der 76. Minute kam dann Mirko Schulz für Benno ins Spiel und führte sich gleich mit einem Torschuss ein. Für Matze war dann in der 81. Minute, nach einem guten Spiel von ihm, Schluss. Er führte einen Einwurf zu früh aus, d.h. der Schiri hatte das Spiel noch nicht frei gegeben. Der Schiri zückte dann sofort Gelb und merkte auf einmal, dass der Spieler schon einmal Gelb bekommen hatte. Konsequenz Gelb-Rot wegen einem “falschen” Einwurf. Peinlich Herr Schiri Koch! Die Eintracht stand dann mit 8 Feldspielern nur noch hinten drin und Li47 machte enormen Druck. In der 83. Spielminute dann einer langer Ball von rechts in den Schweriner Strafraum, auf einen ziemlich ungedeckten Lichtenberger und es stand 1:1. Die restlichen Minuten waren dann nur noch ein Festhalten des Unentschiedens.
Schade, mit einem Sieg und drei Punkten würde die Tabelle schon ein bischen hoffnungsvoller für den FC Eintracht Schwerin aussehen.
Der FC Eintracht Schwerin spielte mit folgender Aufstellung:
Raatz - Banasiak/GR A.Hildebrandt Klann - Grönke Henning Leppin Skrocki Pornhagen/GR - Benthin Meyn/V
Zuschauer: 178