Strausberg, Sternzeit 15.45 Uhr. In den unendlichen Weiten......naja, lassen wir das. Zu besagter Uhrzeit mit Fehre getroffen, den Major abgeholt und ab zum Reisebus der RGU, welcher netterweise die Mannschaft des FC Strausberg mit nach Eisenhüttenstadt genommen hat. Bei Abfahrt bestand der Strausberger Mob aus Christin, Gina, Stephan, Tille, Fehre, Major und Trieb. Also ganze 7 Leute. Erste Raucherpause gab es nach ca. 10 Minuten Fahrt, weil man noch auf Familie Zaumseil warten musste, da diese sich entschlossen haben, den Familienausflug mit dem A-Team mitzumachen. Im Bus gab es neben den üblichen niveaulosen Dialogen auch die Feinabstimmung zwischen 2 Personen, wir nennen sie "Zauminho" und "Trieb". Diese Abstimmung bestand daraus, das ich dem Zaumi klar gemacht habe, dass wir heute 2:0 gewinnen müssen und er mind. ein Tor schießen soll. Sollte er einen anderen finden, der ein Tor schießt, dann ist das auch okay.
Bereits auf der Fahrt hielt ich regen Kontakt zu meinem Eisenhüttenstädter V-Mann, den es auch zeitnah nach der Ankunft zu treffen galt. In der wohl preiswertesten Kneipe der Welt wurde ich mit den Worten vorgestellt: "Vorsicht, der ist Strausberger." 2 Wodka und 2 Radeberger später machte ich mich (mit 6 Hüttenstädtern im Gepäck) wieder auf den Weg zur Spielstätte. Pünktlich zum Anpfiff bezahlte ich 4 € für den Eintritt und 2,50 fürs Bier. Aufm Gelände angekommen, stellte ich fest, dass es bedeutend mehr Leute zum Spiel von Hütte schaffen, wenn man Tabellenerster ist. Da waren z.B. die Stahlfans, welche einen blöd anschauen, wenn man als Strausberger mit Hüttenstädtern spricht. Ja Leute, willkommen in der Realität, die Erde ist keine Scheibe und die Welt ist größer als Stalinstadt. Aber alles in allem waren die Stahler, mit denen ich gesprochen habe (immerhin fast 10 Leute :D) aufgeschlossen und kommunikativ.
An dieser Stelle kommt der Teil, den ich eigentlich weglassen wollte:
Liebe Aufbau Ultras, bevor ihr einen pöbelnden Mob auf die Beine stellt, arbeitet doch auch mal an eurem innerstädtischen Image. Auf meine Nachfragen zu den "Ultras Aufbau" erhielt ich von Einheimischen dieselbe Antwort wie im Kanon "Das sind nur Kinder, die brauchst Du nicht für voll nehmen.". Was habt ihr mit den Stahlern gemacht, dass die so über euch sprechen? Mit nem Mob von bestimmt 40 Leuten habt ihr auf mich jedenfalls n ordentlichen Eindruck gemacht.
So weiter im Text:
Die beiden Tore durch Zaumseil hatten 2 Gemeinsamkeiten. Gemeinsamkeit #1: Der Torschütze. Gemeinsamkeit #2: Ich glänzte jeweils durch Abwesenheit.
Daher überlasse ich die Darstellung der Spielszenarien den Leuten, die dabei waren 
Pünktlich zum Abpfiff stand ich.............................am Bierstand und trank Bier!
Motiviert durch den Auswärtssieg beim Tabellenführer schmeckte das Bier natürlich noch besser. Die Rückfahrt verlief verhältnismäßig trocken, da es Freitagabend im Umkreis von Berlin scheinbar keine offene Tankstelle gibt 
Das McDonalds in Frankfurt/Oder hatte geöffnet, aber da gabs nur Burger, Burger und Burger. In Strausberg angekommen verlegten die Strausberger Truppenteile der RGU 1260 noch in die Schänke, wo man feuchtfröhlich ein letztes Bier trank.
Mein Mann des Tages ist natürlich Zaumseil. Auf den kann man sich verlassen und er hält sein Wort.