Zitat
Original von Frank_VFC
Es muss einfach klappen dieses Jahr! Basso wird der stärkste Konkurrent sein, keine Frage. Weiß allerdings nicht, ob der Basso ein guter Zeitfahrer ist.
Basso selbst geht, davon aus, dass er zwischen 2 und 4 Minuten in den beiden Einzelzeitfahren, auf Ullrich verlieren wird, die er dann in den Bergen wieder aufholen müsse.
Das Problem für Basso oder andersherum, das Gute für Ulle ist, dass es in diesem Jahr nur 3 Bergankünfte geben wird, somit sind Basso´s Möglichkeiten begrenzt....
Basso selbst sagt, dass das Streckenprofil in diesem Jahr nicht maßgeschneidert für ihn sei, aber das letztendlich nicht die Strecke über den Ausgang der Tour entscheidet, sondern die Form....
Hier übrigens mal off Topic, was Neues zu den Dopinggerüchten des Überfahrers der letzten 8 Jahre, Lance Armstrong:
Armstrong soll Doping zugegeben haben
Paris (dpa) - Der im Vorjahr zurückgetretene Tour-Rekordsieger Lance Armstrong ist erneut des Dopings beschuldigt worden.
Betsy Andreu, die Frau seines ehemaligen Team-Kollegen und Freundes Frankie Andreu, bezeugte unter Eid, dass Armstrong im Rahmen seiner Krebsbehandlung am 28. Oktober 1996 gegenüber seinem Arzt Doping zugab. Darüber berichtet die Pariser Zeitung «Le Monde», die auch zu Armstrongs aktiven Zeiten immer wieder auf angebliche Medikamenten-Manipulationen des Amerikaners verwies.
Nach den Worten des Ehepaares Andreu, die Zeugen des Treffens Armstrongs mit seinem Arzt waren, hätte der siebenfache Toursieger im Krankenhaus der Universität Indiana in Indianapolis erklärt, «EPO, Testosteron, Wachstumshormone und Kortison» genommen zu haben. «Le Monde» stützte seinen Bericht auf die Zeugenaussage von Betsy Andreu vor einem Gericht in Dallas am 17. Januar diesen Jahres. Frankie Andreu sagte das gleiche in einer eidesstattlichen Erklärung am 25. Oktober 2005 in Dallas aus.
Die Zeugenaussagen erfolgten im Rahmen einer juristischen Auseinandersetzung zwischen Armstrong und einer Versicherung um die Auszahlung von Siegprämien, die das Unternehmen wegen der Dopingverdächtigungen gegen den Profi aus Texas zurückhält.
Nach der vergangenen Tour waren nachträglich angefertigte Doping-Analysen des Jahres 1999 veröffentlich worden, die Armstrong des EPO-Dopings überführten. Eine vom Internationalen Radsport-Verband UCI eingesetzte Kommission war im Vormonat zu dem Ergebnis gekommen, dass sportrechtliche Grundregeln bei der Analyse verletzt worden waren und Armstrong deshalb freizusprechen sei. Dagegen wandte sich die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, die das Ergebnis der Kommission «einen Witz» nannte. Daraufhin forderte Armstrong das IOC auf, WADA-Chef Dick Pound zu entlassen. Das IOC hat angekündigt, zwischen den zerstrittenen Parteien zu vermitteln.
Quelle: radsport-aktiv.de