Am Sonntag kam mit Merkur Kablow-Ziegelei der Tabellen-Vorletzte der Saison zum Landesklassen-Absteiger...
Wildau konnte wieder mit den zuletzt fehlenden Tabor und Hörandel auflaufen, musste dafür aber Libero Tinius (Verletzung am Finger) und Verteidiger Koch (fünfte gelbe Karte) ersetzen.
Als letzter Mann lief somit Fahrenkrug auf, der eine starke Partie ablieferte, nicht nur das er seine Abwehr lautstark zusammenhielt, sondern war er auch in kämpferischer Hinsicht ein absolutes Vorbild.
Die erste Halbzeit war an Höhepunkten arm, einzig ein gehaltener Handelfmeter von Dix (15.) und 2 Torschüsse von Routinier Loboda sorgten für etwas Bewegung auf der Tribüne.
In der zweiten Halbzeit spielte die junge Phönix-Elf endlich konsequent nach vorne, erarbeitete sich Torchancen und wurde nach einer Stunde mit dem 1:0 belohnt, Kapitän Müller war mit einem herrlichen Schuss aus 25m, der genau in den rechten Winkel passte, erfolgreich.
Die Entscheidung fiel innerhalb von 4 Minuten, als Wildau zwei Konter erfolgreich abschloss, nachdem der Gastgeber einen Eckball des Gegners abfing und über Müller und Tabor den Ball vors Kablower Tor brachte, erzielte Loboda im zweiten Versuch die 2:0 Führung (71.).
Beim 3:0 ging der Ball über 4 Stationen, Dix mit Abwurf auf die rechte Seite zu Ertel, der schickte Müller, dieser legte quer auf Lehmann und der hatte keine Probleme den Ball im leeren Gehäuse unterzubringen.
In der 81.Minute sorgte Kaufmann mit einem Schuss ins untere Toreck für Ergebniskosmetik, danach ergaben sich noch gute Torchancen für den Gastgeber durch Tabor und Ertel, die allesamt ungenutzt blieben, so dass es beim 3:1 bleiben sollte....
Im Anschluss wurde noch die Geburt der Tochter von Stromberg gefeiert, der auch noch einen Doppelpack in der Reserve erzielte...man spielt halt befreiter auf...
das dritte Tor in der Reservebegegnung steuerte der eingewechselte T. "Fleischersäuchen" Gantke bei...