@ BigBanshee ist das nicht bei all den ganzen religiösen Bestrebungen, Verhalten aus Sicht von "Ungläubigen" so ? Dabei fällt es den "Ungläubigen" dann zumindestens leichter die religiösen Verhaltensweisen, der in ihrer Umgebung am ausgeprägtesten Religionen zu verstehen, da sie ständig präsent sind.
Beiträge von mavi-beyaz
-
-
ich halte eine 3:0 Niederlage bei Inter ja nicht unbedingt für eine Klatsche, besonders im Zusammenhang damit das man das Hinspiel 1:0 gewonen hat und die Mailänder auf Wiedergutmachung bei den eigenen Fans aus waren.
Bei Inter kann man doch verlieren, oder?
-
Mensch die Türken- und Islamophobie hat hier echt Hochkonjuntur. Warum nur Talah sperren, andere sind keinen deut besser, nur in der Ausdrucksweise.
Die Anzeige kommt nicht von Fener.
Und das dieses Trikot von Inter, beim ersten mal sehen, in der von religiösen Fanatikern beiderseits aufgeheizten Stimmung, vielleicht erstmal als Provo aufgefasst wird ist ja auch nachvollziehbar. Selbst Inter hat ja im Hinspiel auf das Tragen des Trikots verzichtet. Ansonsten wird die Klage wohl keinen Erfolg haben, da Inter ja das Kreuz Trikot wohl des öfteren getragen hat.
Trotzdem finde ich es ja mal spannend es unter dem Gesichtspunkt zu betrachten das die Uefa alle politischen und religiösen Symbole (Beispiel Kopftuch) nicht dulden möchte. Wie verhällt es sich da mit Kreuzen, die nicht Vereins bzw Landessymbol sind ?Was ich besonders bemerkenswert finde, ist die zunehmende Christianisierung, so daß sich auf einmal Leute mit Christentum und deren Symbolen identifizieren, die weder gläubig waren noch sind . War die westliche Gesellschaft denn nicht schon mal weiter?
-
-
ich weiß nicht ob das Wort interreligiös so unsinnig auch ist, besonders nach dem 11.9. . Wo doch bei allen drei großen Buchreligionen das gegeneinander mehr und mehr an Macht gewinnt.
Natürlich ist alles was du geschrieben hats, in einer Art auch interreligiös. Das hier u.a. mit prämierte Turnier beschränkt sich ja nicht auf das kicken miteinander gegeneinander. Sondern setzt neben bei mit kulturellem Rahmenprogramm auf Dialog, Abbau von Vorurteilen und ist auf der Suche nach Gemeinsamkeiten um eine gemeinsame Basis für ein Zusammenleben herauszustellen. So z.B. mit dem einführendem konfessionsübergreifenden Gebet. Übrigens hat dieses Turnier neben vielen Freunden und Auszeichnungen, auch Feinde bei den Fundamentalisten aller Coleur. Die dies auch in ihren Medien schön kund tun.
Das zeigt mir das sowas , bewußt auch so genannt weiterhin notwendig ist. Egal wie "unsinnig" das "Atheisten" aller Länder vorkommen mag.Übrigens wurde ja nicht Türkiyemspor ausschließlich für den "Avitall-Cup" geehrt, sondern für das Gesamtkusntwerk Türkiyemspor. Die sich in vielen Bereichn für eine liebenswerte Gesellschaft des miteinanders einsetzen.

-
...sowas gibts wirklich??? Und ist EIN Grund für diese Auszeichnung (zu der ich, wegen hoffentlich ganz vieler anderer nachvollziehbarer Gründe wirklich herzlich gratuliere)?
Mich wundert ja nicht mehr viel...

ja sowas gibt es. Und das ist auch gut so...
Danke für deine Gratulation (auch wenn sie etwas ironisch daherkommt:-) )
Bei Türkiyem ist auf jeden Fall weiterhin feiern angesagt. -
Diese Meldung gabs doch schon mal. Nun wurde jedoch Türkiyemspor mit dem Integrationspreis des DFB ausgezeichnet. Von 181 Bewerbern wurde die Arbeit des Vereins ausgezeichnet. Nicht nur wie Türkiyemspor mit Anfeindungen von rechts umgeht, sondern auch soziale Projekte wie interreligiöse Fußballturniere, die Respect-Gaymes oder die Kampagne "Schluß mit Gewalt an Frauen" an denen Türkiyemspor aktiv beteiligt ist, waren ausschlaggebend für die Juroren den Preis an Türkiyemspor zu vergeben. Das ein Migrantenverein im Frauen und Mädchenfußball aktiv ist , war ein weiterer Pluspunkt für die Nummer zwei der Oberliga.
Anfang 2008 wird durch Oliver Bierhoff an Sedat Kahraman der 1. Preis ein Mercedes Vito Bus überreicht.Ich find es genial das auch von Seiten der Mehrheitsgesellschaft die jahrelange erfolgreiche Arbeit des Vereins gewürdigt wird. Weiter so Türkiyem!!
-
so wie ich das mitbekommen habe soll das nicht der Fusionsverein XXX 07 sein, sondern der Nachfolgeverein von YY.
-
und das gibts auch noch. Die Vögel pfiffen es ja schon von den Dächern nun haben Yesilyurter folgenden kurzen Text bei Wikipedia eingestellt:
Der Vorstand von Yeşilyurt wurde zum Teil in der Vorstand des BAK 07 gewählt. Yeşilyurt stellte den Spielbetrieb aller Mannschaften ein.
Daraufhin wurde der Verein SK Yeşilyurt 07 (vollständig: Sport Klub Yeşilyurt Berlin 2007 e.V.) gegründet. Jedoch steht noch nicht fest, ob der neue Verein vom Berliner Fußballverband (BFV) als Folgeverein anerkannt wird.
aus:http://de.wikipedia.org/wiki/SV_Yeşilyurt_Berlin -
Das ist aber die Entscheidung des Berliner Verbandes bzgl. 2. Herren , alte Herren und Jugendteams.
M.E. eine Regel die unbedingt geändert werden sollte. Strafen bleiben erhalten, Verletzungen die Spieler erlitten gehen ja auch nicht weg und das alles für nichts und wieder nichts. -
-
bisher war ja alles lesenswert von dir und auch bedenkenswert. Nun aber wirst du beleidigend und wiederholst nur noch mal deine schon vorher genannten Argumente, gespickt halt mit Beleidigungen.
Zu Türkiyemspor. Und dann ist es ein Sonderfall. Was solls , deshalb ist es gut so wie es ist, weil es ein Sonderfall ist. Komische Denkweise.
Auch für die Kurzberichterstattung braucht es Erlaubniss, die mit Geld erkauft werden muss. Kein TV Sender nimmt Bilder die Tage alt sind, nur weil sie dann bezahlbar sind. Übrigens hatten die angefragten Sender nicht nur Intersse an 30 sec Beiträgen, sondern an richtigen Spielberichten. Für die Sekunden Beiträge lohnt sich das für die TV Sender auch vom Aufwand her gar nicht
Weisst du überhaupt wieviel Geld ein Oberligist aus den TV Töpfen kriegt? Und das in Berlin kein TV Sender berichtet. Da wird also etwas Geld bezahlt, damit etwas nicht gesendet wird. Sehr komisch.
In den neunziger Jahren hat der international empfangbare Tv Sender TRT-int alle Türkiyemspiele komplett aufgezeichnet und gesendet. Da gab es keine TV Gelder, doch Zuschauerinteresse, erhöhte Werbeeinnahmen, regelmaessige Werbung etc. Da frag ich mich was interessanter ist ... -
ja ich meine die in den Verbänden und meine das Gros derer. Natürlich gibt es auch wirklich engagierte. Leider gibt es auch in den Vereinen immer mehr Postenjäger, die sich wählen lassen (weil sich eh kaum einer zur Wahl stellt) und danach kaum noch gesehen werden. Natürlich sind nicht alle so, will hier aber aus verständlichen Gründen keine Namen nennen, denn das hilft ja auch niemand , wenn einige angepisst werden und einige hoochgelobt.
Ich denke das ist das selbe wie in der Politik, da gibt es auch welche die gute Arbeit leisten. Der Unterschied ist das das Niveau unserer Sportfunktionäre im allgemeinen noch einmal niedriger ist als das in der Politik. -
schöne Diskussion. Der Trainer argumentiert wohl formuliert und durchdacht. Die "Gegenseite" ebenso. Emotionen sind bei beiden im Spiel. Unterschiede bestehen in der Ausgangslage. Die eine Seite sieht einen Verband als das A und O, die andere den Sport an sich.
Mit Außnahme einiger weniger sind doch die meisten Funktionäre Postenjäger, die sich mit Titeln schmücken und darüber definieren (inclusive ständiger Postenwechsel, weil man ja eigentlich den ganz anderen Titel haben möchte, den man aber erst kriegt wenn man lange genug mit dem jetzigen Titel dahin vegitierte.) Nur bei wenigen Funktionären sehe ich eine wirkliche Befähigung für den Posten. Zumal die Leute die sich auf den unzähligen Treffen und Versammlungen versammeln auch nur ein ganz bestimmter Menschenschlag sind. Die wirklichen Helden sind doch die tausenden AmateurspielerInnen, die Schieds- und LinienrichterInnen, die KartenabreisserInnen, die ReklameaufstellerInnen, die GetränkeverkäuferInnen und all die anderen unzähligen namenslosen HelferInnen in den unterschiedlichsten Bereichen die sich jeden Tag den A.... aufreissen ohne ihren Namen irgendwo in der Zeitung zu finden. Nur um der Jugend und im Amateurbereich Fußball möglich zu machen.
Ich behaupte alle die sind nicht die Bohne interessiert was irgend ein Verband macht, sondern was das eigene Team macht, der Gegner etc. . Die würden auch alle unter irgendeinem anderen Verband, anderen Organisation oder gar keiner Organisation weitermachen und sich für Fußball engagieren.Der Grundunterschied ist wohl, das Trainer07 den Verband als den Gralshüter des Fußball (Amateur) sieht. Ich sehe dies nicht so. Ich bezweifele das im DFB die Interessen der Amateurvereine angemessen vertreten sind. Der DFB ist m.E. die Vertretung der Profivereine, die auch durch ihren Apparat die Gremien beinflussen und den Abstand zu den Amateuren bewußt groß halten, das fängt bei den Pokalregelungen an (Änderung der Pokalregelungen zugunsten von Profivereinen), geht über die unsäglichen "Amateurteams" der Profis, bis hin zu Ausbildungsentschädigungen die lächerlich sind im Verhältniss zu dem was Amateurvereine im Amateur und Nachwuchbereich für Arbeit leisten. Die Verein sind auf unabhängige Berichterstattung angewiesen, weil die Vermarktung des DFB nur die Vermarktung der großen im Kopf hat.
Das die Telekom mit im Boot ist bedeutet ja nun auch nicht gerade Kundenfreundlichkeit bzw hier besonders sensibler Umgang mit den kleinen. Gerade die Telekom ist ja als ehemaliger Monopolist bekannt für hohe Preise schlechten Service sowie höchste Gewinnmaximierung. Die Telekom wird schon jetzt an dem Projekt gut verdienen, denn nur mit der richtigen Gewinnmarge werden die so etwas betreiben, ich glaube nicht das alle privaten Portale - der jetztzeit - gemeinsam soviel einspielen, wie die Telekom derzeit für den Service einfährt.
Eine Vermarktung von amateursport sollte auch nah an den dort engagierten sein, gerde hier sind viele menschen aktiv die nicht unbedingt die komplette Vermarktungmaschiniere der Gesellschaft mitmachen oder mitmachen wollen. D.h. diese Seite muss auch die Leute ansprechen, ich glaube nicht das fussball.de jemals in der Lage ist soviel Amateure anzuziehen, denn dort ist kein Amateurfeeling sondern Bundesligaabklatsch. Hier findet man sich nur Beiwerk in einer unpersönlichen Medienshow eines Großkonzerns und eines Verbandes, mit dem die meisten doch herzlich weng zu tun haben.Naja ein bischen unausgegoren und durcheinander mein Statement, sind eher ein paar rumspringende Gedanken.
Übrigens Türkiyem hat ein ganz anderes Problem, wir haben jedes Jahr anfragen von türkischen TV Sendern die gern unsere Spiele aufbereiten wollen würden. Da die Rechte ja vergeben werden (dafür kriegen wir ja auch vom Verband TV Gelder) sehen alle Tv Sender davon ab, wenn sie erfahren was der Rechteinhaber für die Bilder will. Das lohnt sich zumindestens für den Anfang für keinen Privatsender. Ergebniss keine TV Berichterstattung und damit auch geringere Werbeeinhamen des Vereins, weniger Wahrnehmung, weniger Zuschauer etc. Wem das wohl nützt?
-
Seit fünf Jahren und einem Tag bin ich nun schon User vom NOFB. Wow wie die Zeit verging. Herzlichen Glückwunsch Stephan zum Geburtstag deines Kindes und danke für die vielen informativen und unterhaltsamen Stunden die ich in den letzten 5 Jahren aufgrund deiner Arbeit hatte.
NOFB ist genauso wichtig geworden wi der tägliche Blick in die taz.

-
ihr könnt die gewünschte Zeitung ja immer noch direkt eingeben und so deren Propaganda fressen wenn ihr wollt. Das hier die Webbis nicht Werbung machen wollen für ein Blatt das die Stimme der "neuen" intellektuellen rechtsextremen ist, ist doch deren Sache und Entscheidung.
Ja Ja aber Zensur schreien, wenn nichtdemokraten nicht beworben werden : Sehr komischÜbrigens sind die links auf PI ja auf eine Seite des selben Spektrums. Die selben links alle im BFC FanForum im selben Thread, da macht man sich in bestimmten Kreisen wohl richtige Sorgen um die Zukunft des deutschen Volksgeistes. Merke: Geschichte wiederholt sich nicht, wenn dann nur als Farce. Was die meisten Einträge hier schön bestätigen.
-
Türkei dabei
nach 1:0 Zittersieg gegen Bosnien H. -
wie haben bei uns im Fördervereinblog die nachrichten von NOFB eingebaut gehabt. Müssen wir jetzt den Code ändern? Wenn ja wo finden wir den neuen Code?
-
-- Innovationspreis für Türkiyemspor --
Türkiyemspor Berlin unterhält seit 2004 auch eine Mädchenabteilung. Installiert wurde die Mädchenabteilung nach einem Konzept des Pädagogen Harald Aumeier auf Initiative des Fördervereins. Nach diesem Konzept wird eine nachhaltige schrittweise Entwicklung von Frauen- und Mädchensport im Verein und im Bezirk Kreuzberg betrieben, die jedes Jahr die Gründung eines neuen Mädchenteams vorsieht und den Background und die Sorge von Familien mit Migrationshintergrund wahr und Ernst nimmt.
Türkiyemspor bietet 2007 nun Fußball, unter der Leitung von Murat Doğan, in den drei Altersklassen D, C und B an.
Hier spielen Mädchen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen miteinander um Punkte und werden neben der sportlichen Ausbildung auch pädagogisch betreut. Das Konzept und die Durchführung hat nicht nur sportlichen Erfolg nachgezogen, sondern auch ein mediales Interesse.
Nun gewann Türkiyemspor mit dem Konzept der Mädchenabteilung, den vom Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain jedes Jahr ausgeschriebenen Wettbewerb, der Projekte prämiert die sich innovativ für die Entwicklung von Frauen- und Mädchensport einsetzen.
Sportstadträten Frau Klebba überreichte Mitte der Woche dem stolzen Jugendleiter von Türkiyemspor, Günter Hartmann, den 2. Preis des Innovationspreises. Türkiyemspor zeigt sich glücklich über den Gewinn des Preises und sieht diesen Preis als Anerkennung für die geleistete Arbeit, aber auch als Ansporn diesen Weg fortzusetzen erklärte der Mädchenbeauftragte des Vereins Murat Doğan. -
@salomom&mabuvok
eine gute Frage die oft gestellt wird und wirklich mal tiefer untersucht werden sollte.
--M.E. waren ein Teil unserer alten Fans eine Art von "Erfolgsfans". Der stetige Aufstieg Türkiyemspors und ein Erfolg nach dem anderen machten die Identifikation leicht. Quasi ein Verein mit Erfolgsgarantie.
--Ebenso waren zu diesem Zeitpunkt die türkischen Verbände noch nicht so stark ausgeprägt. Heute gibt es nicht nur im Fußball Bereich mehr Konkurrenz, sondern es gibt Kultur, Theater etc Vereinigungen, wo sich Menschen aus dem selben Kulturkreis treffen und austauschen können. Auch da hat Türkiyemspor ein bischen die Vormachtstellung verloren. Denn Türkiyem war für viele Identifikationspunkt.
--Ein weiterer viel genannter Punkt ist die Einführung des Satelitenfernsehens. Zu dem Zeitpunkt als die großen türk. Vereine live im TV auch in Berlin zu sehen waren sank noch einmal das Zuschaueraufkommen rapide. Die meisten wollten halt ihre alten Idole wieder sehen. Davor kamen die Zuschauer mit Weltempfänger ins Stadion.
--Auch bei den Zuschauern nicht türkischer Herkunft hat die kulturelle Entwicklung Kreuzbergs und Berlins ein übriges getan. Während Ende der achtziger Anfang der neunziger auch "alternative" sich wieder zum Fußball bekannten, liess dies mit einem weiteren kulturellen Angebot nach.
--Ein weiterer Verlust war der sportliche Stillstand. Türkiyem spielt ja eigentlich immer noch da wo sie vor 16 Jahren spielten. Also seitdem keine nennenswerter sportlicher Erfolg bzw. Aufstieg. Wer tut sich das an? 16 Jahre fast ununterbrochen Oberliga? Ein Teil unserer Fans wandte sich ja dann während TeBe noch besser da stand, diesem Verein zu.
-- Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Wende. Während in Westberlin die Spiele zumeist Happening Charakter hatten und die Vorfälle die es gab, zumeist lächerlich waren. Gab es nach der Wende Angriffe und Stimmungsmache gegen die Türkiyemfans. So sehr das viele nicht mehr mit ihren Kindern und Jugendlichen kommen wollten, so sehr das auch der fröhliche Charakter der Türkiyemfans wegblieb und sich die restlichen Fans mit diesem Thema auseinadersetzen mußten und große Auswärtsfarten dann nur noch unter sicherheitserelevanten Gesichtspunkten durchgeführt und geplant werden konnten.
-- Ein weiterer Punkt ist sicherlich das bei Türkiyem, wie bei kaum einem anderen Verein, ehemalige Fans nicht mehr in Berlin sind. Viele ältere leben wieder in der Türkei, wo es sogar regelmäßige Veteranen treffen gibt und das in verschiedenen Orten. Viele haben auch Berlin in ganz andere Richtungen verlassen. Die 2. Migration sozusagen.
-- Türkiyem war für viele Migranten und auch sonstige Kreuzberger das Identifikationsprojekt. Zumal sich die Fans zumeist aus gesellschaftlich Benachteiligten zusammen setzten und sie mit den Siegen Türkiyemspor nachträgliche Revanche nahmen für alltäglichen Rassismus auf dem Arbeitsplatz, bei Behörden oder sonstige Stigmatisierungen. Türkiyem sorgte für den AHA Effekt. "Wir sind auch etwas , wenn wir unter gleichen Bedingungen antreteten, dann können wir auch Erfolge feiern."
-- Aber einer der Hauptpunkte neben dem oben genannten Konglomerat ist m.E. das Türkiyemspor zu schnell gewachsen ist um die Fans langfristig an den Verein zu binden und zu betreuen. So schnell wie sportlich Türkiyemspor gewachsen ist, so bleib die Organisation des Vereins und die Betreuung von Fans, Mitgliedern und die Anbindung von neuen Leuten außen vor. Da alle Vereinsmitarbeiter mit dem alltägichen Spielbetrieb beschäftigt waren. So hat unser damaliger Geschäftführer Beklan Coskun vor dem SPiel gegen TeBe (Oberliga-Meisterschaft 0:5 verloren) einen Tag vor dem Spiel in einem Interview gesagt, ihm wäre es lieber Türkiyem würde nicht gewinnen, da der Verein mit dem Ansturm der vielen Menschen langfristig nicht fertig wird, und er sich eine langsamere Entwicklung ,mit Jugendbetreuung, Fanbetreuung, Mitgliederbetreuung wünscht, die aber über Nacht nicht bewältigt werden kann.
-- Ein weiterer Punkt sind sicherlich die gehobenen Ansprüche. Wo es noch wie ein Wunder war jedes Jahr aufzusteigen, gab es Interesse. Aber selbst heute OberligaMeister zu sein lockt doch wirklich kaum jemanden hinter dem Ofen vor.
-- Viele Fans hat Türkiyem jedoch auch durch die unglaubliche 0:5 schlappe gegen TeBe verloren, viele Fans haben dem Verein danach den Rücken gekehrt und bis heute hält sich bei vielen das Gerücht, das das Spiel verschoben wurde.
-- Türkiyem war damals eine Bewegung, bei Bewegungen braucht man auch nicht viel Werbung, denn BEwegungen sind "in" und haben ihre eigene Dynamik. Erst nach dem Abflauen der Bewegung entwickelte sich der VErein zu einem VErein und bemühte sich die Strukturen zu schaffen die andere alteingesessene Vereine mit festen Apparaten haben.ich glaube jedoch weiterhin das Türkiyem enormes Potential besitzt und viele schlummernde Sympathien hat, die gilt es langrfristig zu wecken mit kontinuierlicher Arbeit und sportlichem Erfolg. Das eine vollzieht der Verein nun seit vielen Jahren, der sportliche Erfolg könnte nun folgen.