Beiträge von EisernRie

    Da sich unser Hauptschreiberling aktuell die ägyptische Sonne auf den Pelz brezeln lässt, versuche ich diesmal ein paar Impressionen da zu lassen.


    Bei hochsommerlichen Temperaturen war der beste Mann des Spiels am Mikrofon!


    SV Lichtenberg - BSG Stahl Riesa 2:5


    Am gestrigen Sonntag hieß es Auswärts in Lichtenberg. Die Ausgangslage war klar, Lichtenberg vorm Spiel bei 100 Gegentoren, unsere BSG bei 99 geschlossenen Toren. Bei beiden Teams geht es nur noch um die berühmte goldene Ananas, da die Gastgeber bereits abgestiegen sind und wir uns bereits aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet haben.


    Trotzdem war die Vorfreude auf dieses Spiel auf Riesaer Fanseite groß, denn im Hinspiel hatten die Randfreiberger :P ordentlich Fans mit nach Riesa gebracht und für Stimmung gesorgt (diese gute Stimmung soll wohl laut Einheimischen eine gute vierstellige Summe gekostet haben :thumbdown:) und die Lobeshymnen von Riesaern, die bereits vor Ort waren, waren groß.

    So waren rund 150 Zuschauer beim Spiel, wobei nicht alle Eintritt zahlen mussten, und gut die Hälfte waren Riesaer. Ein Großteil davon haben sich auf der schattigen Terrasse der Bar bequem gemacht, diese nicht verlassen und dem Wirt einen schönen Tag gemacht. Diese bedankte sich mit teils kostenfreier Verpflegung, was nur zu mehr Verzehr leckerer Kaltgetränke führte.


    Die Verpflegung war toll und weit unter jeder Preisstruktur in der Liga. Nur ein paar Spielermuttis waren unglücklich da sie ihren gewohnten Prosecco nicht bekamen, hier muss dringend nachgebessert werden! :S:P


    Kommen wir mal zum sportlichen, es war ein Spiel was zum Wochentag und dem Wetter passte. Unsere Spieler waren sehr träge (ob es an den Temperaturen oder den vielen Dorffesten in der Umgebung lag, weiß man nicht). Trotzdem hatte Nic Heuer nach 5 Minuten die Chance aus 5-6 Metern allein vorm Tor die Führung zu erzielen, aber wie auch immer er es geschafft hat, schob er den Ball am Tor vorbei. Danach kamen die Hausherren besser ins Spiel, das Ganze aber immer auf die gleiche Variante, langer Ball von hinten und dann auf den 2. Ball spekulieren. Durch die Bewegungsarmut unserer Spieler, führte dies dann auch zum Erfolg und es hieß 1:0 für die Hausherren.


    Das Spiel selber änderte sich in der ersten Halbzeit nicht großartig, lange Bälle der Hausherren und wenig Bewegung auf beiden Seiten. In der 22. Minute fasste sich Franz ein Herz und jagte (auf Grund der Geschwindigkeit des Spiels, musste ich den Schuss als „jagte“ interpretieren) das Kunstleder „unhaltbar“ in die Maschen.

    Damit war das Spiel ausgeglichen und wir hatten unser 100. Saisontor! :schal1:


    Danach versuchte es Stahl mal mit Bewegung, so dass man schnell über rechts durch kam und am langen Pfosten fand man Georg Liesch, der im Gegensatz zu Nic das leere Tor traf und zur 1:2 Führung einnetzte.


    Lichtenberg behielt ihre Spielweise bei und konnte auf individuelle Fehler der Riesaer Hintermannschaft vertrauen, so verlor ein Abwehrspieler einen einfachen Ball Nähe des Strafraums und konnte gerade noch zum Einwurf retten. Aus diesen Einwurf entstand dann das 2:2. Auch hier wurde mehrere individuelle Fehler gemacht die dann zum Tor führten. :bindagegen:


    Dann war Halbzeit und die Musik erspielte, das zum Glück der Riesaer Spieler, sonst hätten wohl alle die „intensive“ Ansprache unseres Trainers gehört!

    Zur Halbzeit wechselte Stahl 3 mal aus, diese Wechsel brachten mehr Stabilität und Ruhe (ok Ruhe hatten sie schon vorher, aber eher in der Bewegung, nicht im Kopf) ins Spiel.


    Die Zweite Halbzeit ist schnell erzählt, Liesch, Heuer und Pohl (der aber immer mal etwas unglücklich agierte) brachten viel mehr Unruhe nach vorn, folglich konnte sich Nic mit einem lupenreinen Hattrick weiter in der Torjägerliste absetzen. Nach dem 2:3 hatten die Gastgeber noch 2-3 gute Chancen, wo sie aber an sich selbst scheiterten.


    Positiv aus Stahlsicht war die gute Leistung von unserem Hüter, der mit starken Paraden die Mannschaft im Spiel hielt.


    Das war’s zum Spiel, kommen wir zum eigentlichen Highlight des Spiels!


    Das Highlight für mich und meine Mitreisenden war die Kilometerfräse am Mikrofon! Hier wurden mehrfach betont „den müssen wir einkaufen!“ Nicht nur das er ganz freundlich die Standuhr im Stadion gegrüßt hat, nein er verwies auch ganz liebevoll auf den allseits unbeliebten Heidenauer SV oder dass die (ich glaube) e Jugend 9:5 knapp verloren hat. :rofl:


    Hier nochmal ein Lob, toller Job am Mikrofon! Aber das Lob geht an alle Lichtenberger, alle mit denen ich gesprochen habe, haben sich sehr wohl gefühlt, ob das euer toller Kneiper ist oder die verrückten am Grillstand! Alle haben uns herzlich willkommen geheißen und es hat einfach nur Spaß gemacht!


    WIR KOMMEN SEHR GERN WIEDER NACH LICHTENBERG!!!

    Das Fazit des Tages: Ein Lächeln im Gesicht, mit Bauchschmerzen.


    Heute traf unsere BSG auf die nächsten Randleipziger. Rein vom Bauchgefühl waren die Vorzeichen ähnlich wie letzte Woche, mit einer engagierten Leistung, sollte unsere junge Truppe eine gute Chance haben. Doch waren die Eindrücke von letzter Woche noch sehr frisch.


    Aber die Bedenken waren schnell weg, denn unsere Jungs liefen und kämpften. So entwickelte sich eine erste Halbzeit mit sieben Highlights.

    Den schnellen Spielverlauf konnten unsere Jungs nutzen und durch David Haist nach einer Viertelstunde in Führung gehen.
    Der heute im Sturmzentrum eingesetzte Lukas Balzer versuchte kurz danach einen langen hohen Ball zu erlaufen und bekam dabei in der Luft das Knie vom Hüter ans Becken. Durch den Treffer blieb er verletzt liegen, konnte noch weiter spielen, doch musste kurz danach verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Tom-Eric Frank, dadurch musste Trainer Oswald die taktische Ausrichtung ändern und stellte jenen David Haist ins Zentrum. Diese Position nutze er sofort und konnte das 2:0 erzielen. Durch diese Umstellung stimmte aber noch nicht die Abstimmung im Zentrum, dies nutze Markkleeberg sofort und konnte im Gegenzug das 2:1 erzielen.


    Danach wurde es eher unschön. innerhalb von wenigen Minuten verloren beide Mannschaften ihre Kapitäne. Christian Blochwitz und Paul Kant verletzten sich ohne gegnerische Einwirkung. Beide mussten unter großen Schmerzen den Platz und unter Hilfe vom Trainerteam den Platz verlassen.

    An dieser Stelle noch gute Besserung an alle drei verletzten Spieler.


    Bei Stahl kam nun Luis Kießling und die Ausrichtung musste wieder geändert werden. Luis ging nun ins Zentrum und David zog sich wieder ins Mittelfeld zurück und übernahm Position und Kapitänsbinde von Paul Kant.


    Nach 35 Minuten konnte David Haist den Ball im linken Angriffsbereich erobern und brachte diesen scharf auf Luis Kießling rein. Dieser konnte den Ball am kurzen Pfosten aus 3 Metern Entfernung in die Maschen hauen. Dann war die Aufregung für die erste Halbzeit vorüber.


    Mit der Halbzeit begab es stärker zu regnen und es hieß Stahlwetter.
    Allen Beteiligten außerhalb des Platzes war klar, die zweite Halbzeit wird schwer und genau so sollte es werden.


    Markkleeberg kam mit den Plan des schnellen Anschlusstreffers aus der Kabine. Nach 56 Minuten konnte sie genau das umsetzen und Eric Berger schoss sein zweites Tor. Auch diesem Gegentreffer lagen mehrere individueller Fehler der Stahl-Defensive bevor. Nun kam es wie es kommen sollte, ein richtiger Flight beider Mannschaften begann. Nicht unfair, aber hart. In dieser Zeit hatte Markkleeberg 2-3 große Chancen zum Ausgleich, u.a. ein Lattentreffer, dann zerstört sich Markkleeberg eine Chance in dem ein Spieler der im Strafraum auf dem Rasen sitzt, der Ball ab die Hand geschossen wird und die Chance war zum Glück gelöst.


    Stahl versuchte es dann über die schnellen Außen. Bei einem der langen Bälle, in der 76. Minute, konnte sich Marvin Reinkober mit können, Glück und Hilfe des Gegners durchsetzen. Seine Hereingabe war aber leider sehr unglücklich, zum Glück kam der Ball aber wieder zu einem Stahl Spieler und die zweite Hereingabe findet Tom-Eric Frank im Fünfer vorm leeren Tor. Er erlöst die Riesaer Fans und der Jubel war groß.


    Danach konnten alle weiteren Angriffsversuche der Kickers abgewehrt werden.


    Nächste Woche geht’s nun zur 0 Gegentore Mannschaft und absoluten Liga-Favoriten.


    Eiserne Grüße

    Heute mal mit dem Zug zum Auswärtsspiel der BSG gefahren, Gruppe war super, Fahrt entspannt und flüssig, doch das Spiel war kein Fußballspiel, es ähnelte zwischenzeitlich eher einem Schlachtfest oder dem Schauspielunterricht auf dem Broadway.


    Es war ein typisches 0:0 Spiel, keiner konnte sich wirklich durchsetzen und zwingende Chancen erarbeiten und trotzdem verlieren wir 3:0.


    Aber erstmal der Reihe nach.

    Die Erste Halbzeit ist kurz erzählt, viel Mittelfeld, wenig Strafraum. Das Ganze ging bis kurz vor der Halbzeit, als nach einem Gewühl der Ball im Strafraum runter kommt, Kant Richtung Ball schaut und den Ball aus dem Strafraum schlagen will. Im Moment des Schusses kommt ein Markranstädter dazwischen und Kant trifft ihn. Der Schiedsrichter pfiff, zum Unmut der Gästefans, Elfmeter. Purrucker verwandelt sicher in die Mitte des Tores.


    Karsten Oswald, dezent genervt, blieb nach Halbzeitpfiff noch sitzen um das Gesehene zu verdauen.


    In der zweiten Halbzeit war die BSG bemühter, kam häufiger und gefährlicher in Richtung generischen Strafraum. Die größte Chance für Stahl verursachte der SSV selbst, durch einen missglückten Rückpass. Leider stand kein Stahl-Stürmer richtig.

    Was auffiel, kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit, begann für Markranstädt der Kampf. Der Kampf gegen die Uhr und der Kampf Mann gegen Mann. Es gab viele Fouls auf beiden Seiten, teilweise schon grenzwertig, aber bei jedem Foul gegen den SSV kam der Physio zur Behandlung (ob der benötigt wurde, möchte ich dezent bezweifeln).


    Dann kam die Schlussphase und Stahl musste auf machen, ein missglücktes Abspiel von Stahlhüter Schiring landete beim Gegner. Trotz mehrerer Abwehrversuche, kam der Ball zu Purrucker, der wieder den Ball in die Maschen haut.

    Kurz danach wieder Ballgewinn für den SSV und erneut steht Purrucker allein vorm Tor, er schiebt den Ball durch die Hosenträger von Schiring zum 3:0.


    So endete ein typisches 0:0 Spiel 3:0 und keiner weiß warum.

    Eiserne Grüße und ein starkes Wochenende an alle.