Die Endrunde 25/26 ist Geschichte und den ersten Titel holte sich der FSV Kemnitz.
Sie wurden heute vor 405 zahlenden Zuschaueren Hallenmeister als sie im Finale 2:0 gegen den FSV Neusalza-Spremberg gewannen.
In Gruppe A gab es zunächst ein torloses Unentschieden zwischen dem LSV Friedersdorf und dem VfB Zittau. In den weiteren Spielen setzten sich hier Neusalz und der VfB durch.
In Gruppe B gewann Rauschwalde vor den Kemnitzern. Neueibau brachte auch nicht viel aufs Parkett und See verlor bereits im ersten Spiel den Trainer durch Rot und auch Paul durfte seinen Kopf in den Schnee zur Abkühlung stecken. Nach Gelb-Rot durfte er aber später weiter auf dem Feld rumstehen.
Aus meiner Sicht gab es noch nie so eine schlechte Endrunde. Nagut, für die Weichpippies hier unter den Lesern: Es war schonmal besser. Und zwar jedesmal.
Mit Neusalz 2. und einer halben Kemnitzer 2. Mannschaft standen nicht unbedingt die Erwarteten im Endspiel. Lokamatador Rauschwalde hatte den größten Zuschaueranhang und gewann eben die ersten drei Spiele um dann ihre beiden "Ausscheidungsspiele" zu verlieren. Neueibau (mit Neugersdorf) und Schönbach (mit Lawalde) spielten in Spielgemeinschaft und Zittau, der LSV und See enteuschten heute gänzlich. Da passte auch eine kaputte Anzeigetafel ins Bild. Einzig Versorgung und die Spielleitung waren klasse. Sportgruß.

Alles anzeigen
Da kann ich Schlesier nur vollkommen zustimmen.
Die diesjährige HKM-Endrunde am gestrigen Sonnabendnachmittag war eine der qualitativ schlechtesten Endrunden seit der FVO diese mit FUTSAL spielen lässt. Dass sah bei vielen Spielen eher nach "Fußball" als nach "Futsal" aus
. Generell viel "Hoch & Weit", viel Kampf und Zweikämpfe - aber egal soweit...
Die Endrunde lebte halt zumindest von der Spannung. In der Vorrunde beider Staffeln wurden sämtliche Spiele mit einem Tor Unterschied, maximal (in wenigen Fällen) mit zwei Toren Differenz entschieden. Die Ausnahme waren Spiele mit Seer Beteiligung - das gab es wenigstens reichlich Tore für die zahlreich anwesenden Zuschauer zu sehen, allerdings für deren Gegner. Was die Wölfe generell gestern boten, war eine Frechheit - fast schon Arbeitsverweigerung.
Auch der Landsportverein war gegenüber der Vorrunde kaum wiederzuerkennen. Selbst der sonst auffällige Felix B. blieb blass, was natürlich auch am Fehlen von Jonas Stein & ggf. Ansgar Baza gelegen haben könnte ?! Einzig auffällig war der LSV-Übungsleiter, welcher seine (völlig zurechte) Unzufriedenheit lautstark kundtat.
Auch die beiden SpG´s aus Neueibau und Schönbach konnten ihre eigenen Erwartungen nicht erfüllen. Trotz Verstärkungen bei beiden Teams sah das zumindest teilweise schon soweit "okay" aus, aber effizient waren immer die entsprechenden Gegner. Im direkten Duell war der SVN einfach cleverer und holte sich Platz 5.
Der VfB aus Zittau sicherte sich im letzten Gruppenspiel gegen Neusalza ll den Halbfinaleinzug und das sogar als Gruppensieger. Dort allerdings musste man sich dem späteren Titelträger geschlagen geben. Auch das Anrennen in den letzten Minuten brachte keinen Erfolg mehr - Rönsch im FSV-Tor und mehrere Pfostentreffer verhinderten den zumindest verdienten Ausgleich. Im Spiel um "Bronze" sicherten sich die "Weinaukicker" wenigstens dann noch den Platz auf dem Treppchen.
Schon fast tragisch verlief das Turnier für den GFC Rauschwalde. Ungeschlagen durch die Vorrunde marschiert (8:0 Tore / 9 Punkte) und für mich persönlich auch mit Neusalza ll die spielstärkste Mannschaft auf dem Parkett, war durch deren 1. Gegentor (im ganzen Turnierverlauf) im Halbfinale gegen Kemnitz "der Traum" vom Titel ausgeträumt. Echt Schade.
Selbst im Spiel um Platz 3 konnte das Team um den starken Max Schnitte den Schalter nicht mehr umlegen und unterlag Zittau.
Die 2. Vertretung aus Neusalza-Spremberg spielte im ganzen Turnier ein soliden Futsal und bestätigte ihre starke Form aus der Vorrunde. Angeführt vom auffälligen Martin Grafe spielte sich Neusalz ll bis ins Finale, wo man sich allerdings wie schon im letzten Jahr eine 0:2-Niederlage einfing und wiederholt nur den Vizetitel bestätigte.
Und der FSV Kemnitz... was soll man dazu sagen. Angetreten mit einer Mischmannschaft aus erster & zweiter Männermannschaft + zusätzlich gecoacht vom verletzten Futsal-Spezi Manuel Hanisch "fightete" sich der FSV durch das Turnier. Sicherlich nicht mit dem schönsten Hallenfutsal, aber mit dem "Herz in der Hand", der richtigen Einstellung zum Spiel, mit Leidenschaft und mit den Torerfolgen in den wichtigen Momenten sicherte sich der FSV den Titel. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Landesausscheid.