ich denke nicht, dass wir in punkto Namensänderungen in nächter Zeit österreichische Zustände befürchten müssen.
Und das nicht, weil die Herren Hoeneß, Assauer und Co. Freunde der Fans und des Fußballs sind, sondern weil ihre Vereinsnamen extrem eingespielte Marken sind.
Diese Marken lassen sich selber so stark vermarkten, dass sich die Umbenennung kaum rentieren würde.
Es gibt m.E. nur wenige ganz große Firmen, die Summen zahlen könnten, diesen Vorteil aufzuwiegen. So lange aber Bayern und die andeen großen Vereine diesen Umbenennungskäse nicht brauchen, werden sie es den kleinen auch ncht erlauben, und der DFB wird sich gegen die großen Vereine nicht auflehnen.
Ähnlich sieht es in anderen Ligen aus, und der Verweis auf verkaufte Stadionnamen zieht auch nicht, weil das Stadion keine vermarktbare Größe ist.
Ich bin mir im übrigen nicht sicher, ob der DFB das Neugründen eines Vereins mit Firmennamen erlaubt. Meiner Meinung nach gelten für Bayer 04, CZ Jena, Quelle Fürth etc. ausgesprochene Ausnahmeregelungen, die mit Tradition und Gewohnheitsrecht begründet werden.
Natürlich könnte sich Schalke aber in Empor Gelsenkirchen umbenennen, um den eigenen Sponsor aus der nahrungs- und Genussmittelbranche zu würdigen...
ein letztes noch:
Zitat
Original von wEbkAOS
Ist das nicht eine Sauerei, einfach den Namen und die Farben zu wechseln, nur wegen dem Geld? Zum Glück geht das in Dtl. nicht so einfach.
Ich finde das Ändern von Vereinsnamen und Trikotfarben prinzipiell scheiße.
Immer.