Beiträge von Standuhr

    Hab mich heute mal zur Beobachtung des Aufsteigers GFV nach Kreinitz begeben.
    Wäre ich zu Stahls 2. gefahren hätte ich allerdings ein 10:1 gg. Nossen gesehen.
    Die Vorzeichen in Kreinitz standen auf einem lockeren Auswärtssieg des Spitzenreiters über Gastgeber die sich noch anständig aus der Liga verabschieden wollen.
    Großenhain begann konzentriert und kam, auch Dank der Hilfe des Schiedsrichterkollektivs, in der 14. zum 1:0 und mit Hilfe der Kreinitzer Verteidigung zum 2:0 (18.). Damit war das Spiel schon entschieden. Da die Kreinitzer keinen Ball gescheit nach vorn brachten, konnten die Gäste schalten und walten und erhöhten bis zur Pause auf 4:0. Nach der Pause fiel dann auch noch der 5. Treffer und ich bekam eine Bettelnnachricht von Steffen, der in Laubegast noch nicht eins gesehen hatte. Die Grossenhainer hatten dann aber genug, wenn auch nicht zur Freude von Trainer Jachmann und Co Alex Gleis. Kreinitz kam in der 55. das erste Mal halbwegs gefährlich vor das Roßmüller Tor. In der 70. und 75. dann sogar 2 Großchancen durch Florian Beyer, doch das Tor blieb vernagelt. Großenhain hatte mittlerweile über der Verwaltung des Spiels den Faden verloren und so blieb es Alexander "Sushi" Schamber, nach Vorarbeit von Rene Kögler, überlassen, mit dem Ehrentreffer in der 88., den Schlusspunkt zu setzen.


    Fazit: Großenhain nicht wirklich gefordert , da wird's in der Landesliga anders zugehen. Da gibt's dann endlich wieder Kreisderbys mit Stahl und dem Radebeuler BC.
    Bei Kreinitz ist die Luft raus und wir sehen uns dann in der KOL Meissen wieder.

    Eintracht Niesky - Stahl Riesa 0:1 (0:0)


    0:1 Norman Gründler (76.)


    Zuschauer: 204, ca.70 Gäste


    Waren die letzten Auswärtsspiele eher ernüchternd, so waren die Erwartungen nicht wirklich hoch.
    Diesmal unterwegs mit dem Fanfotografen, da der Aufsichtratsvorsitzende verweigerte, auf der längsten Reise der Saison, oder ist's die in 2 Wochen nach Reichenbach? Jedenfalls waren, bei strahlendem Sonnenschein,
    reichlich Stahlfans unterwegs, ob mit Bus, Auto oder per Zug mit Fußmarsch.
    Stahl ohne Hesse, Krechlak,Ludwig, Köhler und Wolf (Saison vorbei) dafür war Robert Biedermann wieder dabei und Leo Schreiber durfte auch mal wieder ran.
    Das Spiel selbst begann weniger aufregend. Stahl musste das Spiel machen, da die Gastgeber auf Konter setzten. Da bei Stahl aber fast die gesamte kreative Offensivabteilung fehlte, stand Hannes Runge vorn gegen 3 Riesennieskyer auf verlorenem Posten und auch spätestens der letzte Pass war immer schlecht. Wenigstens stand die Abwehr sicher und ließ nichts zu. So hatte jede Mannschaft in Hälfte eins nur jeweils eine größere Chance.
    Nach der Pause wurde es auch nicht besser, aber die Gastgeber suchten nun etwas mehr den Weg nach vorn.
    Nach einer Stunde brachte dann Trainer Küttner mit Richie Penicka einen 2. Stürmer, so daß vorn auch mal ein Ball gehalten werden konnte und Halbchancen entstanden.
    Eine Viertelstunde vor Schluss verlor Marcel Fricke auf links den Ball, konnte ihn Dank des Unvermögens zweier Verteidiger zurückerobern, den übernahm Norman und traf aus ca. 20 Metern ins lange Eck. Damit war der Bann gebrochen und Niesky musste aufmachen. Allerdings waren sie nicht besonders einfallsreich und die sichere Stahlabwehr leitete Konter ein, die aber wie so meist an der Ungenauigkeit im Stahlspiel scheiterten. Nach einer abgewehrten Stahlecke traf Thomas Bierstedt noch die Latte (89.), aber es gibt ja noch NACHSPIELZEIT :wacko: Ja, gebrannte Kinder und so.
    Schiri Schönfelder's Arm ging nach oben und es stand 1 Finger ab. Das sollte doch zu machen sein und trotzdem gab's noch mal Ecke für die Gastgeber, bei der auch TW Daniel Höher mit nach vorn kam . Gottseidank war die zu lang wurde rausgeschlagen und es ertönte der Schlusspfiff.
    Fazit: Der erste Auswärtssieg seit dem 18.2. in Copitz.
    Schön war's nicht, ein eher schwächeres Spiel, aber egal wie, wurde Platz 5 verteidigt.
    Nun geht die Saison so langsam in die Schlussphase..... nächste Woche ist Görlitzfrei ( :halloatall: Luc und Fina, kommt ihr irgendwann wieder?), dann ins Vogtland und anschließend erscheint der wahrscheinliche Aufsteiger Eilenburg in der StahlArena.


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    Stahl Riesa - FC Grimma 1:1 (1:0)


    1:0 Mirko Dietrich (7. ET)
    1:1 Kevin Wiegner (90+1.)


    Zuschauer: 311 (vereinzelte Gäste)


    Das Wetter meint es aber auch nicht gut mit uns. Beim letzten Heimspiel die kurze Hose und heute war wieder die kalte Sturmausrüstung notwendig. Es pfiff wieder erbarmungslos durch die StahlArena, doch Stahl spielte diesmal zuerst mit dem Wind. Erst war abtasten angesagt, bis sich Marcel Fricke einen scheinbar aussichtslosen weiten Ball auf dem linken Flügel erlief und in die Mitte flankte. Da kam Jerome Wolf nicht an den Ball, jedoch erwischte Mirko Dietrich den Ball perfekt und ließ Jan Evers im eigenen Kasten keine Chance. Ging doch gut los und sollte Selbstvertrauen geben. Leider musste Jerome in der 20. Minute ausgewechselt werden und wie man hört, hat es wieder im genesenen Fuß geknackt. ;( Sehr schade! Alles Gute Jomi!
    Grimma brachte gegen den Wind fast nix zustande und kam erst in der 35. das erste Mal halbwegs gefährlich vors Stahltor. Stahl hatte noch ein paar Halbchancen und so ging's mit der knappen Führung in die Halbzeit.
    Nach der Pause drückte Grimma mit dem Wind im Rücken tüchtig auf den Ausgleich, während Stahl nix zählbares nach vorn zustande brachte. Allein es fehlte die Präzision bei den Schüssen und Freistößen. Auch Markus Hesse tat ein übriges. So nach 75 Minuten ließ auch Grimma nach und es sah so aus, als brächten wir den Sieg über die Runden. Aber da gibt's ja noch die 3 Minuten Nachspielzeit. Abschlag Hesse zu kurz, Maruhn, ein doch heute eher unsportlicher Spieler, köpft zurück Richtung Strafraum, Wiegner mit Gegenspieler an den Hacken schneller am Ball, als der herrauseilende Hesse, lupft den Ball ins Tor zum letztendlich nicht unverdienten Ausgleich. :cursing: Kurz darauf pfiff der in der Zweikampfbewertung diesmal schwache Schiri Daniel Hartig aus Hainsberg ab.


    Fazit: Wieder mal zum Schluss unnötig Punkte abgegeben, aber was solls. Besser als 5. werden wir wohl eh nicht mehr und von hinten sendet Steffen auch nur SOS.
    Nächsten Sonntag, nach Niesky, verweigert der Aufsichtratsvorsitzende, da werd ich mal sehen, ob der Fanfotograf für eine Reise an die polnische Grenze zu begeistern ist, wenigstens ist's nich früh um 10.30 Uhr, wie beim dahingeschiedenen SV See selig.


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    Kleine Korrektur..... Pfingstsamstag 3.6. ist der Tag der Austragung.
    Pfingstmontag finden in der Feralpi Arena zu Riesa die Landesendspiele der B- und C- Junioren statt.

    Überraschung in Strehla, denn Tauscha gewinnt mit 5:4 im Elfmeterschießen, nach torlosen 120 Minuten.
    Finalgegner am Pfingstmontag, auf dem Meissner Juteplan, ist erwartungsgemäß KOL Spitzenreiter TuS Weinböhla. Die gewannen bei Canitz 2. mit 5:0.

    Empor Glauchau - Stahl Riesa 3:2 (1:1)


    1:0 Willy Schad (6.)
    1:1 Alex Ludwig (38.)
    1:2 Jerome Wolf (73.)
    2:2 John Weise (82.)
    3:2 Carsten Pfoh (92.)


    Zuschauer: 132, ca. 50 Gäste


    Same Procedure in allen Belangen.
    Stahl verschläft den Beginn, wird auch nicht vom Lattentreffer (5.) geweckt und fängt sich umgehend per Kopf den ersten Gegentreffer. Anschließend wird weiter behäbig mehr seitwärts gespielt, obwohl die Glauchauer Abwehr bei wenigem schnellen Spiel nicht sattelfest wirkt. Erst in der 37. geht's mal schnell nach vorn und die Gastgeber müssen direkt vorm Strafraum foulen. Alex Ludwig verwandelt direkt zum Ausgleich. So ging's auch in die Pause. Danach das gleiche Bild. Die Trainer fordern schnelles Spiel nach vorn und die Mannschaft spielt quer. Der Gastgeber dagegen spielt schnell und schnörkellos und hat die besseren Chancen. Dann doch die Stahl Führung, als sich Jerome Wolf einen zu kurz abgewehrten Ball schnappt, einen Haken schlägt und direkt ins lange Eck abzieht.
    Sollten wir etwa gewinnen?.....natürlich nicht! Man versucht sich in Verwaltung, doch Glauchau bekommt Freistoß rechts kurz hinter der Mittellinie, lang auf den hinteren Pfosten, des heute von Mira Kycek gehüteten Tores. Der Ball wird quer rübergelegt und dort kann John Weise ungehindert einköpfen. Stahl hat dann in der 89. Die große Siegchance, als Richie Penicka über links geschickt wird, sich im Strafraum bis zur Grundlinie durchtankt und aufs kurze Eck zielt. Natürlich geht der Ball nicht rein und in der Mitte stehen derweil mindestens 3 Mitspieler völlig frei. Da hatte ich mich schon mit meinem 2:2 Tipp abgefunden.
    In Glauchau gibt's ja aber immer Nachspielzeit. Letzte Saison gab's 2 Platzverweise für Stahl und den Siegtreffer für Glauchau. Diesmal 2 Minuten angezeigt und Stahl spielt eher rückwärts und Glauchau setzt nach. Statt den Ball einfach nach vorn zu dreschen wird quer gespielt und als Georg Balatka den Ball wegschlägt, wird dieser von Carsten Pfoh mit den Händen aufgehalten. Haben alle gesehen..... nur Schiedsrichter Paul Kaminski nicht. Pfoh hat dadurch Platz und tanzt kurz vor der Grundlinie lang und der Ball findet den Weg ins lange Eck. Genau dasselbe Spiel wie letzte Saison als die Schiedsrichterin Christine Weigelt Schicksal spielte. Kaminski ließ sich von den Protesten der Stahlspieler nicht erweichen und pfiff kurz darauf ab.


    Fazit: Wieder mal ein Tiefschlag in der Nachspielzeit, aber man ist auch selbst Schuld. Macht Richie die Augen auf gewinnen wir. So bleibt man als Fünfter im Niemandsland.
    Bleibt nur noch die Saison ordentlich zuendezuspielen und die den vor uns stehenden Mannschaften einen großen Kampf zu liefern. Schließlich sind Grimma, nach Ostern, Eilenburg und HOT die verbliebenen Heimgegner. Auswärtsfahrten kann man sich eigentlich schenken, denn man ist am Ende meist eh so enttäuscht, dass man vergisst Steffen das Endergebnis zu schicken :versteck:.


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    Meissner SV 08 - SG Kreinitz 2:3 (1:1)


    Da beide Stahlmannschaften erst heute spielen, fuhr ich mal in die Kreisstadt zur Partie Letzter gegen Vorletzter. Klingt nach Not gg. Elend, aber so schlimm war's nicht.
    Meissen war bemüht das Spiel zu machen, während Kreinitz nicht ins Spiel fand. Tom Klömich traf nach einigen Halbchancen für die Meissner, in der 20. endlich ins Netz.
    Kreinitz dagegen brauchte bis zur 34. um einen sinnvollen Angriff zu inszenieren. Pass auf Rene Kögler der rechts in den Strafraum eindringt und auf Jens Zschätzsch ablegt und schon stands 1:1. Meissen bekam dann 5 Minuten später, auf Zuruf, einen Handelfmeter, den ich nicht gegeben hätte. Salomon schießt aus 2 Metern an und Schiri Neugebauer pfeift erst nach heftiger Forderug seitens der Gastgeber. Anyway, Andre Salomon scheitert eh am schon liegenden Peter Silberbauer. Sehr schwach, da konnte selbst Tommy nur nur vor sich hin granteln. Er hatte übrigens wahlweise 3:0 oder 4:4 getippt, hat sich aber mit dem Abstieg abgefunden.
    Die einminütige Nachspielzeit reichte noch für eine Kögler Chance und einen Böhme Freistoß an die Latte. Nach der Pause dann wieder Meissen am Drücker, aber in der 52. konnte Rene Kögler einen Silberbauer Abschlag gegen 3 Verteidiger behaupten und den nachrückenden Felix Beyer bedienen, der ins lange Eck trifft. Das traf die Gastgeber doch etwas und es kam noch schlimmer. 60. Minute gab's Ecke Kreinitz, Rene Zyball geht hoch, kann aber den Ball nicht festhalten und der Ball fällt Felix Beyer vor die Füße. Er drückt selbigen über die Linie. Das bringt wiederum Torhüter Zyball aus der Fassung ;(. Er holt aus und tritt dem Torschützen in die Beine. Der Schiri sieht's wohl nicht, aber sein aufmerksamer Assistent hebt energisch die Fahne. Logischerweise sieht Zyball :rotekarte: und schmeißt beim Gehen wutentbrannt seine Handschuhe in den Papierkorb ausserhalb des Kunstrasenkäfigs. Braucht er sich aber nur an die eigene Nase zu fassen, schließlich ist er alt und erfahren genug.
    Meissen brauchte etwas, gab aber keineswegs auf, während Kreinitz verwalten wollte. Die Gastgeber drückten, scheiterten aber meist an der eigenen Unfähigkeit und mehrmals an der Latte. So kamen sie nur noch zum Anschluss, Tom Klömich (80.), denn auch 4 Minuten Nachspielzeit reichten nicht zum durchaus verdienten Ausgleich. So gewann Kreinitz sein erstes Spiel nach der Winterpause und sichert damit den vorletzten Platz. Absteigen werden vermutlich eh beide, aber das gibt dann eine sehr interessante KOL nächste Saison, denn von unten kommt der ruhmreiche Lommatzscher SV wieder nach oben. Von früheren Spielen zw. Meissen und Lommatzsch schwärmt Tommy nämlich heute noch.
    Insgesamt ein interessanteres Spiel als gedacht und die 67 zahlenden Zuschauer, darunter ehemalige Meissner Ikonen und auch Jerome Wolf und Zecke Kutsche von Stahl, wurden gut unterhalten.

    Stahl Riesa - VfB Zwenkau 02 7:1 (1:0)


    1:0 Marcel Fricke (5.)
    2:0 Filip Knezovic (49. ET)
    3:0 Marcel Fricke (52.)
    4:0 Steffen Krechlak (63.)
    4:1 Dominic Schöps (75.)
    5:1 Norman Gründler (78.)
    6:1 Franz Josef Zech (83.)
    7:1 Richard Penicka (89.)


    Nach den Niederlagen im Hinspiel und in Kamenz war gestern Wiedergutmachung angesagt. Dazu fanden sich 331 Zuschauer, darunter auch ca. 10 Gästefans, ein.
    Immerhin war auch strahlendes Sommerwetter und nebenan gab's das Frühlingsfest in der Nudelfabrik. Trotzdem kommen anscheinend doch nicht mehr Fans zu den Spielen, aber das wohl überall ein Problem, wenn man sich so die Zahlen im Amateurbereich im Regierungsbezirk so anschaut.
    Stahl diesmal mit Alex Ludwig von Anfang an, begann druckvoll und nachdem Andre Köhler in der 4.Min., noch mit einem Fernschuss scheitert, führte der nächste Angriff zum Tor. Steffen Krechlak wird über rechts geschickt, seine Flanke köpft Jerome Richtung langen Pfosten wo Marcel Fricke den Kopf hinhält. Endlich mal wieder in Führung gegangen und nicht einem Rückstand hinterherrennen. Die Gäste versteckten sich nicht und spielten auch nach vorn, so dass Hesse ein zwei Mal richtig zupacken musste. Leider verfiel Stahl nach 20 Minuten wieder in das Muster der letzten Spiele, sprich Bälle lang und unpräzise rausbolzen oder wahlweise grottige Zuspiele. Wenigstens fingen sie sich kein Gegentor.
    In der Pause wurden sie dann lt. Co Trainer noch mal eingenordet und das half. Schließlich hatte Trainer Küttner vor dem Spiel, intern, auf ein 6:0 getippt.
    Gesagt getan, in der 49. Angriff über rechts, Flanke auf den kurzen Pfosten und Jerome kommt an den Ball, Oelßner pariert, kann aber nicht festhalten und irgendwie kommt der Ball rüber zum langen Pfosten. Dort kann Knezovic, bedrängt von Marcel Fricke, nur noch ins eigene Netz klären. 3 Minuten später ein Sahnepass von Alex Ludwig, quer durchs Mittelfeld, auf den gestarteten Marcel Fricke. Er ist schneller am Ball als der herrauseilende Oelßner und dieser verzichtet wohlweislich auf ein Foul oder Handspiel ausserhalb, so daß Frickser ins leere Tor schieben kann. Zwenkau gab trotzdem noch nicht auf und spielte weiterhin mit, war aber insgesamt zu harmlos und fing sich in der 63. (auch wenn der Stadionversprecher 33. Minute. behauptete.....Sommerzeitprobleme????) mit dem 4:0 durch Krechlak, nach toller Vorarbeit Jerome Wolf, die endgültige Entscheidung. Jedoch können wir auch nicht mehr zu Null spielen. Ein Angriff über rechts brachte eine Maßflanke auf den Kopf von Dominic Schöps, der freistehend , mitten im Strafraum mit Verteidigern in je 4 Metern Entfernung, zum Ehrentreffer einnetzte. Die letzte Viertelstunde war dann eher Scheibenschiessen und Gründler, Zech mit seinem 1. Vereinstor und Richie Penicka schraubten das Ergebnis in nicht vorhersehbare Höhen.


    Fazit: Sie können es ja noch. War zwar durch den Gegner begünstigt, sollte aber trotzdem Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben bringen. Bei 19 Punkten Rückstand auf Eilenburg ist bei 24 möglichen ja auch jeglicher Druck verschwunden. Jedoch kommen sowohl Grimma, Tabellennachbar HOT, als auch Eilenburg noch in die ......Arena und da gilt es zu glänzen. Die Hereinnahme von Alex Ludwig wirkte sich gestern positiv aus. Seine Klasse blitzt vor allem bei langen Pässe auf und er wirkt beruhigend und ordnend auf seine Mitspieler. Dadurch kommt vor allem Marcel Fricke, der gestern bester Mann auf dem Platz war, besser zurecht, da sich die Verteidiger nicht nur auf ihn konzentrieren können.
    Nächsten Sonntag geht's nach Glauchau und da gibt's nach dem Spiel in der letzten Saison auch noch ein Hühnchen zu rupfen.


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    Einheit Kamenz - Stahl Riesa 4:2 (1:0)


    1:0 Karel Vrabec (15.)
    1:1 Alexander Schidun (58. Eigentor)
    1:2 Thomas Kutsche (66.)
    2:2 Sebastian Heine (70. FE)
    3:2 Franz Josef Zech (78. Eigentor)
    4:2 Karel Vrabec (85.)


    Zuschauer: 172, ca.70 Riesaer


    Eigentlich können wir die Punkte gleich mit der Post nach Kamenz schicken, denn an einen Punktgewinn dort, kann ich mich nicht erinnern und da auf dem kleinen Kunstrasenplatz gespielt wurde, sanken die Chancen gleich nochmals.
    Gestern waren wir endlich mal wieder mit dem Aufsichtratsvorsitzenden seiner Frau ihrem Auto unterwegs und aus eigentlich zu dritt, wurde eine lustige Fahrt zu sechst, obwohl das Spiel nicht viel Grund zu Freude lieferte.
    Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen hatte ich auch nicht viel Hoffnung und so sollte es auch kommen.
    Kamenz von Beginn an mit Druck auf die wackelige Stahlabwehr. Erste Möglichkeit nach 60 Sekunden und in Minute 4 lief der erste allein auf Hesse zu. So ging das dann im ca. 4 Minuten Takt weiter und Stahl konnte sich bei Marcus Hesse, der einen Sahnetag erwischte, bedanken, dass es zur Halbzeit nur 1:0 stand. In der 15. war aber auch er gegen Vrabec chancenlos. Stahl fand erst nicht statt, denn gegen pressende Gastgeber wurden die Bälle meist nur hinten herrausgeschlagen oder landeten Dank unpräziser Spielweise beim Gegner. Lediglich zwischen Minute 20 und 30 brachte man 3 Schüsse, 2x Wolf 1x Krechlak, auf das Wochnik Gehäuse zustande. Kamenz dagegen muss sich vorwerfen lassen, dass sie die vorhandenen klaren Möglichkeiten nicht nutzten, denn dann führen sie zur Halbzeit mit 4/5:0 und wir könnten uns nicht mal beschweren. So blieb wenigstens noch Hoffnung auf Besserung und vielleicht einen Punkt.
    Halbzeit 2 begann jedoch gleich mit einer Großchance (47.), als 2 Kamenzer nach einem Eckball allein am langen Pfosten stehen. Jedoch scheiterten sie immer wieder am besten Riesaer, Marcus Hesse. Stahl selber bräuchte bis Minute 54, bis Marcel Fricke mal gefährlich aufs Gastgebertor schoss.
    4 Minuten später gab's plötzlich Freistoß für Stahl. 18 Meter vorm Tor und halblinks. Marcel Fricke feuert den Ball Richtung Wochnik, der kann den Ball nur Abklatsch und trifft dabei Alex Schidun und dann prallt der Ball ins Tor. Überraschung! Erstaunlicherweise brachte das Kamenz aus dem Takt. Das Zusammenspiel klappte nicht mehr und Stahl wurde gleichwertig. In der 66. Freistoß 18 Meter halbrechts. Wieder schreitet Marcel zur Ausführung, passt diesmal jedoch 10 Meter nach links, wo Zecke Kutsche alleingelassen abzieht und verwandelt. Zwar hob der Linienrichter die Fahne, aber der gute Schiri Gunnar Stary gab den Treffer nach kurzer Diskussion, wg. Abseits, dann doch. Plötzlich lagen wir in Führung, geht da etwa was?!!??? Ääh... NEIN :wacko: Denn keine 3 Minuten später kann ein durchlaufender Kamenzer nur geschoben werden und es gibt Elfer, den Sebastian Heine sicher verwandelt. Damit war das kurze Zwischenhoch vorbei und als sich Heine kurz darauf links durch die Stahlabwehr tankt und letztendlich Franz Josef Zech nur den Ball ins eigene Tor lenken kann, war das Spiel gleich wieder gedreht. In der 85. noch ein Freistoß zwei Meter vor der Eckfahne links. Der eben eingewechselte Felix Rehor bedient den vor dem kurzen Pfosten wartenden Karel Vrabec, der unbedrängt das Spiel endgültig entscheidet.


    Fazit: siehe Überschrift....... Wie zu erwarten, hatten wir eigentlich keine Chance und nur durch die Nachlässigkeit der Gastgeber sind wir überhaupt in Führung gegangen, aber.......
    So in der Besetzung gehören wir auch nicht zu den Top Mannschaften der Liga und ich hoffe mal, dass das eine befreiende Spiel vielleicht nächsten Samstag gegen Zwenkau ist. Schließlich ist in der benachbarten Nudelfabrik dann auch Frühlingsfest und im Frühjahr schlagen bekanntlich die Knospen aus.
    Positiv wäre noch die Stimmung zwischen den Verantwortlichen und Fans beider Mannschaften zu erwähnen . Da nur auf einer Seite wirklich Zuschauerplätze waren, stand man zwangsläufig beieinander. Trotz unterschiedlicher Meinungen, teils unter den anwesenden Rentnern, wurden diese eher auf die lustige Art ausgetauscht und es wurde sogar gemeinsam :rofl: zum Pinkeln auf den Wall des Rasenplatzes gegangen.


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    So, auch dieses Jahr gibt's Kreispokal und wir sind schon bei den Halbfinals, die da an Ostern lauten:
    SG Canitz 2. - TuS Weinböhla
    SV Strehla - LSV Tauscha

    Stahl Riesa - FC 1910 Lößnitz 2:2 (0:2)


    0:1 Marcel Trehkopf (12.)
    0:2 Thomas Bierstedt (33. ET.)
    1:2 Jerome Wolf (71.)
    2:2 Jerome Wolf (89.)


    Das Wetter meinte es mal wieder nicht gut mit uns. Ein heftiger Regenschauer um 2 und anschließend Wind in Sturmstärke, gefühlt 10, hielt nur 227 Unentwegte nicht vom Stadionbesuch ab. Der Sportchef begrüßte uns mit den sarkastischen Worten....."Was muss noch für ein Wetter sein, dass ihr nicht kommt".
    Leider wird der Hardcorefan auch nicht gerade mit siegreichen tollen Spielen der Mannschaft verwöhnt.
    Die Gäste mit dem Rückenwind von zwei 3:0 Siegen, durfte zuerst mit selbigem spielen. Beide Mannschaften mussten sich erst mal an die Bedingungen gewöhnen und Stahl hatte die erste Chance, als Johannes Runge rechts in den Strafraum eindrang und nur knapp am langem Pfosten vorbeischoss. Lößnitz kam allerdings besser mit dem Wetter zurecht und bekam in der 12. einen Freistoß halbrechts ca. 30 Meter vorm Tor. Ich ahnte schon schlimmes. Marcel Trehkopf lief an und der Ball rast Richtung Tor, dreht von der Mitte nach rechts weg. Markus Hesse, der auch noch in die Sonne schaut, fliegt mit ausgestreckten Armen hinterher, kommt noch ran, kann aber den Einschlag im Eck nicht verhindern. Das Tor gab den Gästen Auftrieb, während er die Stahlbeine lahm und wackelig machte. Danach passierte erst mal nix mehr, denn Lößnitz spielte meist zu lang und hielt ohnehin den Ball meist flach in der eigenen Verteidigung. Stahl hingegen fand gar keine Einstellung. Franz Josef Zech warf 3 mal den Ball beim Einwurf direkt ins Aus, Bälle wurden grundsätzlich hoch in den Wind gespielt, so dass sie ins Aus trieben oder sogar ausserhalb des Stadions landete. Demzufolge war das Spiel sehr unansehnlich und man fragte sich bald warum man nicht auf der heimischen Couch geblieben ist. Der nächste sinnvolle Angriff führte zum nächsten Lößnitzer Treffer. Angriff über rechts, Flanke vors Tor, Hesse springt in eine Spielertraube und hat den Ball, verliert ihn auf dem Weg nach unten an irgendeinem Körper. Der Ball trudelt windunterstützt Richtung Linie und Thomas Bierstedt trifft beim Rettungsversuch auch nicht richtig und es steht mal wieder 0:2. Stahl endgültig geschockt und über die restlichen Minuten bis zur Pause lege ich mal den Mantel des Schweigens.
    Nun lagen die Hoffnungen auf der 2. Halbzeit mit Windunterstützung. Erst brauchte die Mannschaft ein paar Minuten um sich dran zu gewöhnen und in der 53. zog Marcel Fricke endlich mal ab und verzog knapp drüber. Danach machte Stahl weiter Druck, jedoch lahmte es noch an genauen Zuspielen und der richtigen Einschätzung des Windes. Lößnitz fand offensiv in der zweiten Hälfte gar nicht mehr statt und das sollte sich rächen. Bei Stahl kamen dann nacheinander Alex Ludwig und Richard Penicka ins Spiel und Marcel Fricke zog über links immer stärker an. Dann half auch noch ein Lößnitzer Verteidiger mit, denn er versuchte einen zu langen Ball im rechten Strafraum, auf dem Weg über die Grundlinie vor Johannes Runge abzuschirmen. Allerdings ließ er sich amateurhaft abkochen und Hannes flankte auf Jerome, der mühelos einnetzte. Das Tor trieb Stahl weiter an und in der 77. traf Jerome aus dem Strafraum volley die Latte und der anschließende Zech Schuss wurde abgeblockt. Stahl drückte weiter konnte aber mangels letztem präzisen Pass und der vielbeinigen Abwehr den Ausgleich nicht erzielen. Als man schon fast die Hoffnung verloren hatte, sprang ein abgeprallter Ball an der Strafraumgrenze auf Jeromes Fuß und er versenkte Volley. So gab's ein halbwegs versöhnliches Ende.


    Fazit: Keine Ahnung warum wir immer erst zurückliegen müssen ehe die Mannschaft aufwacht. Sicher spielte gestern auch der Wind eine Rolle, doch da muss man sich nach 10-15 Minuten dran gewöhnt haben. Danach fängt die Mannschaft an zu kämpfen, was auch ihre Stärke ist, denn spielerisch ging erst was als Alex Ludwig eingewechselt wurde. Dann liegt nicht alle Last auf Marcel Fricke und die Abwehr des Gegners bekommt mehr zu tun und produziert Fehler. Lößnitz muss sich selbst vorwerfen, dass sie nach der Halbzeit offensiv keinerlei Druck mehr ausübten, denn hier war mehr für sie drin.
    Für Stahl ist bei nun 15 (18 heute Nachmittag) Punkten Rückstand auf Eilenburg die Saison gelaufen und das ist eigentlich die Gelegenheit locker aufzuspielen und uns mit Siegen zu erfreuen. ;) Leider geht's nächsten Samstag nach Kamenz und da verschweige ich mal lieber die Resultatstendenz der letzten Jahre.
    Zeit das zu ändern!


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