Ja, sie lebt noch, die Mannschaft vom Bornaer SV.
Mit einer wahren Energieleistung gewann der abstiegsbedrohte Bornaer SV im Kreisderby beim FC Grimma mit 3:1 (1:1).
Borna begann stark und bestimmte das Geschehen. Nach einem Eckball von Leutert nutzte Heditzsch das Zögern von Zita und köpfte zur Führung ein (13.). In der 15. Minute dann eine entscheidende Szene. Tino Wunderlich kommt sich mit einem gegnerischen Stürmer in die Quere. Der Schiri pfeift, legt es als Notbremse aus und zeigt Wunderlich die rote Karte. Klare Fehlentscheidung, das war maximal Freistoß. Von der anschließenden Unordnung in der Bornaer Hintermannschaft profitiert der Ex-Bornaer Streubel in der 18. Minute und erzielt den Ausgleich. Wie sich die Bornaer aber jetzt ins Zeug legten und dagegenhielten, dass verdient großen Respekt. Zwar war Grimma um das Spiel bemüht aber außer einem Lattenkopfball in der 43. Minute sprang nicht viel heraus. Borna war mit seinen Gegenstößen über Leutert , Heditzsch und Krebel stets gefährlich und hatte durch Heditzsch und Nickel auch hochprozentige Chancen zur Führung. Zur Halbzeit wechselte Borna bereits zweimal. In der 52. Minute war auch das Spiel von Kapitän Leutert beendet, der nach einem nicht gepfiffenen Foulspiel des insgesamt schwachen Schiris, verletzt vom Platz musste. Grimma fiel aber weiterhin nichts ein und rannte planlos an. Als Martin Genschur frei durchgebrochen war, und von zwei Grimmaern zu Fall gebracht wurde, schien ein Platzverweis fällig, die Pfeife jedoch blieb stumm. Grimma bedrohte mit einem Knaller von Tröger, der an den Pfosten ging nochmals das Tor. Borna übernahm aber mehr und mehr die Initiative und die Führung lag förmlich in der Luft. In der 80. Minute war es soweit. Einen Freistoß von Robert Genschur spitzelte Heditzsch zur umjubelten Führung ins Netz. Grimm jetzt ganz von der Rolle. Der wiederum durchgebrochene Heditzsch kann nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden und den Elfmeter verwandelt Robert Genschur sicher (83.). Der Drops war gelutscht. Einmal konnte sich noch Torwart Kowalski auszeichnen als er einen Schuss aus Nahdistanz entschärfte. Dem eingewechselten Stephan Müller wäre beinah noch ein vierter Treffer gelungen, als er einen Ausflug mit Ballverlust von Torwart Zita aus der eigenen Hälfte mit einem langen Ball aufs leere Tor beantwortete. Der Kullerball konnte noch kurz vor der Torlinie geklärt werden.
Am Ende wurden verdient die 3 Punkte mit zurück in die Kreisstadt genommen.
Zuschauer: 140