Aufbau Sternberg – Anker Wismar II 2:3
Auch im vierten Spiel der Saison blieb die Anker Reserve ohne Punktverlust und gewann letztendlich verdient mit 2:3.
Das dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde, zeigte zu Beginn der Partie Ex-Ankerspieler Marcel Wulf, als er mit einem Drehschuss Kevin Suppa prüfte, welche glänzend parieren konnte.
Sternberg wie erwartet sehr tief, teilweise mit 9 Mann um den 16er eingeigelt und mit vielen langen Bällen. Zudem wurde der Spielfluss der Ankerelf durch etliche aber nicht grobe Fouls gestoppt. Nach etwa 10 Minuten gelang den Hausherren nach einem Freistoß per Kopf das 1:0.
Die Hansestädter bestimmten zwar die Partie, konnten spielerisch aber nicht an die ersten 45 Minuten der Vorwoche anknüpfen. Trotzdem wurden sich gute Chancen erarbeitet, Becker an den Pfosten und Aram freistehend am Tor vorbei waren zunächst die ersten Gelegenheiten, ehe Aram nach tollem Dribbling von Karwort das 1:1 erzielte. Kurz darauf hatte Selbiger die Riesenmöglichkeit die Ankerführung zu erzielen. Nach einem tollen Doppelpass mit Levetzow scheiterte er aber am Sternberger Schlussmann und auch nach einem Beckerschuss landete der Ball nicht im Sternberger Kasten. Die Gastgeber versuchten aber durchaus auch die Ankerabwehr zu beschäftigen, konnten sich aber zunächst bis auf einige Standards keine nennenswerten Chancen erspielen.
Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild- die Hansestädter mit mehr Ballbesitz und Sternberg stand tief und konterte. Einen dieser nutzte Marcel Wulf nach herrlichem Solo zur vielumjubelten 2:1 Führung der Gastgeber. Doch bereits im Gegenzug konnten die Gäste ausgleichen, Tony Levetzow vollendete nach Doppelpass mit Hafemeister.
Anker wurde mit zunehmender Spieldauer immer dominanter, doch meistens war am Sternberger Strafraum Endstation oder bei einem der vielen Fouls. Einen dieser Freistöße hämmerte Becker an die Latte. Als dann wohl insgeheim kaum jemand mehr damit rechnete, nahm sich Martin Karwort den Ball, spielte gleich mehrere Sternberger aus und vollende gekonnt zur 3:2 Führung.
Die Gastgeber warfen nun alles nach vorne, sodass sich noch zwei gute Kontermöglichkeiten für Becker ergaben, welche aber ungenutzt blieben.
Fazit: Schweres Spiel, gegen tapfer kämpfende Sternberger. Anker dagegen wieder mal nicht mit dem besten Spiel aber mit erheblichem Chancenplus, sodass man wohl von einem verdienten Sieg sprechen kann.
Anker II: Suppa – Skripskausky, Lars Kanter (21. Michael Schröder), Martens, Hannemann, Levetzow, Krüger (71. Thom), Karwort, Aram, Becker, Hafemeister ( 85. Wilk)