FV Dresden Süd-West - SV Eintracht Dobritz 7:0 (3:0)
Tore:
1:0 Leibner (Günther) (33.)
2:0 Gnichwitz (Leibner) (37.)
3:0 Radach (Schröder) (42.)
4:0 Leibner (Lachmann) (50.)
5:0 Leibner (Radach) (60.)
6:0 Grabs (Radach) (72.)
7:0 Kubot (Gnichwitz) (81.)
Spielbericht:
Süd-West bleibt auch im 18. Spiel in Folge ungeschlagen
Unter der Woche wurde viel über den Gegner, der SV Eintracht Dobritz, gesprochen. Die Ost-Dresdner holten in der Rückrunde nach 7 Spielen nur 7 Punkte und stecken mitten im Abstiegskampf. Deswegen war die Mannschaft um das Trainerteam gewarnt und motiviert.
Dobritz reiste schon überrascht früh an. Schon 09:15 Uhr, Anstoss 11:00 Uhr!, fragte der Trainer der Dobritzer nach einer Kabine und pünktlich 09:45 Uhr waren die Spieler zum Aufwärmen bereit. Sie waren also mehr als heiß und ließen somit schon ein erstes Ausrufezeichen stehen.
Für Süd-West spielte die gleiche Elf wie beim 5:2 Sieg über die SG Weißig. Voigt fehlte weiter verletzungsbedingt und Kubot blieb ersteinmal auf der Bank.
Die ersten 10 Minuten des Spiels gehörten den Hausherren. Durch gute Kombinationen und gefährlichen Standards erspielte man sich 3-4 gute Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Dobritz erwachte so langsam. Blieb aber nur durch Ecken und Freistöße gefährlich. So dauerte es bis zur 30. Minute, eher einer der Innenverteidiger, hier Marko Günther, einen einfachen diagonalen hohen Ball in den Rücken der Abwehr genau in den Lauf von Denny Leibner spielte und dieser per Dropkick das verdiente 1:0 erzielte.
Die Eintracht blieb bei ihrer sehr defensiven Grundordnung und versuchte weiter mit hohen Bällen Gefahr auszustrahlen. In der 37. Minute boten die Süd-Westler feinstes Kombinationsspiel. Durch 3-4 Kurzpässe und einem Geniestreich von Denny Leibner lief Benni Gnichwitz alleine auf den Dobritzer Towart zu und überlupfte ihn mustergültig. Das 3:0 kurz vor der Pause fiel durch eine starke Halbfeldflanke von Guido Schröder, die Stefan Radach per Flugkopfball vollendete.
Unser Ziel in der 2. Halbzeit war, Dobritz so schnell wie möglich den Zahn zu ziehen. Die ersten Minuten gehörte aber den Gästen, die aber kein Kapital schlagen konnte. Das 4:0 fiel dadurch ein wenig schmeichelhaft. Nach einer Ecke von Erik Lachmann köpfte Denny Leibner völlig frei aus 2 Metern ein und Leibner war dann auch der Mann, der nach einer Radach-Hereingabe das 5:0 markierte. Unter tosendem Beifall wurde Leibner für Kubot ausgewechselt. Das 6:0 erzielte der fleißige Michel Grabs mit einem strammen Rechtsschuss aus gut 8 Metern. Für das 7:0 sorgte der eingewechselte Marcel Kubot. Dobritz ergab sich ihrem Schicksal und hätte am Ende auch deutlich höher unter die Räder kommen können.
Der Star des Spiels: Denny Leibner
Lauffreudig und torhungrig wie immer schaffte es Leibner zu seinem erstem Dreierpack nach seiner Rückkehr an die alte Wirkunksstätte. Er war nie in den Griff zu kriegen und verdient sich somit diese Ehrung.
Die Pfeiffe des Spiels: Kristian Meier
Durch sein sehr freundlichen und respektvollen Auftritt verlief die Partie sehr ruhig. Teilweise ließ er aber die Partie zu sehr laufen, sodass zum Ende hin die Dobritzer ein wenig ruppiger in die Zweikämpfe gingen. Ansonsten aber eine sehr ansprechende und gute Leistung des Schiedsrichter.
Die Lehre des Spiels: Unterschätze niemals deinen Gegner, sondern zolle ihm Respekt!