Beiträge von eenergy

    Von Anfang an war klar, dass heute nur ein Sieg zählt, sonst ist der Abstieg beschlossene Sache! 155 zahlende Zuschauer wollten sich dieses Event nicht entgehen lassen, darunter vielleicht 2 oder 3 Gäste. Der Sportclub spielte, aber kam zu keinen Toren. Ganze 82 Minuten sollte die Nervenschlacht andauern ehe der eingewechselte Willi Richter den Ball im VfB-Tor versenkte und damit wieder für einen kleinen Hoffnungsschimmer im Abstiegskampf sorgte. Zittau zu diesem Moment nur noch zu zehnt, der DSC büßte am Ende durch eine fragwürdige Entscheidung ohne jegliches Fingerspitzengefühl noch René Fritzsche ein (Gelb-Rot). Egal, wenig später war Schluss und die Fans feierten den Sieg ausgiebigst mit der Mannschaft. Zuvor legten die Sportclubberer einen feinen 90-Minuten Dauersupport hin, zu Beginn gab es neben einigen Dopplern auch ein paar Bengalen anlässlich des 5-jährigen Bestehens des DSC-Fanclubs „Hofmann, Richard“. Insgesamt einer der besten Saisonleistungen. Hoffentlich dank es die Mannschaft mit weiteren Punkte(n) in Aue beim nächsten Spiel.



    zum schiri: ich habe da ebenfalls etwas fingerspitzengefühl vermisst, aber ansonsten eine gute leistung des herrn sören irgendwas


    ps: claus, beim nächsten mal klatschst du dann auch mit 8)

    niemals ws, einfach ein paar 30-jährige...



    bilder und bericht nun auch auf www.dresdnersc.de



    bericht:


    Derby im Ostragehege, zu Hause im heimischen Ground!
    Doch bevor es dann wirklich stattfinden sollte, kam es zu 2 Verlegungen. Am 12.03. herrschte noch tiefster Winter und der Schnee ließ kein Spiel zu, dann verlegte der SFV das Spiel auf den Ostermontag, was aber beim DSC aufgrund des nur einen Tages Regenerationszeit wenig Anklang fand. Da der SFV aber jegliche Terminvorschläge an freien Wochenenden für zu spät erklärte, einigten sich beide Seiten auf den nicht gerade optimalen Termin am Mittwoch Abend um 17.30 Uhr.
    Bereits zwei Stunden vor Anpfiff erreichten die ersten Anhänger auf beiden Seiten das Stadion, gleichzeitig trafen auch die ersten Abgeordneten der Polizei und der Ordnerschaften ein. Kurz vor Beginn erreichte dann auch der Großteil des per Zug vom Hauptbahnhof angereisten Dynamo-Mobs die schöne Friedrichstadt. Im Gästeblock befanden sich letztendlich etwa 450 Leute, insgesamt wollten sich 767 zahlende Zuschauer das Derby nicht entgehen lassen, ein wenig mehr als ich erwartet hätte. Im Heimbereich befanden sich natürlich auch einige Schwarz-Gelbe, es kam aber zu keinerlei Problemen. Zehn Ausgewachsene gaben mit ihren Kommentaren etwas von ihrer Intelligenz preis, aber verpasst hat da wirklich niemand was.
    Stimmungsmäßig sollte auf beiden Seiten einfach gar nix gehen. Während man die Gäste vielleicht 4 oder 5 mal vernahm, raffte sich der Heimblock auch nur selten auf, einige Liedchen zu trällern. So war zwar ab und an was zu hören, aber das hatten wir diese Saison auch schon wesentlich besser und lauter. Naja, die sportliche Situation lädt auch nicht grad dazu ein. Optisch verzichteten die DSC-Supporters bis auf die Red'nBlack-Fahne auf jeglichen Stoff. Begründung: Ihr seid's einfach nicht wert! Mag jeder für sich entscheiden, ob er sich jetzt angesprochen fühlt.
    Im Gästeblock gab es vielleicht dreimal bissel Rauch (sowie einmal vorm Stadion bei Ankunft der "Zugfahrer"). Jedoch nix weltbewegendes. Dazu noch ne kleine Zettelchoreo mit Dynamo-Wappen im Laufe des Spieles. Dann noch drei Spruchbänder, aber das hatten wir ja schon.
    Auf dem Rasen spielten die Amateure mit Unterstützung von Kühne, Bittermann, Weiß und Lerchel sowie Ex-DSC'er Robert Reschke gegen den DSC unter neuem Trainergespann Maglica/Pach. Die erste Halbzeit gestalteten beide Teams ausgeglichen und abgesehen von einem Lattentreffer des DSC gab es keine hochkarätigen Chancen. Nach der Pause holte sich erst Bensch eine Rote wegen Tätlichkeit ab und setzte damit den Knaackpunkt des Spieles. Danach ging Dynamo in Führung, der DSC kämpfte sich durch Schiwon noch einmal heran, doch am Ende siegten die Gäste mit 3:1.
    Beim Blick auf die Tabelle mag jetzt jeder für sich selbst überlegen, wie hoch die Chancen, nicht abzusteigen, noch stehen. Eins ist klar: Am Samstag gegen Zittau führt wirklich kein Weg mehr an einem Sieg vorbei. Dann schau mer mal...
    Nach Schlusspfiff leerten sich Heim- und Gästebereich langsam und es kam meines Wissens zu keinen Vorfällen mehr. Ein paar dutzend Gäste hatten sich angeblich auch schon zur Pause Richtung Wurzener Str. aufgemacht.


    eenergy


    www.dresdnersc.de

    Zitat

    Original von bonnain


    und diese verein werden gut gefördert, siehe die neue multifunktionshalle die se gabut habe


    also wegen eine rhalle werden nicht gleich alle anderen vereine gut gefördert, aber die diskussion würde jetzt hier zu lang werden


    mir würde es ja schon reichen, wenn die stadt bei dem einen oder anderen testspiel auch mal die tore zum platz aufschliesst 8O

    das ist das hinterland des heinz-steyer-stadions, sprich das ostragehege


    dort befinden sich mit platz 6, 15 und 18 (glaube das waren die richtigen nummern) noch mindestens 3 "sehr gute" rasenplätze


    und die anschrift davon ist halt pieschener alle 21 :biggrin:

    Zitat

    Original von SWE
    Da, wo die FSV und nach der Wende der DSC im ersten Jahr meisten gespielt hat - auf der Pie 21.

    und wenn wird es wohl auch genau dorthin zurückgehen und nicht auf das hässliche rotation-sportgelände

    dass die dynamos nicht komplett vom heimbereich ferngehalten werden können war ja klar, aber ich hatte nie das gefühl, dass es da irgendwo probleme geben könnte, das niveau war aber teilweise schon arg bedenklich


    naja und zum rest: so ist das halt für dsc'er :neutral:

    jaja, kriegste alles noch


    die 15 leute im heimbereich waren einfach schon zu besoffen, machten sich aber ordentlich lächerlich


    der rest im gästeblock war doch bis auf die 2-3 genannten sprüche komplett ruhig, im heimbereich sah es mit der stimmung aber leider nicht VIEL besser aus


    zur hz sind angeblich rund 70 namos richtung nord gefahren

    genau, war insgesamt nicht grade ein fussballerischer knaller, aber auf beiden seiten müssen auch diverse leute gefehlt haben


    am ende hätte trachenberge durchaus noch höher gewinnen müssen, war aber viel zu stümperhaft im angriff, das beste tor war dann auch das letzte :rofl:


    zuschauer: vielleicht 50

    wollte ja meinen bericht noch ergänzen:


    Das Auswärtsspiel bei Chemie Leipzig versprach von vornherein, interessant zu werden. Dazu trug zum einen die Vorgeschichte von Markranstädt bei, zum anderen die Tatsache, dass nach einigen Streitereien in der Woche zuvor, mal wieder ein Fanbus rollen soll. In jenem fanden sich am Ende 34 Leute ein, die sich um 12.30 Uhr aufmachten, um drei Punkte aus Leipzig wieder mit nach Hause zu nehmen. Sportlich sollte es ein richtungsweisendes Spiel werden und deswegen fanden sich gute 43 Gäste im Alfred-Kunze-Sportpark ein.
    Situationsbedingt allemal akzeptabel. Die Fanbusinsassen waren größtenteils gut gelaunt und auch nicht mehr ganz trocken. Was so eine kurze Anfahrt so alles bewirken kann? Wie war das nur vor nicht allzu langer Zeit, als man noch 10 Stunden Anfahrt genoss??? Und mit diversen Singeinlagen, Sauerampfer-Witzen und zwei Boxenstopps kam ein die ohnehin schon kurze Fahrt noch viel kürzer vor.
    Im Kunze-Sportpark tummelten sich zu Beginn kaum Leute, außer den Schwarz-Roten mögen es 50 Zuschauer gewesen sein, was aber niemanden verwunderte, da der Rest ja wie erwartet noch kommen sollte. Der Zaun wurde beflaggt und zu Spielbeginn präsentierte man eine kleine Fähnchen-Choreo samt einer einzelnen großen Schwenkfahne. Sofort begann dann auch der lautstarke Support, der vor allem in der ersten Viertelstunde überzeugt haben dürfte und anscheinend auch das eigene Team nach vorne trieb. Völlig eingeschüchtert besorgte dann auch gleich ein Chemiker die Dresdner Führung- wie nett, haben wir doch kaum noch gelernte Stürmer. Danach war es auch schon soweit und die Grün-Weiße Anhängerschar, die per Busshuttle vom A-Jugend-Derby gegen die alte Lok nach Leutzsch transportiert wurde kam am AKS an, wie der plötzlich mutige Handyman verriet. Sekunden später sprangen die ersten Leutzscher gegen den Zaun zum Gästeblock bzw. kletterten an ihm hoch. Doch kein fremder enterte den Block. Bissel rumgepose mehr nicht. Die ersten Ordner verscheuchten die 75-Mann-Meute, die Ordnungshüter taten ihr übriges. Die Herrschaften fanden sich dann im Heimblock direkt neben dem Gästeblock ein. Dabei wurden im Laufe des Spieles einige Nettigkeiten ausgetauscht. Bis auf 2 "Ultras"-Rufe kam aber nix von der jugendlichen Fraktion. Schwach. Grade unter dieser Konstellation hätte man etwas zeigen können, aber da war wohl das gegen-den-Zaun-springen für manche wichtiger. Inzwischen erzielte der Sportclub das 2:0 und die 43 "Guten" hofften auf den ersten Auswärtssieg der laufenden Landesligasaison. Unser Korkenzieher sorgte noch einmal für etwas Spaß, indem er die restlichen Rudis bei den Chemikern "entsorgte". Und was sah man da? Nein, diese feuerten die guten und allseits beliebten Stücke nicht an, sondern kloppten sich um die restlichen Exemplare und hatten ihren Lesestoff für die 2.Hälfte gefunden. Vielleicht hat das Ganze ja zur Völkerverständigung beigetragen ;-)
    In Hälfte 2 dann kein berauschender Support, aber immer wieder stückchenweise mehr als gute Landesligastimmung. Teilweise war dann aber auch die Anspannung zu groß, um einen genialen Dauersingsang hinzulegen. Leipzig sorgte indes für Spannung und erzielte das 1:2, das 2:2 und kam dann durch ein Eigentor eines DSC'ers gar mit 3:2 in Führung. Auf dem Platz standen sich mittlerweile nur noch 20 Leute gegenüber, nachdem beide Truppen einen Mann eingebüßt hatten. Das 2:3 verwunderte keinen mehr groß, war doch nach dem 1:2-Anschlusstreffer vielen bereits klar, wie das Spiel weitergeht. Schließlich hat man da nun seit Jahren seine Erfahrungen. Dass dann Roberto Schiwon in der 90.Minute mit einem wunderschönen Fallrückzieher noch den Ausgleich besorgte, sorgte für kollektives Ausrasten und einem schönen Zaunssturm mit davor umfallenden Opfern (nicht wahr Udo!). Gleichzeitig setzte aber auch wieder die Vernunft ein und man erkannte, dass der eine Punkt eigentlich zu wenig ist. Naja, aber immer noch besser als gar keiner, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Nach dem Spiel wurden die Chemiker im Block festgehalten und die Gästeschar in den Bus getrieben, so dass es zu keinen weiteren Problemen kam. Irgendwo umher irrende Lokis wurden nicht gesichtet, hektisch umherlaufende Ordner und Grüne (in der 2.Hälfte) deuteten aber ihre Existenz an.
    Die Busfahrt wurde nun wieder ausgelassen genossen, an jeder Raststätte wurde ein Stopp eingelegt und rund 3 Stunden später erreichte die Besatzung zum Teil arg angeschlagen Friedrichstädter Boden. Trotz des vergebenen Sieges war's ein lustiger Tag.

    absolut unmöglich. das ist vereinssache und wäre eh nicht machbar, da damit so gut wie jeder verein einen vertrag brechen müsste.


    aber du wirst bestimmt mal den einen oder anderen werbezettel in die hand gedrückt bekommen

    irgendwie versucht sich unser m&m krampfhaft von seinen dsc-freunden zu distanzieren :rofl:


    und zwecks sitztüte: ich möchte betonen, dass dies nur eine einzelne herrschaft war und es sich dabei weder um schnattl noch um meine wenigkeit handelt :!: