Vorweg erstmal ein riesiges Lob an den aus "Genthin" stammenden Schiri, der allenfalls Nachbarschaftshilfe für Gommern leistete und nie seine Linie fand. So eine unterirdische Schiedsrichterleistung habe ich bis auf unser Pokalhalbfinale damals gegen den VfB Ottersleben noch nie erlebt. Eine Frechheit ist sowas und das ist noch untertrieben. Manipulation für so eine Leistung wohl das richtige Wort.
Zum Spiel: Gommern sicher in der Anfangsphase tonangebend und spielerisch überlegen. Im Mittelfeld wurde gut und schnell kombiniert, aber meist wurde es versäumt den letzten Pass zu suchen, um sich "klare" Torchancen herauszuspielen. Dies konnte jedoch nur so stattfinden, weil man aus 79er Sicht gefällig zuschaute und sich das Gommeraner Spiel aufdrücken ließ. In der 12. Minute dann die erste krasse Fehlentscheidung des Schiris. Ein Gommeraner kommt bei einem harmlosen und den Regeln entsprechenden Zweikampf zu Fall und der Schiri nutzte seine erste Chance das Spiel zu verfälschen mit einem Freistoßpfiff. Grandios! Der Freistoß wird sofort und schnell mit einem Pass in die Spitze ausgeführt und der Gommeraner Angreifer lässt sich nicht zweimal bitten und wummert das Leder in den Giebel - 0:1 ! Dazu muss man aber anfügen, dass der Treffer verhindert hätte werden können, wenn man sich vor den Ball gestellt hätte. Im direkten Gegenzug der Versuch zum Ausgleich. Librenz spielt sich im Zusammenspiel mit Schwabe auf der Außenbahn frei und bringt den Ball vors Tor. Vogel kann freistehend nicht verwerten und läuft sich im Anschluss nur noch fest. Anschließend kann Librenz im Strafraum nur mit einem Tritt in die Beine gestoppt werden, allerdings fiel der Pfiff selbstverständlich nicht, da der Herr in gelb es nicht für nötig hielt. Großes Lob, denn selbst der Gommeraner Schlussmann äußerte sich gegenüber Librenz so, dass es einen Elfer hätte geben müssen. Direkt nach dem nichtgegebenen Elfer hat man Glück das der Gommeraner Konter nicht zum 0:2 genutzt werden konnte. Nach dieser Aktion neutralisierte man sich im Mittelfeld meist gegenseitig, sodass Torchancen auf beiden Seiten Mangelware waren. Wenn überhaupt gab es zwei, drei gute Schussmöglichkeiten, die nicht konsequent genutzt wurden. Der ein oder andere Haken zu viel war dafür ausschlaggebend. Zeit also für den Schiri wieder aktiv zu werden. Wenn so schon im Spiel nichts mehr zustande kommt, muss man doch als guter Schiedsrichter wenigstens ein bißchen Fingerspitzengefühl zeigen dürfen und nachhelfen können. Ein Gommeraner kann nur mit unfairen Mitteln gebremst werden und es gab Freistoß aus ca. 18 Metern. Zwar lag der Referee diesmal mit seiner Freistoßentscheidung richtig, doch bei der Freistoßausführung hat er den kurz durchblickenden guten Eindruck gleich wieder schwinden lassen. Mit dem Rücken zur Mauer gab er den Freistoß mit einem Pfiff frei. Ein Gästespieler tippt den Ball an und der Gommeraner Kapitän, der später seine ganze schauspielerische Klasse im Minutentakt zeigte, bleibt in der Mauer am herausrauslaufenden Schwabe hängen. Bei der Schussabgabe erst dreht sich der Schiri wieder zum Schützen um und pfeift den Freistoß zurück, da Schwabe seiner Meinung nach zu früh rauslief. Das der Gommeraner den Ball aber zuvor antippte, sah der gute Mann nicht. Zu allem Überfluß sah Schwabse für diese Aktion auch noch gelb. Der zweite Versuch lief dann besser für die Gäste, was den Schiri sicher gut tat. Mit der selben Aktion gelang es schließlich den Ball im Tor unterzubringen - 0:2 ! Mit diesem Spielstand ging es dann zum Pausentee!
In der zweiten Halbzeit begann das Spiel auf 79er Seite richtig Fahrt aufzunehmen. Man bespielte die Eintracht nahezu 45 Minuten. Falsch, 42 Minuten, aber dazu am Ende mehr. Gommern verließ sich immer mehr aufs Zeitspiel und fand im Spiel überhaupt nicht mehr statt. Dafür gab es ganz großes Kino im Käfig, vorallem vom Gästekapitän, der so oft abhob, dass es schon den Eindruck erweckte, er würde seinen Pilotenschein in Cracau machen. Eben ein richtiger Showmaster der Kleine. Schlecht nur das der Schiri von seiner Show das eine ums andere Mal sehr angetan war, was in der Folge zahlreiche Diskussionen zur Folge hatte, welche mit gelben Karten bestraft wurden. Dies wurde in der 60. Minute Ricardo Berger zum Verhängnis, der gelb - rot sah. Dies schien dann nochmal eine echte Initialzündung für die Platzherren gewesen zu sein, denn mit 10 Mann spielte man plötzlich besser als mit 11!!! Chancen durch Hennig und Librenz blieben vorerst ungenutzt. Es sollte bis zur 80 Minute dauern ehe der Anschlusstreffer fällt. Eine Schwabe - Ecke kann Hennig per Kopf im Tor unterbringen. Die Gommeraner in der Schlussphase nur noch mit zwei guten Möglichkeiten durch Konter das Ergebnis hochzuschrauben, aber beide Chancen werden von Torwart Freitag sicher vereitelt. Man versuchte jetzt alles um doch noch zum Ausgleich zu kommen und man merkte den Gästen die Verunsicherung sichtlich an, denn man stand kurz davor sicher geglaubte 3 Punkte gegen 10 79er zu verspielen. Das wäre auch fast der Fall gewesen, denn Librenz wird wieder im Strafraum klar umgerissen und der Pfiff bleibt aus. Traurig, denn der Schiri stand 5 Meter daneben. Seine beste Aktion zeigte der Schiri dann aber in der 87. Minute, als er das Spiel mit 4 Minuten Nachspielzeit beendete. Schlecht wenn man nicht mal die Uhr lesen kann, aber das lässt sich sicher üben. Vielleicht im nächsten Spiel bei Gommern, was von ihm geleitet wird. Eventuell gibt es ja dann 10 Minuten mehr, wenn man aus Gommeraner Sicht 0:1 hinten liegt. Wie zu alten BFC - Zeiten eben. Schönen Gruß an Herrn Mielke.
Fazit: Mehr als nur ein glücklicher Sieg der Gommeraner Eintracht, die sich nicht mit Ruhm bekleckert haben, auch wenn man danach den Aufstieg in die Landesliga feierte. Gibt sicher ne super Fete.
reichi
Sicher meintest du nicht den ruhigen alten Herren an der Seitenlinie, der den guten Fan spielt. Sicher doch den alten Herren, der provoziert hat und leichte cholerische Anfälle hinter der Absperrung hatte. - Immer schön bei der Wahrheit bleiben - Wie der gekocht hat, haben ihm die 2,3 Spritzer "Wasser"eher gut getan. Kleine Abkühlung nach so einem hitzigen Spiel hat doch noch keinem Fan geschadet. Hätte dich aber verstanden, wenn es 2,3 Tropfen P....e gewesen wären. In diesem Sinne auch euch ein schönes Rest - We!