Spielbericht kurz:
NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 (II.) - SV GEBELZIG 1923 0:2 (0:1)
In einem unterirdischen Kreisoberligaspiel gewann die Schlechtere der beiden Mannschaften. Das beste an dem Spiel war das Wetter. Für den NFV09 war es ein völlig gebrauchter Tag. Zwei Spieler kamen kurz vor Beginn erst von Arbeit, zwei als Jugendtrainer von ihren Auswärtsspielen in Dresden, eine konzentrierte Vorbereitung sieht anders aus. Dazu fehlten eine gehörige Zahl Stammspieler, vier "alte Herren" halfen freundlicherweise heute aus. Und dann ein Gegner, der an einem Fußballspiel nun überhaupt kein Interesse hat. Viel zerstören, alles vorne auf den gefährliche Kevin Robert, der den einzigen Besuch vor dem NFV-Tor auch klasse nutzte. Ein gewisser Spielaufbau wurde sehr zeitig kaputt gemacht, nicht erst in böswilliger Absicht, manchmal rutschte man auch "unkontrolliert" halt in den Gegner. In fast allen Zweikämpfen war zumindest der Körper da, oft auch die Hände, Arme oder sonst behindernes. Dem Gegner kann man nicht mal ein Vorwurf machen, sie können es eben nicht anders. Das ist halt ihr Spiel. Das Problem bei den Gelb-Weißen war heute irgendwie die fehlende Spannung, die Einstellung zu diesem Gegner und dem Spiel. Sie haben uns mit ihrer Art eben (heute) den Schneid abgekauft. Das 0:2 mit dem Schlußpfiff war eigentlich nur Makulatur, wenn man nicht diskutieren müsste wie es fiel:
Spielbericht lang:
Es liegt mir völlig fern, die Zunft in schwarz in irgendeiner Form zu kritisieren, oder für schlechte Leistungen der eigenen Mannschaft zu mißbrauchen. Aber nun ist langsam schluß mit lustig. Woche für Woche sehe ich Spiele in der Landes und Kreisoberliga. Zumeist versuchen die Herren in schwarz auch wirklich einen guten Job zu machen. Ja, sie machen es ehrenamtlich und ohne sie kann kein Fußballspiel stattfinden. Aber nein, sie bekommen Aufwandsentschädigung von den Vereinen und sollten die Regeln schon kennen und einhalten. Ohne den beiden Mannschaften wären die drei Herren um 15 Uhr auch nur allein auf dem Platz. Was heute hier ablief, da reichen die Kuhhäute nicht. Der junge Schiri war völlig überfordert, von einer "Spielleitung" war nichts zu sehen. Er pfiff grundsätzlich nur, wenn seine erfahrenen Assisstenten Domel und Robel es ihm anzeigten. Er hatte überhaupt keinen Mut, kein Durchsetzen, keine Führung. Tut man sich beim FVO einen Gefallen, so zu setzen? Wir sind gegen Rietschen mit einem jungen Schiri schon auf die Fresse gefallen, da hilft auch nichts wenn die Männer an der Linie sagen, das es klarer Elfmeter war. Mir verging heute die Lust auf Fußball, das soll schon was heißen. Irgendwann habe ich auch keinen Bock mehr, mir diesen Müll anzuschauen. Fina geht es ähnlich. Heute hatten wir ein Gefühl des "verarschtwerdens", auch ein Gespräch nach der Partie mit dem Schiribeobachter brachte nicht viel...
Zwei Beispiele: Normaler Zweikampf um den Ball in Hälfte der Gebelziger, Ballgewinn für den Görlitzer Handschuh, der SVG-Spieler rennt hinterher und foult ihn klar ohne Ball am Mittelkreis, das Spiel geht weiter. Schiriassisstent Domel sieht es, hebt sofort die Fahne. Klares Revanchefoul - dunkelgelb. Der Schiri geht zum Assi, dann sagt der wortwörtlich: "ES WAR NICHTS." Warum zeigt der bitte dann das Foul an??? Zweites Beispiel: Nachspielzeit, Freistoß für GW in der eigenen Hälfte gepfiffen. Der Spieler passt den Ball zum Tatort, der Gebelziger schnappt sich den Ball und haut ihn zum 0:2 rein. Häää?, Wie bitte??? Nur zwei mehrerer Sachen, die heute passiert sind. Nochmal, irgendwann haben die Zuschauer draussen wirklich keinen Bock mehr. Es kann nur zusammen funktionieren. Nicht die drei guten, und die anderen 22 die auch noch da sind.