Syka:
Hab mir so eben den Bericht zu unserem Spiel auf eurer Homepage durchgelesen und muss sagen, dass ich dem so schon zustimmen kann. Vor allem ist da auch die strittige Situation mit dem Elfmeter, bzw Nicht-Elfmeter und der Roten Karte meiner Meinung nach so beschrieben wurden, wie ich selbst auch erlebt habe.
Ich erlaube mir mal den Bericht hier einzufügen.
27. Spieltag Kreisoberliga Burgenland
SV Spora 2:3 (2:1) FC RSK Freyburg
Aufstellung: Laminski, Becker, Kloß, Steinert, Würfel, Beyer (65. Meichsner), Schneider, Kirmse, Hüfner (80. Heimbach), Pohl, Kröber
Tore: 1:0 Würfel (11.), 1:1 (12.), 2:1 Kirmse (39.), 2:2 FM (65.), 2:3 FM (90.+1)
Zuschauer: 80
Freyburg siegt dank Schiedsrichter
Das Spitzenspiel auf dem heimischen Platz in Nißma endete mit einem Sieg der „Rotkäppchen“, unter gewaltiger Mithilfe des Unparteiischen. Bei strömenden Regen fand nur ein kurzes Abtasten beider Teams statt. In der 11. Minute konnten wir bereits mit einem Treffer in Führung gehen. Oliver Pohl setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte maßgenau auf Marcel Würfel´s Kopf. Dieser netzte ohne Mühe ein. Leider währte die Freude nicht lange, bereits eine Minute später konnten sich die Freyburger über den Ausgleich freuen. Einen Freistoß aus 20 Metern konnte unser Schlussmann Martin Laminski gerade noch parieren, im Nachsetzen war Gegenspieler Enrico Brehme jedoch schneller am Ball und versenkte das Leder im langen Eck. Nun entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit leichtem Feldvorteil für die Hausherren. In der 21. Minute setzte Rico Schneider zu einem Sololauf an. Nach Doppelpass mit Sören Kirmse scheiterte er an Hüter Schönwald. Kurz vor dem Pausentee bekamen wir einen Freistoß zugesprochen. Anstatt der Witterung entsprechend flach zu schießen, zirkelte Kirmse den Ball über den Keeper ins Torwart-Eck. Danach begann der große Auftritt von Schiri T. aus R. Er gab er nach einem angeblichen Foulspiel von Kloß Elfmeter. Doch nach heftigen Protesten der Rot-Weißen und ihrer Anhänger revidierte er seine Entscheidung in Absprache mit seinem Assistenten. Der Tatort lag plötzlich doch außerhalb des Strafraums. Das sahen allerdings die Freyburger jetzt anders und machten ihrem Unmut lautstark Luft. Nach langem Hin und Her, drin oder nicht drin, ging der „Circus Maximus“ des Schiedsrichter T. in die nächste Runde. So gab er dem Freyburger Spieler Sven Tscharnke, welcher als einziger nicht am vorhergehenden Tumult beteiligt war, die rote Karte wegen verbaler Entgleisung. Etwas über mindestens 30 Meter als Einziger zu hören zeugt von ausgezeichneten akustischen Fähigkeiten.
Mit der Führung im Rücken und einem Mann mehr auf dem Platz sollte das Spiel in der 2. Halbzeit in ruhigem Fahrwasser stattfinden. Dies gelang uns jedoch nicht mehr und wir wurden in die eigene Spielhälfte gedrückt. Angriff über Angriff rollte auf unsere Abwehr zu, Großchancen der Gäste ergaben sich jedoch selten. Gefahr drohte nur aus Standardsituationen. Dann brannte es im Strafraum jedoch lichterloh. Zählbares sprang dabei allerdings nicht heraus. Augenscheinlich von Langeweile geplagt brachte sich nun Schiri T. wieder verstärkt in Szene. Bei der Ausführung eines Eckballs durch die Gäste ertönte aus seiner Pfeife der gefürchtete Elfmeterpfiff. In seinen Augen prüfte Marcel Würfel angeblich die Elastizität des gegnerischen Trikots. Den fälligen Strafstoß verwandelte Enrico Reichardt sicher. Nach dieser Aktion kamen wir wieder besser ins Spiel ohne uns jedoch nennenswerte Chancen erarbeiten zu können. Das untereinander fair ausgetragene Spiel wollte zu einem gerechten Unentschieden kommen. Damit konnte der Mann mit der „Lizenz zum Pfeifen“ aber nicht leben. Während alle Beteiligten auf den Abpfiff warteten entschied er in einer weiteren harmlosen Situation auf Strafstoß. Entsetzen auf der einen Seite, grenzenloser Jubel auf der anderen machte sich breit. Der RSK-Kapitän Enrico Reichardt nahm das Geschenk dankend an und verwandelte wiederum sicher zum 2:3-Endstand. Kurz danach endete das Spiel.
Fazit: Im Spitzenspiel haben wir es nicht verstanden gegen 10 Mann den Sack zu zubinden. Spielerisch waren beide Mannschaften auf Augenhöhe dennoch lag der Ausgang der Partie nicht in den Händen der Spieler. Obwohl es nämlich immer heißt „Fair geht vor“, ist es schon traurig dass die Vorentscheidung der Meisterschaft in den Händen eines einzelnen Mannes lag.
Verfasst: Fahr/Hüfner
Ich selbst hab die beiden strittigen Aktionen, die zu den 2 Elfmetern führten nicht richtig gesehen. Denke aber auch, dass es in der Saison schon weitaus klarere Fouls gab, wo nicht auf den Punkt gezeigt wurde.
Hab eher den Eindruck gehabt, dass der Schiedsrichter im Hinterkopf hatte, dass er in der ersten Hz mit der Elfmeter und Rote Karte-Szene mächtig daneben lag und so vielleicht etwas "wieder gutmachen" wollte.
Auch das faier Miteinander kann ich nur bestätigen. Klar gibt es immer wieder Fouls in einem Spiel, aber es wurde sich fair aufgeholfen und kurz erkundigt ob alles ok ist, dann gabs ein Abklatschen und weiter gings. So solls sein.
Aber eine Vorentscheidung ist für mich trotzdem noch nicht gefallen! Bin natrülich froh, dass wir (wenn auch glücklich) den Abstand von 5 Punkten aufrecht erhalten konnten. Zumal wir auch auf einige Stammkräfte in Spora bzw. Nißma verzichten mussten (Wiegandt, Jesswein, Haberzettl, Weise).
Glockenstadt:
Ich bezweifle stark die Ernsthaftigkeit deines Eintrages bezüglich der 2 Tranfernamen.
Klingt eher als wolltest du deinem Freund Messerschmidt etwas rauslocken. 
Und bevor ich die Seite noch komplett mit meinem Eintrag fülle, hör ich jetzt erstmal auf. 
