Beiträge von EJU

    Mit einem Sieg morgen gegen Heinersdorf könnte man die Saison zu einem gelungenen Abschluss bringen. Platz 4 wäre ein super Resultat, wenn man bedenkt, wie die Rückrunde begonnen hat. Ich hoffe, dass ihr es packt, denn ich kann euch leider - wie die komplette Rückrunde auch - nicht helfen. Selbst wenn am Ende "nur" ein 5. Platz rauskommt, können wir als Mannschaft Stolz drauf sein. So gut waren wir noch nie!


    Also viel Erfolg für morgen!

    Marzahn gewinnt das letzte Heimspiel der Saison und sichert sich damit zumindest Rang 5.


    Im Hinspiel im Dezember des letzten Jahres gewannen die Schöneberger noch mit 6:3. Dieses Spiel war für Marzahn so eine Art Wendepunkt. Hatte man damals noch direkten Kontakt zur Tabellenspitze, verlor man u. a. durch diese Niederlage den Anschluss. Nicht zuletzt deswegen war man auf Marzahner Seite vor dem Rückspiel hoch motiviert.


    Von Beginn an gehen die Platzherren engagiert zu Werke. Das spielerische kommt anfänglich noch zu kurz. Nach 12 Minuten sorgt D. Müller für das 1:0. Einen Freistoß aus linker Position kurz vor dem Strafraum hebt er über die Mauer direkt ins Mauereck. Der Torwart ist ohne Chance. Fortan nimmt Marzahn das Zepter in die Hand und kontrolliert das Spielgeschehen. Das 2:0 fällt in der 18. Minute ebenfalls nach einem Freistoß. H. Lehmann spielt den Ball von links außen mit Schnitt durch den Strafraum auf den langen Pfosten. Der dort lauernde N. Thomas hat wenig Mühe den Ball per Kopf im Tor unterzubringen. Nach tollem Pass von D. Müller auf M. Hauptmann nimmt dieser den Ball in vollem Lauf mit zieht mit links ins kurze Eck ab…der Torwart kann den Ball nicht mehr erreichen…3:0 (20. Minute). Marzahn hat noch weitere sehr gute Torchancen u.a. durch D. Müller und V. Falkenstein. Längst hätte man höher führen müssen. Nach etwa einer halben Stunde verliert Marzahn etwas den Faden und kommt nicht mehr entscheidend vors gegnerische Tor. Schöneberg versucht das Marzahner Tor in Gefahr zu bringen. Die Abwehr und Torwart J. van Nooy stehen jedoch sicher. Direkt vor der Halbzeit in der 45. Minute wird der Ball von der rechten Schöneberger Angriffsseite in den Strafraum gespielt. Drei Marzahner Verteidiger können den Ball klären, der Marzahner Torwart gibt jedoch das Kommando, dass er den Ball für sich beansprucht. Ein Schöneberger funkt dazwischen und staubt ab. Mit einer 3:1 Führung aus Gastgebersicht geht es in die Pause.


    Nach der Pause gerät die Marzahner Defensive unter Druck, kann aber standhalten. Mit dem 4:1 in der 70. Minute durch V. Falkenstein ist der Drops quasi gelutscht. Schöneberg will sich zwar nicht geschlagen geben, läuft jedoch immer wieder in Marzahns brandgefährliche Konter. Als sich D. Müller über rechts durchsetzen kann und den Ball flach in den Rücken der Abwehr spielt, steht M. Hauptmann am Elfmeterpunkt frei. Für den bereits geschlagenen Torwart kann ein Schöneberger auf der Linie retten. V. Falkenstein staubt zum 5:1 ab (79. min). Eine Minute später, in der 80. min, macht er seinen Hattrick perfekt…6:1. Immer wieder für Torgefahr sorgen die langen Abschläge von Marzahns Torwart J. van Nooy, die von der gegnerischen Abwehr oft falsch eingeschätzt werden und zu gefährlichen Steilpässen werden. Somit hat u.a. D. Müller noch zwei Hochkaräter auf dem Fuß, die er allerdings vergibt. In der 89.Minute hält J. van Nooy einen Elfmeter (nach Foul durch H. Lehmann). Der Schütze chipt den Ball halb hoch in die Tormitte. J. van Nooy bewegt sich nicht und kann den Ball gemütlich in den Arme nehmen.


    Marzahn gewinnt dieses Spiel absolut verdient, hätte sogar bei besserer Chancenverwertung höher gewinnen können. Für Schöneberg wird es sehr eng im Abstiegskampf. Aus eigener Kraft kann man die Klasse nicht mehr halten.

    Guten Morgen Jungs,


    vorab nochmal Glückwunsch zum tollen Auftreten und dem daraus resultierenden verdienten Sieg gegen Schöneberg! Damit ist uns (eigentlich euch, denn ich war ja mal wieder - wie den großteil der Rückrunde - zum zugucken verdammt) die Revanche für das schwache Hinspiel geglückt!


    @ The Power (ex Der Schleicher)


    Also ich fand deinen bisherigen Nickname irgendwie passender! Aber vielleicht hast du ja auch vor die Sportart zu wechseln... :kuss:


    @ Protter


    Übertrieben habe ich nicht, denn solange ich noch ohne Hilfe stehen konnte, war alles im blau... ähh... grünen Bereich. :whistling: Der Kater am Tag danach ließ sich jedoch nicht vermeiden. Hat aber trotzdem Spaß gemacht!


    Der Spielbericht wird noch nachgereicht.

    Die vor der Partie noch vom Abstieg bedrohten Hausherren agieren in den ersten Minuten druckvoller und wollen das frühe Tor. Marzahn hat anfänglich Schwierigkeiten sich zu finden. Nach etwa 10 Minuten gibt es für die Gäste die erste Ecke: von links getreten durch C. Unnasch kann sich N. Thomas in der Mitte im Kopfballduell durchsetzen und platziert den Ball direkt unter die Latte…0:1. Dieses Tor verleiht den Marzahnern mehr Sicherheit. Die Defensive steht, nach vorne gibt es einige gute Spielzüge, die man in Torchancen ummünzen kann. Die beste Möglichkeit hat M. Schulze als er - nachdem M. Degner von links aufs Tor schießt und der Torwart nur zur Seite abwehren kann - am langen Pfosten freistehend vergibt. Mit 0:1 geht es in die Halbzeit.



    Die zweite Hälfte beginnt genau wie die erste. Friedenau drückt aufs Tempo und versucht Marzahn zu überrumpeln. Zweimal kommt man gefährlich über die eigene rechte Angriffsseite uns schlägt die Bälle tückisch den Strafraum. Beide Male findet man in der Mitte jedoch keinen Abnehmer. Das 1:1 fällt nach einem Schuss aus halbrechter Position. Dieses Tor muss sich Wohl oder Übels Torwart J. van Nooy ankreiden lassen: Als er den Ball aufnehmen will, springt er noch einmal auf dem nassen Kunstrasen auf und flutscht ihm aus den Händen durch die Beine.


    Zu diesem Zeitpunkt spielt Marzahn bereits in Unterzahl: Bei einem Freistoß für Friedenau achtet der (Un)parteiische viel mehr auf die Korrektheit der Marzahner Mauer als auf das dreiste Korrigieren der Ballposition des späteren Schützen. Der sich in der Mauer befindende M. Degner löst sich aus dieser und bringt den Ball in die ursprüngliche Ausgangsposition… sieht dafür die gelbe Karte. Zurück in der Mauer weist er den Schiedsrichter daraufhin, dass der Friedenauer Spieler den Ball weiter nach vorne rollte. Daraufhin sieht er Gelb-Rot. Als nun auch noch H. Lehmann (ebenfalls in der Mauer) etwas zum Besten gibt, wird auch er mit der gelben Karte gewürdigt. Das nur eine Situation, in der der äußerst penible Schiedsrichter seine Fachkompetenz beweist. Ungewöhnlich nur, dass er sämtliche Unsportlichkeiten und Beleidigungen seitens einiger Friedenauer gegenüber den Gästen übersieht/überhört.


    Nichtsdestotrotz lässt sich Marzahn nicht beirren und versucht konzentriert weiterzuspielen. Sofern es bei eben geschilderter Ausgangssituation möglich ist. Als M. Hauptmann über rechts in den Strafraum eindringt und dem heranstürmenden M. Schulze den Ball überlässt, schiebt dieser ihn aus zentraler Position rechts am Torwart vorbei …1:2.
    Da Friedenau hinten aufmacht, bieten sich Marzahn gute Konterchancen. M. Hauptmann prüft den gegnerischen Torwart, der den Ball nur in die Mitte abklatschen lassen kann. M. Schulze benötigt bei der Ballannahme etwas zu viel Zeit um noch selbst schießen zu können. Er versucht den Pass auf den eingewechselten D. Müller. Ein Abwehrspieler kann klären. Diese und weitere Möglichkeiten lässt Marzahn ungenutzt.


    Nachdem eigentlich schon drei Minuten nachgespielt sind, zeigt der Schiedsrichter an, dass drei Minuten nachgespielt werden. Friedenau versucht noch mal alles. Nach Flanke von rechts findet man dieses Mal einen Abnehmer…2:2. Als die Nachspielzeit nach der Nachspielzeit bereits um eine Minute abgelaufen ist (quasi die 97.), gelingt den Gastgebern sogar noch der 3:2 Siegtreffer. Danach ist die Partie beendet. N. Thomas spricht noch ein paar Wörtchen mit dem Schiedsrichter und sieht dafür ebenfalls gelb-rot.


    Eine ärgerliche Niederlage für Marzahn. Für Friedenau war es ein wichtiger Sieg, der damit wohl den Klassenerhalt bedeutet.

    1. FC Marzahn 94 vs. SV BVG 49 2:1 (1:0)


    Die Vorzeichen vorm Hinspiel im November des letzten Jahres waren sicherlich etwas anders: Damals trennten beide Mannschaften nur wenige Punkte. Mit einem Sieg hätte sich Marzahn an BVG vorschieben können. Aktuell sieht es etwas anders aus: BVG ist souveräner Tabellenführer und hat die Möglichkeit bei einem Sieg vorzeitg aufzusteigen. Vor dem Rückspiel hat man 21 Punkte Vorsprung auf Marzahn, die sich ihrerseits auf Platz 6 wiederfinden. Nichtsdestotrotz sind beide Mannschaften hoch motiviert und wollen in diesem Ostderby keines Falls als Verlierer vom Platz gehen.


    Von Beginn an sind beide Teams voll dabei. Es entwickelt sich ein interessantes zweikampfintensives Spiel mit spannenden Spielerpaarungen: Auf der einen Seite trifft Marzahns M. Hauptmann (seit langem mal wieder im Sturm eingesetzt) auf BVG-Abwehrrecke C. Lorenz, auf der anderen Seite bekommt es der ex-Marzahner J. Münchhagen mit Manndecker N. Thomas zu tun. Darüber hinaus treffen die Spielmacher beider Mannschaften H. Lehmann (Marzahn) und M. Thews (BVG) im direkten Duell aufeinander. Beide Mannschaften schenken sich nichts und gehen engagiert, aber nicht unfair, zu Werke. Klare Torchancen sind allerdings Mangelware.
    Nach einem Foul an H. Lehmann in der 33. Minute tritt dieser wie gewohnt selbst an. Aus halbrechter Position, etwa 20 m Torentfernung, hebt er den Ball über die Mauer in den rechten Winkel; BVG-Schlussmann R. Hamann ist ohne Chance…1:0 für die Gastgeber. Die Gäste bleiben in der ersten Hälfte ohne richtige Tormöglichkeit, sind aber gerade bei Standardsituationen in Tornähe sehr gefährlich. Die Marzahner Abwehr und Torhüter J. van Nooy stehen jedoch sicher. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit haben die Gastgeber die Chance auf 2:0 zu erhöhen. C. Unnasch wird im Strafraum auf halblinks angespielt, lässt einen Verteidiger aussteigen und schließt mit links ins lange Eck ab. Gästetorwart R. Hamann kann den Ball zur Seite abwehren. Somit geht es mit 1:0 für Marzahn in die Pause.


    BVG muss in Halbzeit zwei eine Schippe drauflegen, um hier noch etwas zu holen. Das muss wohl die Quintessenz der Halbzeitansprache des BVG Coachs gewesen sein, nur etwas freundlicher ausgedrückt.


    Bis zur 63. Minute kann Marzahn die Null halten. Als man einen hohen Ball in den Strafraum nicht weit genug klärt, steht M. Semmler, der in Halbzeit eins für B. Maiwald (umgeknickt) eingewechselt wurde, goldrichtig. Er nimmt den Ball mit der Brust mit und platziert den Ball neben dem linken Pfosten, so dass J. van Nooy ohne Chance bleibt…1:1. In der Folge ziehen die Gäste das Tempo an. Marzahn scheint ein wenig die Kraft auszugehen. Man beschränkt sich fortan auf Konter, die jedoch nicht konsequent genug ausgespielt werden. Eine gute Chance für BVG hat Kapitän und Libero K. Bernt, der nach einer Ecke von links im 5-Meter-Raum zum Kopfball kommt wird aber noch entscheidend durch Marzahns Kapitän S. Heinrich gestört, so dass er den Ball über das Tor köpft. Des Weiteren hat M. Thews drei 100-Prozenter für BVG auf dem Fuß. Als Marzahn in einen Konter läuft, steht er frei vor dem Marzahner Tor und lupft den Ball nur an den rechten Außenpfosten. Nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte steht M. Thews erneut frei vor J. van Nooy, der aus seinem Tor kommt und den Winkel verkürzt. Seine dritte Topchance bekommt er nach gut getimter Flanke von rechts, als er halb Annahme halb Schuss den Ball „aufs Tor bringt“. Der Marzahner Torhüter kann den Ball gemütlich aufnehmen. BVG lässt zahlreichte Hochkaräter aus, so kommt es wie es kommen muss. In der 90. Minute wird H. Lehmann auf Höhe des rechten Strafraumecks gelegt. Den fälligen Freistoß setzt er an den Innenpfosten, von dort geht er ins Tor…2:1 Endstand.


    Nach Abpfiff der Partie sieht M. Thews wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte.


    Noch drei Worte zum Schiedsrichter: sehr, sehr unglücklich!


    Aufgrund einer engagierten Mannschaftsleistung gewinnt Marzahn dank zweier Freistoßtore durch H. Lehmann. Kurios: Das waren seine beiden ersten direkt verwandelten Freistoßtore auf dem neuen Platz am Geraer Ring. BVG vergibt den ersten Matchball, kann aber bereits nächste Woche zu Hause gegen Biesdorf alles klarmachen!


    Randnotiz: Marzahn ist für Spitzenreiter kein gutes Pflaster. Nach Sparta II und Borsigwalde ist BVG der dritte Tabellenführer der in Marzahn ohne Punkte die Heimfahrt antreten muss.

    Mein lieber Schleicher,


    deiner Reaktion kann ich entnehmen, dass du mit dem Spielbericht bzw. mit den Passagen, in denen dein Name auftaucht, nicht ganz so einverstanden bist. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal ganz klar zum Ausdruck bringen, dass es nicht meine Absicht ist, irgendjemanden zu defarmieren, sondern die Spielgeschehnisse sachlich und möglichst genau wiederzugeben. Dazu gehören neben den positiven Eindrücken nunmal auch die negativen.


    Du bist ein sehr guter Kreisliga-A Verteidiger und hast diese Saison schon top Leistungen abgerufen. In den beiden letzten Spielen hast du einige Fehler gemacht. Aber Fehler macht jeder! Deine hatten in diesen beiden Partien zum Teil große Auswirkungen, so dass ich meiner mir auferlegten Pflicht der objektiven Berichterstattung nicht nachgekommen wäre, wenn ich sie unausgesprochen ließe. Aus Fehlern lernt man. Und schon am kommenden Samstag hast du dann wieder die Gelegenheit deine Qualitäten unter Beweis zustellen.


    Also bitte nicht schmollen!
    ;)

    Ein frühes Tor der Gastgeber entscheidet das Spiel.


    Beide Mannschaften beginnen verhalten. Nach einigem Durcheinander im Marzahner Strafraum will J. Degner den Ball klären, bekommt ihn jedoch nicht weit genug weg. Am 16er fällt der Ball einem Germania Spieler vor die Füße, der den Ball mit einem strammen Vollspannstoß aufs Tor schießt. Torhüter J. van Nooy, dessen Sicht noch etwas verdeckt ist, ist machtlos…1:0 für die Gastgeber. Ein frühes Tor, das der abstiegsbedrohten "Germania-Auswahl" hätte zur Sicherheit verhelfen müssen. Dem ist nicht so. Marzahn kommt etwas besser ins Spiel, ohne sich jedoch Torchancen herauszuspielen. Ein klarer Elfmeter wird den Gästen verwehrt, als C. Unnasch bei Ballmitnahme im Strafraum von den Beinen geholt wird. Nach etwa 20 min muss M. Schulze verletzungsbedingt ausgewechselt werden, nachdem ein Schlag auf seinen rechten Fuß ebenfalls ungeahndet bleibt. C. Kraft kommt ins Spiel. Das kurze Zwischenhoch ist nicht von langer Dauer. Der Rest der ersten Hälfte ist aus Gästesicht nur noch Stückwerk. Auch läuferisch hat man schon bessere Tage erlebt.


    Von Beginn an der zweiten Halbzeit spielt nur noch eine Mannschaft, Marzahn. Germania zieht sich komplett zurück, versucht das knappe Ergebnis über die Zeit zu bringen. Die Gastgeber beschränken sich auf sporadisch durchgeführte Konter. Einer davon wird brandgefährlich, als die Marzahner Hintermannschaft bei einer 3 gegen 2 Situation, initiiert durch N. Thomas, auf Abseits spielt. Der gegnerische Stürmer spielt jedoch nicht den Pass auf seinen sich im Abseits befindlichen Mitspieler, sondern läuft durch die Abwehrreihe frei aufs Tor. Torwart J. van Nooy bewahrt im eins gg. eins die Nerven und kann den Stürmer aufhalten. Einen weiteren Aussetzer erlaubt sich N. Thomas im Spielaufbau, als er bei einem Querpass den gegnerischen Spieler übersieht und ihm den Ball in den Fuß serviert. Auch diese Möglichkeit kann Germania nicht ausnutzen. Da Marzahn dem Gegner keine weiteren Geschenke gewährt, kommt Germania zu keinen weiteren gefährlichen Aktionen. Davon abgesehen, geht das Spiel nur in eine Richtung. Marzahn hat klar Überhand, und ist bemüht sich Torchancen zu erarbeiten. Oft wirkt man jedoch zu ideenlos. Halbhoch gespielte Bälle auf die Stürmer bringen bei tiefstehenden Gastgebern nicht den gewünschten Effekt. Nichtsdestotrotz steckt Marzahn nicht auf und zieht das Tempo noch einmal an. Der zwischenzeitlich eingewechselte H. Lehmann prüft aus etwa 25 m per Freistoß den Torwart. S. Heinrich kommt nach Ecke zum Kopfball, kann den Ball aber nicht genug platzieren. Kurz vor Schluss bietet sich noch M. Hauptmann die Chance zum mehr als verdienten Ausgleich. Nachdem er im an der Strafraumgrenze eines seiner vielen Kopfballduelle gewinnt und sich den Ball selbst per Kopf vorgelegt, kommt er zum Abschluss. Er trifft den Ball allerdings nicht richtig, sodass der Torwart keine Mühe hat den Ball zu sichern.


    Marzahn zeigte eine couragierte zweite Halbzeit und hätte zumindest einen Punkt verdient. Letztendlich ein wichtiger Sieg für Germania gegen den Abstieg. Negativ zu bewerten ist das allerdings, dass man quasi in jeder sich bietender Situation das Spiel zu verzögern versuchte. Besonders bei Abstößen ließ sich der Torwart gerne mal die ein oder andere Sekunde zusätzlich Zeit. Die Bälle wurden kurz vor Schluss sinnlos ins Aus buxiert. Absoluter Tiefpunkt war als Marzahn in der eigenen Hälfte einen Freistoß schnell ausführen wollte, und von der Germania-Ersatzbank ein zweiter Ball aufs Spielfeld geworfen wurde, so dass der Freistoß erneut ausgeführt werden musste. Das hat nichts mit Fairness zu tun!!! :thumbdown:

    Marzahn verliert das zweite Heimspiel in Folge.


    Dieses Wochenende steht Trainer U. Lehmann bereits vor dem Spiel vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Neben den Verletzten fallen kurzfristig drei weitere Spieler aus, die entweder beruflich (M. Hauptmann) oder privat (V. Falkenstein, C. Kraft) unterwegs sind. Die beiden A-Jugendlichen O. Müller und M. Eigler, die letzte Woche debütierten, rücken in die Startformationen.


    In der Anfangsphase passiert nicht viel. Beide Mannschaften agieren abwartend ohne großes Risiko einzugehen. Umso überraschender das 0:1 für die Gäste. Manndecker N. Thomas kann im Strafraum auf Höhe der Grundlinie, die flache Eingabe nicht verhindern. Im Zentrum stehen die Gebrüder Degner nicht nahe genug am Stürmer, der aus kurzer Distanz vollendet. Marzahn tut sich schwer, bekommt keine Passsicherheit ins eigene Spiel. Exemplarisch hierfür der Aussetzer von N. Thomas: Auf der rechten Abwehrseite spielt er einen Querpass direkt in den Lauf des Gegners, der damit freien Weg in Richtung Tor hat. Einer tollen Parade des Marzahner Torhüters J. van Nooy ist es zu verdanken, dass es hier noch nicht 0:2 steht! In der Folge passiert auf beiden Seiten vor dem Tor nicht mehr viel. Als M. Schulze nach einer Flanke von rechts frei zum Kopfball kommt, wird es doch noch einmal gefährlich. Der Torwart kann den Ball jedoch an die Latte lenken, von dort geht er ins Toraus. Nach dem darauffolgenden Eckstoß setzt sich N. Thomas in der Mitte per Kopfball durch und bringt den Ball aufs Tor. Der Torwart pariert erneut, lässt den Ball allerdings nur abklatschen. M. Schulze steht goldrichtig und staubt ab… 1:1. Das ist gleichzeitig der Halbzeitstand.


    In Halbzeit zwei kommt von den Gastgebern offensiv nichts mehr. Aber auch die Gäste sind vorerst nicht in der Lage das für sich auszunutzen. Erst Mitte der zweiten Halbzeit, als Libero S. Heinrich vor dem Strafraum einen Zweikampf verliert und der gegnerische Stürmer gegen zwei Mann in den Strafraum dribbelt, den Ball glücklich behauptet und abschließt, fällt das 1:2 für Hansa. Nach einem Freistoß von rechts außen (aus Hansa Sicht), der auf den langen Pfosten geschlagen wird und sich unhaltbar in den Winkel senkt, steht es 1:3. Den 1:4 Endstand erzielt Hansa als N. Thomas ein Laufduell verliert und der Stürmer ins kurze Torwarteck abzieht.


    Nennenswert ist der erste Einsatz des A-Juniors P. Taggeselle, der allerdings nicht auf seiner Stammposition (im Tor), sondern als Feldspieler eingewechselt wird. Darüber hinaus „feiert“ D. Müller nach mehrmonatiger Verletzungspause (Knie) sein Comeback.


    Aus Marzahner Sicht ist dieses Spiel schnellstmöglich abzuhaken, da personalbedingt nicht mehr drin war.

    Durch den wichtigen Auswärtssieg klettert der 1. FC Marzahn auf Rang 5.


    Die Voraussetzungen für dieses Aufeinandertreffen waren annähernd identisch. Beide Mannschaften verloren die jeweiligen Vorwochenspiele deutlich und waren auf Wiedergutmachung aus. Aus Marzahner Sicht musste man allerdings auf H. Lehmann (Muskelfaserriss im Oberschenkel), E. Juch (Schulterverletzung) und W. Halster (Grippe) verzichten. Auch Kapitän S. Heinrich blieb aufgrund von Leistenproblemen erst einmal draußen. Verstärkung holte man sich aus der eigenen A-Jugend (O. Müller, M. Eigler, M. Groll, P. Taggeselle).


    In der ersten Halbzeit können die Gastgeber noch gegenhalten und zeigt eine couragierte Leistung. Marzahn hingegen wirkt gerade in der Anfangsphase sehr nervös. Im Spielaufbau werden unnötige Abspielfehler begangen, Pässe über wenige Meter kommen nicht an. Im Mittelfeld fehlt eine klare Zuordnung. Häufig steht man nur im Raum und nicht am Gegner. Mariendorf ist jedoch nicht in der Lage das gewinnbringend umzumünzen, da das Marzahner Abwehrbollwerk gegen die langen Bälle der Gastgeber resistent zu sein scheint. Die Gäste kommen besser ins Spiel – gerade über die Außen - und gehen durch C. Unnasch mit 0:1 in Führung, nachdem M. Hauptmann von rechts in den Strafraum eindringen darf und den Ball in die Mitte auf den freistehenden Torschützen passt. 0:1 ist dann auch der spätere Pausenstand. Mariendorf ist vorne zu harmlos und Marzahn kann nur selten die ansatzweise guten Angriffe über außen in gefährliche Torchancen umwandeln.


    Nach zwei Blitztoren direkt nach Wiederanpfiff für die Gäste scheint die Partie entschieden: Beim 0:2 kommt C. Unnasch über links und legt den Ball vorm Tor quer auf O. Müller, der vollendet. Beim 0:3 spielt C. Unnasch V. Falkenstein den Ball an der Mittellinie direkt in den Lauf. Dieser kann sich von seinem Abwehrspieler lösen und läuft Richtung Tor; per Schlenzer in lange Torwarteck schließt er ab.
    Eine halbe Stunde vor Ende kann Mariendorf einen Fehler von Marzahn zum 1:3 ausnutzen. Libero N. Thomas schlägt den Ball auf der linken Abwehrseite nicht weg und verliert den Zweikampf gegen den Mariendorfer Stürmer. Der Ball wird in die Mitte gespielt. Nach einem Schuss an die Latte kann ein weiterer Mariendorfer abstauben. In der Folgezeit kommen die Gastgeber noch einmal auf und drängen Marzahn in die Defensive. Der Anschlusstreffer liegt in der Luft. Die Gäste überstehen die Drangphase und können ihrerseits wieder Angriffe initiieren. Mariendorf scheint die Luft auszugehen. Man ändert die Defensivtaktik und spielt nur noch auf Abseits. Das geht auch gefühlte 20mal gut. Kurz vor Schluss allerdings geht es schief! Zweimal läuft S. Schneider frei aufs gegnerische Tor und schiebt den Ball zweimal rüber zu den jeweils mitgelaufenen Mitspielern: 1:4 V. Falkenstein; 1:5 C. Unnasch. In der Nachspielzeit wird C. Unnasch, nach einer weiteren misslungenen Abseitsfalle, vom Mariendorfer Torhüter gefoult, der dafür gelb-rot sieht. Den fälligen Strafstoß verwandelt M. Hauptmann zu 1:6 Endstand.


    Beim Tabellenletzten kann sich Marzahn rehabilitieren und gewinnt letztlich hochverdient, da Mariendorf im Verlauf der zweiten Hälfte einfach die Kräfte ausgehen.

    Nach fünf Spielen ohne Niederlage unterliegen die Gastgeber deutlich.


    Von Beginn an ist Biesdorf spritziger, viel agiler. Marzahn hingegen wirkt träge und nicht wirklich präsent. In vielen Situationen sind die Gäste einfach gedankenschneller so auch beim 0:1. Nach einer Ecke für Biesdorf kann Marzahn den Ball nicht weit genug klären. Im Strafraum reagiert der Biesdorfer Stürmer am schnellsten und kann den Ball von rechts aus spitzem Winkel im kurzen Torwarteck unterbringen. Quasi im Gegenzug kann Marzahn nach einem guten Angriff über die rechte Seite zum 1:1 ausgleichen: C. Kraft passt flach durch den Strafraum, H. Lehmann vollendet. Unglücklicherweise verletzt er sich bei dieser Aktion und muss kurz darauf ausgewechselt werden. Ins Spiel kommt E. Juch und übernimmt die Position im Sturm. Etwa 10 min vor der Halbzeit wird E. Juch an der Mittellinie gefoult und fällt dabei unglücklich auf die rechte Schulter. Nach kurzer Behandlungspause kann er weiter spielen. Wenig später ist jedoch endgültig Schluss. Erstdiagnose: Schulter ausgekugelt! M. Degner wird eingewechselt.


    Trotz zweier Nackenschläge in Halbzeit eins, geht Marzahn nach der Pause mit 2:1 in Führung. Nach Freistoß von C. Unnasch vollendet N. Thomas. Biesdorf scheint jedoch wenig beeindruckt und hält das Tempo weiter hoch. Ab der 60 min übernehmen sie das Spiel komplett. Marzahn kann nichts mehr entgegensetzen und muss innerhalb von ca. 10 min 4 Tore hinnehmen. Das 2:6 fällt am Ende des Spiels als bereits alles „gegessen“ ist.


    Als auch noch V. Falkenstein, Mitte der zweiten Hälfte, nach einem Tritt in die Ferse verletzungsbedingt vom Platz geht, muss Marzahn mit 10 Mann zu Ende spielen.


    Aufgrund fehlender Laufbereitschaft und Engagement verliert Marzahn absolut verdient gegen starke Biesdorfer.

    Der 1. FC Marzahn schlägt den Tabellendritten und fährt den dritten Heimsieg in Folge ein.


    Schon vor dem Spiel müssen die Gäste den Verlust ihres Torwarts, der sich beim Erwärmen verletzt, verkraften. Da kein zweiter Torwart zur Stelle ist, stellt sich ein Feldspieler zwischen die Pfosten. Von Beginn an entwickelt sich ein intensives Kreisliga A Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenken. Frohnau eher die Verfechter des hohen langen Balls auf der einen Seite, auf der anderen Seite Marzahn mit gepflegtem Kurzpassspiel. Das 1:0 für Marzahn fällt im zweiten Drittel der ersten Hälfte nach einem Freistoß von H. Lehmann, der den Ball hoch in den Strafraum spielt. Ein Frohnauer Verteidiger kommt gerade so mit dem Kopf ran, kann den Ball jedoch nur noch hinten verlängern. Da der Torwart aus seinem Tor kommt, fliegt der Ball ins eigene Tor. Nach einem schönen Angriff ist es W. Halster, der von H. Lehmann im gegnerischen Strafraum freigespielt wird und zum 2:0 vollenden kann. Die beste Tormöglichkeit auf Seiten der Gäste resultiert aus einem Freistoß, dessen Abnehmer den Ball nur an den Pfosten setzen kann. Kurz vor der Halbzeit: Duplizität der Ereignisse. Wie im Hinspiel muss Marzahn nach einer roten Karte die zweite Halbzeit in Unterzahl absolvieren. Nach einem Gemenge mit seinem Gegenspieler sieht W. Halster rot! Unglücklicherweise ahndet der Schiedsrichter nur die Aktion des Marzahners. Der Frohnauer Spieler kommt ungeschoren davon.


    Der Tabellendritte ist in der zweiten Hälfte gefordert, muss mehr machen. Zum 2:1 Anschlusstreffer kommt Frohnau nach einem Freistoß von der linken Angriffsseite. Der Ball wird mit Schnitt auf den zweiten Pfosten gespielt. Er wird lang und länger und schlägt, ohne dass noch irgendein Spieler den Ball berührt, im langen Torwarteck ein. In der Folge drückt Frohnau, will den Ausgleich. Das Tor allerdings fällt auf der anderen Seite. Im linken Mittelfeld hat Marzahn einen Einwurf. M. Schulze wirft den Ball auf M. Hauptmann. Dieser lässt seinen direkten Gegenspieler alt aussehen, nutzt den Raum, der ihm dadurch entsteht und läuft mit Tempo Richtung Strafraum. Die gegnerische Abwehr ist zwar präsent, kann aber nicht verhindern, dass er in den Strafraum eindringt und flach ins kurze Torwarteck vollendet…3:1…ein Tor wie in seinen besten Zeiten! Der alte Torabstand ist wieder hergestellt, doch die Gäste sind noch lange nicht geschlagen. Auf der linken Abwehrseite ist J. Degner nicht energisch genug und kann die Flanke nicht verhindern. Der Ball fliegt weit in den 16er und wird von einem Frohnauer mit dem Kopf zurückgelegt. Der freistehende Spieler hat keine Probleme den erneuten Anschlusstreffer zu erzielen…3:2. Das Spiel steht auf Messers Schneide. Das bessere Ende haben die Gastgeber. Frohnau verliert durch Nachsetzen von H. Lehmann im Spielaufbau den Ball. Dieser spielt den Ball zu M. Schulze, der frei aufs Tor laufen kann und den Ball ins kurze Eck legt…4:2…die Entscheidung!


    Marzahn gewinnt dank engagierter Vorstellung und tollem Publikum (Danke BVG :thumbsup: ) verdient, trotz Unterzahl. Erfreuliches: E. Juch feiert etwa 10 min vor Schluss sein Comeback nach viermonatiger Verletzungspause.

    TSV Helgoland vs.1. FC Marzahn 94 2:2 (2:0)


    Marzahn sichert sich durch ein spätes Tor einen wichtigen Auswärtspunkt und bleibt im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage.


    Aus Marzahner Sicht ist es das wie erwartete schwere Spiel gegen einen sehr robusten Gegner. Der TSV muss zwingend siegen um sich ein kleines Polster vor den naheliegenden Abstiegsrängen herauszuarbeiten. Genau das ist auch das Stichwort: Helgoland arbeitet Fußball. Mit viel Kampf und Einsatz treten sie von Beginn an auf und machen deutlich, dass man unbedingt gewinnen will. Die Gäste haben gerade in der ersten Halbzeit große Schwierigkeiten mit der körperlichen Spielweise der Helgoländer. Bälle werden leichtfertig weggegeben, man kommt nicht richtig ins Spiel. Der TSV macht das was er kann: hinten steht man sicher und vorne sorgen die beiden pfeilschnellen Spitzen für Unruhe. Das 1:0 für die Gastgeber resultiert jedoch aus einem Abstimmungsfehler zwischen Torwart J. van Nooy und Manndecker J. Degner, als letzterer nach einem langen Ball von Helgoland seinem herausstürmenden (jedoch wortlosen) Torwart den Ball vor der Nase webköpft…direkt vor die Füße des gegnerischen Stürmers. Dieser schießt den Ball Richtung Tor. Aus abseitsverdächtiger Position schiebt der andere Stürmer den Ball letztlich über die Linie.


    Eine eher unglückliche Figur macht an diesem Nachmittag die sonst Regionalliga (Frauen) pfeifende Schiedsrichterin. Sie weiß sich leider nicht anders Respekt zu verschaffen als gelbe Karten zu verteilen. Aber nicht für das teilweise überharte Einsteigen der Gastgeber, sondern für das Beschweren der Gäste. Eine weitere nicht nachzuvollziehende Entscheidung…als C. Kraft bei einem Einwurf in der ersten Halbzeit bei zwischenzeitlicher 2:0 Führung wegen Spielverzögerung mit der gelben Karte bestraft wird.


    Nachdem Marzahn im Spielaufbau den Ball verliert, spielt Helgoland den Ball auf seinen bulligen Stürmer mit der Nr. 11, der sich auf der linken Abwehrseite gegen N. Thomas durchsetzen kann. Da der Marzahner bereits mit gelb wurde (Meckern), kann er den Stürmer auch mit nicht mehr mit unfairen Mitteln am Torschuss hindern…2:0 für die Gastgeber.


    Für die zweite Hälfte stellt Marzahn in der Abwehr um. Libero S. Heinrich tauscht mit N. Thomas, da dieser noch nicht mit gelb vorbelastet ist und dem gegnersichen 11er so besser Paroli bieten kann. Halbzeit zwei beginnt mit einem Paukenschlag. Nach Ecke von S. Schneider ist es wieder einmal V. Falkenstein, der für Marzahn per Kopf trifft. Marzahn findet in der Folge etwas besser in die Zweikämpfe ohne jedoch spielerisch zu überzeugen. Helgoland bleibt bei Kontern weiterhin gefährlich, kann den Sack aber nicht zumachen. Etwa in der 70. Minute rückt die Schiedsrichterin wieder in den Mittelpunkt. Als M. Hauptmann bei einem Helgoländer Konter hinten aushilft und den gegnerischen Libero ablaufen möchte, fällt dieser urplötzlich. Die Schiedsrichterin pfeift…und zeigt M. Hauptmann die Gelb-Rote Karte. Die Gelbe Karte hatte er zuvor wegen Meckern gesehen. Die Schlussphase muss Marzahn nun in Unterzahl bestreiten. Als letztes Mittel wechselt Trainer U. Lehmann seinen eigentlich angeschlagenen Sohn H. Lehmann ein um gerade bei Freistößen für Gefahr zu sorgen. Marzahn macht hinten auf, kommt jedoch nicht wirklich vors Tor. Helgoland kann kurz vor Schluss alles klar machen. Torwart J. van Nooy reagiert jedoch hervorragend und verhindert die Entscheidung. Auf der anderen Seite kommen die Gäste nochmal zu einem Eckball. Nach Tohuwabohu im Strafraum will ein Helgoländer den Ball klären, schießt dabei einen Mitspieler an, von dem der Ball ins Tor springt…2:2…kurz darauf ist Schluss.


    So wie das Tor gefallen ist, war es zwar glücklich. Aber Marzahn hat nicht aufgegeben und ist nach einem 2:0 Rückstand nochmal zurückgekommen.

    Glückwunsch zum Sieg über Neukölln. Zwei späte Tore...da kommen Erinnerungen an die Vorrunde hoch, als wichtige Spiele gerade in der Schlussphase noch gedreht wurden!


    Leider gibt es von mir dieses Mal keinen Spielbericht, da ich das ganze Wochenende schufften musste (einer muss ja für den Unfallschaden aufkommen, den der Knipser verursacht hat...) Von den anderen kann man wohl nicht erwarten, dass sie mehr als zwei Sätze am Stück formulieren können :D Somit wird wohl erst wieder nächstes Wochenende ein aktueller Spielbericht veröffentlicht.


    @ Protter


    Freu mich für dich zur Nominierung in der 11-des-Tages! In diesem Sinne :bia:

    SG Borsigwalde vs. 1. FC Marzahn 94 0:0


    Borsigwalde beisst sich an der Marzahner Defensivleistung die Zähne aus und kommt zum ersten Punktverlust auf heimischem Boden.


    Marzahn - noch immer von der derzeitigen Personalsituation geplagt - reist ohne wirkliche Aussichten zum bisher auf heimischem Boden noch ungeschlagenen Tabellenführer Boriswalde. Die Vorzeichen standen klar auf Sieg für den Gastgeber. Doch bereits im Verlauf der ersten Minuten war klar zu erkennen, dass Marzahn nicht gekommen war, um sich mal eben "abschießen" zu lassen. Mit einer defensiven Grundausrichtung von Trainer U. Lehmann eingeschworen, machen die Gäste das Spiel in der eigenen Hälfte sehr eng und bieten Borsigwalde wenig Platz zur Entfaltung. Die Zweikämpfe werden von Beginn an mit einer positiven Aggressivität angenommen. Borsigwalde wirkt über Marzahns Auftreten überrascht und weiß sich nur mit langen, hohen Bällen zu helfen. Diese Angriffsversuche verpuffen jedoch unlängst am starken Marzahner Abwehrverbund. Hinten sicher stehend setzt Marzahn vereinzelte nadelstichartige Konter und entwickelt dadurch bereits mehr Torgefahr als der Gegner. Eine sehr gute Möglichkeit hat M. Hauptmann als er quasi frei vorm gegnerischen Tor auftaucht und mit rechts am linken Torwartwarteck vorbeischiebt.


    In Halbzeit zwei kein wesentlich anderes Bild. Borsigwalde ist zwar spielbestimmend, kann dies aber nicht in Torchancen ummünzen. Die einzige wirklich gefährliche Situation für Borsigwalde entwickelt sich nach einer Flanke von links, als Marzahn gerade aufgerückt ist und sich zwei Stürmer im Zentrum (in abseitsverdächtiger Position) befinden. M. Schulze kann entscheidend stören, so dass der Borsigwalder Stürmer aus etwa 1 Meter vor dem Tor, den Ball sogar noch über den Zaun schießt. Aufatmen bei nicht nur bei Marzahn, sondern auch bei den zahlreichen Spieler von BVG 49, die nach ihrem Spiel bei bei Frohnau (1:1) die Gäste unterstützen. Borsigwalde versucht jetzt alles wodurch sich für Marzahn Platz zum Kontern bietet. Letztendlich bleibt es beim 0:0.


    Aus Marzahner Sicht kann man mit diesem Punktgewinn durchaus zufrieden sein. Die taktischen Vorgaben wurden mit viel Engagement umgesetzt.


    Glückwunsch Jungs, habt ihr gut gemacht!

    Glückwunsch zum wichtigen Dreier und zur Doppelten Elf-des-Tages!


    Allerdings versteh ich die Logik nicht ganz. Eine Innenverteidigung, die drei Tore kassiert...naja ich komm eben auch nur vom Stadtrand! :D

    1. FC Marzahn 94 vs. Reinickendorfer Füchse II 2:1 (2:0)


    Abermals gelingt es den Gastgebern nicht ihr spielerisches Potential, das sie über weite Strecken der Hinrunde so gefährlich machte, abzurufen. Dennoch fährt Marzahn den ersten Dreier im Jahr 2009 ein.


    In einer eher durchschnittlichen ersten Halbzeit mit etwa gleichmäßig verteilten Spielanteilen gibt es nur wenig Strafraumszenen. Als M. Hauptmann im Strafraum zum Abschluss kommt und der "Füchse-Keeper" den Ball nur in die Mitte abklatschen kann, steht V. Falkenstein bereit um abzustauben…1:0 für Marzahn. Eine ähnliche Szene spielt sich beim zwischenzeitlichen 2:0 Halbzeitstand zu: S. Schneider setzt sich auf rechts außen durch und flankt den Ball lang auf den zweiten Pfosten. Der Torwart kommt gerade so an den Ball, kann ihn aber nicht entscheidend klären. Der Ball fällt im 5-Meterraum wieder runter…V. Falkenstein ist erneut zur Stelle und netzt per Kopf ein. Ansonsten passiert vor beiden Toren wenig.


    Die zweite Halbzeit ist wahrlich nichts für Fußballästheten. Marzahn tut sich zunehmend schwerer. Es gelingt nicht mehr viel. Trotzdem hat H. Lehmann die Möglichkeit zu erhöhen, als er nach einem langen Ball von S. Schulze halb links vor dem gegnerischen Tor auftaucht und den Ball knapp am rechten Pfosten vorbeischiebt. Die Füchse bemühen sich, agieren allerdings nicht zwingend genug um das Marzahner Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst als Torwart J. van Nooy nach einem langen Ball des Gegners beim Herauskommen zögert, gelingt es den Füchsen auf 2:1 zu verkürzen. Die Gäste haben sogar noch die Chance zum Ausgleich als nach einem Eckball mehrere Marzahner unter dem Ball durchspringen und am langen Pfosten ein "Fuchs" frei steht. Wohl überrascht von dieser sich bieteten Möglichkeit schießt er den Ball nur am Tor vorbei. Neben einem Schuss in Richtung Winkel, den J. van Nooy parieren kannn, war das jedoch die einzige nennenswerte Möglichkeit zum Remis. Letztlich waren auch die Füchse nicht mehr in der Lage für Highlights zu sorgen.


    Somit kann man sagen, dass es für Marzahn ein hartes Stück Arbeit war, aber der Sieg aufgrund der Kaltschnäuzigkeit vorm Tor durchaus verdient ist.

    Sparta Lichtenberg II vs. 1. FC Marzahn 94 3:0 (1:0)


    Von den Spielanteilen her gestaltet sich die erste Hälfte ausgeglichen, wobei die Gäste die besseren Torchancen vorweisen können. Als Stürmer V. Falkenstein halbrechts am 16er frei gespielt wird und auf das kurze Torwarteck zielt, ist es der Pfosten, der die Gästeführung verhindert. Mehrmals kann Marzahn gefährlich von links in den Strafraum flanken. Erneut rettet für Sparta Aluminium als eine verunglückte Flanke auf die Latte fällt. Ständiger Unruheherd ist V. Falkenstein, der die wackelige Sparta-Abwehr ein ums andere Mal in Bredouille bringt. Nach einem Schuss aus Mittelstürmerposition trifft er erneut nur den Pfosten! Das Spiel von Sparta konzentriert sich eher auf Tempogegenstöße und weit geschlagene Bälle, denen die pfeilschnellen Spitzen hinterher jagen können. Nach diesem Muster entsteht auch das 1:0 für die Gastgeber. C. Unnasch verliert im Spielaufbau den Ball, Sparta schlägt ihn hoch und weit nach vorn. S. Heinrich rückt nicht rechtzeitig raus, Torwart J. van Nooy zögert etwas zu lange beim Rauslaufen und wird vom Sparta-Stürmer überköpft.
    Kurz darauf hat C. Kraft die 100%-ige Chance auszugleichen, nachdem eine Flanke von links nicht geklärt werden kann, ihm der Ball etwa 6m vorm Tor in zentraler Position vor die Füße fällt und er den eigentlich schon geschlagenen Torwart anschießt.


    In Halbzeit zwei spielt eigentlich nur noch eine Mannschaft: Marzahn. Bis zum 16er sieht das alles auch noch ganz gut aus, allerdings fehlt beim letzten Pass oft die entscheidende Konzentration und somit Präzision. Sparta beschränkt sich jetzt nur noch auf gelegentliche Konter, die meist eher ungefährlich abgeschlossen werden. Auf Marzahner Seite haben u. a. C. Kraft - nach einem Freistoß von rechts steht er am langen Pfosten frei und schießt den Ball ans Lattenkreuz (4. Mal Alu) von dort ins Toraus – und der kurz vor Schluss eingewechselte H. Lehmann (Freistoß aus etwa 25 m, den der Torwart grad noch so zur Ecke abwehren kann) die Möglichkeiten das Remis zu erzielen. Kurz vor Schluss riskiert Marzahn noch einmal alles und macht hinten auf. Zur tragischen Figur an diesem Tag wird C. Kraft: Hätte er schon in Halbzeit eins ausgleichen müssen, spielt er dem Gegner den Ball kurz vor Schluss (quasi als letzter Mann) direkt in die Füße. Die aufgerückte Gästeabwehr kommt nicht mehr schnell genug nach hinten…2:0 in der 90. min. Das 3:0 müssen die Gäste hinnehmen, als S. Schneider auf der rechten Seite bedrängt wird und den Ball verliert. Der Ball wird flach und scharf in die Mitte gespielt und durch einen Sparta-Stürmer vollendet.


    In einem umkämpften, aber eher mittelklassigen Spiel gewinnt Sparta etwas glücklich. Obwohl man einigen Marzahnern die fehlende Spritzigkeit in diversen Situationen deutlich ansah, war für die Gäste mehr drin.


    Am Wochenende warten nun die Füchse, die dem souveränen Tabellenführer Borsigwalde immerhin ein 1:1 abtrotzen konnten. Auch das wird kein Selbstläufer!

    1. FC Marzahn 94 vs. Brandenburg 03 II 1:3 (1:1)


    Mit stark Ersatz geschwächter Mannschaft verliert Marzahn das erste Spiel in der Rückrunde. Es fehlten u. a. H. Lehmann, E. Juch, D. Müller, S. Heinrich. Da auch Torwart J. van Nooy aus beruflichen Gründen absagte, stellte sich der eigentlich verletzte 2. Torhüter, C. Engelke, zur Verfügung.


    Die Partie beginnt gleich mit einem Paukenschlag. In der ersten Minute kann sich S. Schirrmeister auf rechts durchsetzen und flankt den Ball von der Grundlinie auf den langen Pfosten, wo der herbei gestürmte V. Falkenstein bereits lauert und per Flugkopfball zum 1:0 vollendet. Trotz der frühen Führung strahlt der Gastgeber wenig Ruhe aus. Zweikämpfe werden nicht angenommen, Bälle leichtfertig verschenkt. In den entscheidenden Situationen fehlen einfach die Spritzigkeit und der letzte Wille. Eine Tatsache die auch beim 1:1 Ausgleich offensichtlich wird. Im Strafraum wird nicht energisch draufgegangen, Torwart C. Engelke kann den Schuss des Brandenburger Stürmers nur nach links abklatschen und ein weiterer Brandenburger steht ohne Begleitung, wenn auch in abseitsverdächtiger Position, zum Abstauben bereit. Nichtsdestotrotz steht Marzahn hinten noch relativ sicher, was auch auf die begrenzten Möglichkeiten der Gäste zurückzuführen ist. Brandenburg fehlen zwar die spielerischen Mittel, doch wissen sie worum es geht und zeigen jedenfalls mehr Einsatzbereitschaft als die Gastgeber. Wenn bei Marzahn etwas ging, dann über die an diesem Tag stärkere rechte Seite. Zweimal tauchte M. Schulze gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Auch M. Hauptmann hatte eine sehr gute Chance auf 2:1 zu erhöhen. Letztlich bleibt es beim 1:1.


    Die Partie verflacht in der zweiten Hälfte. Marzahn kann nicht mehr zulegen und Brandenburg macht eigentlich auch nicht den Eindruck, dass sie noch viel reißen könnten. Doch als nach einem Freistoß aus dem rechten Mittelfeld ein Brandenburger im Strafraum zum „Wischer“ ansetzen kann und C. Engelke einen Schritt aus seinem Tor macht, steht es 1:2 für die Gäste. Die Duplizität der Ereignisse sind beim 1:3 festzustellen. Nur, dass dieses Mal kein Brandenburger verlängert. Dieses Mal ist es J. Degner, der seinen Torwart überwinden kann.


    Letztendlich kann man von einer unglücklichen aber dennoch verdienten Niederlage sprechen. Für Marzahn werden die nächsten Spiele nicht einfacher. Es ist abzuwarten, wie sich die Mannschaft durch die derzeitige Personalsituation manövrieren kann.