Der FC Stern Marienfelde spielte mit:
D. Pagels - M. Doberschütz, J. Schwochow, P. Vulovic - B. Hecker, P. Jüterbock (ab 87. S. Trinczek), E. Tokan (ab 70. M. Somer), A. Valentin, P. Witt (ab 46. D. Bräuer) - A. Biedermann, D. Pagels
Die Torfolge:
0:1 D. Babij (50. Min.)
1:1 D. Pagels (84. Min.)
2:1 A. Biedermann (92. Min.)
Glücklicher Sterne Sieg in der Nachspielzeit
Stern begann wie die Feuerwehr und hatte in den ersten 5 Minuten bereits 3 absolute Hochkaräter, die leider nicht den Weg ins Tor fanden.
In der Folgezeit das gleiche Spiel - Stern hat eine 100%ige Torchance nach der anderen, USO wehrt sich mit Mann und Maus und schafft es aber auch den einen oder anderen Konter wie Nadelstiche zu setzen.
Alleine in der ersten Halbzeit hat Stern 11 ( in Worten ELF ) 100%ige Torchancen, die teils kläglich, teils mir ehlender Arroganz vergeben wurden.
In der Halbzeit bebte dann die Stern Kabine, die Taktiktafel kann jetzt in den Sperrmüll und Trainer Rösner setze noch mehr auf Offensive und brachte Bräuer für Witt. Dann betätigte sich der Trainer noch als Orakel und meinte in der Halbzeit, dass er glaube das Stern bald in den Rückstand kommen würden, selbst wenn nicht, denke er, wird man mind. 2 Tore benötigen um hier als Sieger vom Platz zu gehen. Was hier noch keiner ahnen konnte sollte sich tatsächlich bewahrheiten....
Nach 50 Minuten gab es wieder einen dieser USO Nadelstiche, diesmal jedoch abgeschlossen durch einen herrlichen Heber über TW Pagels ins Netz. Die Stern Zuschauer verfolgten das Spiel im Anschluß wie paralisiert. Stern vergab weiter seine Torchancen und rannte auf das USO Tor an. Die USO Spieler kämpften und ackerten als ging es für sie noch um den Titel oder gegen den Abstieg. Hut ab !
Doch auch der Stern Co Trainer betätigte sich als Orakel und meinte in der 82 Minute, noch vor dem USO Platzverweis, wenn wir innerhalb der nächsten 2 Minuten den Ausgleich machen, dann gewinnen wir das Spiel noch. Wer solche Trainer hat muss sich keine Sorge machen.
Eine absoluter Blackout von USO Spieler Tanis verhalf Stern dann ins Spiel. Der Ball war längst geklärt und plötzlich tritt der USO Spieler im Strafraum nach. Völlig überflüssig und ohne Grund. Warum die Schiedsrichterin allerdings auf Elfmeter entschied, entzieht sich der Regelkunde des Schreibers, denn es war weit und breit kein Ball in der Nähe. Sei es drum der Elfmeter wurde verwandelt und auch die zuvor paralisierten Zuschauer aren mit einem Male wieder wach. Stern mobilisierte die letzten Kräfte und schaffte nach herrlicher Vorarbeit von Valentin noch den Ausgleich durch Andreas Biedermann. Ersatzspieler und Trainer stürmten vor Freude den Rasen. Riesenerleichterung bei den Spielern, den Funktionären und den Fans.
Unterm Strich ein mehr als glücklicher Stern Sieg gegen bravourös kämpfende Südostler, die Marienfelde an diesem Tag den Aufstieg hätten versauen können. Das Stern Team muss einfach wieder dazu übergehen den einfachen Fußball zu spielen und die sich bietenen Torchancen zu nutzen.
