Es wurde das erwartet schwere Spiel für den Malchower SV beim FSV Malchin. Am Ende siegte der MSV mit 3:1(1:1). Zunächst versuchte der Malchower SV das Spiel zu kontrollieren, den Ball in der eigenen Reihe zu halten und somit Sicherheit zu gewinnen. Das klappte auch ganz gut. Prompt ergaben sich auch die ersten Torchancen. Nach einer Hopp-Flanke kommt Marko Steinhäuser frei zum Kopfball, kann aber den Ball nicht im Tor unterbringen. Auch ein „Kopfball-Rutscher“ von Dan Röpcke bringt keinen Erfolg.
Der Gastgeber hat bis dahin mit dem Spiel nichts zu tun. Erst in der 20. Minute wagt man sich zaghaft über die Mittellinie. Dafür geht der FSV Malchin überraschend mit 1:0 (20.) in Führung. Ein harmloser Freistoß von Plagens aus gut 35 Metern rutscht an der Mauer vorbei und landet zur Überraschung aller Beteiligte im Tor. Der MSV ist jetzt phasenweise völlig von der Rolle. Es fehlt die ordnende Hand im Mittelfeld. Die Aktionen wirken nicht souverän. Im Spielaufbau ist keine Bewegung. In den Zweikämpfen reibt man sich auf. Und lange Bälle in den Strafraum sind nicht unbedingt das beste Mittel. Einmal mehr ist es Uwe Räsch, der mit seinem Tor den MSV wachrüttelt. 25 Meter vor dem gegnerischen Tor schnappt er sich den Ball, nimmt 2,3 Schritte Anlauf und zieht ab. Der Flatterball schlägt unhaltbar im langen Eck ein. 1:1 (42.)
Zu Beginn der 2. Halbzeit erhöht der MSV den Druck und bringt so die gegnerische Abwehr immer wieder in Schwierigkeiten. Auch die Schüsse aus der Distanz liegen jetzt besser. Aber alle Versuche führen zunächst nicht zum Erfolg. Der MSV muss sogar das Glück bemühen, um nach einer unglücklichen Abwehraktion nicht in Rückstand zu geraten.
Die Entscheidung fiel in der Schlussphase. Darius Kostyk tanzt die Abwehr aus, bringt den Ball vors Tor und Uwe Räsch kann per Kopf vor dem heranstürzenden Torwart vollenden (82.). In der 90. Minute schließt der MSV noch einen Konter erfolgreich ab. Matthias Hopp erkämpft sich an der Mittellinie den Ball. Dan Röpcke schaltet am schnellsten und schickt Robert Quaschning lang, der auf Röpcke zurückpasst und der Routenier hebt den Ball von der Strafraumgrenze über den Torwart hinweg zum 3:1 in die Maschen.
Ein schwer erkämpfter Sieg. Aber dank der großen Moral der Mannschaft ist das Ergebnis völlig verdient.