Lichterfelder FC - Germania Schöneiche 1:2 (1:1)

  • In einem ordentlichem Oberligaspiel unterlag der LFC Berlin mit 1:2 (1:1) Germania Schöneiche. Es war die zweite Heimniederlage der Lichterfelder in Folge. Mit dieser Niederlage kann der LFC die Hoffnung auf Platz vier wohl endgültig begraben und die Schöneicher scheinen gerettet.


    Nach fünf Spielen in Folge, wo man einem frühen Rückstand hinterherlaufen musste, war das Ziel gegen die kampfstarken Schöneicher endlich einmal selbst in Führung zu gehen. Und es sollte klappen. Das Trainergespann formierte die Offensive um und stiftete damit beim Gegner zunächst ein wenig Verwirrung. Tim Felsenberg war es mit einem beherzten Sololauf vorbehalten für die frühe Führung zu sorgen. Kurz danach die vermeintliche Vorentscheidung. Lars Vilsvik lief nach einem missglückten Stellen der Abseitslinie allein auf den TW zu und scheiterte. Die zwei möglichen Abspieloptionen übersah er leider.
    Und wie schon zuletzt häufiger einmal zu beobachten bringen sich die Kicker vom LFC immer wieder selbst in Bedrängnis und dem Gegner eine Reihe von Torchancen. Diesmal landete ein Schuss von Klatt aus 18 Metern im kurzen Eck. Mit Spiel- und Ballkontrolle aber auch leichten Fehlern im Spiel nach vorne kam man aber viel zu selten zu ernsthaften Abschlüssen und der Gegner zog sich nach dem Ausgleich noch weiter zurück.


    Nach dem Pausentee änderte sich das Bild nicht. Der LFC rannte sich oftmals blind und eher quer statt steil zum Tor laufend fest und den Konter des Gegners fehlte es an Genauigkeit. So musste ein Standard für den Sieg der Schöneicher herhalten. Einen zum Tor hingezogen Ball verlängerte Riediger noch vor Ilter Senkaya ins Tor. Bei allen weiteren Bemühungen blieb es beim knappen Sieg für Schöneiche, die sich wohl damit gerettet haben sollten und auf der Suche nach einem neuen Coach sind, da Jens Härtel aus familiären Gründen in Zukunft etwas kürzer treten will und als Trainer nicht mehr zur Verfügung steht. Der LFC zeigte, dass man durchaus eine feine Klinge schlagen kann, aber mit leichten Fehlern in der Defensive und wenig Durchschlagskraft vorne kann man in der Oberliga nicht bestehen.


    Trainer Michael Wolf: " Wenn man so will, haben wir heute wieder einmal Lehrgeld bezahlt. Ich hoffe, dass wir daraus lernen, denn dann hatte diese Niederlage auch Sinn. Denn ansonsten darfst Du so ein Spiel nicht verlieren."


    Aufstellung: Peter - Gebell (75. Leitgeb), Ilter Senkaya, Bruckmann - Busse, Kara, Tim Felsenberg, Vilsvik, Senol, Preiß (66. Türkkal) - Ilkan Senkaya (73. Türkkal)


    Tore: 1:0 (5.) Tim Felsenberg krönt super Alleingang, 1:1 (18.) Klatt, 1:2 (68.) Riediger