SV Eintracht Eisenberg – SV Grün-Weiß Triptis 1:1 (1:0)
Remis unter Flutlicht
In diesem Überkreuzvergleich der beiden Osttühringer Bezirksligen standen sich der Vierte (Eisenberg, Staffel 4) und Fünfte (Triptis, Staffel 3) gegenüber. Der Kreisligist FV Bad Klosterlausnitz stellte seine Kunstrasenanlage zur Verfügung, so dass dieses Testspiel am heutigen Donnerstag abend unter Flutlicht stattfinden konnte.
Eisenberg kam, auch ohne die fehlenden Stammkräfte Lässig, Schneider, Schumacher und Hora, besser in’s Spiel, bereits in der zweiten Minute wurde Stäps Strafstoßreif gelegt. Der ansonsten gut (und ohne Linienrichter) amtierende Schiedsrichter ließ weiterspielen. In der Folge konnte Eisenberg durch gefälligeres Spiel und durchdachtere Aktionen im Mittelfeld gefallen, ohne jedoch die ganz große Torgefahr zu entwickeln. Triptis verlegte sich auf das Rausschlagen der Bälle und lange Pässe in die Spitze. Damit war der SV Grün-Weiß durchaus gefährlich, hatte zwei Riesenchancen. Eine wurde vergeben, als der Triptiser Stürmer völlig freistehend aus ca. 6 Metern dem Eisenberger Torwart in die Arme schoß, ein Flachschuß freistehend von der Strafraumgrenze zischte knapp am Eisenberger Gehäuse vorbei. In der 38. Minute konnte Ulf Betz eine Einwurf von rechts nach einmaligen Aufsetzen direkt nehmen und schoß gekonnt zur Führung der Schortentaler ein. In der ersten Halbzeit sahen die ca. 50 Zuschauer Eisenberger Feld- und Triptiser Chancenvorteile.
Nach der Halbzeit brachte Triptis eine für ein Freundschaftsspiel unnötige Härte in’s Spiel. Das mag auch am ungewohnten und durch permanenten Nieselregen glatten Geläuf gelegen haben, zu oft waren aber die gegnerischen Beine statt der Ball Empfänger der Attacken. Die Eisenberger ließen sich davon beeindrucken, so dass der Ausgleich (nach zwei weiteren zuvor vergebenen Großchancen, davon ein mal Pfosten) nach einer reichlichen Stunde Spielzeit die logische Folge war. Ab da gab es ein ständiges Rauf und Runter mit annähernd gleichen Spielanteilen. Sportfreund Zufall ermöglichte durch den glatten Kunstrasen zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, die aber konsequent vergeben wurden. Erwähnenswert noch, dass der Triptiser Torwart in der 87. Minute einen Eisenberger Schuß von der Strafraumgrenze in’s Dreiangel großartig parierte und in dieser Phase damit das verdiente Unentschieden für seine Mannschaft rettete.
Einen abschließenden Test vor dem Rückrundenauftakt in Hermsdorf soll es am Samstag, 14 Uhr, noch beim SV Schott Jenaer Glaswerk (Landesliga Thüringen) geben.
Eisenberg:
Marc Arnold – Keck (46. Kämmerer), Zschau, Gloger, Ludwar – Daume, Hoppe, Betz, Hundertmark – Matthias Arnold (46. Weber) , Stäps
Tore:
1:0 Betz (38.), 1:1 (62.)
Zuschauer:
Ca. 50 unter Flutlicht in Bad Klosterlausnitz