Bezirksliga Leipzig - 13. Spieltag

  • Ein Spieltag mit weniger spannenden Paarungen steht diesmal im Bezirk Leipzig an. Einzig Tresenwald gegen Fortuna - Bleibt Fortuna auch das vierte Spiel in Folge ohne Niederlage?


    02.12.2006 13:30 FC Bad Lausick 1990 - SV Eintracht Sermuth
    02.12.2006 13:30 SV Tresenwald - SV Fortuna 02 Leipzig
    02.12.2006 13:30 VfK Blau-Weiß Leipzig 1892 - SG Taucha 99
    02.12.2006 13:30 SSV Stötteritz - SV Leipzig Nordwest
    02.12.2006 13:30 SG LVB Leipzig - ESV Delitzsch
    02.12.2006 13:30 VfB Zwenkau 02 - 1. FC Lok Leipzig
    02.12.2006 13:30 SG Rotation Leipzig 1950 - Döbelner SC 02-90
    03.12.2006 13:30 FSV Beilrode 09 - SV Naunhof 1920

  • FC Bad Lausick 1990 - SV Eintracht Sermuth 3:1
    SV Tresenwald - SV Fortuna 02 Leipzig 2:0
    VfK Blau-Weiß Leipzig 1892 - SG Taucha 99 3:0
    SSV Stötteritz - SV Leipzig Nordwest 2:0
    SG LVB Leipzig - ESV Delitzsch 0:4
    VfB Zwenkau 02 - 1. FC Lok Leipzig 0:5
    SG Rotation Leipzig 1950 - Döbelner SC 02-90 0:0
    FSV Beilrode 09 - SV Naunhof 1920 1:6


    SSV Stötteritz - SV Leipzig Nordwest 0:2




    Bezirksliga Leipzig, 13. Spieltag
    Samstag, 2. Dezember 2006, 13.30 Uhr
    Aufstellung Nordwest: Kuppe, Vier, Bohnet, Sander, Harenburg (77. Altmann), Unverricht, Nuelken, Marx, Lange (58. Szymanski), Dey, Bader
    Aufstellung Stötteritz: Kretzschmar, Kühn, Ditrich, Würzberger, Spiotta, Walther, Becker, Krahmer, Kessing, Schöne (72. Grumert), Andrich (28. Belyavskiy)
    Tore: 1:0 Becker (55.), 2:0 Belyavskiy (78.)
    Zuschauer: 100
    Schiedsrichter: Franke / Leipzig
    SR-Assistenten: Conrad / Narsdorf und Fiedler Rol. / Leipzig
    Gelbe Karte: Szymanski
    Gelb-Rote Karte: Unverricht / NW (60. wg. wiederholtem Foulspiel)
    Rote Karte: Fehlanzeige


    Spielbericht:
    Der SV Leipzig Nordwest musste Boden einbüßen im Kampf um die vorderen Plätze der Tabelle. Die Stötteritzer spielten clever und ließen sich die Butter nicht vom Brot nehmen.


    Das Spiel startete mit zwei guten Situationen und rüttelte alle wach. Bereits in der 3. Minute parierte Kretzschmar einen Bader Freistoß in großer Manier. Auf der anderen Seite hielt Kuppe einen Freistoß von Würzberger (5.). Danach passierte jedoch eine reichliche halbe Stunde nicht viel. Erst ein schöner Seitenwechsel von Sander brachte Harenburg ins Spiel, dessen schöne Hereingabe aber von Nuelken und Marx verpasst wurde, nachdem der Torwart schon geschlagen war. Kurze Zeit später nahm Nuelken eine Freistoßvorlage von Bader per Kopf, doch kam er in Rückenlage und der Ball zischte über die Latte. In der 39. Minute setzte sich Krahmer schön durch und probierte sich mit einem strammen Schuss aus 22 Metern, allerdings hatte der Schiedsrichter zuvor ein klares Handspiel von Krahmer übersehen. Das gesamte Spiel über war die Stimmung sowohl auf dem Rasen, als auch neben dem Platz sehr angespannt, nichts für Feinschmecker. Eine sehr giftige Stötteritzer Bank heizte die Stimmung unnötig an und der Schiedsrichter verpasste es in den entscheidenden Momente mal eine Karte mehr zu zeigen. Eine ausgeglichene erste Halbzeit, wobei die West-Leipziger noch die klareren von den wenigen Chancen hatten.


    In der 52. Minute köpfte Nuelken nach eine Ecke von Lange aus fünf Metern leider nur den Torwart an. Im Gegenzug musste sich Becker gedacht haben, wenn spielerisch nicht viel geht probiert man es im Solo-Ritt. Becker vernaschte, narrte und verzaubert vier Nordwestler und damit einmal die ganze Abwehr und erwischte zu allem Überfluss Kuppe auch noch auf dem falschen Fuß – 1:0. In der 59. Minute probierte sich Nuelken nach Vorarbeit von Bohnet erneut mit dem Kopf, er sollte damit heute aber einfach kein Glück haben. Eine Minute später sah Unverricht die Ampelkarte, der Patula-Elf wurde es somit erschwert den Ausgleich zu erzielen. Kurz unsortiert kam Stötteritz nach einer Flanke von rechts zum Kopfball der nur an den Pfosten ging. Im Anschluss drückten die Gäste, trotz Unterzahl, den Gegner in die eigene Hälfte. Ein Bohnet Freistoß wurde auf der Linie von Kessing geklärt (76.). Der eingewechselte Szymanski probierte sich mit schönem Fernschuss aber ohne Glück (77.). Auf der anderen Seite machte es ein Einwechsler besser. Krahmer leitete über rechts den Konter ein, gab die Flanke auf Belyavskiy der am langen Pfosten den Ball eigentlich gar nicht richtig traf, dies irritierte aber Kuppe und so flog der Ball bogenlampenartig über ihn ins Tor (78.).


    In der 82. Minute erzielte Szymanski den Anschlusstreffer, dachte man. Der Linienrichter will vorher eine Abseitsposition erkannt haben, was gar nicht möglich war, da „Szymi“ erst in die Gasse hinein lief und von Würzberger noch angegriffen wurde. Kurz vor Ende hatten Dey und Nuelken noch Möglichkeiten aus dem Gewühl heraus, ein Stötteritzer hatte aber immer noch einen Fuß dazwischen.


    Das erste von drei Derbys vor Weihnachten ging verloren. Unverricht wird nächste Woche bei Rotation gesperrt fehlen.

    Coach Patula zur Niederlage: „Über mangelnde Einsatzbereitschaft und Willen kann ich mich schon seit Wochen nicht beschweren, aber eines wurmt ungemein, dass wir immer erst so richtig Gas geben, wenn das Kind in den Brunnen bzw. der Ball ins eigene Tor gefallen ist! Kompliment an die Mannschaft, die in Unterzahl den Druck gemacht hat wie man es sich von der 1. Minute an gewünscht hätte. Leider endeten die Bemühungen in den Händen des guten Torhüters oder in den Entscheidungen des Schiedsrichterkollektives!“