Landesklasse Nord und Leipziger Spielklassen 2019/20

  • Landesklasse Nord:

    Beim Landesliga-Absteiger SSV Markranstädt scheint ein weiterer Niedergang gestoppt, zuletzt gewann man auch das Spitzenspiel bei Stadtmeister/Aufsteiger Tapfer Leipzig souverän mit 3:0 und ist nun mit 9 Punkten alleiniger Tabellenführer. Der SV Tapfer hat aber nach seinen beiden Auftaktsiegen immerhin schon 6 Punkte, ebenso wie der in der vergangenen Saison bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt ringende SV Liebertwolkwitz, dahinter sind mit Lipsia 1893, Zwenkau und Roter Stern 99 (jew. 4 Punkte) drei weitere Leipziger Vereine. Aus Leipziger Sicht sind aktuell nur die SG Rotation 1950 (11. - 3 Punkte) und die SG LVB (13. - 2Punkte) in der unteren Tabellenhälfte.

    Die überraschendsten Resultate aus meiner Sicht bisher: der 5:2 Auftaktsieg von Tapfer gegen den Vorjahresdritten Colditz und das 2:4 von "Vize" Zwenkau zu Hause gegen L'witz. Bemerkenswert: Zuschauerkrösusus Roter Stern wurde vorerst übertroffen, dort kamen "wie gewohnt" 403 Besucher zum 3:1 gegen Lipsia, das Derby (1:1) zwischen Aufsteiger Bennewitz und seinem großen Nachbarn FrischAuf Wurzen (beide sonst kaum dreistellige Zuschauerzahlen, ihre Sportanlagen sind nur 2km voneinander entfernt) hatte 506 Zuschauer! Für beide war es übrigens der bisher einzige Punktgewinn, so dass sie vorerst auch gemeinsam das Tabellenende zieren.

    Stadtliga Leipzig:

    Hier konnte die SG Olympia 1896 als einziges Team seine ersten vier Spiele gewinnen, vorerst in der Verfolgerrolle: Eintracht Süd (9 P.), sowie die "Sportplatznachbarn" TuS Leutzsch und Lindenau 1848 mit jew. 8 Punkten. Vorjahresvize Chemie II ist mit 6 Punkten aktuell nur 7..

    Ich bin gespannt, ob sich bei Olympia die bereits seit Jahren sehr aufwändig betriebene Nachwuchsarbeit (aktuell hat man 5 Großfeld- und 15 Kleinfeld-Juniorenmannschaften im Spielbetrieb!) entsprechend auf den Herrenbereich auswirkt und der Aufstieg in die Landesklasse gelingt.

    Stadtklasse Leipzig:

    Die Auftakt-Dreifachsieger, Absteiger KSC 1864 (10 P.) und FC Blau-Weiß II (9 P.), ließen vergangenes Wochenende erstmals Federn, dahinter die drei Neulinge SG Olympia II (8 P.) Großpösna (7 P.) und SG Bienitz (6 P.) , das restliche Feld dicht beieinander, hier kann offensichtlich jeder jeden schlagen.

    1.Kreisklasse:

    In beiden Staffeln wurden erst 2 Spieltage absolviert, in Staffel 1 waren der SV Nordwest, SV Sternburg Lützschena-Stahmeln und 1.FC Lok II "Doppelsieger", in Staffel 2 gelang das SV Mölkau II und dem SV Ost.

    2.Kreisklasse:

    Bemerkenswert ist in Staffel 1, dass der freiwillige Absteiger Grün-Weiß Miltitz offensichtlich unterfordert ist, 9 Punkte und +30 Tore stehen aus den 3 Auftaktbegegnungen zu Buche. In Staffel 2 konnten die Reserven des SSV Stötteritz und des SV Schleussig je 3x gewinnen.

  • Das Topspiel der Landesklasse Nord zwischen dem SSV Markranstädt und Lipsia Eutritzsch endete gestern abend torlos (ca.150 Zs). Lipsia (32 Punkte) behauptete damit die am vergangenen WE erstmals errungene Tabellenführung vor M'städt (31 Punkte), hat aber bereits ein Spiel mehr absolviert. Für den SSV geht es am Dienstag, erneut unter Flutlicht, bereits weiter, dann gastiert der Chemnitzer FC zum Sachsenpokal-Viertelfinale im Stadion am Bad.

  • Hinrundenbilanz:


    Sachsenliga:
    Die drei Leipziger Teams sind alle im unteren Mittelfeld auf den Rängen 9 bis 11-, aber nur haarscharf vor der Abstiegszone plaziert und werden einen harten Kampf um den Klassenerhalt führen müssen, da alles auf einen sächsischen Oberligaabsteiger hindeutet.
    Die SG Taucha (18 P.) hat sich in den letzten Wochen steigern können und 10 Punkte aus den letzten 5 Begegnungen geholt, dabei u.a. Neusalza und Mitweida klar geschlagen (3:1,3:0).

    Kickers Markkleeberg (16 P.) lieferten zuletzt Sieg und Niederlage im steten Wechsel, immerhin kamen sie am letzten Hinrundenspieltag durch ein 3:1 im Derby gegen Blau-Weiß wieder von den Abstiegsplätzen herunter.
    Dagegen fiel Neuling FC Blau-Weiß (16 P. - ein Nachholspiel) nach guten Saisonbeginn zurück, die letzen 6 Begegnungen blieb man sieglos und holte seitdem nur noch 2 Punkte.

    Landesklasse Nord:
    Nachdem sich Landesliga-Absteiger SSV Markranstädt (31 P.) zwischenzeitlich schon abgesetzt zu haben schien, konnte das Team aus Leipzigs Norden, Sachsens ältester Fußballverein Lipsia 1893 L.-Eutritzsch (32 P.), erfolgreich aufholen und im direkten Aufeinandertreffen am letzten Hinrundenspieltag (0:0) die Führung vorerst behaupten. Im Nachholer gg.Colditz (Mitte Februar) könnte sich der SSV jedoch noch nachträglich die Herbstmeisterschaft sichern.

    Auf Rang 3 behauptet sich überraschend der im Leipziger Nordosten beheimatete Aufsteiger SV Tapfer 06 (28 P.) vor dem punktgleichen Radefelder SV. Auch Roter Stern 99 liefert bisher seine beste Saison aller Zeiten und führt das Mittelfeld an (24 P. -1 Nachholspiel), bezwang im meist gut besuchten heimischen Sportpark Dölitz (Ø 370 Zs.) u.a. die drei Topteams.
    Die beiden direkten Abstiegsplätze des 16er-Feldes scheinen scheinen derzeit fest in der Hand der Muldental-"Zwillinge" FrischAuf Wurzen (7 P.) und SV Bennewitz (6 P.) - der Abstand zum rettenden Ufer ist es für sie bereits deutlich. Da aber möglicherweise Leipziger Vereine die Landesliga verlassen müssen, sind zumindest die vier vorplazierten Vereine nicht sorgenfrei hinsichtlich der in diesem Fall zusätzlich zu ermittelnden Absteiger: Dazu zählen neben Eintracht Sermuth mit der SG Verkehrsbetriebe, der SG Rotation 1950 (alle jew.15 P.) und dem SV Liebertwolkwitz (17 P.) drei Leipziger Vereine.
    Rotation musste in den letzten 9 Spielen 6 Niederlagen und einen Punktabzug (Schiri-Soll) hinnehmen, überraschte aber beim Nachbarn Lipsia (1:0) und am letzten Hinrundenspieltag gegen Tapfer 06 (4:0).
    LVB hingegen wurde durch ein 1:4 gegen Liebertwolkwitz am letzten Hinrundenspieltag von den 3 direkten Konkurrenten überholt
    Liebertwolkwitz wiederum holte in den vorangegangenen 8 Spielen nur 4 Punkte.

    Stadtliga Leipzig:
    Hier ist der vor der Saison erheblich verstärkte LSV Südwest (30 P.) erwartungsgemäß auf Meisterschafts-/Aufstiegskurs und hat bereits 5 Zähler Vorsprung auf Vorjahres-Vize Chemie II (25 P.) - leider wurde das mit Spannung erwartete direkte Duell zwischen beiden im Dezember zweimal abgesagt.
    Dazwischen hat sich vorerst der SV Lindenau 1848 (26 P.) geschoben, dahinter befindet sich ein eng beieinander liegendes Feld bis hinunter auf Platz 14 (Lipsia 1893 II mit 18 P.), welcher als zusätzlicher Abstiegsplatz noch in Frage kommt und mehr als der Hälfte aller Teams droht. Etwas abgeschlagen ist der Vorletzte Engelsdorf (13 P.), Schlusslicht Zwenkau II (3 P.) wohl chancenlos.

    Stadtklasse Leipzig:
    Die Reserve von Landesligist FC Blau-Weiß (32 P.) konnte sich ein wenig absetzen, auch für Neuling Großpösna (28 P. - 1 Nachh.) stehen die Zeichen zum erneuten Aufstieg gut. Dahinter behauptet die Spielgemeinschaft der beiden Markkleeberger Vereine TSV 1886 und Kickers 94 II (25 P.) nur hauchdünn den 3.Aufstiegsplatz vor weiteren 6 fast gleichauf liegenden Teams, darunter mein Heimatverein SG Bienitz, welcher als Tabellenneunter mit 24 P. und noch einem Nachholer in der "Hinterhand" meine Erwartungen weit übertraf.
    Am Tabellenende auf den drei direkten Abstiegsplätzen sind unser Nachbar Böhlitz-Ehrenberg (7 P.) und Mitaufsteiger SG Räpitz (8 P.) sowie auf Platz 14 der LFV Sachsen (11 P.), welchem zudem noch Punktabzüge oder gar Streichung drohen (wg. Schieri- und Nachwuchssoll).
    Erster Kandidat für den möglichen Zusatzabstiegsplatz ist der Traditionsverein Fortuna 02 (13 P. - 1 NH) auf Platz 13.

    1.Kreisklasse:
    In Staffel 1 gibt es zwischen Lindenau 1848 II (31 P.), SV Sternburg (31 P.) West 03 (30 P.) und Großlehna (28 P.)einen spannenden Vierkampf um die beiden Aufstiegsplätze, in einem Nachholer schoben sich die zuletzt sehr starken Lindenauer mit einem spektakulären 7:2 beim Sportplatznachbarn West 03 an den Konkurrenten noch vorbei.
    Am Tabellenende ist die SG Seehausen noch ohne Punkte, der zweite Abstiegsplatz wird höchstwahrscheinlich zwischen KSC 1864 II und Lindenthal (jew. 7 Punkte) ermittelt.
    In Staffel 2 hat sich Absteiger SV Thekla (30 P.) etwas abgesetzt. Der Verein ist übrigens mit reichlich 100 Zs im Schnitt der nach RBL, Lok, Chemie und dem Landesklassisten Roter Stern bestbesuchteste Verein Leipzigs.
    Klar auf Aufstiegskurs ist auch der SV Schleußig (26 P. - 1NH), nur noch geringe Chancen diesbezüglich für SV Ost 1858 (22 P.).
    Der Abstiegskampf ist durch den Rückzug der beiden Reserven von Eintracht Süd und Fortuna 02 nach dem 9.St. bereits entschieden.

    2.Kreisklasse:
    In Staffel 1 haben die Reserven von Motor Gohlis-N. (34 P.) und LSV Südwest (33 P. - 1NH) bereits deutlichen Vorsrung auf ihren Aufstiegsplätzen vor den Verfolgern Störmthal, Miltitz und Großdalzig (jew. 27 P.).
    In Staffel 2 ist der Kampf um die beiden Aufstiegsplätze hingegen noch spannend zwischen: SSV Stötteritz II (35 P.), Eintr.Holzhausen (34 P.), SV Schleußig II (32 P.) und der Neuanmeldung Rugby-Verein Scorpions (29 P.), letztere haben ein Spiel weniger als die vorplazierten Teams bestritten.
    Auch das "Topspiel" zwischen den beiden Ortsnachbarn Holzhausen und Stötteritz muss, wie weitere 5 Spiele dieser Staffel, im neuen Jahr noch nachgeholt werden.

    Hier wirkt sich die für die unterste Spielklasse m.E. zu große Staffelstärke (16er-Staffeln) aus. Trotz der bisher recht "fußballgünstigen" Witterung nimmt der Stadtverband insgesamt 24 Nachholer mit in's nächste Jahr.

  • Günni: Vielen Dank. Schön, von einem Interessierten hier so eine Zusammenfassung und Einschätzung zu lesen.


    Frage: vor vielen Jahen gab es mMn mal Pläne, dass die Anlage in Schkeuditz verlegt werden sollte (damit sich dort ein benachbarter Logistiker erweitern kann). Gibt es dazu was Neues? (habe im Netz auf die Schnelle nichts gefunden)

    Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere, ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre, nicht für Medienmogule und Ölmilliardäre!

  • Jetzt sind bestimmt beim LSV Südwest alle Spieler wieder gesund da kann man gegen Chemie spielen einfach nur lächerlich

    Ich schrieb dazu schon mal an anderer Stelle:"...die Sportanlagen in der Elsteraue an der Weißen Elster haben bei feuchten Wetter schnell ein Problem, der FC Blau-Weiß und benachbarte Vereine (LSC 1901, LSV Südwest, SV Schleußig, LVB - auch auf VfB Zwenkau trifft das zu) die sind bei uns immer als erstes mit dabei, wenn es um Spielabsagen geht..."

    Also, ma logger bleim...entweder wir schlagen sie auch mit voller Kapelle, oder sie sind besser...

    Günni: Vielen Dank. Schön, von einem Interessierten hier so eine Zusammenfassung und Einschätzung zu lesen.


    Frage: vor vielen Jahen gab es mMn mal Pläne, dass die Anlage in Schkeuditz verlegt werden sollte (damit sich dort ein benachbarter Logistiker erweitern kann). Gibt es dazu was Neues? (habe im Netz auf die Schnelle nichts gefunden)

    Ja, kann mich auch dunkel daran erinnern. Ich glaube, es ging darum, dass vom Sportplatzgelände ein Bereich des Nebenplatzes abgetreten werden sollte, die ansässigen Vereine (Eintracht, LAC....) sollten im Gegenzug Unterstützung erhalten. Aber irgendwie ist noch alles beim Alten und man hört schon lange nix mehr davon. Schade, ich hatte früher einen "heißen Draht" zu Eintracht Schkeuditz über einen Kollegen, aber der ist schon mehrere Jahre Pensionär und ich habe keinen Kontakt mehr zu ihm.

  • Hinrundenbilanz "Update" nach Sportgerichtsurteilen und Nachholespielen:

    Da Hohenstein-Ernstthal in der Winterpause seinen Rückzug aus der NOFV-Oberliga Süd bekannt gab und somit als erster Absteiger fest steht, müssen in der Sachsenliga vier Absteiger (Platz 13-16) ausgespielt werden. Weil in der Sachsenliga drei Leipziger Teams (Kickers 94, SG Taucha und FC Blau-Weiß) im Abstiegskampf stecken, verschärft sich dieser folgerichtig auch in den unteren Spielklassen.


    Landesklasse Nord:

    Der SSV Markranstädt sicherte sich "postum" die Herbstmeisterschaft durch ein 1:0 im Nachholer gegen Colditz und Schlusslicht SV Bennewitz hat nach der Hinrunde zurückgezogen:

    Gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte hatten die Rand-Wurzener in der Hinrunde sämtlich verloren, so dass sich dort trotz ihres Rückzuges im Prinzip nichts ändert, dagegen sortiert sich die (erweiterte) Abstiegszone auf Grund der anullierten Bennewitzer Spiele etwas neu: Am meisten profitiert die SG Rotation 1950 Leipzig, da gegen diese den Bennewitzer ihr einziger Sieg gelang.

    Deutlich auf Abstiegskurs weiterhin Bennewitz' Nachbar FrischAuf Wurzen mit nunmehr 6 Punkten auf dem anderen festen Abstiegsplatz. Jetzt allein auf dem möglichen Abstiegsplatz 14 die SG Leipziger VB mit 12 Punkten, davor Eintracht Sermuth und SV Liebertwolkwitz mit jetzt jew. 14 Punkten, Rotation bleibt bei 15 Punkten. Diese Saison ist Roter Stern (21 Punkte) ohne Abstiegssorgen, fiel aber durch eine Nachholspiel-Niederlage (2:4 in Delitzsch) auf Platz 6 zurück, der bislang enttäuschende Vorjahres-Vize VfB Zwenkau war mit einem Einspruch gegegen den Punkteabzug wg. nichterfüllten Schieri-Soll offenbar erfolgreich und bleibt mit 20 Punkten auf Rang 8.

    Stadtliga Leipzig:
    Chemie II konnte mit einem 3:0 beim Spitzenreiter LSV Südwest im nachgeholten Spitzenspiel den Rückstand auf 2 Punkte verkürzen und sich auf Rang 2 vorschieben.
    Nach absolvierten Nachholespielen und Schieri-Soll-Punktabzügen (Eintracht Schkeuditz und SSV Stötteritz) ist das Rennen gegen den möglichen Zusatzabstiegsplatz 14 noch offener: Vor dem 14.Lipsia II und dem 13.Rotation II (jew.18 Punkte) rangieren mit dem LSC, Eintracht, Olympia, Mölkau, Schkeuditz und Stötteritz gleich 6! Teams nur hauchdünn mit jeweils 19 Punkten, da zudem das einzige noch verbliebene Nachholspiel zwischen Olympia und Stötteritz erneut ausfiel.

    Stadtklasse Leipzig:

    Hier gibt es nach den Nachholespielen eine ähnliche spannende Situation von Rang 3 (Aufstiegsplatz) bis Rang 9: Nach Spitzenreiter FC Blau-Weiß II (32 P.) und Neuling Großpösna (jetzt 29 P. durch Remis im Nachholer gg.Olympia II) schoben sich mit Erfolgen in Nachholspielen die SG Taucha II (3:1 in Böhlitz-E.) und KSC 1864 (5:1 gg.SG Bienitz) mit je 27 Punkten auf die Ränge 3 und 4. - knapp dahinter jetzt ein Trio (Spielg.TSV 1886/Kickers94 II M'berg, Roter Stern II, SV Brehmer) mit 25 Punkten und ein Duo (M'städt II, SG Bienitz) mit 24 Punkten.

    Am Tabellenende rutschte der LVF Sachsen Leipzig nach 3-Punkte-Schieri-Soll-Abzug mit jetzt 8 Punkten in die Nähe der beiden Schlusslichter Böhlitz-Ehrenberg (7 P.) und SG Räpitz (8 P.). Bereits der Abstand zum möglichen Zusatzabstiegsplatz (SV Fortuna 02, weiterhin 13 P.) ist recht groß - Fortuna wiederum verlor den Anschluss zur definitiv "sicheren" Zone durch ein 0:1 im Nachholspiel beim bisherigen Tabellennachbarn SpVgg.1899 (jetzt 22 Punkte) - zwischen beiden jetzt auf dem letzten Nichtabstiegsplatz die SG Olympia II mit 20 Punkten.


    1.Kreisklasse:

    In Staffel 1 gab es keine Veränderungen.

    In Staffel 2 konnte der SV Schleußig (jetzt 29 P.) mit einem Nachholspielsieg zum SV Thekla (30 P.)aufschließen, so dass der Abstand beider zum ersten Nichtaufstiegsplatz 3 (SV Ost 1858 - 22 P.) für beide bereits deutlich ist.


    2.Kreisklasse:

    In Staffel 1 schob sich LSV Südwest (jetzt 36 P.) durch einen Sieg im Nachholer auf Platz 1 vor MoGoNo II (34 P.), als Verfolger verblieb nur Großdalzig (27 P.), da den bislang punktgleichen Störmthal und Miltitz jew. 9 Punkte! (Schieri-Soll) abgezogen wurden.

    In Staffel 2 ist der Kampf um die beiden Aufstiegsplätze hingegen noch spannend: Im nachgeholten direkten Duell (2:0) verdrängte Eintracht Holzhausen (jetzt 37 Punkte) den SSV Stötteritz II (35 P.) von der Spitze, SV Schleußig II (jetzt 35 P.) und Rugby-Verein Scorpions (jetzt 33 P.)konnten mit Erfolgen in den Nachholern aufschließen.


    Insgesamt hat sich die Nachholespiel-Situation im Leipziger Fußball deutlich entspannt. Erstaunlich viele Spiele konnten in den Wintermonaten, teilweise allerdings mit mehrmaligen Anläufen, stattfinden, so dass nur noch jew. 1 Spiel in Landesklasse, Stadtliga und 1.Kreisklasse offen sind.

Betway Online Fussball-Wetten banner