Regionalliga allgemein

  • Pele Wollitz nervt zwar manchmal, aber vielleicht bringt er mit seinem Namen mal "deutschlandweit" was ins Rollen, was schon lange hätte gerollt werden müssen.


    http://www.kicker.de/news/fuss…zen-wollitz-vorstoss.html

    Video mit seinen Ausführungen, siehe Link


    Problem ist nur, das der DFB mit den Regionalligen seit Inkrafttreten der letzten Spielklassenreform vor knapp 5 Jahren im Gegensatz zur von 2008-2012 existierenden dreistaffeligen Regioannliga nix mehr zu tun hat.
    Zwar sind Spielausfälle allemal ärgerlich, nur können die Verbände für witterungsbedingte Unbespielbarkeit vieler Plätze ebensowenig.
    Es war aber den zuständigen Verbänden unbenommen, dem bayerischen Beispiel in ihrer Terminkalendergestaltung zu folgen und den Punktspielbetrieb statt ab 29. Juli (wie Nord, Nordost, West) oder erst ab 05. August (wie Südwest trotz aktuell 19 Mannschaften) bereits Mitte Juli aufzunehmen und dafür nach dem 21. Spieltag Ende November von vornherein gleich eine dreimonatige Wettkampfpause (ausgenommen einige Nachholespiele Ende Februar) bis Anfang März einzuplanen...


    Laut Presse beteiligten sich an einer Umfrage der Lausitzer Rundschau nur 40 der 91 Regionalligisten, siehe Link
    Das dabei in der RUNDSCHAU-Umfrage Bundesligisten wie der VfL Wolfsburg und Hamburger SV, die mit ihren zweiten Mannschaften in der Regionalliga spielen, ihre Unterstützung zusagten und auch Zweitligist Eintracht Braunschweig oder Traditionsclubs wie Waldhof Mannheim, Kickers Offenbach Alemannia Aachen oder Carl Zeiss Jena bei dieser Initiative zur Neuregelung der Regionalliga dabei wären, überrascht mich nicht. Handelt es sich doch wohl überwiegend um jene Mannschaften, die in der "Zwei-Klassen-Gesellschaft " Regionalliga mindestens langfristig einen Drittligaaufstieg anstreben und demzufolge auch vom Ausgang der Aufstiegsrelegation selbst betroffen sein könnten und eben nicht um jene Regionalligisten, für die die 4. Spielklasse das maximal Errreichbare darstellt. Letztere dürften an einer erneuten Spielklassenkonzentration wenig Interesse haben. Bedeutet doch eine Umsetzung solcher Pläne ihr sicherer Abstieg.


    P.S.: Bin mal gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt...
    An jeweils 6 Drittligaauf- und Absteiger wird wohl neben den Drittligisten auch der DFB kein Interresse haben.
    4 oder 5 Regionalligen mit je 1 Aufsteiger wird schon an der höchst unterschiedlichen Anzahl der im jeweiligen Einzugsgebiet spielenden Herrenmannschaften nicht darstellbar sein.
    Hauptsache, es kommt dabei nicht zur Rückkehr der alten Einteilung wie 2008-2010 mit einer Regionalliga Nord in einem Einzugsgebiet von 10 Bundesländer!


    Um dann wenigstens halbwegs dem Begriff Regional in der Ligenstruktur 4. Spielklasse gerecht zu bleiben, fände ich dann noch folgende Variante besser:
    Südwest (wo man bei der letzten Strukturreform "vergessen" hatte, für Baden-Würrtemberg und Rheinland-Pfalz/ Saarland/ Hessen je eine eigene Regionalliga zu bilden): 1 Direktaufsteiger in die 3. Liga statt 2 Relegationasteilnehmer
    Nordwest statt bisherige Regionalligen Nord und West: 1 Direktaufsteiger in die 3. Liga
    Südost statt bisherige Regionalligen Bayern und Nordost: 1 Direktaufstieger in die 3. Liga (+ je 1 RL-Aufsteiger aus den NOFV- bzw. Bayernligen Nord und Süd)


  • Südwest (wo man bei der letzten Strukturreform "vergessen" hatte, für Baden-Würrtemberg und Rheinland-Pfalz/ Saarland/ Hessen je eine eigene Regionalliga zu bilden): 1 Direktaufsteiger in die 3. Liga statt 2 Relegationasteilnehmer
    Nordwest statt bisherige Regionalligen Nord und West: 1 Direktaufsteiger in die 3. Liga
    Südost statt bisherige Regionalligen Bayern und Nordost: 1 Direktaufstieger in die 3. Liga (+ je 1 RL-Aufsteiger aus den NOFV- bzw. Bayernligen Nord und Süd)


    Dann wäre Südwest aber (immer noch) bevorteilt:


    RL Nord: 9.400 Vereine + RL West: 11.300 Vereine
    RL Südwest: 14.000 Vereine
    RL Bayern: 9.100 Vereine + RL Nordost: 9.600 Vereine



    Ich finde, auch die 3. Liga muss in die Überlegungen einbezogen werden. Schließlich fangen hier die finanziellen Probleme an. Heute hat Aalen einen Insolvenzantrag gestellt. In Chemnitz und Rostock musste die Kommune einspringen. In der 3. Liga verschulden sich die Vereine, da sie mit Amateureinnahmen Profibetrieb unterhalten müssen. Nach einem Abstieg in die Regionalliga ist Konsolidierung fast unmöglich, dazu müsste man gleich zweimal aufsteigen.


    Eine 3.Liga mit drei Staffeln, mit vielen Derbys, mit hohen Anforderungen an Infrastruktur, so dass Dorfvereine und Zweitvertretungen nicht so leicht reinkommen.

    "Ärzte zerstören die Gesundheit, Anwälte zerstören das Gesetz, Universitäten zerstören Wissen, Regierungen zerstören Freiheit, die großen Medien zerstören Information und die Religionen zerstören Spiritualität.“ (Michael Ellner)

  • Hohe Anforderungen an die Infrastruktur können doch gerade die Zweitvertretungen am Leichtesten erfüllen, gibt es doch an ihren Heimstandorten jeweils bundesligataugliche Stadien. Außerdem steht dahinter jeweils die Finanzkraft von Lizenzvereinen, von denen Drittligisten nur träumen können.
    In der dritten Spielklasse die vergleichsweisen knappen Fernsehgelder der 3. Liga auf noch mehr Vereine aufzuteilen macht ebensowenig Sinn.
    Eine mehrstaffelige dritte Spielklasse hatten wir von 1994 bis 2008. Letztere hatte sich nicht bewährt und wurde deshalb zugunsten der Dritten Liga abgeschafft.


    Was eine Bevorzugung oder Benachteiligung hinsichtlich einzelner Regionalligen betrifft, wäre wie 2008-2012 nicht die Zahl teilnehmender Vereine oder Zahl der Mitglieder im Seniorenalter, sondern die Zahl der am Spielbetrieb teilnehmenden Herrenmannschaften im jeweiligen Einzugsgebiet zu berücksichten.
    Eine 100%ige Ausgeglichenheit bei insgesamt 55.804 Herrenmannschaften im DFB (Mitgliederstatistik 2016) kann dabei schon aus den Gründen jährlicher Veränderungen an der Zahl teilnehmenden Herrenmannschaften in den jeweiligen Regional- und Landesverbänden allein nicht erreicht werden. Umsetzungen von dann für die Regionalliga qualifizierte Mannschaften in eine andere Regionalligastaffel als Abhilfe gab es übrigens auch schon unter der 4. Spielklasse unter DFB-Regie.



    P.S: Die obige Übersicht sähe also wie folgt aus


    Nordwest: WEST 11.294 (= 20,2%) + NORD 9.392 (= 16,8%) = 20.686 (= 37,0%)


    Südost: NORDOST 9.644 (= 17,3%) + Bayern 9.126 (= 16,3%) = 18.770 (= 33,6%)


    Südwest: SÜD 20.870 (= 37,4%) + SÜDWEST 4.604 (= 8,3%) - Bayern 9.126 (= 16,3%) = 16.358 (= 29,4%)

  • Budissa Bautzen hat sich von seinem Trainer Raimund Linkert getrennt. Ab sofort übernimmt Thorsten Gütschow, Vertrag bis Sommer 2018.


    Ist schon komisch, erst am Wochenende wurden in der Halbzeitpause eines sächsischen Landesligaspiels genau diese Themen diskutiert: wann reagiert und Budissa auf die Talfahrt, und was macht eigentlich Gütschow gerade... Hatte keinen direkten Zusammenhang, aber vielleicht sollte ich mich mal nach einer Vermittlungsprämie erkundigen :whistling:

    Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere, ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre, nicht für Medienmogule und Ölmilliardäre!

  • Bezüglich der Aufstiegsproblematik, fordern nun viele Fans und Funktionäre eine Aufstockung der 3. Liga auf 22 Mannschaften bei 5 Absteigern. Ich halte es aber für schwierig, 4 zusätzliche Spieltage unterzubringen, solange die 3.Liga wegen der Relegation mit der 2. und 1. Liga synchronisiert ist. Schon heute spielt man im Januar, obwohl nicht alle Plätze Rasenheizung haben. Außerdem wäre der starke Südwesten mit dem schwachen Bayern gleichgestellt. 6 Absteiger wäre definitiv zuviel.
    Da auch die 3. Liga wirtschafliche Probleme macht, und eine Fusion aus 3. und 4. Liga in der Vergangenheit gescheitert ist, bleibt nur eine Fusion aus 2. und 3. Liga. 3 Staffeln a 18 Mannschaften bei jeweils 1 Aufsteiger und 3 Absteigern, ohne Zweitvertretungen, unter DFL-Leitung. Wegen der vielen Derbys wäre diese Liga attraktiv für Zuschauer wie TV-Sender.
    Und so könnten die Staffeln aussehen:


    NORDOST:
    Union Berlin, Hannover, Braunschweig, Dresden, St. Pauli, Aue, Magdeburg, Kiel, Halle, Chemnitz, Erfurt, Rostock, Zwickau, Jena, Cottbus, Babelsberg, Oldenburg, Flensburg
    WEST:
    Düsseldorf, Bochum, Bielefeld, Duisburg, Lotte, Osnabrück, Wehen, Fortuna Köln, Münster, FSV Frankfurt, Paderborn, Viktoria Köln, RW Essen, Aachen, Wuppertal, Oberhausen, Meppen, Kassel
    SÜD:
    Stuttgart, Heidenheim, Kaiserslautern, Fürth, Sandhausen, Nürnberg, Würzburg, 1860, Karlsruhe, Aalen, Regensburg, Großaspach, Unterhaching, Mannheim, Elversberg, Saarbrücken, Offenbach, Ulm

    "Ärzte zerstören die Gesundheit, Anwälte zerstören das Gesetz, Universitäten zerstören Wissen, Regierungen zerstören Freiheit, die großen Medien zerstören Information und die Religionen zerstören Spiritualität.“ (Michael Ellner)

    Einmal editiert, zuletzt von delgado ()

  • Den Vorschlag mit einer dreigleisigen zweiten Liga finde ich irgendwie witzig, ist aber wohl wenig realistisch. Bemerkenswert und fundiert finde ich den Vorschlag, den RWE-Präsident Welling bei seiner Antwort auf das Koch-Interview (DPA, 31.03.2017) präsentierte, obwohl der auch schon drei Tage alt ist. Unterhalb der eingleisigen Dritten Liga wird eine neue zweigleisige vierte Liga eingeschoben. Die Regionalligen (5. Liga) bleiben erhalten. Auf- und Abstieg ließe gut darstellen.


    Welling kontert Koch


    Ligastruktur-Reformvorschlag


    BTW: Wo kommt eigentlich der Ansatz her, die Ligastruktur der RL müsste den Proporz der in den Landes-/Regionalverbänden organisierten Mitglieder / Vereine / Mannschaften entsprechen? In den Profiligen (1/2/3) würde auch niemand auf die Idee kommen, Startplätze nach regionalem Proporz zu verteilen!?

  • Dieser Vorschlag löst zwar das Aufstiegsproblem. Allerdings spielen dann viele Zweitvertretungen in dieser zweistaffeligen 4. Liga. Die Vereine der 5. und 6. Ligen rücken noch ein Stück weiter weg von der Elite, und würden noch weniger Einnahmen und Interesse erhalten bei gleichen Kosten. Sportlich wäre diese Reform ein Fortschritt, weil Profi- und Amateurvereine besser getrennt wären. Aber viele Vereine könnten das nicht bezahlen.


    Das Problem liegt schon in der 2. und 3. Liga: Die zweieinhalb Aufstiegsplätze verführen zu überhöhten Etats. Nach wenigen Jahren verpassten Aufstiegs oder einem Abstieg ist der Verein praktisch hoffnungslos untergegangen. Eine dreistaffelige 2. Liga mit je nur einem Aufstiegsplatz würde zum verantwortungsvollen Wirtschaften zwingen.

    "Ärzte zerstören die Gesundheit, Anwälte zerstören das Gesetz, Universitäten zerstören Wissen, Regierungen zerstören Freiheit, die großen Medien zerstören Information und die Religionen zerstören Spiritualität.“ (Michael Ellner)

  • Dieser Vorschlag löst zwar das Aufstiegsproblem. Allerdings spielen dann viele Zweitvertretungen in dieser zweistaffeligen 4. Liga. Die Vereine der 5. und 6. Ligen rücken noch ein Stück weiter weg von der Elite, und würden noch weniger Einnahmen und Interesse erhalten bei gleichen Kosten. Sportlich wäre diese Reform ein Fortschritt, weil Profi- und Amateurvereine besser getrennt wären. Aber viele Vereine könnten das nicht bezahlen.


    Das Problem liegt schon in der 2. und 3. Liga: Die zweieinhalb Aufstiegsplätze verführen zu überhöhten Etats. Nach wenigen Jahren verpassten Aufstiegs oder einem Abstieg ist der Verein praktisch hoffnungslos untergegangen. Eine dreistaffelige 2. Liga mit je nur einem Aufstiegsplatz würde zum verantwortungsvollen Wirtschaften zwingen.

    Eine dreistaffelige 2. Liga als Ausweg, wo sich schon eine zweistaffelige 2.Liga (1974-1991) als Flop erwiesen hat?
    Einen solcher Vorschlag würde im Ligaverband, dem Zusammenschluß der Lizenzvereine, sicherlich niemand zustimmen:
    - die Bundesligisten nicht, weil sie dann ständig von den Zweitligisten überstimmt werden könnten
    - und die Zweitligisten nicht, weil eine dreistaffelige 2.Liga zwangsläufig auch eine Drittelelung ihrer Fernseheinnnahmen bedeuten würde
    Der DFB könnte, selbst wenn er das wollte, einen solchen Vorschlag auch nicht zustimmen, weil der Ligaverband bekanntlich eine Sperrminorität bei Strukturveränderungen besitzt.


    Was die Zweitvertretungen betrifft:
    Angenommen, für eine zweistaffelige 4. Liga (Nord + Süd) mit je 18 Mannschaften unter DFB-Regie hätten sich letzte Saison alle dafür sportlich qualifizierten Mannschaften laut Abschlußtabellen des vergangenen Spieljahres
    (West 7, Nordost 6 + Drittligabsteiger Energie Cottbus, Nord 5
    bzw.
    Bayern 5, Südwest 10 + die Drittligaabsteiger Stuttgarter Kickers und VfB Stuttgart II )
    auch um Zulassung beworben und erhalten, wären jetzt in jeder Staffel jeweils 4 Reservemannschaften vertreten:
    - Nord (Borussia Mönchengladbach II, BVB II, Fortuna Düsseldorf II + Wolfsburg II)
    - Süd (1. FC Nürnberg II, Bayern München II, TSG Hoffenheim II sowie Drittligaabsteiger VfB Stuttgart II)


  • BTW: Wo kommt eigentlich der Ansatz her, die Ligastruktur der RL müsste den Proporz der in den Landes-/Regionalverbänden organisierten Mitglieder / Vereine / Mannschaften entsprechen? In den Profiligen (1/2/3) würde auch niemand auf die Idee kommen, Startplätze nach regionalem Proporz zu verteilen!?

    Bei der Einführung der Bundesliga (1963), der 2. Bundeliga (1974), bei der Wiedereinführung der Regionalliga 1994 als drittklassige Spielklasse und ihrer Neuorganisation als nunmehr viertklassige Spielklasse (2008 ) infolge der Einführung der 3. Liga wurden die Startplätze nach der Anzahl der jeweils teilnehmende Herrenmannschaften zugeteilt.
    Nur bei der Umstrukturierung der Regionalliga weg vom DFB zu den Regional-und Landesverbänden (2012) wurde die Bildung zweier Regionalligen im Bereich der jetzigen Regionalliga Südwest unterlassen. (Deshalb dürfen aus dieser Regionalliga auch 2 Mannschaften an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga teilnehmen).

    Übrigens abweichend davon erfolgt die Vergabe evtl. zusätzlicher Startplätze für die NOFV-Oberliga an einzelne Landesverbände in der Reihenfolge ihrer jeweiligen Mitgliederstärke (aktuell liegt da laut DFB-Mitgliederstatistik 2016 Sachsen knapp vor Berlin, siehe Link, dann folgen Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt)

  • Eine dreistaffelige 2. Liga als Ausweg, wo sich schon eine zweistaffelige 2.Liga (1974-1991) als Flop erwiesen hat?
    Kann man nicht vergleichen, heute ist das Interesse am Fußball größer, auch von Finanzinvestoren.


    Einen solcher Vorschlag würde im Ligaverband, dem Zusammenschluß der Lizenzvereine, sicherlich niemand zustimmen:
    - die Bundesligisten nicht, weil sie dann ständig von den Zweitligisten überstimmt werden könnten

    Die Stimmrechte kann man anpassen, z.B. Stimmrecht nur für jeden 3. 2.Ligaverein.


    - und die Zweitligisten nicht, weil eine dreistaffelige 2.Liga zwangsläufig auch eine Drittelelung ihrer Fernseheinnnahmen bedeuten würde
    Die Einnahmen würden gegenüber heute insgesamt steigen, weil man diese Liga mehrfach vermarkten kann. Z.B. Topspiele live bei sky, andere Livespiele in den Regionalsendern der ARD. Zusammenfassung der Top-Spiele bei Sport1, regionale Komplettzusammenfassung bei den Regionalsendern der ARD usw. Auch eine Einzelvermarktung der Liveübertragungen wäre denkbar, um die Traditionsvereine zu stärken. Die heutigen Zweitligisten würden etwas verlieren, alle anderen deutlich dazugewinnen. Die vielen Derbys würden die Zuschauerzahlen sogar steigern.


    Der DFB könnte, selbst wenn er das wollte, einen solchen Vorschlag auch nicht zustimmen, weil der Ligaverband bekanntlich eine Sperrminorität bei Strukturveränderungen besitzt.
    Die dreistaffelige 2.Liga würde von der DFL betrieben, also ein Machtgewinn für die großen Vereine gegenüber dem Verband. Der Verband wiederum wird die Pleiteligen los und stärkt seine höheren Amateurligen (3.Liga dann in 6-8 Staffeln, gerne auch mit Amateurmeisterschaftsrunde).

    "Ärzte zerstören die Gesundheit, Anwälte zerstören das Gesetz, Universitäten zerstören Wissen, Regierungen zerstören Freiheit, die großen Medien zerstören Information und die Religionen zerstören Spiritualität.“ (Michael Ellner)

  • 27. Spieltag - Freitag, 07.04.2017 - 19.00 Uhr


    VfB Auerbach 06 – FC Oberlausitz Neugersdorf 1:1 (0:1)



    Tore: 0:1 Djumo (8.), 1:1 Schmidt (90+3)


    VfB Auerbach 06
    Schmidt - Lietz (75. Üre), Heger, Müller, Sieber - Mattern, Rupf (60. Kunert) - Wild, Schlosser, Paradies - Zimmermann


    FC Oberlausitz Neugersdorf
    Flückiger - Matula, Penc, Wolf , Merkel (72. Gerstmann) - Petrick , Loučka, Dittrich, Krahl - Marek (64. Kunze), Djumo (87. Becker)


    Zuschauer: 525 SR: Patrick Kluge (Zeitz) SRA: Johannes Schipke, Michel Franke


    Mein Fazit nach Betrachten der MDR-Fernsehbilder:


    Glücklicher Punkt für die Gastgeber durch ein Sensations-Tor vom TW per Kopfball aus knapp 12 Metern zum Ausgleich nach 93 Minuten - Glückwunsch dazu - und die Erkenntnis für den FCO, das das Spiel erst zu Ende ist wenn der Schiedsrichter abgepfiffen hat.
    Der FCO hat das ganze Spiel eigentlich gut im Griff gehabt - es aber wie so oft versäumt noch ein Tor nachzulegen. Man hat sich auf die Abwehr verlassen, was ja auch fast gut gegangen wäre....da den Gastgebern nicht viel konstruktives eingefallen ist.

  • Puh, das war a...eng-Jena auf der letzten Felge in die 3.Liga.
    HGW DFB X( - ein Meister durch die Auswärtstorregel gescheitert, ein weiteres Team im Elfmeterschießen - wann, wenn nicht jetzt war so deutlich, wie unfair es ist, das Ligensystem mit k.o.Runden zu verkuddelmuddeln

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