SA 05.11 11:00 Hertha BSC U17 - Energie Cottbus U17 1:1SA 05.11 15:30 Hertha BSC - Borussia Mönchengladbach 1:2
SO 06.11 10:45 FC Spandau 06 - SC Teutonia Spandau 1:2
SO 06.11 14:00 SC Gatow - SV Lichtenberg 47 1:0
Samstag, 05.11.2011 um 11:00 Uhr
U17-Bundesliga
Hertha BSC - FC Energie
Cottbus 1:1
Amateurstadion im Olympiapark (Berlin-Charlottenburg)
Ca. 130 Zuschauer (15 Gästeangehörige)
Der
Samstag stand ganz im Zeichen der "Alten Dame". Erst sollten die
U17-Junioren besucht werden, und danach die Bundesliga-Profis. Ich hatte
gelesen, das die U17 auf dem Hanns-Braun-Platz spielt. Da dieser mir
noch in der Sammlung fehlt, war meine Entscheidung relativ schnell
gefallen. Ein paar Tage zuvor dann die Änderung im "www". Spielort
sollte nun das Amateurstadion von Hertha sein. Ich versuchte mein Glück
trotzdem. Und so ging es zu morgendlicher Stunde auf in den Olympiapark.
Dort angekommen stellte ich fest, das das Spiel wie vermutet im
Amateurstadion stattfindet. Schade, aber nicht zu ändern! Eintritt bei
der U17 kostet 3 €uro. Eine Karte oder sonst was gibt es dafür nicht.
Der Kiosk an der Tribünenseite hatte auch geöffnet. Dieser versorgt die
Stadionbesucher mit allem möglichen Zeug. Von belegten, halben
Brötchen, über Bockwurst und Kaffee bis hin zu Schokoriegeln gibts dort
für jeden Geschmack etwas.
Das Amateurstadion (4.500 Plätze)
hat nix weltbewegendes zu bieten, aber dennoch schaue ich immer mal
wieder gerne hier vorbei, da man sehr nah am Spielfeld dran ist. 3
Seiten sind hier bebaut. Auf der Gegengerade findet man neben ein paar
eingezäunten Stehplätzen den ebenfalls eingezäunten Gästebereich, die
Anzeigetafel und die Auswechselbänke. Hinterm Tor (Westseite) hat man
ebenfalls Stehplätze errichtet, welche allerdings kaum genutzt werden.
Die Haupttribüne bietet auf 6 Sitzreihen genug Platz für die Besucher.
Das
Spiel (3. gg 10.) war recht einseitig. Hertha war die klar bessere
Truppe, jedoch wurden die vielen Chancen nicht genutzt. Selbst nach der
roten Karte für Hertha, nach einer Notbremse, waren die Blau-Weißen am
Drücker. Am Ende gab es ein für die Gäste sehr glückliches 1:1. Der Kick
gefiel mir sehr gut. Es
ging flott zur Sache. Hat Spaß gemacht zuzuschauen! Die Jungs haben
schon recht gutes Potenzial.
Respektable ca. 130 Zuschauer waren
zugegen. Eine recht gute Zahl, wie ich finde. Allerdings waren da sehr
viele schmierige Gestalten am Start. Väter waren das sicher nicht!
Im
Anschluß ging es Frauchen von Arbeit abholen, um dann wieder zurück zum
Olympiastadion zu fahren. Auto wurde wie immer etwas weiter weg
abgestellt, was sich wie immer als goldrichtig heraus stellte. An- und
Abfahrt klappten nahezu perfekt!
Samstag, 05.11.2011, um 15:30 Uhr
1. Bundesliga
Hertha BSC - Borussia Mönchengladbach 1:2
Olympiastadion Berlin
60.556 Zuschauer (etwa 7000 Gäste, davon knapp 6000 im Gästeblock)
Ums
Stadion herum sehr viel Cops heute, und die Kontrollen waren auch viel
intensiver als sonst. Haben wohl den ein oder anderen "Tip" bekommen.
In
Halbzeit 1 war Hertha die bessere Mannschaft und ging auch verdient
in Führung. Gladbach kam etwas glücklich zum Ausgleich und drehte dann
in Halbzeit 2 auf, und gewann am Ende nicht unverdient. Am Ende hätte
das Ergebnis gar noch höher ausfallen können. Was der kleine M. Reus da
spielt ist schon erstklassisch. Hertha sollte nur noch auswärts spielen.
Scheint der "Alten Dame" besser zu liegen...
Vor Anpfiff gab es
eine Schweigeminute zu Ehren des am vergangenen Wochenende verstorbenen
Heinz Striek, Vorsitzender
des Ältestenrates. Danach dann die Stimmung in der Ostkurve solide.
Nicht schlecht, aber auch nicht sensationell. In Halbzeit 2 dann wurde
mit Spieldauer immer mehr abgebaut. Am Ende flogen Unmengen Becher etc.
auf die Tartanbahn. Es gab noch ein Spruchband der Hauptstadtmafia für
die ausgesperrten.
Der Gästesektor war mit ca. 6000 Borussen
recht gut gefüllt (dazu kommen noch einmal etwa 1000 Gäste auf der
Gegengeraden), jedoch einmal mehr der Beweis das Masse nicht
gleichzeitig Klasse ist. In Halbzeit 1 war der Support noch recht
annehmbar, jedoch machte nur der Dunstkreis um die Szeneleute mit. In
Halbzeit 2 dann, selbst nach den Toren, war nur der aktive Kern am
machen. Zu einem einzigen Lied haben sich dann mal alle entschieden
mitzumachen. Zum Ende hin wurde es nochmal etwas besser. Lag aber wohl
auch am Ergebnis.
Sonntag, 06.11.2011, um 10:45 Uhr
Landesliga Berlin (1. Abteilung)
FC Spandau 06 - SC Teutonia Spandau 1:2
Sportplatz "Am Ziegelhof"
360 Zuschauer (198 zahlende)
Am Sonntag zu früher Stund hieß es für die "Reisegruppe 47", vertreten
durch 7 Leute, mal wieder am Spandauer Ziegelhof einzukehren. Nicht das
das Spiel im Vordergrund stand... Nein, viel mehr wollten gewisse Herren
unter uns bei der berühmt berüchtigten Verlosung endlich mal die
"Dauerwurst" gewinnen. Andere von uns hatten einfach Sehnsucht nach der
stadtbekannten Currywurst. Das dazu am heutigen Tage sogar noch ein
Orts-Derby stattfand würzte das ganze noch mehr.
Am Sportplatz, der direkt an der Havel liegt, angekommen wurden gleich
mal die Stadionprogramme erworben. Manche kauften gleich 4, 5 oder gar
10 Exemplare (Stückpreis 0,50 €). Jedes Heft hat eine Nummer die dann in
der Halbzeitpause an der Verlosung diverser Dinge teilnimmt. Schon
recht witzig das ganze. Was mich erfreute war die Tatsache das man sich
trotz Abstieg weiter entwickelt hat und halbwegs schicke Eintrittskarten
verkauft. Sonst gab es dort immer nur diese Abrissmarken. Weiter so
Nullsechs!
Das Spiel hatte noch etwas anderes zu bieten. Mit Andreas Biermann (Ex
Profi von u.a. Chemnitz, Union Berlin & FC St. Pauli) spielt bei den
Ziegelhofern einer der sicher sportlich noch weiter oben spielen
könnte, aber aus gesundheitlichen Gründen nur noch im Amateurfußball die
Töppen schnürt. Bei den Gästen aus Hakenfelde kannte man auch jemanden
... und zwar kein geringeren als den Kapitän der Truppe. Dieser heisst
Robert Hoyzer. Ja, genau DER Robert Hoyzer. Das der überhaupt noch was
mit Fussball zu tun haben darf ist für mich zwar völlig unverständlich,
aber was solls.
Was dort wirklich sehr zu empfehlen ist, ist die Stadion-Gastronomie.
Das Radler schmeckte hervorragend, die Currywurst (1,70 €) überzeugte
genauso, wie die Curryboulette (2,50 €). Letztere erscheint im ersten
Moment etwas teuer, doch wenn man dann auf die Pappschachtel schaut
denkt man, man hat 3 Bouletten da drauf. Wirklich top!
Das Spiel war recht intensiv. Derby halt. Beide wollten den Sieg. Die
Teutonen, im übrigen Tabellenführer, hatten am Ende das glücklichere
Händchen und gewannen dieses Spiel. Ich fand Teutonia etwas besser, was
den Sieg für mich als "verdient" kennzeichnet. Kurz vor Ende dann noch
eine völlig dämliche Aktion des Teutonia-Keepers der die Zuschauer auf
eine selten hirnlose Art und Weise provozierte. Naja da war ihm die
Freude über den bevorstehenden Sieg gegen Nullsechs wohl etwas zu Kopf
gestiegen. Damit übernimmt Teutonia vorerst den Stab mit der Aufschrift
"Spandau´s Nummer 1". Nach dem Spiel ging es dann weiter zu...
Sonntag, 06.11.2011, um 14:00 Uhr
Berlin-Liga
SC Gatow 1931 - SV Lichtenberg 47 1:0
Sportplatz Gatow - Nebenplatz
Ca. 90 Zuschauer (ca. 30 Gäste)
Die Fahrt führte uns nach "JWD" (Janz Weit Draussen), ins ländliche
Gatow. In dieser recht betuchten Ecke liegt der Sportplatz Gatow. Als
wir dort ankamen schonmal die erste bittere Pille. Das Spiel wird auf
dem Nebenplatz ausgetragen. Noch fadenscheiniger gehts ja wohl kaum.
Bestes Wetter, ein Rasen in sehr ordentlicher Qualität, und das Spiel
findet auf dem sehr kleinen und engen Kunstrasen statt. Der Rasen war
nichtmal gesperrt vom Sportamt, was die Entscheidung noch unfassbarer
erscheinen lässt. Da wird man sich wohl einen Vorteil gegen eine
Rasenmannschaft, wie 47 ja nunmal eine ist, versprochen haben. Nun ja,
das Ergebnis gibt denen recht. Aber es ist schon eine Frechheit, zumal
die 47er die Entscheidung erst am Vormittag zu erfuhren bekamen und die
Zuschauer trotzdem den vollen Preis zahlen mussten. Einige fanden jedoch
eine andere Möglichkeit auf den Sportplatz zu kommen ohne die 6 € zu
löhnen! Richtig gemacht!
Das Spiel auf diesem absolut schleußlichem Belag war nicht sonderlich
schön anzusehen. Gatow übernahm gleich mal das Zepter, und ging auch
relativ schnell in Führung. 47 kam dann etwas besser ins Spiel, doch bis
auf 2 kleine Torchancen gab es nichts was die Laune ansteigen ließ. In
der 2. Halbzeit spielte dann beinahe nur noch der Gast. Doch wenn man
sich keine richtigen Chancen erarbeitet kann man auch keine Tore machen.
So einfach ist das! Zum Ende hin gab es nochmal 2 sehr gute Chancen für
die 47er, doch der Keeper der Gatower hielt glänzend! Schön war das
Spiel nun überhaupt nicht mehr, auch weil die junge Schiedsrichterin
sehr kleinlich pfiff, und die Hausherren mit völlig übertriebener
Schauspielerei glänzten. Erinnerungen ans Vorjahr kamen auf, als es dort
ähnlich ablief. Ich will das Spiel der Gäste hier auf keinen Fall schön
reden (das war es auch nicht), aber was da teilweise für linke Dinge
abliefen bei den Gatowern, ist echt unfassbar. Naja was solls. Am Ende
der Sieg vielleicht etwas glücklich weil 47 in Halbzeit 2 klar das Heft
in der Hand hatte. Alleine schon wegen der Schauspielereinlagen der
Spieler und der Farce um den Rasenplatz hätten die eine Niederlage
verdient gehabt. Sympathischer machte sich dieser Verein sicher nicht...
Wer Bilder sehen will kann meinen Blog besuchen, indem er links auf das kleine Haus klickt! Viel Spass!