Weg mit Rubenbauer und Co.

  • naja, aber allein seine tonlage /stimme macht es einfach erträglicher ;)


    das problem bei diesen ard/zdf deppen ist, dass sie in jedem spiel die erwartung haben, das deutschland gewinnen wird, obwohl sie in der hauptrunde in jedem spiel nicht der favorit sind. würden sie auch mit dieser einstellung ins spiel gehen, würden sie auch anders kommentieren. erinnert mich oft irgendwie an die olympischen spiele 2016.

    Journalisten sind Leute, die ein Leben lang nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben. (M. Twain)

  • naja, aber allein seine tonlage /stimme macht es einfach erträglicher ;)


    das problem bei diesen ard/zdf deppen ist, dass sie in jedem spiel die erwartung haben, das deutschland gewinnen wird, obwohl sie in der hauptrunde in jedem spiel nicht der favorit sind. würden sie auch mit dieser einstellung ins spiel gehen, würden sie auch anders kommentieren. erinnert mich oft irgendwie an die olympischen spiele 2016.

    Also Deppen sind's für mich nicht, vom Sender hängt es sowieso nicht ab, die haben auch gute, aber die beiden sind eben Durchschnitt. Und da gibt es viele bei allen Sendern ...

  • das problem bei diesen ard/zdf deppen ist, dass sie in jedem spiel die erwartung haben, das deutschland gewinnen wird, obwohl sie in der hauptrunde in jedem spiel nicht der favorit sind. würden sie auch mit dieser einstellung ins spiel gehen, würden sie auch anders kommentieren. erinnert mich oft irgendwie an die olympischen spiele 2016.

    Bist Du noch die selbe Person ?;)

    Sind ja völlig neue Töne von dir !


    Ansonsten volle Zustimmung !!!

    Die Haltung, der Sieger Deutschland, egal welches Event, steht eigentlich schon vor dem Beginn fest, bemängele ich schon lange !

    Jedes Team kann mal ein schlechtes Jahrhundert haben !

  • @kaulsdorf frank


    na wenn das der durchschnitt ist, dann gute nacht journalie ;)


    B74er


    na klar bin ichs noch. aber wenn du dir dieses thema mal durchliest, wirst du bemerken, dass ich diesen berufszweig schon sehr lange bei bestimmten personen kritisiere.


    ansonsten habe ich kein problem damit, wenn man sich bzw. deutschland als favoriten sieht, wenns denn angebracht ist. aber bei dieser em ist man es eben aufgrund der umstände bereits seit dem 2. spiel nicht mehr und das sollte man auch so offen sagen. das heißt ja nicht, dass man diese spiele trotzdem gewinnen kann bzw. will. das sieht man den spielern schon an, aber es reicht in dieser konstellation einfach nicht.

    Journalisten sind Leute, die ein Leben lang nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben. (M. Twain)

  • gestern beim biathlon wieder so eine blüte - "gelingt heute beim biathlon die revanche für die handballniederlage " :wacko:


    und der naß heute beim handball wieder so unterirdisch. da muss man echt den ton ausmachen.

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  • Wer war das heute, der die Interviews beim CL-Finale auf dem Platz gemacht hat ?

    Hochachtung vor den Antworten von T.Kroos auf diese völlig deplatzierten Fragen !!!

    Meinst du das wirklich? Nils Kaben ist eigentlich ein guter Typ. Er ist z.B. oft beim Biathlon, bloß da hat man nicht solchen Diven wie Kroos als Gesprächspartner. Darf man einem fünffachen Champions-League-Sieger nur noch genehmigte Fragen stellen? Für mich ist der gute Toni schon ein wenig abgehoben, souverän sieht anders aus.

  • Da sieht man mal wieder, das Biathlon kein Fußball ist !8o


    Bin nicht gerade als bekennender Kroos-Fan bekannt :ja:, und sicher ist er ein Divchen, aber solche Fragen nach "meinem" fünften CL-Sieg hätte ich mir auch nicht geben lassen wollen !

    Jedenfalls nicht als Eröffnungsfragen.

    Jedes Team kann mal ein schlechtes Jahrhundert haben !

  • das war einfach ein grauenvolles interview bzw. grauenvolle fragen von kaben. und das hat nichts mit diva bei kroos oder genehmen fragen zu tun. wie kann man allen ernstes direkt nach spielschluss solche fragen stellen?


    liverpool war für die meisten der klare favorit und ist doch keine thekenmannschaft. dann kann man doch nicht allen ernstes fragen, warum madrid so unter druck gerät.wenn er das nicht weiß, sollte er evtl. beim biathlon bleiben. noch schlimmer, dass dieser mensch das immer noch nicht einsieht. marcel reif hat die richtige antwort zu diesem thema gegeben.

    Journalisten sind Leute, die ein Leben lang nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben. (M. Twain)

  • das war einfach ein grauenvolles interview bzw. grauenvolle fragen von kaben. und das hat nichts mit diva bei kroos oder genehmen fragen zu tun. wie kann man allen ernstes direkt nach spielschluss solche fragen stellen?


    liverpool war für die meisten der klare favorit und ist doch keine thekenmannschaft. dann kann man doch nicht allen ernstes fragen, warum madrid so unter druck gerät.wenn er das nicht weiß, sollte er evtl. beim biathlon bleiben. noch schlimmer, dass dieser mensch das immer noch nicht einsieht. marcel reif hat die richtige antwort zu diesem thema gegeben.

    Deine Meinung steht dir frei. Aber das Verhalten von Kroos war mindestens ungehörig. Solche Bockigkeit erwartet man höchstens von kleinen Kindern. Erzähle mir keiner von Vorbildwirkung irgendwelcher Profispieler, er kann keins sein.

  • früher hieß es mal, dass es keine dummen fragen gibt. das gilt seit geraumer zeit nicht mehr und kaben hat es in diesem fall eindrucksvoll bestätigt. ich fand das verhalten von kroos absolut ok. man muss sich ja von menschen ohne taktgefühl und in dieser situation auch ohne fußball sachverstand nicht alles gefallen bzw. fragen lassen. ich finde es einfach absolut legitim, bei solchen fragen das interview abzubrechen- warum sollte man dieses recht den sportlern nicht zugestehen? gewissse personen der journalie, damit meine ich jetzt nicht unbedingt kaben, nehmen sich mittlerweile viel zu wichtig, insbesondere diese art "fieldreporter" sind zu 90 % grauenvoll.


    und weil er sich nach deiner meinung einmal falsch verhalten hat, ist er kein vorbild- das aber auch bisschen "schräg" argumentiert. vorbildwirkung sollte doch wohl in erster linie nach dem verhalten auf dem platz beurteilt werden.

    Journalisten sind Leute, die ein Leben lang nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben. (M. Twain)

  • früher hieß es mal, dass es keine dummen fragen gibt. das gilt seit geraumer zeit nicht mehr und kaben hat es in diesem fall eindrucksvoll bestätigt. ich fand das verhalten von kroos absolut ok. man muss sich ja von menschen ohne taktgefühl und in dieser situation auch ohne fußball sachverstand nicht alles gefallen bzw. fragen lassen. ich finde es einfach absolut legitim, bei solchen fragen das interview abzubrechen- warum sollte man dieses recht den sportlern nicht zugestehen? gewissse personen der journalie, damit meine ich jetzt nicht unbedingt kaben, nehmen sich mittlerweile viel zu wichtig, insbesondere diese art "fieldreporter" sind zu 90 % grauenvoll.


    und weil er sich nach deiner meinung einmal falsch verhalten hat, ist er kein vorbild- das aber auch bisschen "schräg" argumentiert. vorbildwirkung sollte doch wohl in erster linie nach dem verhalten auf dem platz beurteilt werden.

    Da liegen wir eben 100 Prozent auseinander.

  • Deine Meinung steht dir frei. Aber das Verhalten von Kroos war mindestens ungehörig. Solche Bockigkeit erwartet man höchstens von kleinen Kindern. Erzähle mir keiner von Vorbildwirkung irgendwelcher Profispieler, er kann keins sein.

    Mag schon sein...allerdings würde ich Sportlern, die einen Moment nach einem äußerst kräfteraubenden Wettkampf ein Mikro unter die Nase gehalten kriegen, 'ne gewisse Unzurechnungsfähigkeit zugestehen...Mich wundert allerdings, dass du bei Herrn Benbennek ganz andere Maßstäbe anlegst;)

  • Mag schon sein...allerdings würde ich Sportlern, die einen Moment nach einem äußerst kräfteraubenden Wettkampf ein Mikro unter die Nase gehalten kriegen, 'ne gewisse Unzurechnungsfähigkeit zugestehen...Mich wundert allerdings, dass du bei Herrn Benbennek ganz andere Maßstäbe anlegst;)

    Meinetwegen können die auf solche Interviews verzichten, aber die Profis kennen das mittlerweile und müssten sich drauf einstellen können.

    Ich hätte es an Benbenneks Stelle anders gemacht, aber erstens ist das schwer vergleichbar und zweitens ist er ein feiner Kerl. ;)

  • darauf einstellen, wenn man gerade 12 km gelaufen ist, einen absoluten karrierehöhepunkt erlebt, auch weil zum ersten mal die ganze familie im stadion ist? man muss sich also mittlerweile darauf einstellen, dass man nur noch blöde fragen gestellt bekommt und muss diese auch noch zwingend beantworten? wir liegen wirklich bei diesem thema sehr weit auseinander.


    hier mal die meinung von bolzpltzkind:


    Liebe Bolzplatzkinder,

    es geht doch letztendlich unmittelbar nach dem Triumph darum, den Spieler in seinem Glück abzuholen und ein Fingerspitzengefühl mitzubringen, im Rausche des Erfolgs irgendwie mitzuschwimmen und dem Sieger den schönen Moment nicht zu zerstören. Das ist dem Reporter einfach missglückt. Was nicht wirklich für seine Empathie spricht. Es geht in dem Moment nicht darum, gesellschaftskritische Fragen zu stellen oder Skandale aufzudecken. Sondern darum, einen Sieger und die Zuschauer zuhause zu verbinden. Durch gute Fragen, die man sich auch in fünf Minuten ausdenken kann.
    Ja, es ist typisch deutsch, das Haar in der Suppe zu suchen. Einen Skandal heraufzubeschwören, das Negative zu sehen. Hierzulande heißt es oft Querpass-Toni. Ja, von der Haupttribüne aus gesehen sind diese 1430 Pässe ins Angriffsdrittel Querpässe. Es ist wie immer eine Frage der Perspektive. Toni Kroos ist damit übrigens die Nummer Eins der Welt.
    Kroos spielt seit vielen Jahren in Spanien. Dort honoriert man seine Leistung. Doch hier sucht man nach Schwächen. Die womöglich keine sind. Und selbst wenn, reichen seine Fähigkeiten noch immer aus, als Stammspieler fünf mal die Champions League zu gewinnen. Denken wir uns die vermeintlichen Querpässe mal weg. Soll er dann noch den Großen Preis von Monza oder den Eurovision Songcontest gewinnen? Statt sich einfach mal zu freuen, dass es ein kleiner Junge aus Greifswald zu so einem Erfolg und so einer Karriere gebracht hat. Ja, vielleicht wäre das eine tolle Frage gewesen, Herr Kaben: „Was sagt das 9-jährige Ich aus Greifswald, wenn es dich heute im Fernsehen sieht?“ Vielleicht hätte er Toni eine Träne entlockt. Doch er schaffte es, dass Toni ging. Keine Leistung, mit der man eine Champions League gewinnt. [Blockierte Grafik: https://static.xx.fbcdn.net/im…/tfb/1/16/1f64f_1f3fb.png]

    P.S. Nils Kaben ist deswegen allerdings auch kein schlechter Mensch.
    Beste Grüße, euer Henoch Förster. #bolzplatzkind

    Journalisten sind Leute, die ein Leben lang nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben. (M. Twain)