Wie reagieren der Hamburger SV und der SV Werder Bremen auf die Zwangspause?

Die aktuelle Zwangspause rund um das Corona-Virus hat natürlich auch den Fußball-Alltag durcheinandergebracht. Die 1. und 2. Bundesliga wurden zunächst für zwei Wochen pausiert. Da es jedoch auch Anfang April nicht danach aussieht, als ob wieder Spiele stattfinden können, müssen sich die Beteiligten wohl auf eine noch längere Pause einstellen. Doch wie gehen der Hamburger SV und der SV Werder Bremen mit der Krise um? Was könnte diese an der jeweiligen Situation im Club ändern?


Abbildung 1: Aktuell bleibt das Volksparkstadion wie alle anderen Stadien auch leer. Die Frage ist: Wie lange noch und wie lange halten die Vereine das finanziell aus? Bildquelle: @ Catfonts / Pixabay.com


SV Werder Bremen: Corona-Krise im Abstiegskampf


Um den SV Werder Bremen stand zuletzt ja nicht so sonderlich gut. In der Liga steht das Team nur auf Platz 17 und bangt um den Verbleib in der Liga. Die Corona-Krise ist zwar ein schwerer Schlag für den Fußball und eine große finanzielle Belastung für alle Beteiligten. Aber eventuell schafft es das Team, in dieser Zeit zur Ruhe zu kommen und noch einmal einen Neustart zu wagen, wenn es wieder losgehen sollte.


Die Buchmacher sind sich nämlich nicht so sicher, ob Werder das Ruder in der Saison nochmal herumreißen könnte. Wer sich davon selbst ein Bild machen möchte, kann unter wettbonus360.com entsprechende Anbieter finden. Ansonsten dominieren andere Aspekte das Geschehen:
  • Individuelles Training: Die Werder-Spieler wurden sozusagen ins ‚Home-Office‘ geschickt und haben für zu Hause individuelle Trainingspläne erhalten, die sie täglich absolvieren sollen. Dabei werden auch täglich die Leistungsdaten an den Trainer übermittelt.
  • Finanzielle Probleme: Durch die ausfallenden Spiele hat Werder Bremen wie alle anderen Vereine auch so gut wie keine einnahmen mehr. Es wird bereits diskutiert, was diesbezüglich getan werden kann. Ein Ansatzpunkt: Spieler könnten auf Teile ihres Gehalts verzichten, wie es die Profis in Mönchengladbach vorgemacht haben.

Hamburger SV: In der 2. Liga in der Spitzengruppe


Der HSV steht aktuell auf Platz 3 in der 2. Liga und damit immer noch alle Chancen auf einen Aufstieg. Aktuell ist der Spielbetrieb zwar nur bis zum 02.April ausgesetzt, aber niemand rechnet ernsthaft damit, dass dann bereits wieder Spiele stattfinden können. Es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft die Krise wegsteckt und ob es gelingt, für den Endspurt noch einmal Luft holen zu können.


Zwar weiß niemand, wann wieder Spiele stattfinden können, aber man wird wohl alles tun, um die Ligen noch zu Ende zu spielen. Beim HSV wird bis zum 24, März jedoch erst einmal nur individuell trainiert. Danach soll es nach aktuell Stand wieder losgehen im Volkspark. Ob dieser Termin realistisch ist, werden wohl erst die nächsten Tage und die Ausbreitungszahlungen in Sachen Corona zeigen.


Die Corona-Krise ist für den deutschen Fußball eine schwere Hürde


Wie sich an der Entwicklung beim HSV und dem SV Werder Bremen sehen lässt, bringt die Corona-Krise auch die großen Vereine an ihre Grenzen. Clubs wie Holstein Kiel (betroffene Spieler in eigenen Reihen) oder Dynamo Dresden haben ganz ähnliche Schwierigkeiten. Gerade die finanzielle Belastung dürfte für viele Vereine noch zur Zerreißprobe werden. Trotzdem ist ein Spielstopp aktuell die einzig sinnvolle Aktion, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern und zu verlangsamen. So bitter das für alle Beteiligten ist: Baer Gesundheit muss immer vor Vergnügen und Geschäft gehen. Es bleibt abzuwarten, wann die deutschen Wettbewerbe wieder starten dürfen. Die Fans sollten sich darauf einrichten, dass dies eventuell nicht so bald wird.

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