Die nächsten Bundesliga Spieltage im Überblick

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Spieltag 4 steht am nächsten Wochenende vor der Tür. Ausgerechnet am Freitag, den 13. September hält er Einzug, und zwar mit dem Duell zwischen Fortuna Düsseldorf und dem VfL Wolfsburg in der Merkur Spielarena. Übrigens ist es Düsseldorf bislang noch nie gelungen, gegen die Wölfe einen Sieg davonzutragen. Bei insgesamt acht Begegnungen lautete das Ergebnis fünfmal Sieg für Wolfsburg und dreimal Remis. Es wäre also fast so etwas wie ein Wunder, wenn Fortuna diesmal die Oberhand behielte.


Ebenfalls am 4. Spieltag, aber diesmal am Samstag, den 14. September, empfängt der BVB daheim Bayer 04 Leverkusen. Nach der Pleite gegen Union Berlin müssen die Dortmunder an dieser Stelle doch einige Wiedergutmachung betreiben. Es ist daher davon auszugehen, so auch die Meinung von Experten, dass Dortmund in diesem Zweikampf punkten wird. In der Opel Arena treffen der 1. FSV Mainz 05 und Hertha BSC aufeinander. Die Mainzer treten mit einem überdurchschnittlich jungen Team an, das im Durchschnitt niedrige 24,5 Lenze mitbringt. Außerdem belegt diese Mannschaft zurzeit den letzten Tabellenplatz, aber die Berliner befinden sich nur einen einzigen Rang darüber. Der Ausgang dieser Partie steht in den Sternen.


Mönchengladbach als versierter Auswärtssieger


Eintracht Frankfurt trifft am Samstag auf eine Art Angstgegner: Gegen den FC Augsburg konnten sich die Hessen gerade mal 3 von 14 Malen behaupten. Eine wirklich dünne Quote, die sogar gegen Bayern München besser aussieht! Doch ein Punkt dürfte trotzdem tröstlich sein: In der vergangenen Saison gelang Frankfurt doch tatsächlich ein Auswärtssieg gegen Augsburg, mit einem doch recht souveränen 3:1. Daran ließe es sich, wenn die Sterne gutstehen, eventuell anknüpfen.


Borussia Mönchengladbach zeigt sich vor allem auswärts stark: Der Verein gewann im letzten Jahr sieben von zehn seiner Gastspiele, und das ist, wie wir alle wissen, keine Selbstverständlichkeit. Auch am Samstag werden die Mönchengladbacher nicht zu Hause sein, sondern im Kölner RheinEnergieSTADION. Der 1. FC Köln steht dort bereits in den Startlöchern, um den ehrgeizigen Gegner abzuwehren. Aber Achtung, ihr Kölner, wiegt auch nicht zu früh in Sicherheit: In dieser Saison erzielt Mönchengladbach seine Tore bevorzugt in der letzten Viertelstunde.


Der Tabellenführer gegen den Ranglistenzweiten


Der SV Werder Bremen reist zum Wochenende nach Berlin, um den 1. FC Union ins Auge zu fassen. Die beiden Mannschaften begegneten sich bislang nur ein einziges Mal, und das war im fernen Jahr 2009. Die Bremer putzten damals die Berliner mit einem 5:0 herunter, und dass ausgerechnet als Gast in der Hauptstadt. Doch die Hauptstädter legten in dieser Saison einen enorm guten Start hin, sie heimsten vier Punkte in den ersten drei Spielen ein und stiegen bis auf den elften Platz auf. Uns erwartet also eine spannende Partie, die alle erdenklichen Ausgänge zulässt.


Abends dürfen wir uns dann wieder Bayern München zu Gemüte führen, und zwar gegen den RB Leipzig. Die Leipziger belegen aktuell den Spitzenplatz, während die Bajuwaren ihnen dicht auf den Fersen sind. Betrachtet man die letzten fünf Gastspiele, bei denen Bayern den zweiten Tabellenplatz belegte und gegen den Ersten antrat, stellt sich Überraschendes heraus: Der Rekordmeister konnte in dieser Konstellation nur einmal gewinnen, viermal ging er als Verlierer vom Platz. Doch mit Robert Lewandowski an Bord ist die Mannschaft weiterhin unberechenbar gut.


Eine harte Nuss für den SC Paderborn 07


Am Sonntag finden noch zwei weitere Spiele statt, zuerst einmal lädt der TSG 1899 Hoffenheim in seine PreZero Arena ein. Gast ist der Sport-Club Freiburg, der bislang nur ein einziges Mal gegen Hoffenheim triumphieren konnte. Ganze zehnmal ging Freiburg als Verlierer vom Platz, doch vielleicht lässt sich diesmal an der Statistik noch ein wenig drehen. Einen Auswärtssieg haben die Baden-Württemberger immerhin in dieser Saison schon zu verzeichnen: Gegen den SC Paderborn gelang Ihnen ein recht eindeutiges 3:1. Vielleicht klappt es, den Schwung aus diesem Duell noch bis nach Sinsheim zu retten, wo die Hoffenheimer ihr Nest haben!


Der gerade genannte SC Paderborn hat zum Schluss eine harte Nuss zu knacken: Den Ostwestfalen steht der FC Schalke 04 gegenüber. Zweimal haben die Königsblauen den Paderbornern schon gezeigt, wo der Hammer hängt. Das war in der Saison 14/15. Weitere Aufeinandertreffen gab es bislang nicht, doch die Schalker werden sich mit Fug und Recht vor den berühmten Weitschusstoren ihrer Gegner fürchten und sich entsprechend vorbereiten.


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Das waren auch schon die anstehenden Partien des kommenden Wochenendes. Es sieht nach einem Wechselbad der Gefühle für die Zuschauer aus, fesselnde Spannung trifft auf Enttäuschung und Jubel. Es lohnt sich also, schon jetzt das Bier kaltzustellen und ein paar Tüten Chips zu kaufen. Die besten Mannschaften Deutschlands sorgen dann für das passende Unterhaltungsprogramm.

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