HSV trennt sich am Ende der Saison von Cheftrainer Hannes Wolf

Der Hamburger SV hat sein selbstgestecktes Ziel „direkter Wiederaufstieg“, verfehlt und zwei Tage vor dem letzten Saisonspiel ziehen die Verantwortlichen an der Elbe die ersten personellen Konsequenzen. HSV-Coach Hannes Wolf wird den Verein am Ende der Saison vorzeitig verlassen, dies gaben die Hanseaten heute bekannt.


Trotz der eher durchwachsenen Saison, gehört der HSV auch in der kommenden Saison zu den Favoriten in Sachen Aufstieg. Wer eine entsprechende Aufstiegswette platzieren möchte, sollte sich einen Bonus Code sichern und damit seinen Gewinn zu optimieren.


Hannes Wolf: Die Entscheidung ist für mich nachvollziehbar


Als Hannes Wolf im Oktober des vergangenen Jahres die Nachfolge von Christian Titz antrat, war die Erwartungshaltung bei den HSV-Fans und Verantwortlichen groß. Knapp sechs Monate später ist die Enttäuschung über den verpassen Wiederaufstieg groß in Hamburg. Als erste Konsequenz hat Sportvorstand Ralf Becker am Freitag nun das Aus von Cheftrainer Wolf bekannt gegeben. Auf der Pressekonferenz vor dem letzten Saisonspiel gegen den MSV Duisburg äußerte sich dieser wie folgt dazu: „Hannes Wolf hatte den Wunsch, dass wir noch in dieser Woche eine Entscheidung treffen. Und wir sind übereingekommen, dass wir uns zum Saisonende trennen.“ Damit hat Becker jene Gerüchte die bestätigt, die bereits seit Tagen bzw. Wochen durch Hamburg geistern.


Für Fans und Wolf selbst kommt die Entscheidung alles andere als überraschend. Der 38-jährige, der ursprünglich noch einen Vertrag bis 2020 an der Elbe hatte, zeigte sich gelassen: „Für mich ist diese Entscheidung nachvollziehbar.“ Bereits nach der 0:3-Heimpleite gegen Ingolstadt stand wohl schon fest, dass sich die Wege zwischen dem HSV und Wolf trennen werden so Becker: „Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen.“


Ein Nachfolger hat Becker noch nicht präsentiert, es gibt jedoch einige Kandidaten. Unter anderem werden Dieter Hecking (noch Borussia Mönchengladbach), Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF) und Dimitrios Grammozis (Darmstadt 98) als neue HSV-Trainer gehandelt. Laut dem kicker ist Grammozis der Favorit. Auch eine Rückkehr von Bruno Labbadia auf die HSV-Trainerbank soll jedoch nicht ausgeschlossen sein. Unabhängig davon wer kommende Saison auf der HSV-Trainerbank sitzen wird, der Druck wird immens sein, da die Hamburger nach dem verpassten Aufstieg so schnell wie möglich wieder in die 1. Bundesliga zurück möchten.

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