Beiträge von Fritzitelli

    Ich fang mal an....


    23. Spieltag


    SV Astoria Rießen - Germania Schöneiche II 0:3
    MTV Wünsdorf - Teltower FV 1:3
    Union Fürstenwalde III - Grün-Weiß Rehfelde 1:2
    Storkower SC - SV Siethen 2:0
    Preussen Beeskow - Union Bestensee 3:0
    Müllroser SV - Eintracht KW 2:2
    Frankonia Wernsdorf - Ausbau Hütte 3:0

    Zitat

    Fußball-Landesklassenvertreter Teltower FV hat sich auf der Torhüterposition verstärkt. Die Mannschaft von Ingo Hecht, die in der Hinrunde mit Tobias Knetsch nur auf einen gelernten Torhüter zurückgreifen konnte, erhält auf dieser Position mit Mario Jähnke (Seeburger SV) und Thoralf Stein (VSG Altglienicke) zwei Neuzugänge.

    Wacker rutscht wieder auf einen Abstiegsplatz


    Wacker Schönwalde musste diesmal mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot antreten. Gleich sechs Stammspieler sind momentan verletzt. Eine schwere Situation für die Mannschaft, die es in den letzten Jahren nie gab. Trotzdem wollte man in Teltow etwas mitnehmen. So deutlich wie es das Endergebnis vermuten lässt, war das Spiel dann auch nicht. Die Gastgeber aus Teltow nutzten aber resolut die sich bietenden Chancen und gingen somit verdient als Sieger vom Platz.


    Gleich mit dem ersten Angriff bekam Schönwalde eine Torchance. Nach langem Ball von Ken Märting verpasste Kevin Schulz nur knapp das Tor. Es entstand von Anfang an ein intensives Spiel mit viel Tempo. Auch Teltow kam mit dem ersten Angriff gefährlich vor das Tor von Mike Guttke . Nach einer Kopfballverlängerung an der Strafraumgrenze verfehlte der Schuss von Stürmer Marco Fritz das Wacker Tor aber deutlich (4.). Erst in der 17. Minute passierte wieder etwas Erwähnenswertes. Kevin Schulz setzte sich energisch bis zur Grundlinie durch. Seinen Querpass konnte die vielbeinige FV Abwehr aber gerade noch zur Ecke klären. Zwei Minuten später hätte Schönwalde dann in Führung gehen müssen. Wiederum Kevin Schulz war es, der sich durchsetzen konnte. Er sah den völlig freistehenden Philipp Konrad. Dessen Schuss entschärfte der Teltower Torwart Tobias Knetsch aber mit einer Glanzparade. In den folgenden Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften. Keiner Mannschaft gelang es den entscheidenden letzten Pass an den Mann zu bringen. Teltow wurde ab der 30. Minute stärker. Und in der 33. Minute musste Mike Guttke schon sein ganzes Können zeigen um einen Lupfer gerade noch so über die Latte zu lenken. In der 40. Minute war er dann aber machtlos. Teltow machte geschickt Druck auf die Wacker Abwehr. 20 Meter vor dem Tor erkämpfte sich der Gastgeber das Leder und Chris Adrian Dahlmann zog einfach mal ab. Sein Schuss sprang vom Innenpfosten ins Tor zur 1:0 Führung . Mit diesem Ergebnis wurden dann die Seiten gewechselt. Bis dahin ein ausgeglichenes Spiel in dem der FV 1913 etwas entschlossener in den Zweikämpfen auftrat. Die zweite Hälfte begann mit viel Druck von Schönwalde. In der 53. Minute hatten bereits alle Gästespieler die Arme nach oben gerissen und den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Ecke klärte Teltow aber den Kopfball von Kevin Schulz in höchster Not auf der Torlinie. Die zweite hundertprozentige Chance des Spiels für Wacker. Aber der „Fluch“ der Hinserie setzte sich auch in diesem Spiel fort. Schönwalde spielt gut mit, hat auch große Chancen, nutzt diese aber nicht zu Toren und bekommt dann Tore der Gegner weil man zu viele einfache Fehler macht. In der 60. Minute spielte Ken Märting einen Rückpass auf Mike Guttke. Dessen verunglückten Pass nimmt der Teltower Marco Fritz auf und spielt einen klugen Querpass zu Ahmad El Rabah. Der muss den Ball nur noch über die Linie drücken. Nun warf Wacker alles nach vorne. Teltow machte klug die Räume zu und lauerte auf Konter. In der 70. Minute gelang Ken Märting der Anschlusstreffer. Vorangegangen war ein Querpass von Kevin Schulz den Märting aus 10 Metern über die Linie drückte. Mit diesem Treffer kam wieder Hoffnung auf. Diese dauerte aber nur 2 Minuten. Nach einem Freistoß bekam die Schönwalder Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone und der Teltower Toptorjäger Mirsad Stollaj bedankte sich mit seinem neunten Saisontreffer und stellte den alten Abstand wieder her. Wacker gab nicht auf und versuchte noch einmal alles. Doch Teltow spielte geschickt und ließ kaum Chancen zu. In der 84. Minute konnte der Gastgeber sogar noch das Ergebnis ausbauen. Nach einem Freistoß aus halbrechter Position waren gleich 3 FV Spieler frei und Marco Fritz konnte ungehindert zum 4:1 einschieben. So gewann Teltow dieses Spiel verdient aufgrund der besseren Chancenverwertung. Schönwalde über weite Strecken gleichwertig, aber nicht mit dem nötigen Glück um in so einem Spiel auch mal zum richtigen Zeitpunkt zum Torerfolg zu kommen rutscht somit wieder auf einen Abstiegsplatz. Nun gilt es die Zeit bis zur Winterpause ohne weitere Verletzungen zu überstehen und noch den ein oder anderen Punkt zu sammeln um den Anschluss zu den anderen Mannschaften nicht zu verlieren. Abschließend noch ein Kommentar zur Leistung der Unpartieischen. Nach dem Spiel waren sich die Trainer beider Mannschaften einig, dass Schiedsrichter Michael Thrun einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Zwei völlig überzogene Platzverweise waren nur ein Beleg dafür. Bei Fußballspielen sollten immer die Mannschaften im Vordergrund stehen. Leider stehen zunehmend die Auftritte der Schiedsrichter im Focus. Dies ist eine Entwicklung die keinem Fan gefallen kann.


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    Doppelte Premiere bei Frankonia


    Landesklasse Ost: Vor dem Königs Wusterhausener Stadtderby am Freitagabend schätzen beide Trainer die Erfolgsaussichten auf 50 Prozent.


    Wernsdorf – „Ich hasse Gegentore“, erklärte Frankonia-Trainer Wolfgang Juhrsch. Verständlich, dass er deshalb in seinen 35 Jahren als Verantwortlicher an der Seitenlinie immer ein besonderes Augenmerk auf die Defensive richtete. Die stabile Deckung war auch die Grundlage für den Aufstieg der Wernsdorfer und die Voraussetzung für die Premiere am Freitagabend.
    Da stehen sich erstmals überhaupt in einem Pflichtspiel die ersten Männerteams von Frankonia und Eintracht Königs Wusterhausen gegenüber. Und da die Begegnung um 19 Uhr in Wernsdorf angepfiffen wird, gibt es gleich die zweite Premiere. Erstmals tragen die Gastgeber ein Heimspiel unter Flutlicht aus. „Wir trainieren schon seit vierzehn Tagen unter diesen Bedingungen“, erzählt Juhrsch. „Ich finde die Beleuchtung in Ordnung. Es ist überall hell genug, so dass wir hoffentlich einen schönen, spannenden und fairen Vergleich erleben, der die Zuschauer begeistert.“
    Beim Errichten der Flutlicht-Anlage zeigten die Wernsdorfer genauso viel Geschick wie bei der Zusammenstellung der Landesklassen-Elf. Sie suchten und fanden einen Anbieter, der alles zu einem wesentlich günstigeren Preis aufbaute als anfangs bei den ersten eingeholten Kostenvorschlägen. Vereinspräsident Michael Beyes musste dazu einiges an Arbeit investieren, um alles in die gewünschten Bahnen zu lenken.
    Das kickende Personal muss sich aber auf dem eigenen Platz steigern, um ebenso gut zu sein. „Wir spielen auswärts erfolgreicher als zu Hause, obwohl wir außer bei unserem Auftritt gegen Rehfelde immer ordentlich agierten“, schätzte der Frankonia-Trainer ein. Und das lässt sich exakt mit Fakten belegen.
    Die Landesklassen-Neulinge holten auswärts drei Siege bei einer Niederlage und damit neun ihrer 13 Punkte. Daheim gab es nur gleich zum Auftakt den glücklichen Elfmetersieg kurz vor dem Abpfiff gegen das jetzige Schlusslicht Astoria Rießen, ein Remis und zwei Pleiten. Auch das Torverhältnis belegt die Trainer-Aussage – auswärts 9:5 und daheim 3:6!
    Statistischer Vorteil also für die zum „Stadtduell“ anreisenden Gäste von Eintracht Königs Wusterhausen, deren Bilanz viel ausgeglichener ist: Je sieben Heim- und Auswärtspunkte sowie 9:5 Heim- und 9:4 Auswärtstore. „Es gibt aber keinen Favoriten in dieser Partie“, so Juhrsch, der den Kontrahenten zweimal beobachtete. „Ich trainierte ja die KWer bereits und habe immer noch eine besondere Sympathie für den Verein. Trainer Roman Scholz war Spieler bei mir. Er leistet jetzt dort eine ganz tolle Arbeit. Ich habe nicht erwartet, dass Eintracht so gut abschneidet und auf Rang vier liegt.“
    Frankonia liegt zwar auf Rang acht, hat aber nur einen Punkt weniger gesammelt als die Scholz-Truppe. Nach rund einem Viertel der Saison ist Scholz etwas zufriedener als sein ehemaliger Vorgesetzter und jetziger Kollege. „Wir haben zwar 16 gleichwertige Spieler, aber durch Verletzungen und Ausfälle auf Grund beruflicher Aufgaben am Sonnabend gibt es trotzdem Personalsorgen. Mustapha Ibrahim arbeitet zum Beispiel fast immer am Spieltag und fehlt deshalb oft“, erklärte Juhrsch. „Außerdem müssen wir uns noch an die Landesklasse gewöhnen. Da geht alles schneller und es bleibt nicht so viel Zeit zum erfolgreichen Torschuss wie eine Klasse tiefer. Die KWer besitzen da die größere Erfahrung.“
    Dem stimmt der Eintracht-Verantwortliche Roman Scholz zwar zu, sieht seine Schützlinge allerdings nicht in der Favoritenrolle. „Wolfgang hat sehr gute Einzelspieler dazugeholt. Aber ich weiß genau, wie er spielen lässt. Darauf werden wir uns vorbereiten. Außerdem ist die Stimmung in unserer Mannschaft sehr gut, weil wir bisher über unseren Erwartungen liegen. Der gute Saisonstart gibt Selbstvertrauen.“
    Außerdem verbesserten sich die Scholz-Schützlinge vor allem im Spiel nach vorn, wobei sie ihre Defensiv-Stärke nicht verloren haben. Neun Gegentore sind der zweitbeste Wert in der Oststaffel nach Tabellenführer Germania Storkow, der am sechsten Spieltag in Zeesen 1:1 spielte und insgesamt siebenmal den Ball aus dem eigenen Netz holen musste. Da der Frankonia-Torwart nur elfmal bezwungen wurde, was der drittbeste Wert ist, wird es am Freitagabend beim Derby in Wernsdorf und bei der Vorliebe des einheimischen Verantwortlichen wohl nicht zu einem Torspektakel wie bei der Bundesliga-Partie des KWer Namensvetters aus Frankfurt/Main gegen den VfB Stuttgart geben. Es wäre den Fans aber zu wünschen.
    Dabei bauen die Gäste auf ihren routinierten Torjäger Daniel Gensigk, der bereits achtmal traf. „Wir sind aber insgesamt in der Offensive besser geworden“, meinte Roman Scholz. „Die technisch starken Stürmer Simon Zigan und Aruna Kuindi sichern vorn Bälle, so dass es einen spielerischen Aufschwung gibt. Das Team tritt geschlossen sowie gefestigt auf und alle zeigen, dass sie Spaß am Fußball haben.“


    (Sportbuzzer, 29.10.14)

    9.Spieltag


    Astoria Rießen - Aufbau Eisenhüttenstadt 0:2
    Frankonia Wernsdorf - Königs Wusterhausen 1:0
    Union Fürstenwalde III. - Storkower SC 1:3
    Müllroser SV - Union Bestensee 2:2
    Preussen Beeskow - SV Siethen 3:0
    Grün-Weiß Rehfelde - Teltower FV 1:3
    MTV Wünsdorf - Wacker Schönwalde 3:1
    Blau-Weiss Markendorf - Schöneiche II. 3:2

    Anbei noch 2 Berichte:


    Teltow feiert ersten Heimerfolg
    Landesklasse Ost: Der Gastgeber gewinnt gegen den MTV Wünsdorf mit 3:0.


    Torfolge: 1:0 Stollaj (35.), 2:0 Adam (45.+1.), 3:0 Schwieger (79.)


    Der Gastgeber kam zum ersten Saisonerfolg in einem Heimspiel. Dabei war der Einsatz von Routinier Edgar Hecht mit Sicherheit eine Überraschung für die Teltower Fans. Der Gastgeber war durchgängig die bessere Mannschaft. Die sichere Halbzeitführung tat ihr Übriges.In der zweiten Halbzeit kam der TFV aus einer leichten Konterstellung. Als Wünsdorfs David Isbaner nach dem dritten Teltower Treffer die rote Karte sah, war die Partie endgültig entschieden. "Der erste Heimerfolg dieser Saison ist verdient, da meine Mannschaft eine geschlossene Mannschaftsleistung bot. Lob auch an unseren Torwart Tobias Knetsch", so TFV Trainer Ingo Hecht.


    Teltower FV:
    Knetsch - Kunth (86.' Ingo Hecht), Kuppke, Fenchel, Dahlmann - Fritz, Schwieger (80.' Kühne), Szelat (60.' Edgar Hecht) - Adam, Schütt, Stollaj




    MTV Wünsdorf verliert auswärts mit 0:3
    Landesklasse Ost: Wünsdorf kassiert beim Teltower FV eine klare Auswärtsniederlage.


    Der MTV Wünsdorf hat in der Landesklasse Ost beim Teltower FV eine enttäuschende 0:3 (0:2)-Niederlage kassiert. Gegen eine vom Gastgebertrainer Ingo Hecht gut eingestellte Mannschaft kam der MTV nie so richtig in die Partie. In der 15. Minute ging Teltow schon mit 1:0 durch Mirsad Stollaj in Führung. Während der gesamten Partie tat sich Wünsdorf vor allem mit der körperlich betonten Spielweise der Gastgeber schwer und hatte kaum etwas entgegenzusetzen. Zur Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gäste ein Gleichgewicht erspielen und auch Torchancen herausarbeiteten. Die Bemühungen schienen dann auch belohnt zu werden, als Tino Briesenick in der 42. Minute den frei stehenden Christian Semke bediente, doch Semke vergab überhastet. Kurz darauf, als der MTV gedanklich schon beim Pausentee war, erhöhte Florian Adam (45+1) für Teltow auf 2:0. Auch im zweiten Spielabschnitt gab es keine Besserung aus Sicht der Gäste: Viele individuelle Fehler prägten das Spiel und zu viele Akteure beschäftigten sich mit Nebensächlichkeiten, keiner konnte sein vorhandenes Potential völlig ausschöpfen. Den negativen Höhepunkt gab es in der 79. Minute: David Isbaner ließ sich zu einer Spuck-Attacke hinreißen und bekam die rote Karte. Und prompt folgte in der gleichen Minute das 3:0 für die Gastgeber durch Patrick Schwieger. Enttäuschung machte sich beim MTV nach dem Spiel breit, doch eindeutig muss man feststellen, dass die Mannschaft lange nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen kann. Nun muss das Team am kommenden Sonnabend (1. November, 14 Uhr, Am Burgberg) gegen den SV Wacker Schönwalde unbedingt gewinnen, wenn sich Wünsdorf nicht im Tabellenkeller festsetzen will. Nach der Niederlage in Teltow rangiert der MTV mit acht Zählern auf Rang zwölf der Landesklasse Ost und hat nur drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Schönwalde hat sieben Punkte und steht auf Rang 14 und verlor am Sonnabend mit 0:2 gegen den SV Blau-Weiß Markendorf.

    Das Warten soll ein Ende haben


    Teltows Trainer Ingo Hecht hat sich diese Woche vorsorglich ein paar neue Fußballschuhe gekauft. Gut möglich, dass er im Heimspiel gegen MTV Wünsdorf selbst ins Geschehen eingreift. Nach dem bekannten Ausfall von Ahmad El-Rabah hat sich der zweite Sechser, Niklas Birner, krank gemeldet. Auch der Einsatz von Torwart Tobias Knetsch scheint aufgrund einer Handverletzung unmöglich. Dennoch: Der erste Heimsieg dieser Saison soll her, wozu der TFV spielerisch allemal in der Lage ist. Gewarnt ist man dennoch vor dem einfachen, aber effektiven Spiel der Gäste: Wünsdorf spielt oft lange Bälle in die Spitze, wo mit Kevin Böger ein schneller, torgefährlicher Stürmer lauert.


    Samstag 14 Uhr, Jahn-Straße 4, Teltow


    (http://www.pnn.de/regionalsport/904495)

    und warum?


    Vielleicht ja deswegen....


    Unser Spieler Patrick Kain musste nach Faustabwehr des Teltowers TW in das Krankenhaus eingeliefert werden. Mit einem 4 fachen Nasenbeinbruch und einem 2 fachen Nasescheidewandbruch ging es am Montag in den OP Saal. Diese Operation hat Kain gut überstanden.


    Aber auch unser TW Kammler zieht das Verletzungspech magisch an. Er erlitt einen mehrfachen Sehnenriss im Daumenbereich und wird der Mannschaft nun auch bis Februar fehlen!


    Langsam aber sicher übersteigt das Krankenlazarett die Anzahl der Spieler die noch einsatzfähig sind!

    Tipps 6. Spieltag


    Schöneiche II - Müllroser SV 0:2
    FSV 1910 KW - Storkower SC 2:2
    Wünsdorf - FSV Union III 3:1
    Teltower FV - Rießen 2:0
    Aufbau Ehst - SV Beeskow 0:1
    SV Bestensee - SV Siethen 1:2
    SG Rehfelde - Markendorf 2:0
    Schönwalde - Wernsdorf 1:3

    Frankonia Wernsdorf: Respektable Leistung, doch ein Gegentor zu viel
    Landesklasse Ost: Frankonia Wernsdorf hat gegen den Teltower FV mit 0:1 das Nachsehen.


    Obwohl seine Wernsdorfer Frankonia-Fußballer am Sonnabend im Landesklassen-Punktspiel gegen den Teltower FV mit 0:1 das Nachsehen hatten, bescheinigte Trainer Wolfgang Juhrsch seinem Team eine respektable Leistung. „Ein Unentschieden wäre möglich gewesen. Doch es zeichnete sich ab: Wer kein Gegentor zulässt, gewinnt.“
    Frankonia aber handelte sich ein Gegentor ein. Wobei Fritz bei einem Teltower Konter aus 20 Metern traf. Dagegen ließen die Gastgeber ihre Chancen aus. Kain schoss aus kurzer Distanz Torhüter Knetsch an.

    meine Tipps


    FSV Union Fürstenwalde III - Grün Weiß Bestensee 2:2
    Müllroser SV - Wacker Schönwalde 2:1
    Preussen Beeskow - Germania Schöneiche II 3:0
    Storkower SC - Aufbau Eisenhüttenstadt 4:1
    SV Siethen - Eintracht Königs Wusterhausen 1:0
    Blau-Weiss Markendorf - MTV Wünsdorf 3:2
    Astoria Rießen - Grün Weiß Rehfelde 1:2
    Frankonia Wernsdorf - Teltower FV 1:3

    Teltower FV - Müllroser SV 2:3 (2:1)
    Teltower Heimfluch hält an



    Der 80-jährige Hans Kuppke hat schon lange keinen Sieg seines Enkels mehr gesehen. Der verlor in der Landesklasse Ost mit dem Teltower FV gegen den Müllroser SV 2:3


    Hans Kuppke wird reichlich Aufbauarbeit leisten müssen. Sein Enkel Benjamin Kuppke hatte mit dem Teltower FV gerade 2:3 (2:1) gegen den Müllroser SV verloren und war nicht sehr gesprächsfreudig vor lauter Enttäuschung. Nicht nur der 24-Jährige war sprachlos nach der späten Niederlage, auch Kapitän Tomas Schütt lag Minuten nach dem Abpfiff schweigend auf dem Rasen. Durch ein Tor in der 89. Minute durch den starken Müllroser Stürmer Paul Herrmann gab Teltow ein Spiel aus der Hand, das es hätte gewinnen müssen. Der Heimspielfluch der Teltower dauert also an – den letzten Erfolg zu Hause gab es am 15. März in der Vorsaison.


    Den hatte auch Hans Kuppke gesehen, der fast jedes Heimspiel besucht, seit sein Enkel in der Ersten des TFV spielt. Von 1950 bis 1958 stand er selbst auf dem Platz – im Tor. „Damals hieß das noch Motor Teltow“, sagt er 80-Jährige und erzählt von Fußbällen, die noch zugeschnürt wurden und sich bei Regen mit Wasser vollsogen und so schwer waren, „dass nach jedem Kopfball ein Abdruck auf der Stirn blieb“, wie der Fußball-Senior erzählt.


    Am vergangenen Samstagnachmittag hatte er einen kuriosen Beginn der Landesklasse-Partie gesehen. Die war 80 Sekunden alt, als Teltows Kapitän Schütt nach einer guten Kombination den Ball an die Unterlattenkante knallte – und verblüfft zusah, wie das Leder 20 Sekunden später im eigenen Tor zappelte: Während die Teltower im Jubelschrei verharrten, schickte Paul Hermann seinen Bruder Max mit einen guten Pass auf die Reise, der ohne große Mühe zum 1:0 vollendete. Die Gastgeber brauchten eine Viertelstunde, um zu ihrem Spiel zu finden – doch dann machten sie es gut: Sichereres Kurzpassspiel und lange Diagonalpässe machten das Teltower Spiel sehr variabel, Müllrose bekam nicht mehr viel Ballbesitz. Zwei Minuten brauchte die Elf von TFV-Trainer Ingo Hecht schließlich, um das Ergebnis zu drehen: In der 17. Minute jagte der Müllroser Tobias Karge eine flache Hereingabe von Mirsad Stollaj ins eigene Tor. In der 19. Minute sorgte der agile Teltower Angreifer per Kopf selbst für die Führung, die Schütt noch vor der Pause hätte ausbauen können. Aber auch nach Wiederanpfiff gingen die Teltower fahrlässig mit ihren Chancen um, die nach Ansicht ihres Trainers für zwei Spiele gereicht hätten. Im Fünf-Minuten-Takt erspielten sie sich hochkarätige Möglichkeiten; es war exemplarisch, als in der 66. Minute Florian Adam freistehend an Gäste-Torwart Stefan Ammer scheiterte.


    Hans Kuppke ahnte, was kam, als er gut eine Viertelstunde vor Schluss meinte: „Das Ding ist noch nicht entschieden, das steht auf der Schneide.“ Kurz danach fiel der Ausgleich. Teltows Keeper Tobias Knetsch hatte bei einem Konter der Müllroser im Strafraum im Eins-zu-Eins-Duell riskant den Ball gespielt – sein Gegenspieler kam zu Fall und zum Entsetzen der Teltower gab es Strafstoß, den Paul Hermann sicher verwandelte.


    Nun war es eine offene Partie: Die Gäste bedienten zunehmend ihre kämpferischen Qualitäten – ganz nach der Devise ihres Trainer Ronny Schulze – „Vorne nur rammeln!“ – gab er seinem Spieler Stefan Kuke bei dessen Einwechslung zehn Minuten vor Schluss als Auftrag mit. Und die Hausherren machten das, was ihrem Trainer nach Abpfiff ein Rätsel blieb: die beste Chance auslassen. In der 84. Minute hatten sich der Müllroser Keeper und ein Abwehrspieler gegenseitig zu Fall gebracht – Stollaj schoss am leeren Tor vorbei. Eine Minute tanzte er durch den Gäste-Strafraum und vergaß im richtigen Moment abzulegen. Ein Distanzschuss von Ahmad El-Rabah verfehlte knapp sein Ziel.


    Zu diesem Zeitpunkt hatte Hans Kuppke seinen Platz schon verlassen. Das Sitzkissen unterm Arm, den Regenschirm in der Hand stand er direkt hinter dem Teltower Tor – just in dem Moment, als Paul Herrmann zum 3:2-Siegtreffer einschob.


    Teltower FV: Knetsch - Dahlmann, Fenchel, Kuppke, Fröhlich - El-Rabah, Fritz, Birner (76. Mrabet) - Schütt, Stollaj, Adam


    Tore: 0:1 M. Hermann (2.), 1:1 Karge (17., Eigentor), 2:1 Stollaj (19.), 2:2 P. Hermann (76., Strafstoß), 2:3 P. Hermann (89.)

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