Beiträge von Standuhr

    Wolfslanderoberung 😉


    LSV Neustadt- Stahl Riesa 1:3 (1:1)


    1:0 Sören Becker (8.)

    1:1 Lukas Balzer (21.)

    1:2 Lukas Balzer (51.)

    1:3 Kamal Mohammed (69. Foulelfmeter)


    Zuschauer: 119 , ca.50 Gäste


    3 Punkte aus 4 Spielen, da brannte bei manchem Riesaer Fussballanhänger schon wieder der Baum, aber natürlich war ein Punktgewinn schon fast Pflicht. So hieß es, sich auf den weiten Weg, hinter den Truppenübungsplatz Oberlausitz, zu machen und die Mannschaft zu unterstützen. Lange gerade Straßen säumen den Weg in ein Gebiet, in dem sich der arme Vereinapptickerer, fast für seine Arbeitsausführung schämen muss. Die Mobilfunkabdeckung graust einem toten Wolf und macht die Tätigkeit fast unmöglich! Das Wetter war auch nicht besonders einladend, aber der Nieselregen kam erst in Halbzeit 2 bis zum Hammer 5. Immerhin hat die Anlage eine kleine Tribüne und Holzbankunterstände. Im Sommer is da bestimmt idyllisch, leider spielen wir immer erst im Spätherbst in Neustadt. 🌬🤧💦 Der Kaffee war heiß und gut, aber den Bratwurstgrill sollte man etwas eher, weiter Weg der Gäste und zeitiges Kommen, anwerfen und darauf auch Platz für die Vortagsbrötchen bereithalten. 😉

    Sportlich gesehen, wechselte Karsten Oswald den Torhüter, mit Dominic Schiring für den besten Mann von der Tauchapleite Petr Svarc und Kapitän Florian Klengel rückte ins defensive Mittelfeld. Luxus den man in Riesa seit Jahren nicht kennt! Ausserdem spielten mit dem genesenen Lukas Balzer und dem endlich spielberechtigten Kamal Mohammed, 2 neue Stürmer,die dem Stahlspiel richtig gut taten. Kamal ist US Amerikaner, der von der Westerville Highschool in Ohio stammt und über den Columbus FC und die Tschechei, gemeinsam mit einem weiteren noch nicht Spielberechtigten, den Weg nach Riesa fand.

    Selbstbewusst hatten sich die Spieler einen Sieg vorgenommen, doch schon die erste Chance der Gastgeber führte zum Rückstand. Im Gegensatz zum Tauchaspiel steckten sie den Treffer weg und suchten selbst den Weg nach vorn und kamen auch zu Möglichkeiten ( Balzer, Uhlir). Die Gastgeber spielten weiterhin über die Flügel und fanden dort teils große Löcher in der Stahlabwehr. Bei einem Konter über rechts, standen plötzlich 2 Mann im linken Strafraum frei, aber Debütant Dominic Schiring parierte 2x glänzend. Kurz darauf fand dann aber Lukas Balzers Schuss den Weg ins Tor und die Hoffnung auf Punkte wuchs. Der Rest der Halbzeit war ein Abnutzungskampf mit weiten Bällen oder Fehlpässe im Mittelfeld, wobei sich die Riesaer Abwehr zunehmend auf die Neustädter einstellen konnte und im Vorwärtsgang durch Seitentausch einiger Spieler besser zurecht kam.

    5 Minuten nach der Pause gelang Lukas dann sein 2. Treffer und das Selbstvertrauen wuchs weiter. Die Gastgeber mühten sich zwar, aber wirkliche Chancen wurden Mangelware. Stahl konterte über die Aussen, scheiterte aber meist am letzten Pass. In der 68. lief sich Kamal am linken Strafraumeck fest, aber Alex Poehler übernahm den Ball und konnte nur mit gestreckten Bein gestoppt werden, allerdings halt im Strafraum! Die Ausführung übernahm der selbstbewusste Kamal und ließ Tobiasz Wlodarczyk keine Chance. Damit rückten die 3 Punkte immer näher, denn den Gastgebern fiel im Vorwärtsgang nicht mehr viel ein, weil die Stahlmannschaft mit Mann, Maus und Leidenschaft verteidigte. Irgendwann hatte man dann das Gefühl, dass das nicht mehr schief geht und so überstand man auch die 3 Nachspielminuten und feierte den verdienten Auswärtssieg! Gab's zuletzt am 1.6.2019 in ......!

    Schiedsrichter Nico Lorenz pfiff , von meiner Seite beanstandungslos, die Neustadtfans sahen das gelegentlich anders! Auch die Assistenten Jautze und Evler glänzten durch exzellentes Stellungsspiel und waren immer auf Höhe.


    Fazit: In Gegensatz zum Tauchaspiel nicht wiederzuerkennen! 👍👏 Geht doch Männers! Die Arbeit von Trainer Ossi beginnt zu wirken, die Mannschaft findet zusammen und wenn mal einer einen schlechten Tag hat, scheut sich Ossi auch nicht , denjenigen auszuwechseln, da er ja Alternativen auf der Bank hat, auch ein Luxus des breiten Kaders!

    Nun muss gegen Niesky scharf nachgelassen werden, damit wir im Mittelfeld der Liga ankommen und möglichst viele Punkte Hamstern, denn die Saison wird lang und hart, wie einige Mannschaften der Liga Positiv wie Negativ spüren!


    Bilder gibt's von unserer Seite diesmal nicht, da er leider nicht mitkonnte.

    Ausserdem droht unserem sportlichen Leiter ein Spielbesuchsverbot, denn wenn er nicht da ist, gewinnen wir die Ligaspiele! :verweis::stumm::rofl:

    Disclaimer: Idee stammt nicht von mir 🤷‍♂️!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Der Platzverweis für Maresch war wegen Tätlichkeit nach dem Foul. Kurze Diskussion mit einem Gegenspieler und er schiebt ihn mit beiden Händen um. Das Ganze in der Sichtachse von Schiri Runge.

    HOFFENTLICH HEILSAMER SCHOCK


    Stahl Riesa - SG Taucha 0:4 (0:2)


    0:1 Paul Lehmann (17.)

    0:2 Franz Boltze (33.)

    0:3 Max Marvin Rogge (46.)

    0:4 Paul Lehmann (69.)


    Zuschauer: 318 Enttäuschte


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    ?

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    🤷‍♂️

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    😪

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    Fazit : Armer Petr Swarc !




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    WASSER WASSER WASSER


    Großenhainer FV - Stahl Riesa 4:1 (0:1)


    0:1 Jara Novak (29.)

    1:1 Max Kirsche (51.)

    2:1 Torsten Marx (76.)

    3:1 Tom Klömich (84.)

    4:1:Tom Klömich (88.)


    Man ist ja so einiges gewöhnt, aber das gestrige Wetter brauch ich auch nicht jede Woche. Regen von früh bis spät und Temperaturen, die den Griff zur Winterjacke durchaus ratsam erscheinen ließ. Die Entscheidung , den Aufsichtsratsvorsitzenden ,erstmals in diesem Jahr bei einem Auswärtsspiel, etwas eher hochzuscheuchen, erwies sich als goldrichtig. Wie heißt es so schön..... Zeitiges Kommen sichert gute Plätze..... und wir bekamen Plätze unter einem der zwei großen Brauereischirme und blieben so relativ trocken. Andere standen die ganze Zeit im Regen und waren dementsprechend durchnässt.

    Die Mannschaften mussten trotzdem raus und fanden einen Rasen vor, der das Wasser erstaunlich gut wegsteckte, während rundherum die Pfützen immer größer wurden. Das Spiel begann mit Abtasten ,so daß es erst nach einer Viertelstunde zu ersten Großenhainer Halbchancen kam und Stahl in der 23. die beste Möglichkeit bis dato hatte, aber ein Verteidiger den Ball vorm einschussbereiten Tom Erik Frank klären konnte. 6 Minuten später klingelte es dann doch, denn die Großenhainer Abwehr brachte eine Willy Mörder Flanke nicht weit genug weg. Der Ball fiel Jara Novak vor die Füße und er traf aus mehr als 25 Metern ins rechte untere Eck! Danach bestimmte der GFV das Spiel, aber zu großen Chancen kamen sie nicht. Führung zur Halbzeit, doch es war klar, dass die Gastgeber nicht nachlassen würden und sie kamen motiviert aus der Kabine. Die Stahlabwehr geriet immer mehr unter Druck und eine weite Flanke von rechts fand schließlich Max Kirsche, der zum Ausgleich traf.

    In Minute 60 wäre Stahl fast in Führung gegangen, als der gestern beste Riesaer , Georg Liesch , allein auf Torhüter Müller zulief. Jedoch geriet ihm der Ball etwas zu lang , aber er konnte ihn noch nach rechts zu Uhlir schieben. Der schoss aber nicht , nach rechts abgedrängt aufs Tor , sondern zurück zum mittlerweile im Abseits stehenden Georg. 🙈 Schade, denn mit der erneuten Führung, wäre das Spiel vermutlich anders ausgegangen. Stahl Trainer Karsten Oswald hatte bisher mit Auswechslungen zur Halbzeit meist für neuen Schwung nach schwacher 1. Halbzeit gesorgt, doch Gestern passierte eher das Gegenteil. Großenhains Trainer Dieske dagegen wechselte mit Kömich und Marx die Matchwinner ein. Stahl' Spielaufbau driftete endgültig ins Eindimensionale und jeder Ball kam fast postwendend über die Flügel zurück. Aufgrund des sich noch steigenden Regens und der frühen gelben Karte von Kapitän Florian Klengel konnte man öfters nicht konsequent zugreifen und so war es schließlich Marx, der eine weite Eingabe von links, alleinstehend am langen Pfosten über die Linie drückte (76.) Nun musste Stahl aufmachen, fand aber kein Rezept die Abwehr zu überwinden. Stattdessen liefen die Konter wie Wasserwellen, von denen 2 von Tom Klömich zur Entscheidung verwertet wurden. Nach 90 Minuten Dauerregen beendete der gut pfeifende Willy Jautze, der es bei den Bedingungen wirklich nicht leicht hatte, schließlich ab. Großenhain gewinnt verdient, aber vielleicht ein Tor zu hoch.


    Fazit: Trotz der Niederlage war mehr drin, aber dazu muss es im Spielaufbau unbedingt besser werden. Zu oft wird noch hektisch weitergeleitet, anstatt erst mal nach dem Mitspieler zu schauen und den ruhigen Ball zu spielen. Auch in der Abwehr sollte es noch eine Stabilisierung geben, denn nach dem zu 0 gg. Rabenstein, gabs zum wiederholten Mal einfach zu viele Gegentore.

    Nächste Woche Heimspiel gg. Taucha, eines der Spiele die unbedingt gewonnen werden müssen, denn die gestrigen Resultate zeigen mal wieder, dass es eine brutale Saison wird, falls man sie denn zuende bekommt! Spielausfälle im September sind besonders dieses Jahr nicht gerade hilfreich.


    Bilder wie immer hier.... http://www.tiloschneider66.de/saison-2020-2021.html 👀


    PS. Noch einige Anmerkungen meinerseits zur Causa Schiedsrichter.

    Im Zuge des letztwöchigen Spiels gg. Rabenstein und der Leisrung von Alexandr Pirogov, ist mir zu Ohren gekommen, dass die Schiris mit der Liste meiner Lielingsschiris ein Problem haben.

    Jungs, da braucht ihr euch wirklich keine Sorgen machen !!

    Das ist eine, auf meiner rein subjektiv beobachterisch gebildeten Meinung, basierende Liste , die übrigens auch nicht besonders ernst gemeint ist. Jeder von euch findet sich durch eher ungewöhnlich gepfiffene Spiele drauf, aber es brauch sich da keiner irgendwelche Sorgen über Bedrohungen oder übler Nachrede meinerseits machen. Ich bin ein überaus liebenswürdiger Mensch, der hier teils lustig ,teils sarkastisch über die für Uns schönste Nebensache der Welt schreibt, denn sonst macht es ja ,ausser der SZ mit 3 Zeilen oder dem filmenden Team Rabenfront niemand. Ich weiß doch, dass es ohne Euch keine Spiele geben würde und Ihr teils mehrere Spiele am WE pfeift, aber ein bisschen Kritik sollte doch möglich sein. 😉



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    Erfolgserlebnis

    Stahl Riesa- Handwerk Rabenstein 1:0 (0:0)


    1:0 Marvin Reinkober (60.)


    Zuschauer: 270


    Erstes Heimspiel der Saison und es wurde der erhoffte und benötigte Sieg eingefahren. Der Weg dahin steinig und mit befürchteten Nebengeräusche.

    Stahl begann mit der erwarteten Aufstellung, in der wegen einer leichten Blessur, Jakub Uhlir fehlte. Rabenstein hatte die Heimpremiere gegen Kamenz vergeigt und stand ebenfalls unter Druck.

    Halbzeit 1 zeichnete sich nicht gerade durch hochklassige Kombinationen aus! Stockfehler und Bälle ins Nichts, wechselten sich in schneller Folge ab, so dass es trotzdem recht kurzweilig war und sich sogar Chancen ergaben. Jeweils auf jeder Seite hätten durchaus zu Toren führen können, wobei sich Marvin Reinkober schon bis in den Fünfer durchgespielt hatte ,jedoch am letzten ,auf der Torlinie, verbliebenen Handwerker, scheiterte! =O So ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Pause.

    Bisher war die 2. Hälfte immer die Bessere bei den Stahlspielen, so bestand noch Hoffnung auf Besserung. Tatsächlich wurde es mit der Einwechslung von Jakub Uhlir (53.) im Aufbau etwas strukturierter und man kam öfters in Strafraumnähe. In Minute 60 foulten die Gäste Friedrich Töpfer am rechten vorderen Strafraumeck und den fälligen Freistoß versenkte Marvin direkt im kurzen Eck! Gästehüter Berger sah dabei eher wie ein Bahnschranke aus, aber ich hab gut reden! :versteck:

    Damit war der Bann gebrochen und die Mannschaft tat sich leichter . Rabenstein machte nun etwas mehr auf und bekam Unterstützung vom Schiedsrichter + 1 Assistenten. Trotzdem häuften sich um Minute 70 die Möglichkeiten, so dass das 2:0 in der Luft lag, aber halt nicht fiel.

    Kommen wir damit zu den Nebengeräuschen, einem meiner persönlichen Freunde in der Sachsenliga, Schiri Alexander Pirogov !:evil: Bekannt aus dem vorjährigen Pokalspiel in Königswartha :motz::abgelehnt:. Pfiff er bis zum Stahl Führungstreffer eher unauffällig, bis auf einen zurückgenommenen indirekten Freistoß am Stahlfünfer nach einer Viertelstunde, fing er plötzlich an irgendwelche verschiedenen Maßstäbe anzulegen. Irgendwie hatte man den Eindruck ,dass er und Assistent Oliver Seib es darauf abgesehen hatten, das Spiel in einem Unentschieden enden zu lassen. Ausgesprochen ausnehmen möchte ich Theresa Sophie Kosan auf der anderen Seite, die immer auf der Höhe war. Pirogov pfiff fast jeden Zweikampf für die Gäste, während sich die Stimmung immer weiter aufschaukelte. Die Gäste mühten sich redlich, aber die Stahlabwehr brachte letztlich immer Kopf oder Bein dazwischen. So nahe das Ende und Pirogov schwang sich nochmals auf. Freistoß im Minutentakt und angezeigte 4 Minuten Nachspielzeit! Schuss Rabenstein über das Fangnetz, Gästetrainer Delling schießt sofort den Ersatz Ersatzball Richtung Svarc und sieht tatsächlich :gelbekarte: 😱. Die damit vertrödelte Zeit zeigt er dann ,warum auch immer, nochmal mit 1 Minute an. ZEIT abgelaufen, Stahltrainer Ossi Oswald protestiert , mit Hinweis auf seine Uhr , heftigst und sieht nach Intervention von Assi Seib :gelbekarte::rotekarte:. Wo er die erste Gelbe her hatte, ist mir irgendwie entfallen. Schließlich gab's bei 95:30 nochmal Freistoß Rabenstein, Torwart mit im Stahlstrafraum, von rechts rein wird abgewehrt und mitten im Stahlkonter aufs verwaiste Tor, pfeift er ab! :rofl:

    Alexander Pirogov verkürzt ,mit dem heutigen Spiel, den Rückstand auf den in meiner " Lieblingsschiedsrichterliste" führenden Jens Rohland, erheblich. Dank der erhöhten Anzahl der Partien in dieser Saison und der Neubesetzung des Postens des Schiedsrichteransetzers, werden wohl nach relativer einjähriger Ruhe, noch etliche Punkte auf manchen Konten wandern.


    Fazit: Die ersten 3 Punkte auf der Habenseite und mit dem Erfolgserlebnis den Druck genommen!

    Spielerisch noch mächtig ausbaufähig und vielleicht mal gleich in der 1. Halbzeit anfangen? Kämpferisch durchaus ansprechend und damit allein schon eine Verbesserung zur Vorsaison.

    Rabenstein verliert zum 2. Mal, sitzt nun schon im Keller und muss aufpassen nicht drin zu versinken.

    Nächsten Samstag, Derby in Großenhain, motivationstechnisch ein Selbstläufer und diverse Wiedersehen. Das der Trainer gesperrt ist, mag ein kleines Handicap sein, aber soweit vom "Zaun" ist die Auswechselbank ja nicht entfernt . Mit einem Punkt wär ich eigentlich schon zufrieden, hätte aber auch nichts gegen mehr, wobei Großenhain auf dem Papier natürlich der Favorit ist.


    Bilder wie immer hier....http://www.tiloschneider66.de/saison-2020-2021.html


    PS. Wie ich mittlerweile erfuhr bekam nicht etwa Gästetrainer Delling fur seine Aktion die Gelbe , sondern Ossi sein erstes Gelb wegen Aufregens über diese Aktion. 🤣🤣🤣


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    Normalität

    Stahl Riesa - Inter Leipzig 3:5 (0:2)


    Das Gastspiel des Oberligisten aus Leipzig endet mit einem erwarteten standesgemäßen Sieg. Die Torschützen des Spiels schenke ich mir mal, denn allein das würde viel Zeit in Anspruch nehmen.

    218 zahlende Zuschauer sahen ein ansprechendes Spiel, das in der ersten Hälfte klar im Zeichen der Gäste stand. Sie begannen sehr konzentriert und ließen anfangs nur einen Torschuss zu , während sie im Gegenzug ebenfalls das Stahltor nur knapp verfehlten. In der 5. Minute jedoch flog ein 35 Meter Freistoß von Inter Kapitän Sindik genau neben dem Pfosten ins Netz. Mit der Führung war die Spannung erst mal raus aus dem Spiel, denn die Interspieler ließen nicht nach und beherrschten das Spiel eindeutig. Sie pressten bereits 10 Meter vor dem Strafraum, so daß Stahl keinen geordneten Spielaufbau zustande brachte und man gelegentlich den Eindruck hatte, da bestünde mehr als der Einklassenunterschied! Die individuelle Qualität einiger Interspieler war da schon beeindruckend, aber sie vergaßen bei allen Schnelligkeitsvorteilen das wichtigste, das Toreschießen. Lediglich Ho-A Tham traf nach einer knappen halben Stunde ins Svarc Gehäuse. Das sah schon nach der Vorentscheidung aus!

    Stahl Trainer Karsten Oswald war von der Leistung seiner Elf offenbar nicht begeistert, denn er kam schon nach ungefähr 6 Minuten wieder aus der Kabine gestapft und brachte mit dem jungen Tom Erik Frank einen offensiven Mittelfeldspieler und nahm den gestern unglücklich spielenden Jara Novak vom Feld. Während ich noch mit dem tickern der Zuschauerzahl beschäftigt war, setzte sich Stahl auf der linken Seite durch und ich sah noch, wie der Ball vom links in den Strafraum eingedrungen Spieler auf Friedrich Töpfer zurückgepasst wurde. Der nahm den Ball an und versenkte ihn im Intertor. 2 Minuten später hatte dann Steve Zöphel die Chance zum Ausgleich, doch sein Schuss von der Strafraumgrenze parierte Alexander Ebert hervorragend. Kurz darauf verletze sich Ebert bei einem Eckball und die Behandlungspause tat Stahl nicht gut. Den anschließenden Schiedsrichterball schossen die Gäste Richtung Stahlabwehr, die ihn umgehend im Vorwärtsgang verlor, Konter über rechts, Flanke , Tor Pistol. Damit war die Spannung wieder raus, obwohl sich die Stahlspieler weiterhin mühten und gut gegenhielten, reichte es am Ende nur noch zum Toreabtausch,1:4 Glänzel 2:4 Rene Müller 2:5 van Doorne 3:5 Luki Balzer , in der letzten Viertelstunde.

    Schiri Max Bringmann, hatte bis auf einige Frustfouls in der Schlussphase, keine Probleme mit dem Spiel und pfiff nach 96 Minuten ab.


    Fazit: Eine Runde weiter, als gewöhnlich , für Stahl, aber das erwartungsgemäße Ende in Runde 2. Natürlich wäre ein Weiterkommen nicht schlecht gewesen, aber angesichts der schweren Landesligasaison, wahrscheinlich auch besser so. Denn nur Die zählt wirklich und nächsten Samstag muss der Sieg gg. Rabenstein her.

    Da bin ich zuversichtlich, denn obwohl Inter in der 1. Halbzeit total überlegen war, ließ sich die Mannschaft nicht hängen und hielt trotz mancher individueller Fehler Klasse dagegen. Ausserdem schießen sie wieder Tore, das 3. Mal 3 im 3. Pflichtspiel, ein großes Manko in der Vorsaison.


    Bilder gibt's diese Saison hier....

    http://www.tiloschneider66.de/saison-2020-2021.html


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    Wellentäler


    Germania Mittweida - Stahl Riesa 4:3 (2:0)


    1:0 Philipp Seifert (27.)

    2:0 Florian Stier (45+1.)

    2:1 Jakub Uhlir (46.)

    2:2 Philipp Ohme (51.)

    2:3 Rene Müller (75.)

    3:3 Silvio Grötzsch (83.)

    4:3 Roy Blankenburg (90.)


    Fussball kann manchmal gemein sein und gestern war mal wieder so ein Tag für uns. Da schießt man als neuformiertes Team auswärts 3 Tore und holt doch nicht mal einen Punkt.

    Beide begannen vor 212 Zuschauer vorsichtig, wobei Stahl bis zum Führungstreffer der Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft war, 2/3 Chancen hatte und die Germania vom eigenen Tor fernhielt. Das 1:0 fiel eigentlich wie aus heiterem Himmel mit einem Pass in die Schnittstelle der Innenverteidiger, wobei ich der Meinung bin, dass Seifert dabei Abseits steht. Fahne bleibt aber unten und er überwindet Svarc.

    Da war es plötzlich vorbei mit der Stahlherrlichkeit und die Gastgeber drückten jetzt. Fast hätte man sich in die Pause gerettet, doch es gab noch mal Eckball. Die würde ins Getümmel im Fünfer geschlagen, Svarc kommt unter Bedrängnis nur mit einer Hand dran, der Ball geht erst nach oben und findet dann irgendwie den Weg ins Tor.

    Tiefschlag vor der Halbzeit und dementsprechend war auch die Laune einiger Stahlfans und die Meinungen drifteten teilweise schon wieder ins Unsachliche ab.

    Aber zugegeben, an das folgende hab ich auch nicht geglaubt.

    Die Mannschaft kam als Erstes raus, Trainer Oswald hatte 2x gewechselt und legte los wie die Feuerwehr. Langer Ball durch die Mitte auf Uhlir, der Goldhammer im Tor keine Chance ließ. In der 51. legt NN Pohl einen Ball vorm Strafraum auf Philipp Ohme ab der mit einem satten Schuss erneut Goldhammer überwindet und plötzlich steht es wieder ausgeglichen. Zwischen den beiden Toren hatten die Gastgeber allerdings auch 2x die Möglichkeit zu Erhöhen liegengelassen. Danach beruhigte sich das Spiel erst mal wieder, da keiner einen Fehler machen wollte. In der 62. musste Stahl dann seinen verletzten Kapitän Florian Klengel auswechseln, eine entscheidende Schwächung, während Mittweida gleichzeitig Routinier Silvio Grötzsch für den Sturm bringen konnte. In der 75. setze Stahl die Abwehr einmal so unter Druck, dass NN Pohl den Ball 25 Meter halblinks vorm Tor erobert, den zentral startenden Rene Müller schickt, der Goldi ein weiteres Mal überwindet. Jetzt hatte man das ganze Spiel gedreht und war obenauf. Das brachte Mittweidas Trainer Uwe Schneider dazu, endlich seinen Routinier Roy Blankenburg einzuwechseln. Trotzdem sah es erst danach aus, als könnte man das Spiel nach Hause bringen, doch Pustekuchen. Lange hohe Flanken segelten in den Strafraum und da der kopfballstarke Klengel fehlte, fiel der Ball schließlich mal Grötzsch vor die Füße. In der letzten Minute kam ein ruhender Ball von rechts scharf in den Strafraum, wurde abgefälscht, aber landete beim freistehenden ?? Blankenburg der den Ball ins linke Torwarteck zimmerte. Puhh, ein Tiefschlag, den die Stahler auch in den dreieinhalb Minuten Nachspielzeit nicht mehr ausgleichen konnte. Schirijüngling Niels Fiedler, der keine Probleme hatte und meist salomonisch Doppelgelb gab, pfiff schließlich unter dem Jubel der Gastgeber ab!


    Fazit: Keine Ahnung ob man der Mannschaft einen Vorwurf machen kann, denn sie ist jung und neuformiert, so daß Schwankungen und Fehler eigentlich normal sind. Natürlich ist das Leben dann besonders garstig, wenn es so wie gestern ausgeht.

    Aber ich bin eigentlich guten Mutes, dass da was Besseres entsteht als die Jahre zuvor, allein die Moral nach dem Rückstand gestern!! :thumbup: Ossi scheut sich auch nicht, erkannte Schwachstellen des Tages auszuwechseln, siehe Willy Mörer gestern, aber es wäre schön, wenn er für die Innenverteidigung zumindest noch eine kopfballstarke Alternative zur Einwechslung hätte,

    Ansonsten, Kopf hoch Jungs denn auch das gehört zum Fussballerleben!

    Nächsten Samstag Pokal gg. Inter Leipzig und da können Sie durchaus ne Überraschung schaffen.


    Ansonsten doch einige überraschende Resultate gestern!

    Freital mit Traumstart im Wolfsland und Wilsdruff macht das, was diese Saison im Abstiegskampf enorm wichtig sein dürfte, nämlich Heimspiele gewinnen, egal gegen wen!



    :schal1: :schal1: :support:b:schal1: :schal1:


    So, morgen ist Saisonbeginn!

    Dann mal noch meine Gedanken dazu.

    Die letzte kurze Saison war für Stahl ja eine zum komplett vergessen. 6 Punkte Abzug wegen Nichterfüllung des Schirisolls und ohnehin nur 12 Punkte bedeuteten, den letzten Platz!! Aber hey, zu irgendwas muss Corona auch gut sein.

    Bei Stahl zog man die Konsequenzen und verlängerte den Vertrag von Trainer Andreas Pach nicht und daraufhin, zog es auch die meisten seiner Dresdner Zöglinge zu anderen Vereinen. Nur Willy Mörer und Florian Klengel blieben, was ich Ihnen hoch anrechne! Insgesamt verließen 11 Spieler den Verein und Kapitän Andre Köhler wechselte in die 2. Mannschaft, die man nach der letzten Teilsaison , wohl als Favorit für den Kreismeistertitel sehen muss. Das war vor kurzem noch völlig undenkbar und den größten Anteil daran hat das auf die Trainerbank gewechselt Stahl Urgestein David Wukasch. Auch der alte Mann verließ den Verein, ließ sich sein Knie richten und spielt jetzt an seinem Wohnort in Lommatzsch KOL. Verlernt hat er noch nix, denn am Dienstag traf er im Testspiel gg. Silvio Schwitzky's Traktor Mochau 5 mal in einer Halbzeit.

    Die Abgänge hinterließen große Lücken, besonders da wir ohnehin nur einen Torhüter hatten, der jetzt bei Germania Mittweida hält. Der Vorstand fand Ersatz und das gleich doppelt. Dominic Schiring, zuletzt Neusalza Spremberg und Petr Svarc von Einheit Kamenz. Was man von beiden so sieht, lässt einem, im Gegensatz zum Vorgänger, das Herz hüpfen. Mit aus Neusalza kamen Friedrich Töpfer und Paul Richter, dessen Vater, nach vielen Jahren in Radebeul, jetzt Mannschaftsbetreuer bei Stahl ist.

    Aus der eigenen A Jugend rückten mit Georg Liesch und Tom Eric Frank 2 Talente nach, die schon im Nachwuchs glänzten und den Willen haben für Stahl Riesa zu spielen, was man von Anderen nicht sagen kann. Nachdem man es die letzten Jahre ohne ausländische Spieler versuchte, griff man jetzt in der Konkursmasse des SV Olbernhau zu und verpflichtete Mittelfeldspieler Jara Novak und Stürmer Jakub Uhlir. Beide taten uns vor 2 Jahren, in den Spielen gg. Olbernhau, schon mal richtig weh, aber jetzt spielen sie ja für uns. Aus der Zwickau Nachwuchsschule, kam Samu Wittig, der allerdings wegen beruflicher Probleme, schon wieder weg ist und Steve Zoephel aus der A Jugend des VFC Plauen. Letzte Woche waren dann noch 2 schwarze Perlen zum Probetraining und wie man hörte, würden Kamal und Felix auch verpflichtet.

    Zu all dem braucht man natürlich.... einen Trainer. Nachdem wie immer in solchen Situationen, etliche Namen durch die Gerüchteküche geisterten, würde es am Ende Karsten " Ossi" Oswald. Der frühere Dynamo Profi, ist als Spieler reichlich rumgekommen und hat Erfahrung als Trainer bei Oberligist Askania Bernburg und im Nachwuchs in Meuselwitz. Mal jemand völlig Fremdes, bei dem alle Spieler bei 0 anfangen, vielleicht das Richtige!?

    Die Vorbereitung war mMn vielleicht etwas kurz und die Resultate sorgten bei einigen Anhängern für Entsetzen, incl. Abstiegsprophezeiungen. Aber wie ich mich bei etlichen Trainings überzeugen konnte, wird konzentriert gearbeitet und das Pokalspiel in Zittau zeigte, dass es funktionieren kann. Wie weit uns die neue Konstellation führt, wird man angesichts der ungewöhnlichen Saison sehen, aber ich bin positiv gestimmt und Stahl will wie fast alle Mannschaften auf den ominösen 10. Platz, der das Entkommen aus der brutalen Abstiegsrunde sichert. Da heißt es einen langen Atem haben und möglichst schon morgen mit dem Punkten anzufangen.

    Vorn werden sich die üblichen Verdächtigen tummeln, wie Kamenz, wie man hörte etwas schwach an Spielerbrüsten, Bautzen sah gut aus im Pokal, Grossenhain ebenfalls mit neuem Trainer, Steve Dieske, früher Freiberg, Olbernhau und HOT. Steffens Copitzer seh ich da auch mit dabei, Neusalza sicherlich und die Nieskyer Einkaufsorgie sollte auch zu Verbesserungen führen. Viele neue Trainer bei den Team.

    Ansonsten wird man sehen, wie sich die Sachsenliga entwickelt und wie hoch das Niveau der 6 Aufsteiger ist. Wichtig wird ein langer Atem, denn es geht bis zum 4 Advent (Kreisderby :rofl:) und dann ab Anfang Februar wieder.

    Wir werden sehen, aber ich freue mich drauf!! Vielleicht sieht man sich ja auf dem ein oder anderen Platz.


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